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"Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen."

Maeve Brennan. Eine Biographie

Michaela Karl

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Beschreibung

New York City, 1955. High Heels klackern auf der 5th Avenue. Im Kleinen Schwarzen, mit Perlenkette und Beehive ist Maeve Brennan auf dem Weg in den New Yorker. Sie ist ein Star ihrer Zeit, gefeierte Autorin und New Yorks Mode-Ikone. Angeblich dient sie sogar als Vorbild für die weltberühmte Figur der Holly Golightly in Truman Capotes Breakfast at Tiffany’s. Ihr Leben ist perfekt. Doch ihr Lebensmotto lautet nicht umsonst: »Bis zum Chaos ist es nur ein kleiner Schritt ...«
Irland und ihre revolutionären Eltern hat Maeve Brennan hinter sich gelassen, ebenso wie eine turbulente Affäre mit Charles Addams, dem Kopf hinter der Addams Family. Die Stelle als Moderedakteurin bei Harper's Bazaar in New York scheint ihr auf den Leib geschneidert zu sein, doch die exzentrische und messerscharf schreibende junge Frau steigt noch höher auf: zur landesweit bekannten Autorin des legendären New Yorkers. Alkohol und der Cary Grant der Journalistenszene locken sie ebenso wie das Verlangen nach einem selbstbestimmten Leben. Michaela Karl, bekannt für ihre detailreichen und ungewöhnlichen Frauenbiographien, erzählt eindrucksvoll von einer schillernden Persönlichkeit auf dem schmalen Grad zwischen Glamour und Wahnsinn.

»Interessante Biografie über die Schriftstellerin Maeve Brennan, bei der man viel über New Yorks Verlagsbusiness der 50er erfährt.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-50414-9
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,6/14,9/3,4 cm
Gewicht 583 g
Auflage 1
Verkaufsrang 190387

Buchhändler-Empfehlungen

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Diese Biographie habe ich nur der Autorin wegen in die Hand genommen , denn Maeve Brannan war mit nahezu unbekannt. Hat sich gelohnt : Michaela Karls sachlicher, fast dokumentarähnlicher Schreibstil zeichnen das Bild einer faszinierenden Frau, die im Gedächtnis bleibt.

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Das Michaela Karl gute Biografien über starke und selbstbewusste Frauen schreiben kann, hat sie schon bewiesen. Diese Biografie handelt von der in Deutschland nicht so bekannten Maeve Brennan. Ein Leben, gezeichnet von zahlreichen Umbrüchen, dass einen nicht mehr loslässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eine New Yorker ikone
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen ist ein witziger Titel, der an eine andere Persönlichkeit erinnert, die scharfzüngige Dorothy Parker. Die Journalistin und Schriftstellerin Maeve Brennan (1917–1993) war praktisch ihre Nachfolgerin. Sie war Redakteurin beim New Yorker und u.a. mit Trumans Capote bekannt. Sie war „... Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen ist ein witziger Titel, der an eine andere Persönlichkeit erinnert, die scharfzüngige Dorothy Parker. Die Journalistin und Schriftstellerin Maeve Brennan (1917–1993) war praktisch ihre Nachfolgerin. Sie war Redakteurin beim New Yorker und u.a. mit Trumans Capote bekannt. Sie war „todschick, selbstbewusst, berufstätig und eine feste Größe in einer männerdominierten Öffentlichkeit“. Auch für ein Mode- und Gesellschaftsmagazin schrieb sie, daher spielt auch die Welt der Mode eine Rolle in diesem Buch. Die emanzipierte Brennan war offensichtlich auch äußerlich eine Stilikone und „vielleicht“ das äußerliche Vorbild für die Hauptfigur von Frühstück bei Tiffany. Ein Buch über Maeve Brennan ist aber vor allen auch eins über New York, insbesondere Manhattan, und auch über ihre irischen Wurzeln. Sie war 17 als sie in die USA kam. Ihre Karriere beim New Yorker und mit ihren literarischen Texten war bemerkenswert, bis sie später aufgrund Krankheit in Vergessenheit geriet. Die Abschnitte über Brennans Arbeit als Literaturkritikerin und Kolumnistin fand ich amüsant. Die kritisierten Autoren waren das wahrscheinlich nicht, denn Brennan hatte eine scharfe Zunge und einen geschliffenen, glasklaren Verstand. Aber auch die Passagen, in denen es um Maeve Brennans eigene Literatur geht, sind lesenswert. Michaela Karl gelang eine interessante Biografie, bei der sie die Besonderheiten der Persönlichkeit Maeve Brennans herausarbeitete und besondere Momente festhielt.

Maeve Brennan
von Mel aus Hiddenhausen am 06.05.2019

Mein Eindruck Ich danke Michaela Karl und dem Hoffmann & Campe-Verlag für dieses Buch. Leider hatte ich zuvor noch nie etwas über Maeve Brennan und ihre Kurzgeschichten gehört. So wusste ich nichts über ihre Zeit in Irland, ihre Einwanderung in die Vereinigten Staaten, noch über ihre kurze Zeit bei Harpers Bazaar und ihre ansch... Mein Eindruck Ich danke Michaela Karl und dem Hoffmann & Campe-Verlag für dieses Buch. Leider hatte ich zuvor noch nie etwas über Maeve Brennan und ihre Kurzgeschichten gehört. So wusste ich nichts über ihre Zeit in Irland, ihre Einwanderung in die Vereinigten Staaten, noch über ihre kurze Zeit bei Harpers Bazaar und ihre anschließend erfolgreiche Laufbahn beim New Yorker. So interessant ihre Lebensgeschichte ist, so tragisch ist auch ihr Ende. Verarmt und einsam starb Maeve in der Stadt, der sie so viele Geschichten und Essays gewidmet hatte: New York. Der Leser erfährt sowohl etwas über die Anfänge Maeves in den Vereinigten Staaten als auch über ihr Privatleben, wie etwa über die Ehe mit St. Clair McKelway. Als einziges Manko muss ich leider sagen, dass mir die Autorin oftmals mitten in einer Erzählung zu sehr abgeschweifte. Auch der Übergang zu verschiedenen Charakteren kam fließend und ich hatte oftmals Probleme der Erzählstruktur zu folgen. Auch wurden immer wieder neue Personen mit Maeve in Verbindung gebracht, die sicherlich einen wichtigen Part im Verlagswesen inne hatten und auch für Maeve Brennan sicher von Bedeutung waren, die ich jedoch nicht zuordnen und mir kein Bild über die jeweiligen Personen machen konnte. Dies war etwas schade, jedoch hat es meinem Leseerlebnis nicht sonderlich geschadet. Mein Fazit Alles in allem muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und die Biographie von Dorothy Parker, die ebenfalls von Frau Karl verfasst wurde, schon in den Startlöchern, bzw. an erster Stelle in meinem Buchregal steht. Von mir gibt es eine klare Empfehlung zur Biographie von Maeve Brennan.


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