Meine Filiale

Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause

Craig Grossi

(2)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
16,00
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

16,00 €

Accordion öffnen
  • Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause

    Lübbe

    Sofort lieferbar

    16,00 €

    Lübbe

eBook (ePUB)

11,99 €

Accordion öffnen
  • Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause

    ePUB (Lübbe)

    Sofort per Download lieferbar

    11,99 €

    ePUB (Lübbe)

Beschreibung

Craig ist als Soldat in einer afghanischen Taliban-Hochburg im Einsatz, als ihm ein tölpeliger Hund mit kurzen Beinen und großen Augen zuläuft. Der zutrauliche Welpe bekommt den Namen Fred und ist bald aus dem Camp nicht mehr wegzudenken. Als es für Craig an der Zeit ist, heimzukehren, bringt er es nicht übers Herz, den kleinen Hund im Kriegsgebiet zurückzulassen. Er schmiedet einen wagemutigen Plan und schmuggelt Fred in die USA. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass Fred für ihn schon bald zum Retter in der Not wird.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 29.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2647-1
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/2,7 cm
Gewicht 400 g
Originaltitel Craig & Fred
Auflage 1. Auflage 2019
Übersetzer Maria Mill
Verkaufsrang 118715

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
2
0
0
0

Feel-good-Geschichte über eine grenzenlose Tierliebe - authentisch, hoffnungsvoll, menschlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 04.05.2019

Craig Grossi schildert berührend wie ihm der Welpe Fred in Afghanistan zuläuft und er dort den Marines ein treuer Begleiter wird. Es ist herzerwärmend zu lesen, wie selbstverständlich ein Hund entgegen aller militärischer Vorschriften im Camp akzeptiert wird und wie viel Unterstützung Craig bei der Unterbringung des kurzbeinigen... Craig Grossi schildert berührend wie ihm der Welpe Fred in Afghanistan zuläuft und er dort den Marines ein treuer Begleiter wird. Es ist herzerwärmend zu lesen, wie selbstverständlich ein Hund entgegen aller militärischer Vorschriften im Camp akzeptiert wird und wie viel Unterstützung Craig bei der Unterbringung des kurzbeinigen, scheinbar immer lächelnden Tieres erhält. Gleichzeitig schildert Craig sehr anschaulich, welchen Gefahren die Soldaten tagtäglich durch die Taliban ausgesetzt sind und wie man trotz der Verluste von Kameraden und Freunden oder eigener Verletzungen stoisch weitermachen muss. Als sich Craigs Einsatz in Afghanistan dem Ende neigt, setzt er alle Hebel in Bewegung um Fred in die USA ausfliegen zu lassen. Auch dabei wird ihm so viel Hilfe zuteil, dass man es nicht glauben würde, wäre es keine wahre Geschichte. Soldaten, DHL-Mitarbeiter, Tierärztin, Craigs Schwester in den USA - alle tragen dazu bei, dass dieses Wunder geschehen kann und Fred letztlich in Virginia bei Craigs Familie wohlbehalten ankommt. Als sie beide wieder vereint sind, ist Fred, gezeichnet von den Strapazen in Afghanistan und unter posttraumatischen Belastungsstörungen leidend, für Craig ein Halt im Leben und gleichzeitig ein Türöffner um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Gemeinsam mit einem ehemaligen Soldaten unternehmen die drei einen Roadtrip durch die USA, treffen ehemalige Kameraden, Veteranen, Kriegsversehrte, aber auch Zivilisten, die die ehemaligen Soldaten und ihren tölpeligen Hund mit offenen Armen empfangen. Craig und Freds gemeinsame Geschichte macht Hoffnung und zeigt, wie viel Menschlichkeit auch unter schwersten Bedingungen herrschen kann und wie viel man mit Durchhaltevermögen und der Kraft der Liebe erreichen kann. Ihr Weg ist Inspiration und der Beweis, dass es sich lohnt, an das Gute im Menschen zu glauben. Durch diese Geschichte habe ich ein ganz anderes, viel positiveres Bild von Soldaten erhalten, unabhängig wie man über Krieg oder die Sinnhaftigkeit des Afghanistan-Einsatzes denken mag. Sie zeigt, dass auch Soldaten nur Menschen sind, die Gefühle haben und nicht nur stumpf Befehl und Gehorsam leisten. Craig ist seiner Erzählung absolut authentisch und nahbar, so dass man darüber hinwegsehen kann, dass der Roadtrip typisch amerikanisch etwas sehr pathetisch wirkt.

Dramatisch, anrührend und sehr authentisch
von sommerlese am 02.05.2019

Der amerikanische Soldat Craig Grossi schrieb gemeinsam mit seiner Co-Autorin Kelly Shetron das autobiografische Buch "Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause". Dieser Titel erscheint im März 2019 als deutsche Übersetzung durch Maria Mill im Bastei Lübbe Verlag. Craig Grossi dient als US-Marine-Soldat und wird in Afg... Der amerikanische Soldat Craig Grossi schrieb gemeinsam mit seiner Co-Autorin Kelly Shetron das autobiografische Buch "Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause". Dieser Titel erscheint im März 2019 als deutsche Übersetzung durch Maria Mill im Bastei Lübbe Verlag. Craig Grossi dient als US-Marine-Soldat und wird in Afghanistan stationiert. Mitten im Einsatz in einer afghanischen Taliban-Hochburg läuft ihm ein junger, streunender Hund über den Weg, den er schnell in sein Herz schliesst und Fred nennt. Er teilt seine Essensrationen mit Fred und dieser wird sein treuer Begleiter während der nervenaufreibenden und gefährlichen Zeit im Krisengebiet und auch andere Soldaten im Camp erfreuen sich an dem scheinbaren Lächeln des Hundes. Craigs Aufgabe besteht darin, die Gegend und die Bewohner zu erkunden und darüber eine Dokumentation anzulegen. Die Angriffe der Taliban auf die Bevölkerung und auf die Stellungen der Amis bekommt Craig hautnah mit. Es kommt zu heftigem Beschuss von beiden Seiten. Als Craigs Einsatz dem Ende entgegen geht, beschliesst er, Fred in die USA zu schmuggeln. "Nicht nur als Helfershelfer und als menschliche Schutzschilde benutzten die Taliban Kinder, ihre ganze Methode machte es uns unmöglich, irgendwie einzugreifen." Zitat Seite 90 Von diesem Buch wurde ich seltsam berührt, denn inmitten von Krieg und Hitze, Staub und Schlamm entwickelt sich eine besondere Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die für soziale Kontakte und einen Hoffnungsschimmer am Horizont sorgt. Craig Grossi informiert in seinem autobiografischem Buch über den militärischen Einsatz in Afghanistan, er sieht seinen Kampf gegen die Taliban als Hilfe für die Bevölkerung an. Inmitten der Beschußvorgänge, der Autobomben und der drohenden Gefahr bringt ein kleiner Hund den Soldaten im Camp Freude. Denn Fred sieht ständig so aus, als ob er lachen würde. Auch wenn die Haltung von Hunden untersagt ist, finden sich einige Hundefreunde, die Craig helfen, seinen Hund zu behalten. Instinktiv verhält sich Fred ruhig und passt sich dem Leben an Craigs Seite schnell an. Craig ersinnt einen Rettungsplan für seinen Hund und obwohl dies durch viele Auflagen fast undenkbar erscheint, gelingt es ihm schliesslich mit Hilfe einiger Hundefreunde, Fred ausser Landes zu schicken. Neben den Berichten aus Afghanistan zeigt Craig auch seine eigene Geschichte nach der Rückkehr in seine Heimat. Er ist traumatisiert und unternimmt gemeinsam mit Fred und seinem Kumpel Josh, der ebenfalls Kriegsveteran ist, einen längeren Trip durch die USA. Gemeinsam führt sie diese Reise zurück ins Leben und auch für Josh ist diese Reise recht strapaziös, denn er hat eine Beinprothese. Dieses Buch hat mich ergriffen, über militärische Taktiken informiert und die Augen geöffnet, denn es zeigt die Gräueltaten, die sich Menschen gegenseitig in ihrer Machtbesessenheit antun. "...die Nerven lagen blank. Wir sahen nicht nur scheiße aus, sondern fühlten uns auch so. Nacht für Nacht viele Meilen durch Kanäle, Miasfelder und Gräben zu stapfen, ohne zu wissen, ob der nächste Schritt vielleicht unser letzter sein würde, war für uns alle zermürbend." Zitat Seite 119 Die Einsätze gegen die Taliban sind aus Amerikanischer Sicht gezeigt, sie haben die Intention, der Bevölkerung gegen diese menschenverachtenden Kämpfer zu helfen. Doch der Einsatz hat immer zwei Seiten. Die Absicht ist gut, die Auswirkungen sind ebenfalls Kriegstaten. Es zeigt auch die seelischen Folgen, die Soldaten nach ihren Einsätzen in ihre Heimat tragen und dort verarbeiten müssen, um in ein normales Leben zurückzufinden. Man nennt es PTS = Posttraumatischer Stress. Dieses Buch setzt mich in Erstaunen, es informiert mich über die Einsätze der Amerikanischen Marines und macht spürbar, wie ein Hund die Freundschaft und das Vertrauen von Soldaten gewinnt. Kriegserlebnisse werden hier nicht verschwiegen, die Folgen sind überall spürbar. Das macht das Buch so dramatisch und ernst. Aber es zeigt auch viele positive Erlebnisse zwischen Mensch und Hund und zu fremden Menschen auf, daher ist der Kampf gegen Gewalt immer ein Einsatz, den man abwägen muss, weil er sich auch lohnt. Frieden bringen heißt immer auch Opfer bringen. Das hat der Marine Craig selbst leidvoll erfahren müssen, einige seiner Kameraden haben den Einsatz nicht überlebt. Dank seiner Liebe zu seinem Hund hat Craig viel seelisches und körperliches Leid überwunden. Fred war zuverlässig an seiner Seite und hat ihm den Weg zurück ins Leben erleichtert. Dieses autobiografische Buch ist keine Gewaltverherrlichung, sondern ein eindringlicher Appell an den Frieden. Wenn Menschen durch Tiere zu Freunden werden, können sie das nicht auch untereinander schaffen? Diese Hoffnung wird sich wohl nie erfüllen.

  • Artikelbild-0