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Die Tote im Pfarrhaus

Ein Inspector-Wexford-Roman

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gebundene Ausgabe

Ein idyllischer Vorort in England, ein schrecklicher Mord und zu viele Verdächtige ...

Eigentlich wollte Inspector Wexford seinen Ruhestand genießen. Doch das Nichtstun erweist sich als ziemlich langweilig. Umso erfreuter ist er, als ihn sein alter Freund Mike Burden um Hilfe bei einem Fall bittet: Reverend Sarah Hussein wurde erwürgt im Pfarrhaus aufgefunden. Eine alleinerziehende Frau mit indischen Wurzeln als Geistliche? Das war vielen Einwohnern von Kingsmarkham ein Dorn im Auge. Doch auch ein brisantes Geheimnis aus ihrer Vergangenheit könnte der Grund für ihren Tod sein ...

Portrait
Rendell, Ruth
Ruth Rendell wurde 1930 in London geboren und lebte dort bis zu ihrem Tod 2015. Sie arbeitete als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. 1997 wurde sie mit dem Grand Master Award der Crime Writers' Association of America, dem renommiertesten Krimipreis, ausgezeichnet und darüber hinaus von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben. Ruth Rendell ist auch unter dem Pseudonym Barbara Vine bekannt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 15.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0762-7
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,8 cm
Gewicht 286 g
Originaltitel No Man's Nightingale
Übersetzer Karin Dufner
Verkaufsrang 50534
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Inspector Wexfords letzter Fall - very british und sehr sehr gut!

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Ruth Rendell veröffentlichte Ihren ersten Wexford-Roman Anfang der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts, über fast 5 Dekaden folgten insgesamt weitere 23 Krimis mit diesem eigenbrötlerischen, aber liebenswerten Kommissar. Nun ist der letzte auf Deutsch erschienen, weitere werden wohl nicht folgen, die wahre "Queen of Crime" starb 2015. Inspector Wexford, im Ruhestand, aber mit noch immer sehr guten Kontakten zu seinen Ex-Kollegen, vor allem zu seinem Nachfolger Burden, wird von diesem zu einem Mordfall hinzu gebeten: Die Vikarin von Kingsmarkham wurde im Pfarrhaus erwürgt aufgefunden. Feinde? Eigentlich nicht. Aber sie hat asiatische Wurzeln, und allein das wird nicht von allen Gemeindemitgliedern goutiert. Eine Frau als Pfarrerin ebenfalls nicht, eine alleinerziehende Mutter ist mindestens suspekt. Ihre fast erwachsene Tochter Clarissa ist vom Tod ihrer Mutter verständlicherweise völlig erschüttert, und verliebt sich ausgerechnet in Wexfords Enkel Robin. Während der Großvater in unnachahmlicherweise,hartnäckig wie immer, versucht, den Täter zu ermitteln, bemüht sich das junge Paar herauszufinden, wer eigentlich Clarissas Vater ist... Dieses Buch ist einfach genial: Ruth Rendell hat noch einmal einen ganz klassischen britischen Krimi vorgelegt, mit wunderbaren Haupt- und Nebenfiguren, herrlich altmodisch und gleichzeitig wirklich auf der Höhe der Zeit! Allein die "Einschübsel", wenn Wexford zu Hause sitzt, und Gibbons "Aufstieg und Fall des römischen Reichs" liest, und immer wieder Bezüge zwischen der dort geschilderten Antike und seinem Leben, und seinen Ermittlungen in der Gegenwart herstellt, ist Unterhaltung vom Allerfeinsten: Man muss als Polizist wohl wirklich aus England stammen, um über die Person des Dschingis Khan einen (ausgerechnet!) Gärtner des 21. Jahrhunderts als Täter auszuschließen...

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Rezension zu "Die Tote im Pfarrhaus"
von Zsadista am 18.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inspector Wexford ist eigentlich in seinem Ruhestand angekommen. Doch zu Hause ist es durch die Putzfrau manchmal kaum auszuhalten. Kann sie doch nie still sein und muss in einem weg immer Reden. Da kommt es Wexford gerade Recht, dass sein alter Kollege anruft und fragt, ob er mit zu einem neuen Tatort kommen will. Natür... Inspector Wexford ist eigentlich in seinem Ruhestand angekommen. Doch zu Hause ist es durch die Putzfrau manchmal kaum auszuhalten. Kann sie doch nie still sein und muss in einem weg immer Reden. Da kommt es Wexford gerade Recht, dass sein alter Kollege anruft und fragt, ob er mit zu einem neuen Tatort kommen will. Natürlich will Wexford und macht sich sofort auf den Weg. Der Tatort liegt im Pfarrhaus in Kingsmarkham. Sie Tote ist Reverend, eine halb Inderin und dazu auch noch allein erziehende Mutter. Vieles weist darauf hin, dass die Frau im Ort nicht gerne gesehen wurde. Zu anders war die Dame und nicht passend für den Beruf, bzw. die Berufung. Wexford entdeckt so einiges, was im Argen liegt. „Mord im Pfarrhaus“ ist der 25. Band der Wexford Reihe aus der Feder der Autorin Ruth Rendell. Das Cover sprach mich direkt an. Die Inhaltsangabe versprach mir ein spannendes Buch. Bekommen habe ich leider alles andere, als erwartet. Zuerst habe ich im Nachhinein erfahren, dass dies bereits der 25. Band einer Reihe ist. Ok, man kann ihn auch lesen, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn Verlage es hinbekämen, dass auf den Büchern steht, welcher Teil es von einer Reihe ist. Meistens steht ja noch nicht einmal drauf, dass es ein Teil einer Reihe ist. So bin ich hier ja schon mal schlauer gewesen. Anscheinend gehen die Verlage davon aus, dass jeder Leser weiß, dass es sich um eine Serie handelt, vor allem, wenn sie so hochgelobt wird. Auch wenn auf dem Rücken geworben wird „Eine der besten, packendsten Krimiserien des Genres“ The Washingotn Post, habe ich das Buch erst gar nicht zu Ende gelesen. Der Inhalt ist so hanebüchend, dass ich mir die Hälfte des Buches erspart habe. Und damit erwähne ich noch nicht einmal groß die furchtbar nervige Putzfrau. Die Hälfte der Gespräche von ihr habe ich von Anfang an übersprungen. Schlimmer als die Putzfrau Maxine war Wexford und die Story selbst. Manchmal frage ich mich wirklich, in welcher Welt die Autoren leben und was sie versuchen, den Lesern aufzubinden. Wexford ist Inspector a.D. Seine Kollegen sind so dumm und nichts könnend, dass das erste, was sie bei einem Mord tun ist, ihren alten Chef anzurufen und ihn mit zum Tatort zu nehmen. Da fang ich ja schon an, mit den Augen zu rollen. Irgendwie hatte ich mir gedacht, Wexford kommt später zu dem Fall oder denkt eben selbst darüber nach. Aber doch nicht, dass er gleich von Anfang an angerufen und eingeladen wird, sich die Leiche mordfrisch anzugaffen. Dazu kommt, dass Wexford vom Tatort einen Brief aus einem Buch stiehlt und anschließend gleich mal selbst zu Personen fährt und die verhört. Sorry, da fängt mir mein Hirn zu bluten an. Wexford steckt es dann irgendwann seinem Ex-Kollegen Burden. Was dann im Satz von seinem Kollegen auf Seite 66 endet: „Ich weiß, ich hab’s gesehen. Wo ist das Problem?“. Wo das Problem liegt? Da kann ich doch nur mit dem Kopf schütteln. Viel weiter bin ich in dem Buch dann auch nicht gekommen. Für solche Lektüren ist mir meine Lesezeit dann wirklich zu Schade. Bis zu der Stelle, an dem ich den Krimi dann beendet habe, fand ich die Spannung auch sehr fade. Das Buch konnte mich mit nichts packen. So war mir am Ende dann auch die Auflösung des Falles egal und ich hab nicht einmal das letzte Kapitel gelesen um zu wissen, wer denn der Mörder war. Es gibt bestimmt viele Leser und Fans der Serie, die das Buch am Ende absolut genial finden. Ich auf jeden Fall nicht. Und weiter empfehlen kann ich es eigentlich auch nicht. Ich wüsste keinen Punkt, den ich positiv erwähnen könnte. Wenn Krimis so weit von der Realität entfernt geschrieben werden, ist das nicht gerade mein Ding. Klar wird von Autoren vieles gerade gebogen und vieles ist auch nicht der Realität entsprechend. Aber hier wird echt mit dem Panzer in der Garage des Minis geparkt und so etwas nervt mich einfach nur.