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An den Mauern des Paradieses

Mit einem Nachwort von Michael Köhlmeier, übersetzt von Raoul Schrott

Martin Schneitewind

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Beschreibung

Eine Geschichte des biblischen Paradieses, die einen weiten Horizont eröffnet

Eine Suche nach unseren Wurzeln im Chaos der Gegenwart: Am Persischen Golf wurden bislang unbekannte Tontafeln mit Legenden der Genesis gefunden. Um diese studieren zu dürfen, erhält David Ostrich, Orientalist aus Toronto, von Thaut, dem Leiter eines riesigen Dammbauprojekts, einen ungewöhnlichen Auftrag: Ostrich soll Thauts verschwundene Tochter aufspüren. Ostrich beginnt, die rätselhaften Bewohner der kleinen Hafenstadt auszuhorchen und kommt nach und nach hinter ein Geheimnis, das den fragilen, von außen massiv bedrohten Wüstenstaat zusammenhält. Doch es nützt ihm nichts, denn er droht selbst Opfer der Machtspiele vor Ort zu werden - und seines eigenen Hochmuts.

Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen

(2 CDs, Laufzeit: ca. 1h 36)

Martin Schneitewind wurde 1945 als Kind deutsch-französischer Eltern in Straßburg geboren. Er wuchs in Deutschland und im Tessin auf und wurde 1966 für kurze Zeit Mitarbeiter des "Corriere della Sera" in Mailand. 1972 Aufenthalt in Marburg, ab 1973 Studium der Theologie in Tübingen. Nach Reisen durch Südamerika arbeitete er ab 1986 bis zu seiner Pensionierung in der Stadtverwaltung in Straßburg. Er starb 2009. "An den Mauern des Paradieses" ist sein einziger Roman.

Michael Köhlmeier, geboren 1949 in Hard in Vorarlberg, studierte Germanistik, Politologie, Mathematik und Philosophie. Sein literarisches Werk machte ihn zum Bestsellerautor, zu seinen erfolgreichen Veröffentlichungen zählen die Romane Abendland (2007) und Die Abenteuer des Joel Spazierer (2013). Mit Abendland war der Österreicher 2007 Finalist beim Deutschen Buchpreis und erhielt ein Jahr später den Bodensee-Literaturpreis. 2017 folgten der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. Aber auch Hörspiele aus Köhlmeiers Feder standen bereits auf Bestenlisten, für Theorie der völligen Hilflosigkeit erhielt der Autor 1993 den ORF-Hörspielpreis. Durch die 80-teilige Sendereihe Mythen – Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums bei BR-alpha ist sein Gesicht einem breiten Publikum bekannt. Michael Köhlmeier lebt in Hohenems und Wien.

Ulrich Lampen, geboren 1963 in Werl (Westfalen), studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Freiburg. Nach seiner Ausbildung zum Hörspielregisseur beim SWF in Baden-Baden, war er von 1992 bis 1999 fester freier Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des SWR als Regisseur und Produktionsleiter. Seit 1999 arbeitet er als freier Regisseur für die Feature- und Hörspielabteilungen der ARD und für DLR Berlin. Ulrich Lampen lebt in Straßburg.

Raoul Schrott, 1964 auf einer Schiffsreise zwischen Brasilien und Europa geboren, wuchs in Tunis und Zürich auf, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin und Innsbruck und war 1986-87 Sekretär Philippe Soupaults. Von 1990 bis 1993 Lektor der Germanistik am Istituto Orientale von Neapel. 1996 habilitierte er am Institut für Komparatistik in Innsbruck. Wenn er nicht auf Reisen ist, lebt er in Südfrankreich. Zuletzt erschien der Gedichtband "Tropen" (1998). Auszeichnungen u.a.: Österreichisches Staatsstipendium (1993), Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Preis (1994), Leonce und Lena - Preis (1995), Rauriser Literaturpreis u. Hölderlin Förderpreis (1996), Berliner Literaturpreis (1996), Nominierung zum Ariston-Preis (1997).

Katja Bürkle studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Vom dortigen Staatstheater erhielt sie ihr erstes festes Engagement. 2002 wurde sie von Theater heute zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres ernannt. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Immer wieder ist sie auch im Fernsehen präsent, so zuletzt im Tatort Stuttgart (Der Inder).

Brigitte Hobmeier, geboren 1976 in München, absolvierte von ihr Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule in Essen. Von 1999 bis 2001 arbeitete sie mit Peter Stein und war 1999 in „Faust“, 2000 in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ und 2001 in „Der Narr und seine Frau heute abend in Pancomedia“ zu sehen. 2002 spielte sie am Schauspielhaus Düsseldorf. Von 2002 bis 2005 war sie am Münchner Volkstheater engagiert und dort unter anderem in „Was ihr wollt“ und „Lulu“ zu sehen. Brigitte Hobmeier erhielt für ihre Rollen am Volkstheater den AZ-Stern des Jahres 2003 und den Publikumspreis des Münchner Merkur 2003 und 2004 den Bayrischen Förderpreis für darstellende Kunst. Zur Spielzeit 2005/2006 wechselte sie ins Ensemble der Münchner Kammerspiele und war als Anja in „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow (Regie: Lars-Ole Walburg). Seit Juli 2013 gibt Hobmeier bei den Salzburger Festspielen im Jedermann die Buhlschaft. In den vergangenen Jahren war Brigitte Hobmeier auch vermehrt in Fernseh- und Kinoproduktionen präsent wie a. a. in Marcus H. Rosenmüllers Verfilmung der Lebensgeschichte des "Räuber Kneißl" und in der Verfilmung von Andrea Maria Schenkels Bestseller "Tannöd".

Felix Klare, geboren 1978, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Erste Engagements führten ihn an das Maxim-Gorki-Theater Berlin, das Berliner Ensemble, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und an das Theater Freiburg. Seit 2005 arbeitet Felix Klare als freier Schauspieler in München. Dabei übernahm er Rollen am Bayerischen Staatsschauspiel München und in der Spielzeit 2006/07 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 2008 ist er als Kommissar Bootz im Stuttgarter Tatort zu sehen. 2010 spielte er die Hauptrolle im Film Bis nichts mehr bleibt über einen Scientology-Aussteiger, 2015 in Zweimal lebenslänglich.

Krista Posch machte beim Sender "RAI Bozen" als Moderatorin, Sprecherin und Redakteurin Karriere, bevor sie ihre Ausbildung zur Schauspielerin am Max-Reinhardt-Seminar in Wien absolvierte. Sie spielte am Theater in der Josephstadt in Wien, dem Düsseldorfer Schauspiel und dem Residenztheater in München.
Krista Posch wirkte bereits in zahlreichen Hörspielen und Lesungen mit, die im Hörverlag erschienen sind, u. a. in Peter Høegs "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" und Marianne Fredrikssons "Simon".

Stefan Merki, geboren 1963 in der Schweiz, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 2001 gehört er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Im Fernsehen ist er derzeit in der durchgehenden Rolle des Polizeipräsidenten im Frankentatort zu sehen. Im Kino wirkte er u.a. in den Filmen »Anne Frank« und »Colonia« mit.
Für den Hörverlag las er u.a. in »Die schönsten Märchen« und wirkte im Höspiel »Tristram Shandy« mit.

Peter Fricke, 1940 geboren, erhielt seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seitdem spielte er an fast allen bekannten Bühnen, u. a. an der Städtischen Bühne der Stadt Frankfurt/Main, dem Kölner Schauspielhaus, dem Residenztheater München, der Berliner Volksbühne sowie dem Schauspielhaus Düsseldorf. Zusätzlich wirkte er in mehr als 120 TV-Produktionen mit und ist in vielen Hörspielen zu hören.

Johannes Silberschneider, geboren 1958, studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Es folgten Engagements an renommierten Theatern in Zürich, Stuttgart, München, Berlin, Hamburg, Graz und Wien. Seit den frühen neunziger Jahren wirkte Johannes Silberschneider in weit über hundert Film- und Fernsehproduktionen mit, u. a. "Das Schloss" (1997), "Silentium" (2004) und "Rommel" (2011). Für seine Interpretation des Logikers Kurt Gödel in Daniel Kehlmanns Stück "Geister in Princeton" wurde er 2012 für den Nestroy-Theaterpreis nominiert, im selben Jahr erhielt er den Großen Diagonal-Schauspielpreis.

Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. »Tatort«, »Der Alte«, »Um Himmels Willen«) zu sehen.

Für den Hörverlag las er z. B. »Glaube der Lüge« von Elizabeth George, die »Merlin-Saga« von T.A. Barron, »Das Böse unter der Sonne« und »Mord im Orientexpress« von Agatha Christie und erzählt Uwe Timms Geschichte vom »Rennschwein Rudi Rüssel«. Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen »Ulysses« und »Moby-Dick« mit. Mit seinen erfolgreichen Solo-Live-Hörspielen ist er gern gesehener Gast auf allen deutschen Bühnen.

Ulrich Lampen, geboren 1963 in Werl (Westfalen), studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Freiburg. Nach seiner Ausbildung zum Hörspielregisseur beim SWF in Baden-Baden, war er von 1992 bis 1999 fester freier Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des SWR als Regisseur und Produktionsleiter. Seit 1999 arbeitet er als freier Regisseur für die Feature- und Hörspielabteilungen der ARD und für DLR Berlin. Ulrich Lampen lebt in Straßburg.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Brigitte Hobmeier, Katja Bürkle, Felix Klare, Krista Posch, Ercan Karacayli
Spieldauer 96 Minuten
Erscheinungsdatum 27.05.2019
Verlag Der Hörverlag
Hörtyp Hörspiel
Übersetzer Raoul Schrott
Sprache Deutsch
EAN 9783844534566

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Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Im journalistischen Auftrag seiner Zeitung begibt sich Altorientalist David Ostrich an die Hafenstadt Damman am persischen Golf, um sumerische Tontafeln zu untersuchen, die bei aufwändigen Bauarbeiten zu einem Staudamm ausgehoben wurden. Ersten Vermutungen zufolge sollen die geborgenen Tontafeln neue Erkenntnisse hinsichtlich der biblischen Schöpfungsmythen um den Garten Eden und Adam und Eva als erste Menschen liefern. In Damman angekommen, wird Ostrich jedoch auf barsche Art und Weise von zwei Funktionären aus seinem Hotel geleitet, um deren Auftraggeber und Bauherr des Damms, Thaut, zu treffen. Ohne sich darüber bewusst zu sein, worauf er sich einlässt, gerät Ostrich in einen Strudel von Intrigen und Geheimaufträgen, die ihn in Lebensgefahr bringen. Der vorliegende Roman, der von den beiden österreichischen Autoren und Wissenschaftlern Martin Köhlmeier und Raoul Schrott bearbeitet wurde, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Grenzgänger. In einem langen Nachwort beschreiben Köhlmeier und Schrott jeweils unabhängig voneinander, wie sie mit dem Manuskript Schneitewinds in Berührung kamen, woraufhin sie sich sofort dazu entschieden haben, das Werk aus dem Französischen zu übersetzen, um es dem deutschen Publikum zugänglich zu machen. Laut Köhlmeier soll Schneitewind besagten Roman bereits vor Jahrzehnten niedergeschrieben haben, um ihn dann jahrelang als Rohfassung bei sich aufzubewahren. Posthum entschied sich seine Witwe dazu, Köhlmeier zu kontaktieren und ihn um die Publikation des Romans zu bitten. Dem Französischen nicht mächtig, zog Köhlmeier Schrott als Übersetzer hinzu und so nahmen beide literarische Größen die Arbeit an Schneitewinds Manuskript auf. Inhaltlich liefert der Roman eine durch und durch beklemmende Erzählung, die unserer heutigen politischen Situation in Nichts nachsteht. In faszinierender Fusion vereint Schneitewinds Roman mythologische Genesistheorien mit egoistischen Wirtschaftsinteressen des Lobbyismus und der brutalen Flüchtlingspolitik vor Ort. „An den Mauern des Paradieses“ ist ein Roman, der immer wieder zum Nachdenken anregt und den Leser in genau dem Moment, in dem man glaubt, dem Rätsel auf die Spur gekommen zu sein, doch wieder mit einem neuen Fragezeichen überrascht. Bestürzend und faszinierend zugleich!

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