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Mein Leben mit Martha

Martina Bergmann

(18)
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Beschreibung

"Dieses Buch ist von einer unglaublichen Feinheit, es hat ganz viel Humor und einen stillen Witz ... Es hat mich unglaublich beeindruckt." Christine Westermann
Der literarische Bericht einer ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft
Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für ein Altern in Würde
Das Leben ist schön!
Martina kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtzig und in einer "poetischen Verfassung". So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot, und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Oder ist es vielmehr Martha, die sich Martina ausgesucht hat? So genau ist das nicht mehr auszumachen, aber es ist auch nicht wichtig, weil sie nämlich beide glücklich sind, so wie es ist. Martina Bergmann tritt in ihrem ebenso klaren wie empathischen Bericht den Gegenbeweis dafür an, dass die Betreuung eines dementen Menschen eine Bürde sein muss. Sie schildert, wie es sich anfühlt, mit jemandem zusammenzuleben, der trotz seiner Einschränkungen klug und humorvoll, ja geradezu hellsichtig ist. Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für das würdevolle Zusammenleben der Generationen. Und ein bewegendes Portrait zweier unkonventioneller Frauen.
"Berührend ohne je sentimental zu sein, spannend, mit überraschenden Wendungen in der Geschichte. Das Beste: stets mit Witz und Humor, nie krakelig, sondern fein dosiert. Und immer spürt man die Nähe und Zuneigung, die diese so unterschiedlichen Frauen verbindet. Martha über achtzig, Martina noch keine vierzig. Ich habe dieses Buch fasziniert gelesen. Vielleicht, weil so nah an der Wirklichkeit entlang erzählt wird. Vielleicht auch, weil sich darin soviel Lebensmut und Lebensfreude wiederfinden." Christine Westermann
"Ein Trost- und Mutmachbuch." Deutschlandfunk Kultur
"Ein bewegendes, autobiografisches Buch, das zeigt, wie würdevolles Zusammenleben der Generationen gelingt." Feel Good
"Die Autorin gewinnt dem Albtraum Alzheimer in klarer Sprache poetische, lebenskluge Seiten ab. Tief berührend." HÖRZU
"Ein wunderbares Buch über das Altwerden."SWR2
"Mein Leben mit Martha ist etwas fürs Herz. Selten strahlt so viel selbstlose Liebe aus den Zeilen eines Buches. Martina Bergmann ist eine durch und durch ungewöhnliche junge Frau. Zurück bleibt das Gefühl, zwei Menschen zugeschaut zu haben, die ein reiches Leben führen." Heilbronner Stimme
"Ein Buch, das die Poesie in der Demenz erkennt." Bayern 2

"Ein humorvoller Bericht aus einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft." Zeit für mich

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961610600
Verlag Eisele eBooks
Dateigröße 1697 KB
Verkaufsrang 34309

Buchhändler-Empfehlungen

Bewundernswert!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Leben mit Menschen mit Demenz – ein sehr schwieriges Thema, was heutzutage leider immer wichtiger wird! Und genau um dieses Thema geht es in diesem Buch. „Mein Leben mit Martha“ ist kein Roman, sondern ein Bericht über die Situation, die Martina Bergmann selbst erlebt. Martina Bergmann, die übrigens selbst auf dem Cover abgebildet ist, ist eine Buchhändlerin und Verlegerin, die nach einiger Zeit fern von Zuhause zurück nach Ostwestfalen gekehrt ist, wo sie ihre Buchhandlung in Borgholzhausen hat. Über ihre Buchhandlung hat sie erst Heinrich und über Heinrich dann auch später Martha kennengelernt -zwei alte Herrschaften, die zusammen in einem sogenannten Kotten (Kate, kleine Wohnhaus) wohnen. Beide haben ehemals an Universitäten gearbeitet, sind studierte Leute mit Doktortitel und stehen politisch sicherlich den Alt-68ern nahe. Sie sind kein Paar, obwohl sie sicherlich einmal etwas miteinander hatten. Jetzt ist es eine Wohngemeinschaft, die gerne die Hilfe von Martina annimmt, wobei diese Hilfe zumeist darin besteht, dass Martina dafür sorgt, dass es auch Essen im Kühlschrank gibt. Die drei unterhalten sich sehr gerne miteinander und es entsteht eine sehr einzigartige Verbindung zwischen den dreien. Das Buch beginnt 2014. Heinrich hatte einen Fahrradunfall und gibt im Krankenhaus Martina als seine nächste Angehörige aus. Und das Buch endet 2018. Heinrich ist inzwischen gestorben und Martina ist die offizielle Betreuerin für die demenzkranke Martha. Das Buch umfasst nur 200 Seiten. Aber diese 200 Seiten sind ausgesprochen lesenswert, denn ich finde es absolut großartig, was Martina Bergmann macht! Ich habe am Anfang etwas gebraucht, bis ich in das Buch hineingekommen bin. Die Autorin springt am Anfang etwas hin und her, so dass ich die Zusammenhänge erst nicht ganz richtig verstanden habe. Und mir ist auch bis zum Ende nicht ganz klar geworden, was Heinrich und Martina wirklich füreinander waren. Waren sie Freunde? Waren sie tatsächlich in allen Belangen ein Paar? Kann man sich auch als ein Paar sehen, wenn bestimmt Aspekte fehlen? Aber im Prinzip ist es auch total egal, was sie waren. Trotz der 48 Jahre Altersunterschied haben sie sich geliebt und waren füreinander da. Heinrich setzt sie als seine Erbin ein. Und mit dem Erbe hat Martina im gewissen Sinn auch Martha geerbt. Die Frau, die laut Heinrich in einer poetischen Verfassung ist – eine schöne Beschreibung für ihre Demenz. Martina zieht in den Kotten und lebt mit Martha zusammen. Doch es ist nicht immer einfach. Die Leute reden. Sie halten Martina für eine Erbschleicherin und hetzen ihr immer wieder die Behörden auf den Hals. Doch zum Glück gibt es auch dort Menschen mit Herz und einem sehr gesunden Empfinden von Recht und Gerechtigkeit. Und diese Menschen helfen Martina und Martha weiter. Martha hat doppeltes Glück! Zum einen ist ihre Demenz so, dass sie immer noch tagsüber für längere Zeit allein zuhause bleiben kann, ohne dass sie eine Gefahr für sich selbst oder ihre Umgebung ist. Und zum anderen hat sie Martina, die sich hingebungsvoll um sie kümmert und sie auch so annimmt, wie sie ist. Ein berührendes Porträt über zwei ungewöhnliche und ungewöhnlich starke Frauen, die uns Mut machen können, wie es auch gehen kann. Ich wünsche mir, dass wir alle die Kraft und den Mut finden, einfach einmal so etwas auszuprobieren. Und dann ist das Buch auch noch voll von leisem Humor. Man muss immer wieder über Martha schmunzeln, aber man macht sich nicht über sie lustig! Chapeau!

Authentisches vom Älterwerden

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Diese unkonventionelle Geschichte zieht den Leser sofort in seinen Bann. Spannende Figuren, viel Authentizität und mehr als ein Lacher garantiert. Mein Leben mit Martha zeugt von tiefen Einblicken ins Leben und die Gesellschaft. Einziges Manko: Mehr Biografie als Roman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Eine äußerst ungewöhnlich WG!
von Rezensent aus BW am 03.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ist das nicht unfassbar? Da wird eine Mitte 80-jährige so langsam dement und eine fast Fremde nimmt sich ihrer an. Das klingt märchenhaft und unrealistisch. Aber nach der Lektüre dieses feinfühlig, taktvoll und zart geschriebenen Romans, der mit genau der richtigen Dosis Humor und trockenem Witz geschrieben ist, erscheint es... Ist das nicht unfassbar? Da wird eine Mitte 80-jährige so langsam dement und eine fast Fremde nimmt sich ihrer an. Das klingt märchenhaft und unrealistisch. Aber nach der Lektüre dieses feinfühlig, taktvoll und zart geschriebenen Romans, der mit genau der richtigen Dosis Humor und trockenem Witz geschrieben ist, erscheint es nicht mehr unmöglich. Würdevolles Altern? Das geht! Die über 80-jährige zunehmend demente Martha und die fast 40-jährige Buchhändlerin Martina sind zwei außergewöhnlich Frauen, die zeigen, dass es möglich und sogar bereichernd für beide Seiten sein kann, eine Wohngemeinschaft zwischen Alt und Jung sowie zunehmend dement und geistig fit einzugehen. Obwohl Martha sehr vergesslich ist und oft rational nicht nachvollziehbare Dinge tut, hat sie eine gute Portion Durchsetzungsfähigkeit und eine sehr sympathische Seite. Und obwohl Martina viel um die Ohren hat, gelingt es ihr, ein Zusammenleben mit Martha möglich zu machen. Ich empfehle diesen berührenden aber zu keinem Zeitpunkt kitschigen Roman, dessen roter Faden Menschlichkeit, Solidarität, Toleranz, Lebensfreude und Zuneigung ist gerne weiter! Er macht Mut, über den Tellerrand zu schauen, über eine Möglichkeit nachzudenken und sich vielleicht auf ein Abenteuer einzulassen, das trotz aller Schwierigkeiten und Herausforderungen eine Bereicherung sein kann. Natürlich nicht in jedem Fall, aber manchmal. Und natürlich nur, wenn man ein professionelles Netz aus Helfern an seiner Seite hat und auch nur bis zu einem bestimmten Stadium. Martha kommt ja tagsüber noch recht gut zurecht und zwischendurch schaut der Pflegedienst vorbei. Martina Bergmann, die aus Erfahrung spricht, nimmt der Demenz die Bedrohlichkeit und regt mit ihrer durch und durch respektvoll und tendenziell nüchtern geschriebenen Geschichte dazu an, gründlich darüber nachzudenken, ob ein Zusammenleben der Generationen im ein oder anderen Fall vielleicht doch möglich ist. Die Autorin verklärt diese alternative Möglichkeit, einen alten Menschen zu betreuen nicht. Sie zeigt die Tücken und Probleme und geht auch auf reale, bürokratische und organisatorische Schwierigkeiten ein. Sie erwähnt dabei auch die Einwände und Vorurteile aus dem Umfeld, was so ein Projekt nicht gerade erleichtert. Der Roman ist auch ein unaufdringliches Plädoyer dafür, einen dementen Menschen nicht auf seine Krankheit zu reduzieren, sondern offen zu sein für all das, was ihn darüber hinaus ausmacht. Die Autorin hat hier eigene reale Erlebnisse und Erfahrungen in Fiktion eingebettet. Herausgekommen ist ein unterhaltsames, kurzweiliges, lesenswertes und zum Nachdenken anregendes Buch. Es ist kein Roman im eigentlichen Sinn. Vielleicht eher ein lebendig geschriebener Bericht. Eine Lebensgeschichte, die sich zu lesen lohnt.

Liebenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Offenbach am 25.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit großer Bewunderung habe ich diesen Bericht gelesen, der emotional und empathisch vom Leben mit einer demenzkranken Mitbewohnerin erzählt. Frau Bergmann hat das Herz auf dem rechten Fleck und eine tolle Portion Selbstbewusstsein, dass sie sich über alle neidischen Dörfler und deren Anfeindungen hinweg setzt. Es ist beiden zu ... Mit großer Bewunderung habe ich diesen Bericht gelesen, der emotional und empathisch vom Leben mit einer demenzkranken Mitbewohnerin erzählt. Frau Bergmann hat das Herz auf dem rechten Fleck und eine tolle Portion Selbstbewusstsein, dass sie sich über alle neidischen Dörfler und deren Anfeindungen hinweg setzt. Es ist beiden zu wünschen, dass Marthas Demenz keine größeren Ausmaße annimmt. Ein ganz besonderes Buch!

Der Bericht einer ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft
von Monika Schulte aus Hagen am 23.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als Heinrich aufgrund eines kleinen Unfalls ins Krankenhaus muss, gibt er Martina als nächste Angehörige an. Die beiden sind nicht verwandt. Sie kennen sich aus Martinas Buchhandlung. Heinrich lebt mit Martha zusammen und das schon seit ungefähr 40 Jahren. Martha ist dement oder wie Heinrich immer so schön sagt "in poetischer Ve... Als Heinrich aufgrund eines kleinen Unfalls ins Krankenhaus muss, gibt er Martina als nächste Angehörige an. Die beiden sind nicht verwandt. Sie kennen sich aus Martinas Buchhandlung. Heinrich lebt mit Martha zusammen und das schon seit ungefähr 40 Jahren. Martha ist dement oder wie Heinrich immer so schön sagt "in poetischer Verfassung". Als Heinrich schwer erkrankt und schließlich stirbt, erbt Martina sein Haus. Aber nicht nur das. Irgendwie erbt sie auch die alte Dame - Martha. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft und Freundschaft. Für Martina stellte sich nie die Frage, ob sie sich nicht um die alte Dame kümmern würde. Sie hat es einfach getan. Und so kümmert sich Martina um Martha oder wie Martha es oft vergnüglich sieht, Martha kümmert sich um Martina. Martha war Heinrichs erste große Liebe, Martina die letzte. Wie die Beziehung zwischen Martina und Heinrich letztlich tatsächlich war, das bleibt der Phantasie des Lesers überlassen. Richtig schön zu lesen, wie sich Martina um die alte Dame kümmert, die tagsüber immer noch alleine zurecht kommt. Soweit ist ihre Krankheit noch nicht fortgeschritten, doch Martina hört auf die Tipps der Profis, die ihr zum Beispiel zu einem Pflegedienst raten, der tagsüber auch mal nach Martha sieht. Denn es gibt nicht nur Menschen, die diese ungewöhnliche Lebensgemeinschaft gut heißen. Es gibt tatsächlich Neider, Aufpasser, Beobachter, die es Martina schwer machen. So zieht sie sogar mit Martha um, damit endlich Ruhe vor der Nachbarschaft einkehrt. "Mein Leben mit Martha" - kein Roman, sondern der Bericht eines ungewöhnlichen Zusammenlebens. Ein liebevoller Bericht über 2 ungewöhnliche Frauen, die sich zusammentun und gemeinsam die Hürden einer Krankheit meistern.

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