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Glück ist meine Lieblingsfarbe

Roman

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Taschenbuch
Juli lebt dort, wo andere Urlaub machen: auf La Palma. Eigentlich sollte es bloß eine Auszeit vom langweiligen Bürojob sein, doch wenn es nach ihr geht, kann der Ernst des Lebens gerne warten. Dann lernt sie Quinn kennen, der das genaue Gegenteil von ihr ist - vernünftig, zielstrebig, mit beiden Beinen auf der Erde -, und die Funken fliegen. Dabei will Juli sich doch auf keinen Fall verlieben!
Doch als ein verwaister Hund ein neues Zuhause sucht, werden all ihre schönen Vorsätze auf die Probe gestellt. Und Juli erlebt, dass es nur ein bisschen Mut braucht, um die große Liebe zu finden.
Portrait
Kristina Günak war als Mediatorin und systemischer Coach tätig, bevor 2011 ihr erster Roman erschien. Seither hat sie sich mit ihren humorvollen Büchern unter Liebesromanleserinnen einen Namen gemacht. Glück ist meine Lieblingsfarbe ist ihr erster Roman im Programm von Bastei Lübbe.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 269 (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 31.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783732572311
Verlag Lübbe
Dateigröße 1233 KB
Verkaufsrang 979
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Buchhändler-Empfehlungen

Glück ist auch meine Lieblingsfarbe

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nachdem ich einmal das Glück hatte Kristina Günak persönlich kennen zu lernen, ohne bis dato ein Buch von ihr gelesen zu haben, habe ich dies im letzten Jahr nachgeholt. Das war allerdings ein Roman („Ein Sommer und ein ganzes Leben“), den sie unter dem Pseudonym Kristina Valentin geschrieben hat. Als ich nun in diesem Jahr gesehen habe, dass auch ein Roman von ihr unter Kristina Günak erscheint, musste ich den natürlich auch noch lesen. Nun kann ich Ihnen sagen, dass ihre Romane egal unter welchem Namen sie schreibt, viel Spaß machen. Allein dieser Titel – „Glück ist meine Lieblingsfarbe“ – hat mich sofort angesprochen. Zum Glück habe ich den Klappentext nicht vorher gelesen, denn sonst hätte ich vielleicht doch von dem Roman Abstand genommen, weil er auf La Palma spielt. Die Kanarischen Inseln sind nun nicht so mein Interessengebiet. Aber ich habe es ja nicht vorher gesehen, und somit bin ich eben doch in den Genuss des Romans gekommen. Im Nachhinein frage ich mich allerdings, wer auf den Romantitel gekommen ist. Er passt zwar, denn es geht um Glück. Aber es geht in dem Buch nie um Farben und schon gar nicht um Lieblingsfarben. Aber sei’s drum. Der Titel hat bei mir seinen Zweck erfüllt. Der Klappentext des Buches kommt für meinen Geschmack zu flapsig rüber. Ja, Juli lebt zur Zeit auf La Palma. Sie wohnt bei den drei Marias und hält sich mit zwei Aushilfsjobs über Wasser. Zum einen macht sie in einem Foodtruck Sandwiches und zum anderen arbeitet sie als Dogsitterin. In Hamburg hat sie nach einem Vorfall ihren gut dotierten Job bei einer Versicherung geschmissen. Was passiert ist, erfahren wir aber erst sehr spät im Buch. Im Moment will sie einfach erst einmal zur Ruhe kommen und überlegen, was sie zukünftig aus ihrem Leben machen will. Bei einer Feier ihres besten Freundes Malte, der zusammen mit seinem Lebensgefährten Patrick ausgewandert ist, lernt sie Quinn kennen. Quinn ist ebenfalls Deutscher, der auf der Insel lebt. Makler, ausgesprochen attraktiv und sehr zurückgenommen. Er weiß was er will und ist somit das genaue Gegenteil von Juli. Sie findet ihn zwar durchaus interessant, ist aber nicht auf der Suche nach einer Affäre oder sogar der Liebe. Doch dann passiert etwas, was Julis Leben durcheinanderbringt. Und sie erkennt, dass Quinn ein ausgesprochen verlässlicher Freund ist. Und hinter der coolen und vernünftigen Fassade scheint auch bei ihm ein Geheimnis zu schlummern. Was ist in dem Leben von Juli und Quinn passiert? Mir hat der Roman viel Spaß gemacht. Er ist schön erzählt, warmherzig und durchaus mit Humor. Wie in diesem Genre üblich wird die Geschichte in der Ich-Form aus der Sicht von Juli erzählt, was auch viel Sinn macht, denn sind wir doch mal ehrlich. Wenn wir an uns selbst denken oder mit uns selbst reden, machen wir uns doch auch selbst gerne über uns lustig oder übertreiben ein wenig. So ist es auch bei Juli. Doch schon sehr früh wird uns beim Lesen bewusst, dass Juli eben nicht so eine oberflächliche junge Frau ist, sondern dass in Hamburg etwas wirklich schwerwiegendes vorgefallen sein muss, was sie dazu bewogen hat eine Auszeit zu nehmen. Immer einmal wieder fällt der Name Isabella. Wer ist das? Und was ist passiert? Und was hatte es mit ihrer Arbeit bei der Versicherungsgesellschaft auf sich? Hatte sie einen Burn-Out, wurde sie gemobbt oder hatte sie Stress mit Männern? Wie so oft finde ich bei diesen leichten Romanen trotzdem etwas, was mir mehr gibt als einfach nur unterhalten zu werden. Hier ist es für mich das Thema gewesen, wer über unser Leben bestimmt. Und was Glück für einen überhaupt ist. Müssen wir tatsächlich einem Job nachgehen, der viel Geld und Sicherheit verspricht, oder können wir einfach einmal etwas ausprobieren, von dem wir meinen, dass es uns eher entspricht? Wie viel Einfluss sollten darauf Eltern und Geschwister nehmen? Und ab wann ist man wirklich erwachsen und für sich selbst verantwortlich? Dies sind Fragen, mit denen sich Juli auseinandersetzen muss. Und dies sind Fragen, die mich auch immer wieder umtreiben. Was tue ich wirklich für mich und was mache ich nur, damit ich andere nicht vor den Kopf stoße oder unglücklich mache, bzw. weil ich denke, dass ich es sonst tun würde? Hier muss jeder irgendwann im Leben einmal zu einem Entschluss kommen. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der mich glücklich zurückgelassen hat.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Für jede Leserin, die ein neues Lieblingsbuch sucht. Ein Knaller, ein Wohlfühlroman mit toller Botschaft, der sich jeder Leserin ins Herz brennen wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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1
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witzige und berührende Geschichte
von Anja am 18.06.2019

Nachdem Juli ihren Job gekündigt und ihre Heimat verlassen hat, lebt sie derzeit auf La Palma. Sie genießt den dortigen Lebensstil, versteckt sich aber auch vor der Entscheidung, wie ihr Leben weitergehen soll. Als sie Quinn auf der Insel kennenlernt, geraten ihre Gefühle durcheinander. Juli kann es sich nicht erlauben, sich z... Nachdem Juli ihren Job gekündigt und ihre Heimat verlassen hat, lebt sie derzeit auf La Palma. Sie genießt den dortigen Lebensstil, versteckt sich aber auch vor der Entscheidung, wie ihr Leben weitergehen soll. Als sie Quinn auf der Insel kennenlernt, geraten ihre Gefühle durcheinander. Juli kann es sich nicht erlauben, sich zu verlieben, denn irgendwann wird sie die Insel wieder verlassen… Die Handlung hat mich mehrfach zu Tränen gerührt, aber auch an einigen Stellen extrem zum Lachen gebracht. Juli ist unglaublich schlagfertig. Sie hat immer eine passende Antwort parat. Schonungslos analysiert sie die Menschen um sich herum und liegt dabei auch meist richtig, versteckt dabei aber gern ihr eigenes Inneres. Ein Schicksalsschlag hat sie dazu gebracht, ihr Leben hinter sich zu lassen und eine Auszeit auf der Kanareninsel zu nehmen. Dort überlegt sie nun, was sie mit ihren Leben anfangen möchte. Doch was macht sie eigentlich glücklich? Auch Quinn ist aus Deutschland geflohen, um auf der Insel neu anzufangen. Wie Juli spricht er nur ungern über sich. So verbergen beide Figuren lange ihre vergangenen Erlebnisse voreinander, während sie die Gegenwart miteinander verbringen und nicht über die Zukunft reden. Da beide Charaktere sehr sympathisch sind, macht es Spaß, ihren Weg zu verfolgen. Sie haben einen etwas holprigen Start, doch dann führt sie ein berührendes Ereignis zueinander. Und dennoch wird immer um das Entschiedene drum herum geredet, lediglich kleine Andeutungen gibt es, sodass ich sehr neugierig darauf wurde, was beide erlebt haben, das sie so vehement zu verbergen versuchen. Ihr Aufeinandertreffen und die sich entwickelnden Gefühle bringt beide Figuren durcheinander. Eigentlich wollen sie sich einander nicht öffnen. Und eigentlich wollen sie sich auch nicht binden. Und so beginnen sie, darüber nachzudenken, was sie denn nun eigentlich wollen. Was ihnen im Leben wichtig ist. Was sie glücklich macht. Eingebunden in eine süße, lockerleicht erzählte Liebesgeschichte gibt es einige philosophische Gedanken, die auch viele Leser anregen dürften, über eigene Lebenswünsche und Ziele nachzudenken. Am Ende fand ich die Geschichte leider etwas zu knapp erzählt, hier ging mir alles etwas zu schnell. Die Handlung spielt auf der Kanareninsel La Palma. Dabei gibt Ich-Erzählerin Juli vor allem einen intensiven Eindruck vom Lebensgefühl der Palmeros. Auch einige tolle Landschaftsbeschreibungen gibt es, das hätten für mich allerdings gern noch ein paar mehr sein dürfen. Fazit Ein Handlungsort, der Urlaubsstimmung weckt. Ein lockerleichter Erzählstil. Und eine süße, kurzweile Liebesgeschichte, die tiefliegenden Schmerz aufdeckt und gleichzeitig zum Nachdenken über die eigene Definitiv von Glück anregt. „Glück ist meine Lieblingsfarbe“ bietet ein paar witzige, aber vor allem viele sehr berührende Momente, die mich über das etwas zu knapp erzählte Ende hinwegtrösten.

Steife Charaktere, aber schöne Kulisse
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Um sich eine Auszeit vom langweiligen Bürojob zu nehmen, ist Juli nach Las Palmas gezogen. Sie verliert sich im entspannten Alltag des Südens und schiebt ihre Entscheidungen immer weiter hinaus. Als sie Quinn kennen lernt wird ihr Leben noch mal auf den Kopf gestellt. Quinn ist nicht nur attraktiv, er scheint auch Interesse an J... Um sich eine Auszeit vom langweiligen Bürojob zu nehmen, ist Juli nach Las Palmas gezogen. Sie verliert sich im entspannten Alltag des Südens und schiebt ihre Entscheidungen immer weiter hinaus. Als sie Quinn kennen lernt wird ihr Leben noch mal auf den Kopf gestellt. Quinn ist nicht nur attraktiv, er scheint auch Interesse an Juli zu haben und plötzlich werden die beiden auch noch "Eltern" einer verwaisten Hündin... Juli erzählt ihre Geschichte aus der Ich Perspektive. Das ist a manchen Stellen recht langatmig und es fehlt die Konversation die die Geschichte auflockert. Das Kennenlernen mit Quinn ist witzig und auch wirklich niedlich geschrieben. Im weiteren Verlauf entpuppt sich Quinn aber als Sonderling und Langweiler und auch Juli steckt weiter in ihrer derzeitigen Lebensphase fest. Zusammen wirken die beiden steif und ihre Treffen wenig romantisch. Sowohl Juli als auch Quinn bergen Geheimnissen voreinander, die aber wirklich erst zum Schluss aufgedeckt werden. Auch Julis Job als Hundesitterin wird zu ausführlich erzählt. Die Beschreibungen von Las Palmas sind dagegen sehr gut gelungen und man konnte sich gut in das Inselleben hineinversetzen. Ein dramatisches Ereignis wird mit sehr viel Gefühl und Emotionen beschrieben, die im Rest des Buches aber nicht rüberkommen. Glück ist meine Lieblingsfarbe ist ein doch eher blasser Unterhaltungsroman. Witz, Spannung und Romantik kommen nur vereinzelt vor und ziehen sich leider nicht durch das ganze Buch.

Ein Sehnsuchts- und Wohlfühlroman mit viel Atmosphäre, aber auch ein paar Längen
von smartie11 am 18.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Ich liebe das Meer. Ich mag die dunklen Felsen, die struppige Landschaft, den Geruch der Wärme. Die saftigen Tomaten, die kleinen, süßen Bananen und die Palmeros. Die entweder Maria oder Pedro heißen und den vielen Deutschen auf der Insel freundlich gesonnen sind.“ Meine Meinung: Ein paar Monate ist es nun her, dass die 30j... „Ich liebe das Meer. Ich mag die dunklen Felsen, die struppige Landschaft, den Geruch der Wärme. Die saftigen Tomaten, die kleinen, süßen Bananen und die Palmeros. Die entweder Maria oder Pedro heißen und den vielen Deutschen auf der Insel freundlich gesonnen sind.“ Meine Meinung: Ein paar Monate ist es nun her, dass die 30jährige Hamburgerin Juli ihr altes Leben und ihren Job bei einer Versicherung hinter sich gelassen hat, um eine Auszeit auf der Kanareninsel La Palma zu nehmen, wo sie sich mit Minijobs in einem Foodtruck und als Dogwalkerin über Wasser hält. Eigentlich will Juli sich dort etwas treiben und überraschen lassen, wohin das Leben sie führen wird. Doch dann lässt ihr das Leben den gutaussehenden Quinn über den Weg laufen … Von Zeit zu Zeit muss es bei mir einfach mal ein Roman sein, der sich mit der Leichtigkeit des Lebens in einer Sehnsuchtskulisse beschäftigt. Genau so ein Roman hat Kristina Günak mit „Glück ist meine Lieblingsfarbe“ geschrieben. Vor dem grandiosen Setting der schroffen Vulkan-Schönheit La Palmas entwickelt sich eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die auf den ersten Blick scheinbar so gar nicht zueinander passen, denn der ambitionierte Quinn scheint das genaue Gegenteil der liebeswert-chaotischen Juli zu sein. Und doch führen das Leben und das Schicksal die beiden Schritt für Schritt immer näher zusammen – und es offenbaren sich Seiten an den beiden, die sie gegenseitig nie geahnt hätten – und wir als Leser ebenso wenig! Da gibt es schon die ein oder andere kleine Überraschung. Die beiden auf ihrer „Reise“ dabei zu begleiten, macht Spaß, auch wenn es hier und da kleinere Längen gibt und die Geschichte mal hierhin, mal dorthin mäandert. Stellenweise hätte die Storyline für meinen Geschmack doch ein bisschen stringenter sein dürfen. Sehr schön und interessant hätte ich es auch gefunden, wenn die Geschichte einen zweiten Handlungsstrang aus Quinns Sicht gehabt hätte. Gleiches gilt für das „La Palma-Feeling“, das ganz klar vorhanden ist und auch immer wieder durchblitzt („Um uns toste der Wind, und unter uns brodelte der Atlantik in hellem Aufruhr. (…) während dicht über uns die Passatwolken hinwegzogen und die Ostküste unter sich verbargen.“). Dennoch hätte ich mir noch mehr Szenen in dieser wunderbaren Natur gewünscht, aber das ist sicherlich persönliche Geschmackssache. Sehr gut dosiert und authentisch fand ich hingegen das Portrait der „Palmeros“ und auch die immer wieder eingestreuten spanischen Ausdrücke („La cuenta, por favor!“). Alles in allem betrachtet, vergebe ich gerne gut gemeinte drei Sterne! FAZIT: Eine Liebesgeschichte in wildromantischer Kulisse – die passende Urlaubslektüre für den kommenden Sommer.