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Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

Roman

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten - und ein großer Lesespaß!

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Portrait

Graham Moore, Jahrgang 1981, arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. 2015 gewann er den Oscar für das beste Drehbuch; The Imitation Game wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Nach Die letzten Tage der Nacht ist Der Mann, der Sherlock Holmes tötete sein zweites Buch, das auf Deutsch erscheint. Moore lebt in Los Angeles.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0038-2
Verlag Eichborn
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/4 cm
Gewicht 639 g
Originaltitel The Sherlockian
Auflage 2. Auflage 2019
Übersetzer Kirsten Riesselmann
Verkaufsrang 110038
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Der größte Meisterdetektiv aller Zeiten

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Zwei Geschichten - zwei Zeitebenen und doch nur ein Thema. Sherlock Holmes. Ein Name, den wohl jeder kennt. Doch wie sieht es mit seinem Schöpfer aus? Der Autor hat eine meisterlich verknüpfte Krimi- und Historienschnitzeljagd verfasst. Wir erleben einen Arthur Conan Doyle, der sich seiner größten Schöpfung überdrüssig geworden ist. Sein Ego im Schatten einer fiktiven Figur. Und einen jungen Sherlockianer auf der Suche nach dem größten Schatz - dem verschollenen Tagebuch Doyles. Aber manchmal ist es besser die Toten ruhen zu lassen. Nicht nur für Holmes und WatsonKenner, sondern für alle Literatur- und Geschichtsinteressierten die richtige Lektüre. Wir haben alles - den Tod Oscar Wildes, Suffragetten, Bram Stoker, Gaslampen, Scotland Yard und ein paar Tote. Auf in die Baker Street.

Darf's ein bisschen ruhiger sein?

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Zwei Mordfälle aus unterschiedlichen Jahrhunderten kreuzen sich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzen sich der Schöpfer von Sherlock Holmes, Arthur Conan Doyle, und sein Freund auf die Fährte eines brutalen Killers. Seine Opfer sind junge Frauen und er scheint dem Ermittlerduo immer einen Schritt voraus zu sein. Seine Ermittlungen hält Conan Doyle akribisch in seinem Tagebuch fest, das jedoch verschwindet und erst über ein Jahrhundert später wieder auftauchen wird. Im London der Gegenwart wird der junge Sherlock Holmes-Fanatiker Harold in einen Mordfall verwickelt, der vor Hinweisen auf die Geschichten vom Meisterdetektiv nur so wimmelt und auch das verschwundene Tagebuch von Arthur Conan Doyle scheint in diesem Fall eine große Rolle zu spielen… Graham Moore konnte mich bereits mit seinem Erstling „Die letzten Tage der Nacht“ sehr begeistern. Mit „Der Mann der Sherlock Holmes tötete“ legt er nun zwar sehr gekonnt nach, kann sich vor einigen Längen aber nicht schützen. Die Fälle an sich sind wirklich hervorragend aufgebaut und verzwickter hätte es Arthur Conan Doyle höchstselbst auch nicht hinbekommen können. Vor allem der Fall in dem Doyle und Stoker ermitteln hat es mir mit seinem historisch hervorragend recherchierten Setting angetan. Aber auch der aktuelle Fall aus der heutigen Zeit hat es in sich und orientiert sich ebenfalls an belegten Ereignissen, abgerundet mit fiktionalen Elementen. Insgesamt orientiert sich der Autor sehr gerne an Fakten und mixt diese sehr gekonnt mit Fiktion. Laut dem Nachwort von Graham Moore handelt es sich bei seinem Werk um „eine Collage aus belegter Wahrheit, wahrscheinlicher Wahrheit, möglicher Wahrheit und nachweislicher Falschheit.“ (S. 472) Wer ein Fan des Londoner Detektivs ist, sollte auf jeden Fall zugreifen, denn Moore weckt bei seinen Lesern die Lust, die alten Werke von Conan Doyle direkt noch einmal hervor zu graben. Aber auch wer gerne ruhige Krimis mit ausgefeiltem Plot und vielen Rätseln liest, kommt hier voll auf seine Kosten. Moore schafft es allerdings nicht, dass Spannungslevel konsequent oben zu halten. Für die Leser rasanter Geschichten, kommt das gute Stück also leider nicht in Frage. Moore verliert sich gerne in ausschweifenden Beschreibungen und auch nicht jede seiner kleinen Storys ist letztendlich wichtig für die ganze Geschichte, aber hier merkt man wieder, dass Moore Drehbuchschreiber war und ist. Er erschafft mit seinen Worten Bilder vor den Augen seiner Leser, die man sich gerne lange betrachtet und von daher nimmt man es ihm nicht übel, dass er in seiner Erzählung gerne mal die Bremse drückt. Moore hat mit „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ einen Krimi mit viel Witz, sympathischen Charakteren und einer Reihe verzwickter Rätsel erschaffen, der gut zu unterhalten weiß. Eine klare Empfehlung für alle, die es in Bezug auf Kriminalliteratur gerne mal etwas ruhiger angehen lassen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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0

Der Titel ist besser als das Buch
von V. N. aus Wien am 07.08.2019

Jeder, der schon die Sherlock Holmes Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein vom Stil dieses Buches. Es sind zwar im Prinzip zwei Kriminalfälle in einem Buch, aber bei jedem war von Anfang an klar: Was geschehen ist, Wie es geschehen ist und Wer Was getan hat. Eine Konstante im Buch ist, dass sich die Kapitel immer abwe... Jeder, der schon die Sherlock Holmes Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein vom Stil dieses Buches. Es sind zwar im Prinzip zwei Kriminalfälle in einem Buch, aber bei jedem war von Anfang an klar: Was geschehen ist, Wie es geschehen ist und Wer Was getan hat. Eine Konstante im Buch ist, dass sich die Kapitel immer abwechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Im Grunde genommen haben aber beide nichts miteinander zu tun, außer, dass es in der Gegenwart um "Sherlokianer" geht und diese die Geschichten über und mit Sherlock Holmes wahrscheinlich sogar besser kennen, als Arthur Conan Doyle dies tat. Angenehm ist, dass es nicht zu viele Personen gibt. Dagegen sind der sehr einfach gehaltene Stil und die vorhersehbare Handlung leider jene Punkte, die dem Lesevergnügen einen starken Dämpfer geben.

Ein gelungenes Leseabenteuer für Sherlock Holmes Fans
von mesu am 06.07.2019

Zwei Kriminalfälle in versetzten Zeitebenen, gelungen und durchdacht. Ein Muss für Sherlock Holmes Fans. Im Hier und Jetzt ermittelt ein junger Sherlock Holms Anhänger nach dem mysteriösen Verbleib des legendären verschollenen Tagebuch des Autors Sir Arthur Conan Doyle. In der Vergangenheit versucht der Autor selbst den Mord ... Zwei Kriminalfälle in versetzten Zeitebenen, gelungen und durchdacht. Ein Muss für Sherlock Holmes Fans. Im Hier und Jetzt ermittelt ein junger Sherlock Holms Anhänger nach dem mysteriösen Verbleib des legendären verschollenen Tagebuch des Autors Sir Arthur Conan Doyle. In der Vergangenheit versucht der Autor selbst den Mord an einem Mädchen im Stil seiner Romanfigur aufzuklären. Die Handlung springt kapitelweise durch die Zeiten und ist höchst amüsant und spannend. Der Autor verknüpft geschickt die Handlungsstränge mit Wahrheit und Fiktion und macht die Geschichte so zu einer unterhaltsamen und richtig gut geschriebenen Lektüre. Lesen, Lesen!!

Für Sherlock Holmes Fans ein Muss!
von Lesendes Federvieh aus München am 26.05.2019

Arthur Conan Doyle, dessen Feder der unnachahmliche Meisterdetektiv Sherlock Holmes entstammt, tritt in die Fußstapfen seiner Romanfigur, als er einem Briefbombenattentat zum Opfer fällt und Scotland Yard keine Anstalten macht sich seines Falles oder dem eines ermordeten augenscheinlich leichten Mädchens anzunehmen. Auf der Such... Arthur Conan Doyle, dessen Feder der unnachahmliche Meisterdetektiv Sherlock Holmes entstammt, tritt in die Fußstapfen seiner Romanfigur, als er einem Briefbombenattentat zum Opfer fällt und Scotland Yard keine Anstalten macht sich seines Falles oder dem eines ermordeten augenscheinlich leichten Mädchens anzunehmen. Auf der Suche nach dem Mörder streift er mit seinem guten Freund Bram Stoker durch die spärlich beleuchteten Straßen des viktorianischen Londons und landet an Orten, die eines Gentlemans unter normalen Umständen nicht würdig sind. Knapp hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Holmes-Fan als Amateurermittler in einen Mordfall verstrickt, der sich um Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs entspinnt. Selten gelingt es einem Schriftsteller, solch einen Mythos um eine seiner Figuren zu schaffen, der über hundert Jahre später noch immer anhält und alte wie neue Leser begeistert. Sir Arthur Conan Doyle ist genau dieses Kunststück geglückt, als er seinem Meisterdetektiv Sherlock Holmes 1886 Leben eingehaucht und ihn zahlreiche spektakuläre Fälle hat lösen lassen. Was jedoch die Wenigsten wissen ist, dass Doyle gegen seine eigens erschaffene Figur zunehmend Abneigung entwickelte und Holmes auf dem Gipfel seines Hasses in den Tod stürzen ließ, um endlich als der Schriftsteller gesehen zu werden, der er abseits der Sherlock-Holmes-Geschichten ist. Dennoch ließ Arthur Conan Doyle seinen Detektiv einige Jahre später widerauferstehen und bis heute ist der Grund dafür nicht ganz klar. Zeitlebens hat er sämtliche seiner Gedanken in seinen Tagebüchern festgehalten, wo nun ausgerechnet dasjenige fehlt, in dessen Zeitraum die Veröffentlichung neuer Holmes Romane fällt. Genau an diesem Punkt setzt der überaus fesselnde Kriminalroman "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" an, in welchem Graham Moore jenem Mysterium eindrucksvoll auf die Spur zu kommen versucht. In zwei parallel verlaufenden Erzählsträngen, verfolgt man zum einen im Jahre 2010 den jungen Sherlockianer Harold White, der nach der Ermordung eines hochrangigen Mitglieds der Irregulars, einer Vereinigung, die sich ganz der Analyse des Sherlock Holmes'schen Kanons verschrieben hat, begleitet von der Journalistin Sarah Ermittlungen zu dem Ermordeten und dem angeblich aufgetauchten Tagebuch aufnimmt. Zum anderen heftet sich Arthur Conan Doyle knapp hundert Jahre zuvor an die Fersen eines mutmaßliche Serienkillers, der das Leben zweier augenscheinlich leichten Frauen auf dem Gewissen hat. Dabei fungiert sein guter Freund Bram Stoker, der Autor von "Dracula", als sein Watson, der seine Abneigung gegen diese Rolle treffend und amüsant folgendermaßen auf den Punkt bringt: "Watson ist ein billig erkaufter, rein auf den Effekt gemünzter kleiner Pisser von einem literarischen Hilfsmittel. Holmes braucht ihn zur Lösung seiner Kriminalfälle ungefähr so dringend wie eine Fußfessel aus Pflastersteinen. Es sind die Leser, Arthur. Nur die Leser brauchen Watson als Mittler, damit sich Holmes' Gedankengänge ein für alle Mal ihrem Zugriff entziehen." (S. 114) Dieser Auszug der inhaltlich genial auf den Punkt gebrachten Aussage Stokers ist genau das, was mir an dieser Geschichte so gut gefällt. Es handelt sich um keinen warmen Aufguss eines Kriminalromans à la Sherlock Holmes, in welchem zwei Männer dessen Fähigkeiten nachahmen zu versuchen, vielmehr ist es neben zwei spannenden Kriminalfällen eine intelligente, moderne Analyse und Ergründung des großen Mysteriums, das den Detektiv umgibt. Dabei lernt man einiges über die Magie der mysteriösen, romantischen Viktorianischen Ära, die Bedeutung der Holmes-Geschichten für die damaligen wie heutigen Leser aber natürlich auch über den Mann, der Sherlock Holmes tötete und ihn einige Jahre später nach einschneidenden Erlebnissen von den Toten zurückzuholen: Dr. Arthur Conan Doyle. Diese zeitweise beinahe schon Romanbiografie handelt von einem düsteren, bis dato unbekannten Kapitel in der Lebensgeschichte des Autors, der in Holmes zeitlebens seinen größten Rivalen um Ruhm und Anerkennung sah. Geschickt werden dabei tatsächlich belegbare Ereignisse, real existierende Personen, Anhaltspunkte aus schriftlichen Überlieferungen sowie reine Fiktion miteinander verwoben und liefern dadurch eine mögliche Erklärung auf die große Frage "Warum wird Sherlock ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wieder zum Leben erweckt?" Wer sich abseits zweier fesselnder Kriminalfälle zusätzlich für die vielen Facetten des Erfinders des bekanntesten Detektivs der Weltliteratur, Sir Arthur Conan Doyle interessiert, ist mit "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" genau richtig bedient. Neben lebendigen, charakterstarken Figuren und einem spannenden Sherlock-Holmes-würdigen Plot punktet dieser Roman mit seinen intelligenten Literaturanalysen des Mysteriums, das sich seit mehr als hundert Jahre um einen Mann rankt.