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Lasst uns Populisten sein

Zehn Thesen für eine neue Streitkultur

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Populismus ist ein politisches Schimpfwort. Dabei sollte Populismus im ursprünglichen Sinn des Wortes eine demokratische Urtugend sein. Was das Volk (»populus«) will, erwartet, sagt, gehört in einer Demokratie natürlich in die politische Diskussion. Ob die heute meist als Populisten Bezeichneten tatsächlich die Meinung des Volkes vertreten, steht auf einem anderen Blatt.

Bewegungen, die unter das politische Schlagwort »Populismus« oder »Rechtspopulismus« fallen, treten derzeit fast überall in Europa auf. Nicht vergessen werden darf, dass es ebenfalls linke Bewegungen gibt, die durchaus populistisch agieren, jedoch weniger im Fokus stehen. Die Feststellung, dass Populismus wieder verstärkt zutage tritt, muss dazu führen, nach seinen Wurzeln, Wirkungen und Ursachen zu fragen, ihn ernst zu nehmen. Es ist also Zeit für eine Bestandsaufnahme. „Und Zeit für die Volksvertreter, das Volk zu vertreten und sich den Populismus zurückzuholen. Oder um es mit einem abgewandelten Zitat von Franz Josef Strauß zu sagen: Rechts und links von bürgerlicher Politik darf es keinen demokratisch legitimierten Populismus geben“, so der Autor

Für den Journalisten ist klar: Wenn rechte und konservative Positionen pauschal als Populismus oder gar Extremismus abgetan werden, bekommen die antidemokratischen Ränder Auftrieb. Die damit verbundenen Denkblockaden müssen aufgelöst werden. In seinem Buch holt Ralf Schuler in zehn Thesen den Populismus zurück in die Mitte der Gesellschaft. „Wer die Welt verändern will, muss sich am menschlichen Realmaß orientieren, nicht an der inneren Logik von Institutionen, Prozessen, Parteien. Andernfalls werden Populisten es erzwingen. Es ist gut, sie früh zur Kenntnis und ernst zu nehmen. In diesem Sinne: Lasst uns alle Populisten sein. Damit die anderen verschwinden.“
Portrait
Ralf Schuler, geboren 1965, ist Leiter der Parlamentsredaktion von BILD. Er absolvierte nach dem Abitur eine Lehre als Mechaniker (Metallverarbeitung);Fernstudium Literatur- und Kulturwissenschaften. Er begann 1985 bei der Neuen Zeit, war von 1995 bis 1998 Redakteur der Welt unddanach bis 2010 Politikchef der Märkischen Allgemeinen in Potsdam; Theodor-Wolff-Preis 1993. Seit 2011 betreut er in der Parlamentsredaktion von BILD die Unionsparteien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 02.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-451-38358-8
Verlag Herder
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,7 cm
Gewicht 380 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 114923
Buch (gebundene Ausgabe)
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Dem Volk aufs Maul schauen!
von S.A.W aus Salzburg am 22.04.2019

Der Populismus ist in Verruf gekommen, weil er zunehmend mit Rechtspopulismus gleichgesetzt wird. Auch Hitler war ein Populist, den hätten wir ungern wieder und alles was mit seinen Argumenten transportiert wird, ist der Mehrheit suspekt. Das war nicht immer so. In der Antike gewannen die Popularen den römischen Bürgerkrieg und... Der Populismus ist in Verruf gekommen, weil er zunehmend mit Rechtspopulismus gleichgesetzt wird. Auch Hitler war ein Populist, den hätten wir ungern wieder und alles was mit seinen Argumenten transportiert wird, ist der Mehrheit suspekt. Das war nicht immer so. In der Antike gewannen die Popularen den römischen Bürgerkrieg und errichteten unter Caesar und Augustus das Kaiserreich, das nur deshalb erfolgreich war, weil Caesars Vorgänger, die Gracchen und Marius, 100 Jahre lang die Interessen des einfachen Volkes gegen die reichen Patrizier hochgehalten hatten. Zum einfachen Volk zu halten, ist also eine gute Idee und verspricht langfristig Erfolg. Die Rechtspopulisten sind uns nur deshalb suspekt, weil sie oft volksnahe Parolen dreschen und, kaum sind sie an der Macht, ganz anderes tun. Berlusconi versprach den Italienern das Blaue vom Himmel, als Regierungschef richtete er den Staat zugrunde. Folgerichtig plädiert der Autor für einen Populismus der Vernunft. Argumente und Fakten sollten wieder zählen, dann darf man ruhig zum Volk halten und populäre Thesen vertreten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „1918. Deutschland gewinnt den Krieg“