Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Der Fetzen

Roman. Prix Femina 2018, Prix des Prix 2018 und Prix du Roman News 2018

Weitere Formate

gebundene Ausgabe
»Ein herausragender Autor« Peter Pisa, Kurier, 24.08.2019 »Am Ende bleibt nur, den Menschen Lançon und sein Werk zu bewundern und eine bedingungslose Leseempfehlung auszusprechen.« Lea Gerstenberger, belletristik-couch.de, Juli 2019 » "Der Fetzen" ist eine autobiografische Schrift und doch einer der besten Romane, die ich zuletzt gelesen habe, weil er schonungslos eine große Traurigkeit beschreibt […]« Simone Finkenwirth, klappentexterin.wordpress.com, 14.07.2019 »Ein brilliant komponiertes, zutiefst existentielles Buch. […] ein erschütterndes Buch: in der Schonungslosigkeit, mit der Philippe Lançon seinen Überlebenskampf als Terroropfer beschreibt, in seinem permanenten Kreisen um die letzten Sinnfragen unserer Existenz. « Christoph Vornweg, WDR, 09.07.2019 »Ein sprachlich elegantes und dabei analytisches Buch [...] das sich wohltuend von der üblichen Betroffenheitsliteratur abhebt.«Dresdner Neueste Nachrichten, 09.07.2019 »"Der Fetzen" ist ein erschlagend-fesselndes, nach vielen Seiten hin offenes Buch« Rainer Moritz, MDR Kultur, 01.07.2019 »Hier schreibt ein Mann sein verlorenes Leben neu« Johannes Breckner, Allgemeine Zeitung, 17.05.2019 »Dieses Buch vergisst man nicht.« Stern, 09.05.2019 »Der Fetzen ist nicht zuletzt ein hochliterarischer Text. Er setzt der Grausamkeit seines Sujets die unangreifbare Schönheit der Sprache entgegen, die in Nicola Denis' exzellenter Übersetzung ebenfalls zum Tragen kommt.« Jana Volkmann, der Freitag, 21.03.2019 »Wie Philippe Lançon es schafft, erzählend gegen den Tod anzutreten und in der minutiösen Rekonstruktion Augenblick für Augenblick am Leben zu bleiben, das ist Literatur.« Julia Encke, FAS, 17.03.2019 »"Der Fetzen" ist eine meisterliche Erzählung von dem, was Menschlichkeit vermag, von den Leistungen der vielen, die es vermocht haben, diesen versehrten Menschen zu heilen.« Nils Minkmar, Spiegel Online, 14.03.2019 »Trotz der thematischen Härte ist es letztlich ein lebensbejahendes optimistisches Buch. [...] Seine Geschichte, die er sehr offen und tabulos mit den Lesern teilt, zeigt, dass selbst radikaler tödlicher Hass wahre Humanität nicht auslöschen kann. « Christine Gorny, Radio Bremen - Kulturwelle, 09.04.2019 »Es gibt Werke, die sind bedrückend und fesselnd zugleich. Genau zu dieser Kategorie zählt "Der Fetzen" von Philippe Lançon.« Florian Quanz, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 06.04.2019 »Über das Leben, das Überleben hat er [Lançon] ein unglaublich wichtiges und berührendes Buch geschrieben: "Der Fetzen".« Herbert Heinzelmann, Nürnberger Nachrichten, 23.03.2019 »Eine Geschichte über die Bedingungen unserer Existenz. Es ist eine große Geschichte von den Sprüngen, Rissen und jähen Erschütterungen im Leben und von Freundschaft und Kunst und Hoffnung.« Roland Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.03.2019 »"Der Fetzen" ist einer der ergreifendsten Romane des vergangenen Jahres aus Frankreich. Die Schüsse haben Philippe Lançon zerrissen - mit diesem Roman hat er die "Fetzen" seines Lebens wieder aufgesammelt.« Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur, 14.03.2019 »Dieses Buch, das schön und brutal zu gleichen Teilen ist, hinterlässt Spuren. Es wäre wünschenswert, wenn es auch in Deutschland möglichst viele Leserinnen und Leser finden würde. Es ist ein zutiefst menschliches, ein sehr besonderes Buch.« Thomas Thelen, Aachner Nachrichten, 14.03.2019 »"Le lambeau" ist ein unergründliches, unerschöpfliches Buch. Und ein unbedingt lesenswertes: Es spricht für all jene Opfer in der heutigen Welt, denen die Worte fehlen. Es spricht zu uns allen.«Barbara Villiger Heilig, Republik, 20.09.2018
Rezension
""Le lambeau" ist ein unergründliches, unerschöpfliches Buch. Und ein unbedingt lesenswertes: Es spricht für all jene Opfer in der heutigen Welt, denen die Worte fehlen. Es spricht zu uns allen."Barbara Villiger Heilig, Republik, 20.09.2018
Portrait
Philippe Lançon, geboren 1963 in Vanves, schreibt als Journalist und Literaturkritiker für die französische Zeitung Libération und das Satiremagazin Charlie Hebdo. Am 7. Januar 2015 überlebte er schwerverletzt den Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo und verarbeitete seine Erfahrungen literarisch in »Der Fetzen«.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 551
Erscheinungsdatum 16.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50423-1
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/4,1 cm
Gewicht 752 g
Originaltitel Le Lambeau
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Nicola Denis
Verkaufsrang 62778
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
25,00
25,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Buch, das ich nie vergessen werde!

Monika Olk, Thalia-Buchhandlung Stuttgart

Beim Lesen dieses Buches habe ich eines zutiefst bedauert: dass ich ihm nicht mindestens 10 Sterne verleihen kann. Doch leider sind auf der Bewertungsskala maximal 5 Sterne vorgesehen. Philippe Lancon nahm an einer Redaktionssitzung der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo teil, als maskierte und bewaffnete Islamisten das Gebäude stürmten und etliche der Mitarbeiter töteten oder verletzten. Lancon überlebte mit zerschmettertem Kiefer. In seinem Buch - der Titel ist dem Zustand seines Gesichts entlehnt - erzählt er von dem was geschehen ist, von seinem Leben vor dem Attentat und danach und seinem harten Weg zurück in den Alltag, der nie mehr der gleiche sein wird. Lancon tut dies mit einer hochintellektuellen und zugleich überaus sensiblen und poetischen, wunderschönen Sprache, allem Entsetzen zum Trotz. Dabei offenbart er eine Persönlichkeit, die mich mit ihrer Bescheidenheit zutiefst beeindruckt hat. Reflektiert und frei von Selbstmitleid, vielmehr voller Mitgefühl für seine getöteten "Gefährten". Am liebsten hätte ich mich in den nächsten Zug nach Paris gesetzt, um ihn zu treffen.

Literarische Aufarbeitung eines Traumas

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Den schockierenden und verstörenden Ausführungen von Philippe Lançon, der das Attentat im Januar 2015 auf die Redaktion von Charlie Hebdo schwer verletzt und traumatisiert überlebte, folgte ich mit einer Gänsehaut. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem ich so mitlitt. Um die Schilderungen der Geschehnisse besser verarbeiten zu können, musste ich es manchmal weglegen, erst mal tief durchatmen und das Gelesene eine Weile sacken lassen. Der Roman ist ein bewegendes, teilweise auch schwer verkraftbares Dokument eines Überlebenden. Packend geschrieben, ergreifend und unvergesslich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
11
2
0
0
0

Der Fetzen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mettmenstetten am 11.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Unglaublich was ein Überlebender des Attentats von Charlie Hebdo für Qualen durchlebt! Nicht nur die körperlichen, die bis zur "Wiederherstellung" durchlitten werden mussten. Auch die seelischen, die zwischen Leben und Tod und Erinnerungen kaum auszuhalten scheinen. Unbedingt empfehlenswert!

Schwer zu ertragen
von leseratte1310 am 03.05.2019

Als man seinerzeit von dem Terroranschlag auf die Redaktion Charlie Hebdo hörte, war man schockiert, ist aber recht schnell wieder zum Tagesgeschehen übergegangen. Einerseits war da eine Angst vor Terroranschlägen, andererseits wollte man wohl nicht zu sehr darüber nachdenken. Was aber ist mit den Menschen, die betroffen sind? W... Als man seinerzeit von dem Terroranschlag auf die Redaktion Charlie Hebdo hörte, war man schockiert, ist aber recht schnell wieder zum Tagesgeschehen übergegangen. Einerseits war da eine Angst vor Terroranschlägen, andererseits wollte man wohl nicht zu sehr darüber nachdenken. Was aber ist mit den Menschen, die betroffen sind? Was ist mit denen, die den Anschlag überlebten, deren Leben aber nie mehr das ist, was es zuvor war? Philippe Lançon ist ein Betroffener; er hat überlebt. Er musste zusehen, wie seine Kollegen erschossen wurden und er musste erleiden, wie ihm der Unterkiefer zerschossen wird. Mit einem Mal waren viele seiner Pläne nicht mehr möglich. Ein langer Heilungsprozess mit vielen Operationen steht ihm bevor und am Ende hat er zwar ein Leben, aber nicht mehr das, was es zuvor war. Der Kulturkritiker und Kolumnist Philippe Lançon hat sein Trauma in diesem Buch verarbeitet. Es ist nicht einfach, dieses Buch zu lesen, denn es ist verstörend und macht einen fassungslos. Umso bewundernswerter ist es, wie Philippe Lançon sich zurückgekämpft hat. Dabei berichtet er detailliert und relativ emotionslos darüber, was er erduldet hat und was ihn bewegt hat. Man lernt seine Gedanken zu vielen unterschiedlichen Themen kennen. Wer das erlebt hat, muss eigentlich wütend sein und darf jammern ob der Qualen, die er ertragen musste. Aber der Autor berichtet sehr sachlich, was ich bewundere. Es ist ein verstörendes Buch, es macht betroffen und nachdenklich. Es ist ein sehr intensives Buch.

Leid- und kunstvoll
von Sursulapitschi am 18.04.2019

Was Philippe Lançon erlebt hat, wünscht man keinem, er hat den Terroranschlag auf Charlie Hebdo überlebt. Er ist Journalist und tut, was Journalisten am besten können: Berichten. Nur ist sein Thema sehr ungewöhnlich und verstörend. Unglaublich eloquent erzählt er, wie sich sein Leben durch diesen Anschlag verändert hat, in... Was Philippe Lançon erlebt hat, wünscht man keinem, er hat den Terroranschlag auf Charlie Hebdo überlebt. Er ist Journalist und tut, was Journalisten am besten können: Berichten. Nur ist sein Thema sehr ungewöhnlich und verstörend. Unglaublich eloquent erzählt er, wie sich sein Leben durch diesen Anschlag verändert hat, innerlich und äußerlich. Ihm wurde ein Teil des Kiefers weggeschossen, allein das sorgt dafür, dass er nie wieder der Alte werden kann. Selten habe ich ein gutes Buch so ungern gelesen. Dieses Buch ist blankes Leid auf gut 500 Seiten, eindringlich, ehrlich, schonungslos. Phillipe Lançon nimmt kein Blatt vor den Mund, schafft es aber, mit Eleganz ekelhafteste Dinge zu beschreiben. Ob nun der Anschlag selbst, seine Krankenhausaufenthalte, körperliche und seelische Befindlichkeiten, er lässt nichts aus und beschönigt nichts. Im Gegenteil, er beschäftigt sich ausführlich mit den kleinsten Details. Man ist ganz nah dran, fast ist man dabei, die Frage ist nur, will man das? Mit diesem Buch hat Phillipe Lançon einige Preise gewonnen und man versteht schon nach wenigen Zeilen warum. Es ist sehr beeindruckend, wie kunstvoll er von Dingen erzählt, die eigentlich unsagbar sind. Auch wenn es höchst kunstvoll ist, war mir das Buch deutlich zu lang. Hier schreibt sich jemand den Frust von der Seele, holt aus, macht viele Exkurse in die Vergangenheit, schildert kluge Gedanken zu unterschiedlichsten Themen. Das hätte man straffen können. Dieses Buch ist einzigartig, das kann man ohne Übertreibung behaupten und das ist ein Glück. Woran man hier eindrucksvoll teilhat, möchte niemand erleben. Die Frage ist, ob man das lesen möchte, aber wenn man es lesen möchte, bekommt man es hier in höchst lesenswerter Form präsentiert.