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Unheilbar glücklich

Roman

Als der Hypochonder Konstantin ein Ziehen im Oberbauch verspürt, ist der Fall für ihn klar: Leberkrebs im Endstadium. Im Wartezimmer seines Hausarztes trifft er dann Freya, Traumfrau und Yogalehrerin, kurz vor der Abreise nach Thailand. Normalerweise käme Konstantin bei dem Wort "Thailand" Malaria in den Sinn. Ruhr, Typhus und Dengue. Doch als Freya ihn in ihr Camp einlädt, denkt er an Sonne, Palmen und Sandstrände. Und beschließt, da er ja eh bald sterben wird, ihr Angebot anzunehmen. Es beginnt eine Reise, die sein Leben verändert ...

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 29.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-431-04116-3
Verlag Ehrenwirth
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/3 cm
Gewicht 488 g
Auflage 1. Auflage 2019
Verkaufsrang 140858
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Der Hypochonder
von hasirasi2 aus Dresden am 10.05.2019

„Lieber ein paar Tage als jahrelang sterben.“ (S. 38) sagt sich Konstantin, als er von seinem Hausarzt die Diagnose Leberkrebs im Endstadium bekommt. Dabei hatte er doch nur leichte anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch. Jahrelang hat er sich in alle möglichen Krankheitsszenarien reingesteigert und nun das. Total kopflos läs... „Lieber ein paar Tage als jahrelang sterben.“ (S. 38) sagt sich Konstantin, als er von seinem Hausarzt die Diagnose Leberkrebs im Endstadium bekommt. Dabei hatte er doch nur leichte anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch. Jahrelang hat er sich in alle möglichen Krankheitsszenarien reingesteigert und nun das. Total kopflos lässt er sein altes Leben hinter sich und fliegt nach Thailand, um Freya wiederzusehen, die neben ihm im Wartezimmer saß und dort Yoga-Unterricht erteilt. Er, der immer alles durchorganisiert und sich dreifach absichert, reist ohne Gepäck und Impfung. Schließlich hat er ja nichts mehr zu verlieren. Doch schon bei der Ankunft gibt es Probleme. Auf einem Markt schenkt im eine alte Frau einen Bergkristall, der nach Ansicht von Käthe, einer anderen Deutschen, verhext ist. Prompt fängt er sich einen Magen-Darm-Virus ein, Yoga erweist sich als „ ... Sadomaso in Sportklamotten.“ (S. 71) und Käthe entwickelt sich zur Stalkerin – sein Leben könnte wirklich beschaulicher enden. Und dann erinnert sich Freya nicht mal an ihn ... Selten hatte ich soviel Mitleid und musste gleichzeitig so laut lachen über einen jammernden Mann. Konstantin ist aber auch wirklich eine arme Sau. Seine Freundin hat ihn nach 14 Jahren abserviert. Er horcht dauernd in sich rein und analysiert sich selbst, ist er der Guru in einem (für den Leser sehr amüsanten) Selbsthilfeforum und hat für jedes Zipperlein die passende Krankheit inkl. der Behandlungsmöglichkeiten und Statistik zur Überlebenschance parat. Konstantin hat eigentlich vor allem Angst, vorm Leben genau so wie vorm Sterben. „Als ich die Möglichkeit hatte zu leben, versteckte ich mich in Planung, Pflicht und Arbeit, und als ich krank wurde, flüchtete ich nach Thailand.“ (S. 88) Doch auch in Thailand kann er sich weder auf das tolle Land, noch auf die Leute einlassen, weil er in allem immer nur die Gefahr sieht. Sehr humorvoll und gleichzeitig philosophisch schreibt Jonas Erzberg über Konstantins Sinnsuche. Neben Leben, Krankheit und Tod und wie wir damit umgehen, geht es auch um die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Wir sind immer online, immer sichtbar, immer auf dem neuesten Stand und uns selber damit meist schon drei Schritte voraus. Wir verbleiben nicht mehr im Jetzt und hören kaum noch unserem Körper (oder Ärzten) zu, sondern suchen unsere Informationen im Netz und verlernen bzw. verpassen dabei unser Leben. „... hören sie endlich mit dem Leben in Schonhaltung auf!“ „Leben ist die beste Therapie!“ (S. 172) „Unheilbar glücklich“ ist kein Liebesroman, obwohl natürlich auch ein kleines bisschen Liebe vorkommt, schließlich verguckt sich Konstantin in Freya, auch wenn es ihm schwer fällt, ihr das zu zeigen. Für mich ist das Buch ein Aufruf, sein Leben mal wieder zu genießen und sich Zeit für sich zu nehmen – oder wenigstens für dieses Buch ;-). „Und ich spürte den warmen Sand zwischen meinen Zehen, ich war Pilger, Entdecker, Abenteuerreisender, und ich wollte es genießen.“ (S. 74) Hinter dem Pseudonym Jonas Erzberg steht übrigens der Journalist Hannes Finkbeiner, dessen Roman „Jogginghosen-Henry“ ich Euch ebenfalls sehr empfehlen kann.

leider nicht meine Geschichte…
von Booksandcatsde am 05.05.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Meine Meinung: Konstantin ist ein Hypochonder wie er im Buche steht. In jedem Wehwehchen sieht er seinen Tod und läuft damit natürlich auch direkt zu seinem Hausarzt. Der Hausarzt hat mir als Charakter wirklich gut gefallen, ist er doch auch bei Konstantins 23988990 Besuch sehr geduldig und macht alle Untersuchungen, die sich... Meine Meinung: Konstantin ist ein Hypochonder wie er im Buche steht. In jedem Wehwehchen sieht er seinen Tod und läuft damit natürlich auch direkt zu seinem Hausarzt. Der Hausarzt hat mir als Charakter wirklich gut gefallen, ist er doch auch bei Konstantins 23988990 Besuch sehr geduldig und macht alle Untersuchungen, die sich für die Krankheitssymptome eignen, um Konstantin zu beruhigen. Die erste CD empfand ich als humorvoll und die Geschichte begeisterte mich. Leider änderte sich das ab dem Zeitpunkt, in dem Konstantin in Thailand ankommt. Ab diesem Zeitpunkt wirkt die Geschichte sehr konstruiert, teilweise verwirrend und leider auch sehr vorhersehbar. Das Ende war mir leider schon schnell klar. Ich habe die ganze Zeit noch gehofft, dass ich doch noch überrascht werden, aber das war leider nicht so. Was ich zu Beginn an Konstantins Verhalten noch witzig fand, ließ mich nach einiger Zeit die Augen rollen. Sein Verhalten, das dann auch meiner Meinung nach teils nicht mehr nachvollziehbar war, nervte und dadurch wurde die Geschichte sehr langatmig. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Konstantin an seiner Lage etwas ändern wollte. Hilfeangebote hatte er genug! Freya, die mich im Wartezimmer positiv überraschte, empfand ich ab Thailand als völlig unsympathisch und einiges an ihr machte mich völlig kirre. An zwei Stellen wollte ich sie schütteln, da ich ihr Verhalten absolut nicht verstand. *************************************** Fazit: Ich hatte mir eine leichte, mitreißende Geschichte erhofft, die mir beim Hören immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert, die mich humorvoll unterhält und die mir während des Hörens immer wieder bestätigt, dass das Leben lebenswert ist, dass das Leben genossen werden soll mit all seinen Facetten. Dazu ist es leider nicht gekommen. Einzig Konstantins Hausarzt konnte mir kontinuierlich immer wieder ein Lächeln entlocken. Der Sprecher Sebastian Fischer macht einen guten Job. Ihm konnte ich von Anfang an gut zuhören, da er vor allem auch die irrationale Stimmung Konstantins gut darstellte. Leider nicht wirklich meine Geschichte! 2.5 out of 5 stars (2,5 / 5) Weitere Rezensionen bei ??? – Weitere Rezensionen habe ich auf anderen Blogs nicht gefunden. Bei LovelyBooks hat das Buch bisher einmal 2 Sterne, einmal 3 Sterne und einmal 5. Das Buch scheint die Geister zu scheiden! Lest oder hört doch mal rein und bildet euch eure eigene Meinung!

...sehr unterhaltsam....
von Lesebegeisterte am 03.05.2019

Bereits nach den ersten paar Seiten, hat mich dieser Roman in seinen Bann gezogen. Alle paar Seiten ein Lacher parat und sehr sympathische Protagonisten. Konstantin ist ein Hypochonder und alleine die beschriebene Situation im Arztwartezimmer fand ich sehr lustig. Er lernt dort die Yogalehrerin Freya kenne, die kurz vor de... Bereits nach den ersten paar Seiten, hat mich dieser Roman in seinen Bann gezogen. Alle paar Seiten ein Lacher parat und sehr sympathische Protagonisten. Konstantin ist ein Hypochonder und alleine die beschriebene Situation im Arztwartezimmer fand ich sehr lustig. Er lernt dort die Yogalehrerin Freya kenne, die kurz vor der Abreise nach Thailand ist. Sie lädt ihn ein, nach Thailand zu kommen, und da Konstantin ja "eh sterben" wird, wagt er die Reise ins Ungewisse und fliegt spontan, was so gar nicht sein Ding ist nach Thailand. Dort wächst er über sich hinaus und verliebt sich sogar. Ein Abenteuer für Konstantin. Ich fand diesen Roman sehr unterhaltsam,er regt aber auch etwas zum Nachdenken an. Doch das witzige überwiegt hier definitiv.