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Das Erbe der Rosenthals

Roman

1939 muss die elfjährige Hannah mit ihrer Familie aus Berlin fliehen, denn sie ist Jüdin. Ein Schiff soll sie nach Kuba bringen, doch nur die Wenigsten dürfen die St. Louis dort verlassen. Auch Hannahs Familie wird auseinandergerissen.

2014 sucht die elfjährige Anna nach den Wurzeln ihres bei 9/11 verstorbenen Vaters. Ein Brief ihrer Großtante enthält Fotos und erste Hinweise. Doch erst als sie zusammen mit ihrer Mutter von New York nach Kuba reist, kommt sie der Geschichte ihrer Familie wirklich nahe ...

Portrait

Armando Lucas Correa stammt gebürtig aus Kuba. Heute lebt er in Manhattan und arbeitet dort als Herausgeber des wichtigsten Magazins der spanischen Gemeinschaft in den USA, People en Español. Für seine journalistische Arbeiten wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der National Association of Hispanic Publications und der Society of Professional Journalism.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 31.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17828-5
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/3,2 cm
Gewicht 419 g
Originaltitel The German Girl
Auflage 2. Auflage 2019
Übersetzer Ute Leibmann
Verkaufsrang 22377
Buch (Taschenbuch)
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12,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Zeitgeschehen und spannende Familiengeschichte in einem

Petra Bunte, Thalia-Buchhandlung Hameln

Ein bewegender Roman über Väter und Töchter und was es bedeutet, auf der Flucht zu sein und seine Heimat und seine Liebsten zu verlieren. Beeindruckend erzählt aus der Perspektive von zwei elfjährigen Mädchen zu ihrer jeweiligen Zeit.

Das Erbe der Rosenthals

Daniela Feigel, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Sehr bewegende Familiengeschichte über die Flucht der Familie Rosenthal aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Obwohl fiktiv, ist die Reise der "St. Louis" historisch belegt. Die historischen Hintergründe zusammen mit Fotos und den Passagierlisten des Luxusliners am Ende des Buches runden die Geschichte hervorragend ab.

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Flucht nach Kuba
von Dirk Heinemann aus Hohe Börde am 09.02.2020

Die Geschichte wird aus Sicht zweier Mädchen erzählt. Zum einen ist da die elfjährige Hannah Rosenthal. Sie lebt mit ihren Eltern in Berlin. 1939 als die Anfeindungen gegen sie immer stärker werden, beschließen ihre Eltern nach Amerika auszuwandern. Da die Einreisebestimmungen für die USA die Zuwanderung beschränken, wollen sie ... Die Geschichte wird aus Sicht zweier Mädchen erzählt. Zum einen ist da die elfjährige Hannah Rosenthal. Sie lebt mit ihren Eltern in Berlin. 1939 als die Anfeindungen gegen sie immer stärker werden, beschließen ihre Eltern nach Amerika auszuwandern. Da die Einreisebestimmungen für die USA die Zuwanderung beschränken, wollen sie vorübergehend nach Kuba ausreisen. Gemeinsam mit ihnen reist auch Hannahs bester Freund Leo mit seinem Vater. Zum anderen ist da die dreizehnjährige Anna Rosen. Sie lebt mit ihrer Mutter im Jahre 2014 in New York. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, da er zu den Opfern des 11. September gehört. Als sie einen Brief ihrer Großtante erhält, macht sie sich zusammen mit ihrer Mutter auf den Weg nach Kuba, um mehr über ihren Vater zu erfahren. Armando Lucas Correa hat einen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Hannah und Anna erzählt. Wir erfahren nach und nach, was sich auf der Überfahrt mit St. Louis und später auf Kuba ereignet hat. Dem Autor ist es gelungen seine fiktive Geschichte mit den historischen Fakten zu verbinden. Über die Zeit der 30er und 40er Jahre gibt es sehr viele Bücher und Filme. Dennoch habe ich zuvor von der Fahrt der St. Louis noch nichts gehört. Diese einfühlsame Erzählung hat dies nun geändert. Das Buch zeigt, wie schwer es Flüchtlinge selbst mit vorhandenen Ausreisepapieren haben, ein neues zuhause zu finden. Auch wenn die Geschichte größtenteils vor 75 Jahren spielt, ist dieses Thema auch in der heutigen Zeit wieder sehr aktuell, auch wenn die Gründe der Flucht andere sind. Wer kennt nicht die Bilder der Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer, denen die Einfahrt in einen Hafen untersagt wird. Mir hat das Buch Das Erbe der Rosenthals sehr gut gefallen und ich werde mir auf jeden Fall auch noch den Film Die Ungewollten - Die Irrfahrt der St. Louis ansehen.

DAS ERBE DER ROSENTHALS
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.12.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

ESIST EIN SEHR TIEFGREIFENES HÖRBUCH.EINFACH HÖRENSWERT-REGT SEHR ZUM NACHDENKEN AN UND MACHT SEHR DANKBAR EINE BESSERE ZEIT ERLEBEN ZU DÜRFEN

Familiengeheimnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Klingenberg am 24.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Hannah und Anna erzählt. Die Kapitel sind jeweils mit dem Namen und der Jahreszahl überschieben. Dadurch kommt man nicht durcheinander. Trotzdem hatte ich anfangs Schwierigkeiten in das Buch zu kommen. Mich hatte vor allem das Schicksal von Hannah nicht fesseln können. Irgendwie verhielt s... Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Hannah und Anna erzählt. Die Kapitel sind jeweils mit dem Namen und der Jahreszahl überschieben. Dadurch kommt man nicht durcheinander. Trotzdem hatte ich anfangs Schwierigkeiten in das Buch zu kommen. Mich hatte vor allem das Schicksal von Hannah nicht fesseln können. Irgendwie verhielt sie sich nicht wie eine Zwölfjährige. Erst nach der Ankunft in Kuba habe ich mich festgelesen. Nun hat mich die Handlung nicht mehr losgelassen. Die erwachsene Hannah hat mir viel besser gefallen. Jetzt konnte ich mit den Protagonisten mitfiebern und mitleiden und habe am Schluss manch Tränchen vergossen. Als ich im Nachwort gelesen habe, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, war ich noch mehr beeindruckt. Dem Autor ist es gut gelungen die Familiengeschichte in die historischen Begebenheiten einzubinden. Von mir gab es 4 Sterne.