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Hinterhaus

Kriminalroman

Berlin-Krimi Band 1

Lioba Werrelmann

(22)
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Beschreibung

Ausgezeichnet mit dem GLAUSER-Preis 2020 als bestes Krimi-Debüt

Journalistin Carolin stolpert wider Willen in einen Kriminalfall, der sie tief in die Vergangenheit Ost-Berlins führt. In einem Hinterhaus in Prenzlauer Berg findet sie die Leiche eines seit Langem vermissten Jungen. Doch kaum jemand scheint sich an ihn erinnern zu wollen. Die Hausbewohner schweigen, und die Polizei ermittelt nur halbherzig.

Eigentlich hat Carolin andere Sorgen. Ihr Freund ist weg, sie hat keine Wohnung mehr und keinen Job. Aber ehe sie sichs versieht, ist sie dem Mörder zu nahe gekommen. So wird das Hinterhaus auch für Carolin zur tödlichen Falle ...


Lioba Werrelmann, Jahrgang 1970, stammt aus dem Rheinland, hat Politische Wissenschaften studiert, volontierte und ist seit 1989 für verschiedene Tageszeitungen, Radio- und TV-Anstalten (WDR/ARD) als Redakteurin und Kommentatorin tätig, vor allem in Köln und Berlin. 2014 erschien ihr autobiografisches Sachbuch Stellen Sie sich nicht so an. Hinterhaus ist ihr erster Kriminalroman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17827-8
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,5/3 cm
Gewicht 314 g
Auflage 1. Auflage 2019
Verkaufsrang 52090

Buchhändler-Empfehlungen

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Spannend, unkonventionell, realitätsnah, amüsant und doch streckenweise bedrückend. Der Krimi wurde mir empfohlen und ich fühlte mich bestens unterhalten. Bin schon gespannt auf mehr.

Heike Mechler, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Ein spannender Krimi über ein Berliner Hinterhaus im Prenzlauer Berg und die unheilvollen Verstrickungen seiner Bewohner, die Tief in die Vergangenheit reichen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
6
7
7
1
1

Spannendes Berlin
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 02.11.2019

Das ist eine wunderbare Geschichte aus einem Berliner Vorderhaus und Hinterhaus mit historisch und dramaturgisch cleverem Sannungsbogen, der dank der überraschenden Wendungen nie abreißt oder nervt. Die schrägen Figuren werden mit viel Tiefgang, Witz und Menschenkenntnis filigran gezeichnet - ganz ohne psychologische Plattitüden... Das ist eine wunderbare Geschichte aus einem Berliner Vorderhaus und Hinterhaus mit historisch und dramaturgisch cleverem Sannungsbogen, der dank der überraschenden Wendungen nie abreißt oder nervt. Die schrägen Figuren werden mit viel Tiefgang, Witz und Menschenkenntnis filigran gezeichnet - ganz ohne psychologische Plattitüden. Die Menschen sprechen richtig, bisweilen auch vulgär - also authentisch (und nicht in Schriftsprache). Lioba Werrelmann kennt Berlin und die Menschen wirklich und entwirft ein plastisches Bild mit neuen Berlin-Facetten auch für Berlinexperten. Das ist ein Krimi wie für mich geschrieben - von einer echten Krimikennerin und Krimikönnern. Bitte mehr davon! Wann kommt der nächste?

Berlin mal anders – lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 10.10.2019

Caroline Königsforst. ohne Abi, ohne Ausbildung, aber schwer verliebt – in Dr. Jens Wächter. So folgt sie ihm blind nach Berlin, wo er als Arzt an der Charité seine Karriere forciert. Doch nach sieben gemeinsamen Jahren ist Jens plötzlich weg. Caro findet nur noch eine – ihre ehemals gemeinsame – leere Wohnung vor. Einzig sieben... Caroline Königsforst. ohne Abi, ohne Ausbildung, aber schwer verliebt – in Dr. Jens Wächter. So folgt sie ihm blind nach Berlin, wo er als Arzt an der Charité seine Karriere forciert. Doch nach sieben gemeinsamen Jahren ist Jens plötzlich weg. Caro findet nur noch eine – ihre ehemals gemeinsame – leere Wohnung vor. Einzig sieben Umzugskartons mit ihren wenigen Habseligkeiten sind noch da. Der Mietvertrag ist gekündigt, Caro muss sehen wo sie bleibt. Damit beginnt für sie ein rasanter neuer Lebensabschnitt… Trotz Carolines Verlustes bleibt sie noch lange naiv und ist handlungsunfähig. Sie reagiert auf neue Situationen unkontrolliert, wie fremdgesteuert und gerät dadurch immer mehr ins Chaos. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Auch wenn der Erzählstil und die Handlung schon etwas anders war. Man muss sich darauf einlassen. So kam beim Ich-Erzählstil sehr gut Carolines Naivität zum Ausdruck. Auf der anderen Seite habe ich mich immer gefragt, was ist damals wirklich in Bergisch Gladbach passiert. Warum weigert sie sich so vehement verschlossene Türen zu öffnen? Es gibt viele Fragen, die den Leser zu weiterlesen anregen. Denn spannend fand ich das Buch schon. Sehr gelungen und zutreffend sind die Beschreibungen zu den Szene-Vierteln im Prenzlauer Berg wie auch die Beschreibungen zu den Berliner Hinterhöfen. Oftmals ist man da nämlich wirklich überrascht, was in den Hinterhöfen und -häusern alles zum Vorschein kommt. Von mir gibt es 4 Lese-Sterne und eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung.

Alles aus im Hinterhaus…
von Nikola am 28.07.2019

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Geschichte doch recht spannend. Caro steht vor dem Nichts. Zurück vom Yoga steht sie in einer Wohnung, in der nur noch sieben Kisten mit ihrem hab und Gut vorzufinden sind, den Rest hat Jens mitgenommen, alles bereits von langer Hand geplant, ohne Caro jemals davon in Kenntnis zu se... Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Geschichte doch recht spannend. Caro steht vor dem Nichts. Zurück vom Yoga steht sie in einer Wohnung, in der nur noch sieben Kisten mit ihrem hab und Gut vorzufinden sind, den Rest hat Jens mitgenommen, alles bereits von langer Hand geplant, ohne Caro jemals davon in Kenntnis zu setzen. Bald wird sich die Wohnungsnot schon als ihr geringstes Problem entpuppen, denn auch ihr Job ist bald weg und nebenbei taucht in Mandys Wohnung, in der sie übergangsweise lebt, eine seit mehreren Jahrzehnten vermisste Leiche auf... Oftmals entwickelt man als Leser eine Sympathie zu den Haupt- und auch Nebenfiguren, doch hier ist dies nicht der Fall, denn jede Figur, egal, ob man sie nun mag oder nicht, hat gewisse Eigenheiten. Lioba Werrelmann hat in ihrem ersten Kriminalroman im wahrsten Sinne des Wortes "kranke", bizarre Charaktere geschaffen, die durch manche Gedanken und Verhaltensweisen sympathisch werden, jedoch trotzdem stets eine gewisse Distanz gewahrt wird, was ja auch sehr zu einem solchen Roman passt. Man versteht die agierenden Charaktere in manchen Punkten, aber eben nicht in allen. Die Handlung ist gut ausgestaltet, manchmal kam zwar die Frage auf, warum gerade dieser Handlungsstrang mit eingewoben wurde, entstanden teilweise auch leichte Logiklücken, doch an sich war der Leser zum Mitdenken animiert wurden. es stand immer wieder in der Schwebe, wer denn nun der Mörder sein könnte und mit welchem Zweck er dies geworden ist. Ansonsten liegt aber eine Handlung vor, die vor allem beim Vergleich des Beginns und des Endes schöne Bögen spannt, die dem Leser eine runde Geschichte bieten. Zudem gibt es nicht nur einen, sondern gleich mehrere Erzähler, die sogar unterschiedliche Erzählformen aufweisen, was einen guten Überblick bietet und jeder Figur zugeschnitten zu sein scheint, die selbst zu Wort kommt, beziehungsweise bei dieser Form in den Vordergrund rückt. Der Schreibstil besticht häufig durch kurze Sätze, was vielleicht abgehackt wird, aber gerade deshalb manchmal diese bedrückende Atmosphäre bietet, in der man sich als Leser nicht unbedingt wohl fühlen kann. So braucht es gerade diese Form, um die Geschichte und Charaktere als Leser absonderlich wahrzunehmen. Neben diesen kurzen Sätzen liegt auch eine sehr derbe Wortwahl vor, weshalb der Roman auch nichts für zarte Gemüter ist, er kann schon ziemlich triggern, wenn man damit nicht gut klarkommt. Alles in allem war es für mich ein guter Einstand der Autorin in die Krimisparte, der fast schon als Thriller durchgehen könnte und trotz kleinerer Schwächen eine sehr solide, irgendwie auch erschreckend faszinierende Geschichte bot, sodass ich am Ende bei 4/5 Sternen lande.


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