Meine Filiale

Miss Ellie meistert das Leben

Roman

Frances Maynard

(3)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,00
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

10,00 €

Accordion öffnen
  • Miss Ellie meistert das Leben

    Goldmann

    Sofort lieferbar

    10,00 €

    Goldmann

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ellie Carr ist siebenundzwanzig und weiß alles über Kekse. Menschen hingegen liegen ihr überhaupt nicht. Denn Ellie ist Autistin. Als Ellies Mutter nach einem Schlaganfall im Krankenhaus liegt, muss die junge Frau erstmals ihr Schneckenhaus verlassen und selbst für sich sorgen. Sieben selbsterstellte »Regeln für den Umgang mit Menschen« helfen ihr dabei. Doch leider lassen sich die Menschen nicht so einfach in Schachteln ordnen wie Ellies heißgeliebte Kekse ...

Bereits erschienen unter dem Titel »Wie Ellie Carr zu leben lernt«.

»Eine herzerwärmende Coming-of-age-Geschichte. Das perfekte Buch für Lesekreise und für Leser, denen ›Das Rosie-Projekt‹ gefallen hat.«

Frances Maynard ist Englischlehrerin an einer Förderschule für Erwachsene mit Lernbehinderungen. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt in Dorset. »Miss Ellie meistert das Leben« ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 15.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48666-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/3,2 cm
Gewicht 381 g
Originaltitel The Seven Social Rules Spreadsheet
Übersetzer Marie-Luise Bezzenberger
Verkaufsrang 73114

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
2
0
0
0

Ellie muss man lieben!
von Gisela Simak aus Landshut am 26.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin begeistert. Total angetan von einer jungen Frau, die zu leben gelernt hat. Sie wird Ellie genannt und ich werde sie niemals mehr vergessen. Ellie erzählt von ihrem Leben. Mal in der Gegenwart-mal in der Vergangenheit. Ellie braucht Routine, um ihren Alltag zu meistern. Überraschungen bringen sie durcheinander. Mit Mensc... Ich bin begeistert. Total angetan von einer jungen Frau, die zu leben gelernt hat. Sie wird Ellie genannt und ich werde sie niemals mehr vergessen. Ellie erzählt von ihrem Leben. Mal in der Gegenwart-mal in der Vergangenheit. Ellie braucht Routine, um ihren Alltag zu meistern. Überraschungen bringen sie durcheinander. Mit Menschen sprechen mag sie nicht so gerne. Sie versteht oftmals nicht, wenn andere Menschen Witze machen oder wenn es ernst gemeint ist. Mit Redewendungen kann sie nichts anfangen. Sie ist Autistin. Sie weiß sehr viel über Kekse. Mit ihrer Mutter genießt sie diese zu bestimmten Zeiten. Ihr Vater lebt nicht mehr. Ellie fühlte sich von ihm stets verstanden. Ihre Mutter ist sehr streng zu ihr. Traut ihr nichts zu und hält ihre ständig ihre Missgeschicke vor. Dann bekommt die alte Dame einen Schlaganfall. Nach dem Krankenhaus zieht sie in ein Pflegeheim. Erst ist Ellie sehr verunsichert. Ihr normaler Tagesablauf ist nun erheblich gestört. Sie lebt alleine im Haus. Schnell entwickelt sich eine neue Routine für sie. Sie besucht täglich ihre Mutter im Pflegeheim. Mit dem Thema Autismus habe ich mich bisher noch nie befasst. Ich habe mir einige Infos gegoogelt. Diese Geschichte bringt Autismus genau auf den Punkt. Man versteht das Verhalten Betroffener viel besser. Der Titel des Buches trifft exakt zu. Nachdem Ellie allein im Haus lebt, lernt sie wirklich zu leben. Sie lernt einen Computer zu bedienen und tauscht sich mit einer anderen Betroffenen aus. Sie erstellt eine Liste mit sieben Regeln, die ihr das Miteinander mit anderen Menschen erleichtern sollen. Ihre Nachbarin Sylvia ist eine gute Freundin für sie. Sylvia kennt Ellie und ihre Mutter schon seit vielen Jahren. Die tägliche Tasse und Gespräche mit ihr, tun Ellie sehr gut. Sylvia nimm sie ernst. Erklärt ihr viele Dinge. Erledigt mit ihr Behördengänge. Hilft ihr ein neues Leben zu führen. Einmal möchte Ellie Sylvia helfen. Das endet jedoch in einem Fiasko. Eine Zeit lang herrscht zwischen den Beiden Funkstille. Das stimmt Ellie sehr traurig. Um Ellies Vater ranken sich viele Geheimnisse. Andeutungen von anderen versteht sie nicht. Für sie sind die anderen Menschen die "Normalen!" Ehrlich gesagt fand ich Ellie ganz normal. Ja, mit einer Störung, aber so richtig normal. Was kann falsch daran sein, Dinge so auszusprechen, dass sie jeder versteht? Führen Redewendungen nicht oftmals auch bei "Normalen" zu Missverständnissen? Ellie versteht auch die Worte zwischen den Zeilen immer besser. Ihre Mutter war nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. >>Doch nicht so<< musste Ellie oft von ihr hören. Sie hat überhaupt nicht versucht, das Beste aus ihrer Tochter rauszuholen. Hat den eigenen Frust an ihrer Tochter ausgelassen. Die Wahrheit über Ellies Vater zu einem großen Geheimnis gemacht. Einzig mit ihrer finanziellen Vorsorge für Ellie, konnte sie bei mir punkten. Ellie wird mit jedem Tag ein kleines bisschen selbständiger. Sie geht immer öfter ungewohnte Wege und bewirbt sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit. Der Abschied von Ellie fiel mir nicht leicht. Ihre Geschichte reflektiert Autismus exakt wieder. Ellie muss man mögen. Ihre liebenswerte Art geht einem durch und durch. Sie kann nicht lügen. Sie lernt mit jedem Tag ein bisschen mehr. Sie hat mich oft zum Lachen gebracht. Genau dieses Lachen hat Ellie bei anderen Menschen verunsichert. Für sie war alles Gesagte ernst gemeint. Ellie hat zu leben gelernt. Sie hält noch viele Überraschungen bereit. Sie lernt neue Menschen kennen. Sie liebt Tiere. Und nun liebt sie auch das Leben! Ich kann Euch die Geschichte nur an's Herz legen. Herzerfrischende Ehrlichkeit begegnet einem auf jeder Seite. Eine ruhige Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat. Ach, und noch eins: Am Ende habe ich Ellies Mutter besser verstanden. Schaut Euch nur mal die wunderschöne Aufmachung des Buches an. Der Inhalt kann absolut mithalten! Danke Frances Maynard. Ich habe jedes einzelne Wort genossen. >>Alte Menschen brachen oft zusammen, aber ich hätte niemals gedacht, dass Mutter das passieren würde. Ich war überrascht, dass sie es zuließ.<< (Seite 7) >>Die Leute redeten um des Redens willen, ohne dass das, was sie sagten, besonders viel Sinn ergab.<< (Seite 235)

Einfach bezaubernd!
von Monika Schulte aus Hagen am 07.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ellie Carr ist 27, lebt bei ihrer Mutter und weiß alles über Kekse. Nur mit anderen Menschen kommt sie nicht zurecht. Ellie ist Autistin. Als Ellies Mutter einen Schlaganfall erleidet, ins Krankenhaus und schließlich in ein Pflegeheim muss, ist die junge Frau plötzlich ganz auf sich allein gestellt, doch ihre Mutter hat vorgesor... Ellie Carr ist 27, lebt bei ihrer Mutter und weiß alles über Kekse. Nur mit anderen Menschen kommt sie nicht zurecht. Ellie ist Autistin. Als Ellies Mutter einen Schlaganfall erleidet, ins Krankenhaus und schließlich in ein Pflegeheim muss, ist die junge Frau plötzlich ganz auf sich allein gestellt, doch ihre Mutter hat vorgesorgt und alle wichtigen Dinge für sie vorab geregelt. Um in der Welt da draußen zurecht zu kommen, erstellt Ellie sich eine Liste. Eine Liste mit sieben Regeln für den Umgang mit Menschen. Ellie beginnt ihr eigenes Leben zu führen und entdeckt dabei auch so manches Geheimnis in ihrer Familie.  "Wie Ellie Carr zu leben lernt" - es ist eine stille, emotionale Geschichte mit einer unvergleichlichen Protagonistin. Die Geschichte um die Autistin Elli ist sehr intensiv, sehr berührend. Der Autorin gelingt es hervorragend, dem Leser vor Augen zu führen, wie sich die junge Frau fühlen muss. Eine Autistin, die alles so wahrnimmt, wie man es ihr sagt, die nicht zwischen den Zeilen lesen kann.  Ellie muss man einfach mögen, ganz besonders, wenn ihr wieder mal ein Missgeschick passiert, weil sie etwas anders wahr genommen und falsch verstanden hat. Man möchte sie umarmen, sie an die Hand nehmen, doch Ellie schafft ihren Weg ins Leben auch allein.  "Wie Ellie Carr zu leben lernt" - eine bezaubernde Geschichte mit klitzekleinen Längen, aber absolut lesenswert. Für alle, die leise Geschichten lieben.

Wir folgen Ellie Carr
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 29.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Bücher des Wunderraum Verlag sind jedes mal wieder eine Augenweide. Der Buchrücken ist aus Leinen. Das Lesebändchen besitzt den Aufdruck "Lesepause". Beim Aufschlagen des Buchs fällt einem die wunderschöne Gestaltung auf der Innenseite auf. Dazu kommt noch die schöne Gestaltung der Kapitelüberschriften mit jeweils einem Spru... Die Bücher des Wunderraum Verlag sind jedes mal wieder eine Augenweide. Der Buchrücken ist aus Leinen. Das Lesebändchen besitzt den Aufdruck "Lesepause". Beim Aufschlagen des Buchs fällt einem die wunderschöne Gestaltung auf der Innenseite auf. Dazu kommt noch die schöne Gestaltung der Kapitelüberschriften mit jeweils einem Spruch. In dem Buch folgen wir der Autistin Ellie. Wir lernen ihre Probleme im Alltag kennen und wie sie sich durch den Alltag kämpft und probiert mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen. Gerade wenn andere Mitmenschen etwas zu Ellie sagen, dann fällt auf, dass sie nur das tatsächliche hört, aber nicht wie die meisten Menschen sich denkt, was hinter einem Satz stecken könnte. Die Einfachheit macht das Buch zu etwas besonderen und die Geschichte sehr berührend. Der Schreibstil ist wunderschön und sehr passend. Teilweise fand ich es etwas langatmig, aber die Geschichte wird einen nicht los lassen. Man lernt in diesem Buch sich auf die Einfachheit zu beziehen und vor allem lernt man auch sehr viel über Kekse, da Ellie Kekse liebt und einiges darüber zu berichten weiß. Ein sehr besonderes und wirklich schönes Buch. Dadurch, dass es stellenweise etwas langatmig war, vergebe ich 4 Sterne.


  • Artikelbild-0