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Als wir im Regen tanzten

Roman

Michaela Saalfeld

(19)
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Beschreibung

1928. Berlin pulsiert, gilt als Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Schauspielerin Recha und der Regisseur Willi zur Nieden sind das Traumpaar der Metropole und ihrer blühenden Filmwelt. Hinter der Fassade bröckelt es jedoch. Die Nationalsozialisten gewinnen immer mehr an Zustimmung, auch durch die Filme der vom Großindustriellen Hugenberg übernommenen UFA. Als Jüdin ist Recha unmittelbar betroffen. Willi jedoch verschließt die Augen, und das einstige Traumpaar entfremdet sich. Werden die beiden trotz allem neu zueinander finden - oder verlieren sie einander, während die Welt um sie herum ins Wanken gerät?

Liebe und Hoffnung, Mut und Verzweiflung - der große Berlin-Roman zur Weimarer Republik

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 463 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783732572397
Verlag Lübbe
Dateigröße 2444 KB
Verkaufsrang 21659

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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7
4
2

Spannende Einblicke in die Zeit vor der Machtergreifung Hitlers
von Suska am 09.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Berlin 1928. Die Jüdin Recha ist Stummfilmstar und mit Regisseur Willi verheiratet. Sie sind das Traumpaar in der Szene. Doch die Fassade bröckelt, Willi versucht verzweifelt, an seinen größten Filmerfolg „Nachts weint meine Stadt Wipers“ anzuknüfpen, schafft es aber nicht. In der Ehe kriselt es, Willi flüchtet sich in die Arme ... Berlin 1928. Die Jüdin Recha ist Stummfilmstar und mit Regisseur Willi verheiratet. Sie sind das Traumpaar in der Szene. Doch die Fassade bröckelt, Willi versucht verzweifelt, an seinen größten Filmerfolg „Nachts weint meine Stadt Wipers“ anzuknüfpen, schafft es aber nicht. In der Ehe kriselt es, Willi flüchtet sich in die Arme einer anderen. Politisch geht es hoch her, die Nazis gewinnen an Zustimmung, Recha bekommt die ersten Anfeindungen zu spüren, doch so richtig wahrhaben möchte das, was sich da zusammenbraut, niemand. Können Willi und Recha in dieser turbulenten Zeit ihre Liebe retten? Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, wusste ich nicht, dass es einen Vorgänger gibt. Ich bin trotzdem in die Geschichte rein gekommen, auch wenn es ab und an schwer war, die Zusammenhänge zu begreifen, da es natürlich einige Anspielungen auf die Ereignisse aus dem vorhergehenden Buch gibt, das den ersten Weltkrieg thematisiert. Oder den Weltkrieg, wie er natürlich in der Zeit, als der Zweite noch nicht ausgebrochen war, bezeichnet wurde. Ich fand es spannend zu lesen, wie die Menschen in dieser Zeit die Situation eingeschätzt haben. Die Autorin ist Historikerin und so glaube ich ihr das. Wer nicht dabei gewesen ist, kann im Nachhinein leicht verurteilen, wie man es hat so weit kommen lassen, doch hier bieten sich ganz andere Einblicke und Einschätzungen. Viele glauben nicht an diesen Hitler, und irgendwann ist es dann wohl zu spät. Zu dieser Phase kommt das Buch aber nicht, ganz bewusst spielt es in der Zeit vor der Machtergreifung. Zeitweise fand ich das Buch aber auch sehr zäh, die Ereignisse plätscherten so vor sich hin, es kam keine Spannung auf. Zwischenzeitlich habe ich das Buch weggelegt und etwas anderes gelesen, habe aber zurückgefunden. Das letzte Drittel nimmt mehr Fahrt auf und es wird spannender, die Ereignisse überschlagen sich. Fazit: Spannende Einblicke in die Zeit der Weimarer Republik und den politischen Umbruch, zeitweise leider etwas zäh. Am besten erst den Vorgängerband „Was wir zu hoffen wagten“ lesen.

Eine etwas andere Familiengeschichte
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 10.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es symbolisiert exakt das Berlin der Zwanzigerjahre. Die junge Frau zeigt uns vermutlich die Schauspielerin Recha, die auf das Schauspielhaus blickt. Der Titel zusammen mit dem Klappentext rundet die Buchpräsentation ab. Die Geschichte: Recha ein Stummfilmstar ist mit dem e... Das Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es symbolisiert exakt das Berlin der Zwanzigerjahre. Die junge Frau zeigt uns vermutlich die Schauspielerin Recha, die auf das Schauspielhaus blickt. Der Titel zusammen mit dem Klappentext rundet die Buchpräsentation ab. Die Geschichte: Recha ein Stummfilmstar ist mit dem ebenso erfolgreichen Regisseur Willi zur Nieden verheiratet. Sie sind ein Traumpaar in der Welt des Films. Doch ganz langsam vergeht der Glanz, denn die Nazis gewinnen an Zustimmung. Recha als Jüdin hat damit zu kämpfen und Willi schafft es auch nicht mehr so richtig erfolgreiche Filme zu drehen, zumal ihm von mehreren Seiten reingeredet wird. Er ist verbissen in seiner Arbeit. Auch als Ehepaar entfremden sie sich. Ob sie es schaffen, sich wieder zu finden, in der wankenden Welt der Weimarer Republik? Meine Meinung: (Achtung Spoiler) Die Geschichte von Recha und Willi hat sehr gut angefangen. Sie führte mich, in eine mir unbekannte Welt, nämlich in die des Films dieser Zeit. Ein weiterer Erzählstrang beinhaltet die Geschehnisse rund um die Familie von Willis Schwestern. Die Protagonisten waren alle entsprechend ihren Charakteren unterwegs, wobei ich sie teilweise etwas überzeichnet fand, so auch Felice, die ich am liebsten wachgerüttelt hätte. Die Schauplätze waren sehr gut beschrieben und der Blick hinter die Kulissen der Ufa war sehr interessant. Die Autorin schreibt in einer gut verständlichen, vielseitigen und lebhaften Sprache. Über die ersten zwei Drittel des Buches habe ich mich allerdings schwergetan dran zu bleiben. Warum? Die Geschichte hat unzählige Rückblenden und lässt die Hauptfiguren außerdem oft, für meinen Geschmack zu oft und vor allen Dingen zu lange in ihren Gedanken verweilen, sodass sich die Geschichte nicht fortbewegen kann, sondern auf der Stelle tritt. Das hat zur Folge, dass der Spannungsbogen gelegentlich abflacht, was ich sehr schade finde, weil die mögliche weitere Einbindung von Zeitgeschichte hier hätte wunderbar die Spannung hochhalten können. Erst in den letzten hundert bis hundertfünfzig Seiten kam ich voll auf meine Kosten. Aber das ist meine subjektive Meinung. Mein Fazit: Der Stoff ist wunderbar, er hat es verdient erzählt zu werden und ich bin drangeblieben, weil ich wissen wollte, wie es der Familie ergeht. Insgesamt hat mich das Buch überzeugt, sodass ich ihm eine ausdrückliche Leseempfehlung ausspreche. Heidelinde von friederickes Bücherblog

lesenswerte Fortsetzung
von Alexas Bücherwelt aus Hamburg am 01.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Monat war nicht so gut für mich. Habe bisher nur dieses eine Buch gelesen. Liegt wohl auch an Zeitmangel. Viele Termine und kleine Krisen haben es mir nicht so leicht gemacht. Habe auch selber schreiben wollen, auch das gelang mir nicht so, wie ich es gerne wollte. Dieses Buch habe ich ausgewählt, weil ich gerade eins übe... Dieser Monat war nicht so gut für mich. Habe bisher nur dieses eine Buch gelesen. Liegt wohl auch an Zeitmangel. Viele Termine und kleine Krisen haben es mir nicht so leicht gemacht. Habe auch selber schreiben wollen, auch das gelang mir nicht so, wie ich es gerne wollte. Dieses Buch habe ich ausgewählt, weil ich gerade eins über die Geschichte von Marlene Dietrich gelesen habe. Selbes Setting, Ufa Filme, Berlin, historisch usw. Möglicherweise liegt es aber an meiner "schlechten" Phase, das ich mit dem Lesen Schwierigkeiten hatte. Das lesen war mal wieder wie ein "etwas lernen über vergangene Zeiten" für mich. Das Thema "Kino in den 20er Jahren" ist auf jeden Fall interessant. Der Roman bietet aber noch mehr. Die Geschichte der Familie zur Nieden bzw. des Traumpaares Willi und Recha, die Jüdisch ist sowie von Felice und Quintus. Klasse fand ich, das die Kapitel alle mit einem Zitat von Kurt Tucholsky beginnen. Wer die Vorgängerbücher gelesen hat, unbedingt weiterlesen. Ich finde nicht das es zwingend notwendig ist, die vorherigen Bücher zu kennen.


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