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Das Lied der Pferde

Historischer Roman

Ricarda Jordan

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Beschreibung

Cöln, 1072: Die Kaufmannstochter Aenlin kennt nur eine Leidenschaft: Pferde. Sie besitzt die besondere Gabe, jedes Pferd mit einem Lied besänftigen zu können. Ihr Herz gehört der Stute Meletay, die ihrem Zwillingsbruder zum Geschenk gemacht wurde. Als dieser mit Meletay seine erste große Handelskarawane gen Süden führen soll, tauscht Aenlin kurzentschlossen mit ihrem Bruder die Rollen und tritt in Männerkleidung die abenteuerliche Reise an. Doch im Königreich León werden sie überfallen und ausgeraubt. Aenlin droht das Leben einer Haremssklavin. Wird der spanische Ritter Rodrigo Diaz de Vivar, bekannt als El Cid, sie vor diesem Schicksal bewahren? Ist es der Beginn einer großen Liebe? Oder hat das Schicksal andere Pläne?

Ricarda Jordan verbindet auf wunderbare Weise ihre Begeisterung für Pferde mit einem mitreißenden Mittelalterroman.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 640
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17858-2
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 21,5/13,6/4 cm
Gewicht 512 g
Auflage 1. Auflage 2019
Illustrator Tina Dreher
Verkaufsrang 24400

Portrait

Ricarda Jordan

Bei Ricarda Jordan handelt es sich um ein Pseudonym der Erfolgsautorin Sarah Lark. Sie verfasst unter diesem Namen historische, nicht in Neuseeland spielende Romane. "Die Pestärztin" war ihr erster Roman, der unter diesem Pseudoynm erschien.

Artikelbild Das Lied der Pferde von Ricarda Jordan

Buchhändler-Empfehlungen

Marlene Schurt, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Schicksalhafte Begnungen, eine große Liebe und die wunderbarsten Tiere der Erde!

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine wunderbare Pferdegeschichte vor historischem Hintergrund. Aelin ist eine taffe Heldin, die man sofort ins Herz schließt und mit ihrer Liebe zu Pferden mitfiebert. Ein toll geschriebener historischer Roman für alle "Pferdemädchen".

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Spannender Schmöker
von Gerhard S. aus Erlangen am 25.12.2019

Historisch interessant aus einer vielschichtigen Epoche, Andalusien in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Durchaus lesenswert, nicht nur für begeisterte Pferdeliebhaberinnen. Das Glück ist wichtig.

Das Lied der Pferde
von Svanvithe am 03.11.2019

Aenlins Herz schlägt für die Pferde. Erst recht, als sie Meletay, eine wunderschöne goldene Stute, erblickt, zu der sie bald eine innige Verbindung knüpft und mit der sie am liebsten reitend die Welt erkunden möchte. Soweit so gut. Doch Aenlin lebt nicht im Hier und Jetzt, wo das kein Problem wäre. Aenlins Heimat ist das Cöln... Aenlins Herz schlägt für die Pferde. Erst recht, als sie Meletay, eine wunderschöne goldene Stute, erblickt, zu der sie bald eine innige Verbindung knüpft und mit der sie am liebsten reitend die Welt erkunden möchte. Soweit so gut. Doch Aenlin lebt nicht im Hier und Jetzt, wo das kein Problem wäre. Aenlins Heimat ist das Cöln von 1072. Und das bedeutet, dass Frauen abhängig von dem Willen der Männer sind. Dieser sieht eine „Pferdeflüsterin“ auf keinen Fall vor. Verständlich, das Aenlin mit ihrem Schicksal hadert, als Mädchen geboren zu sein. Weil sie so hinter ihrem Zwillingsbruder Endres zurückstehen muss, obwohl sie mit wesentlich mehr Mut und Geschick ausgestattet ist. Das Geschwisterpaar hat ein enges Verhältnis. Und da Endres keinerlei Interesse an der Reiterei und dem Schwertkampf zeigt, ist es Aenlin, die seinen Platz einnimmt. So braucht es nicht viel brüderliche Überzeugungskraft, und Aenlin tritt an Endres Statt gemeinsam mit Melatay die Reise nach León an. Noch bevor die Handelskarawane das Ziel erreicht, wird diese überfallen. Es ist allein ihrem Begleitschutz Don Alvaro und dem Ritter Don Rodrigo Diaz de Vivar, der später zur Legende El Cid werden soll, zu verdanken, dass Aenlin nicht geschändet wird. Allerdings endet an der Stelle Don Rodrigos guter Willen. Vielmehr übergibt er Aenlin einem Sklavenhändler mit dem Auftrag, das wunderschöne Mädchen meistbietend zu verkaufen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Indes sieht Aenlin ihren Retter, für den die schwärmerische Gefühle entwickelt hat, nicht zum letzten Mal... Ricarda Jordan weiß, wovon sie schreibt. Jede Zeile, die „Das Lied der Pferde“ über Pferde beinhaltet, lebt von ihrer Liebe, Zuneigung, dem Vertrauen und der Treue, die sie diesen wundervollen Tieren entgegenbringt und auf Gegenseitigkeit beruhen. Damit teilt sie eindeutig auch meine eigene Begeisterung. Aber die Autorin legt das Augenmerk nicht allein auf die Darstellung der Beziehung von Mensch und Tier. Vielmehr bettet sie diese in einen vielfältigen historischen Roman, der in das Andalusien des ausgehenden 11. Jahrhunderts führt und eine geschichtsträchtige Zeit voller Kämpfe, politischer Intrigen und Machtspiele intensiv beleuchtet. Die Vermittlung der Hintergründe ist zwar ausgeprägt, verfügt andererseits über die notwendige Aufschluss gebende Gewichtung. So findet zu keinem Moment eine Überforderung statt, da tatsächliche historische Ereignisse in der Regel mit der fiktiven Handlung der Heldin Aenlin verknüpft werden. Es ist der einnehmenden und malerische Schreibstil, der nicht nur im Ausdruck überzeugt, sondern uns ins Geschehen zieht, wenn wir Aenlin in die prächtigen Paläste und fremdartige Welt der maurischen Emirate in Al Andalus begleiten und einen Einblick in das Leben unter anderem als Haremsdame erhalten. Daneben besitzen die von Ricarda Jordan gestalteten Figuren eine außerordentliche und greifbare Präsenz. Die Autorin ist das Wagnis eingegangen, sich der Figur des El Cid fernab der Überzeichnung und Verklärung in den Mythen und Legenden auf eine realistische Art und Weise zu nähern. Sie entwickelt den diffizilen Charakter herausragend und setzt dem Charisma, das den Ritter einst zu einem erfolgreichen Kämpfer werden ließ, auch das erforderliche Geltungsbedürfnis nach Macht und Reichtum gegenüber. Dadurch kommt sie vermutlich seinem Wesen sehr nahe, wenngleich es bei uns eher einen negativen Nachhall erzeugt. Aenlin hingegen konnte die Autorin ganz nach ihrem Ansinnen porträtieren. Das impulsive junge Mädchen, das mit Schönheit und ebenso Naivität ausgestattet ist und sich um die eigene Freiheit und Entfaltung bemüht, irritiert zunächst durch das demütige Hinnehmen der Versklavung. Nach und nach treten ihr scharfer Verstand und ihre Fähigkeiten zu Tage. Eines aber bewahrt sie sich immer: Ihre empfindsame Verbindung zu Pferden, insbesondere Meletay, der sie ihr Lied singt. Mag es eher unwahrscheinlich gewesen sein, dass es eine „Pferdeflüsterin“ im Mittelalter gab. Dennoch scheint es auch nicht unmöglich, und die Vorstellung allein begeistert. Genauso wie die gesamte Geschichte.

Wunderschöner historischer Roman!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr am 31.10.2019

Aenlin ist die Tochter eines Kaufmanns und lebt mit ihrem Zwillingsbruder Endres und ihrer Familie in Cöln. Ihr Bruder bekommt eine neue Stute geschenkt, die sofort Aenlins Herz im Sturm erobert hat. Die Stute ist sehr verschreckt, doch Aenlin schafft es schon bald, sie für sich einzunehmen. Eigentlich soll ja Endres zusammen mi... Aenlin ist die Tochter eines Kaufmanns und lebt mit ihrem Zwillingsbruder Endres und ihrer Familie in Cöln. Ihr Bruder bekommt eine neue Stute geschenkt, die sofort Aenlins Herz im Sturm erobert hat. Die Stute ist sehr verschreckt, doch Aenlin schafft es schon bald, sie für sich einzunehmen. Eigentlich soll ja Endres zusammen mit dem Tross auf die lange Reise gehen und Waren für seinen Vater ausliefern. Doch Aenlin spricht sich mit ihm ab, verkleidet sich als Mann und schlüpft in seine Rolle. So kann Endres seinen Traum leben und in ein Kloster gehen. Doch der Handelszug wird schon bald überfallen und Aenlin wird auf dem Sklavenmarkt verkauft. So wird Aenlin zu einer Haremsdame erzogen und beginnt nun ein abenteuerliches Leben, das sie aber schon bald wieder an die Seite von Rodrigo führt. Von ihm wurde sie auf dem Sklavenmarkt verkauft, er hat sie jedoch auch vor seinen Männern beschützt, die sich an ihr vergehen wollten. Ich habe bisher schon einige Bücher von Ricarda Jordan gelesen und mag ihren Schreibstil sehr gerne. Sie hat es geschafft, mich von der ersten Seite an in den Bann dieses Romans zu ziehen, mich zu fesseln und zu faszinieren. Bei vielen anderen historischen Romanen gibt es oft zähe Abschnitte, bei denen endlos von den verschiedenen Kämpfen in den Kriegen erzählt wird. Bei diesem Buch jedoch gab es für mich überhaupt keine zähen Passagen. Die einzelnen Charaktere, aber auch die Pferde wurden sehr schön und detailliert beschrieben, so dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte. Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich kann es jedem, der gerne historische Romane liest, wärmstens empfehlen!


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