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Der Ludwig - jetzt mal so gesehen

Beethoven im Alltag

Auch Genies haben Alltagssorgen und -freuden – die besondere Beethoven-Biografie.

Ludwig van Beethoven – alle kennen ihn und viele kennen seine Werke. Aber wie hat er gelebt? Dank Konrad Beikirchers etwas anderer Biografie erfahren wir nun alles über den Alltag des berühmten Rheinländers im Wiener Exil.Koch, Familientier, erfolgloser Frauenheld, Helikopter-Onkel, liebenswürdiger Griesgram, Trinker, Patient, raffinierter Geschäftsmann, verpeilter Dandy, Mietnomade – all das und noch viel mehr war Ludwig van Beethoven. In seinem neuen Buch hat Kabarettist, Autor und Musik-Kenner Konrad Beikircher Kurioses, Bewegendes und Komisches aus dem Alltagsleben des großen Komponisten zusammengetragen. Mit Humor und Empathie erzählt er über Beethovens Liebe zur Natur, über den Kampf mit seinen zahlreichen Vermietern, seine Raffinesse beim »Erpressen« von Geldzuweisungen durch die Wiener Fürsten – kurzum: über sein ganz normales Leben als einem der ersten freischaffenden Komponisten, der darauf achten musste, wie er an sein Geld kam, um zu überleben.
Portrait
Konrad Beikircher, Jahrgang 1945, Diplom-Psychologe und Musikwissenschaftler, Kabarettist und Klassik-Freak. Beikircher stammt aus Bruneck in Südtirol/ Italien und verbrachte dort auch seine Kindheit. Mit elf Jahren kam er nach Bozen und besuchte dort die weiterführende Schule. 1964 ging er zum Studium der Musikwissenschaften und Psychologie nach Wien (eineinhalb Jahre Stehplatz in der Staatsoper Wien), wechselte bald nach Bonn und war ab 1971 als Psychologe im Justizvollzugsdienst tätig. Seit 1986 arbeitet er u.a. als Kabarettist, Komponist, Musiker, Moderator und Buchautor.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 07.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05273-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/3,2 cm
Gewicht 338 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 5846
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ludwig van Beethoven privat
von Jennifer am 24.03.2019

Ludwig van Beethoven (1770-1827) kennen wohl viele noch aus dem Musikunterricht. Seine 9. Sinfonie ist legendär. Doch wie lebte das Bonner Musikgenie? Was beschäftigte ihn, trieb ihn an? Den Privatmann hinter dem musikalischen Ausnahmetalent kennen wohl die wenigsten Leser. Musikwissenschaftler und Diplom-Psychologie Konra... Ludwig van Beethoven (1770-1827) kennen wohl viele noch aus dem Musikunterricht. Seine 9. Sinfonie ist legendär. Doch wie lebte das Bonner Musikgenie? Was beschäftigte ihn, trieb ihn an? Den Privatmann hinter dem musikalischen Ausnahmetalent kennen wohl die wenigsten Leser. Musikwissenschaftler und Diplom-Psychologie Konrad Beikircher nahm sich dieses Umstands an und liefert im vorliegenden Buch spannende, weil bislang unbekannte Einblicke in den Beethov'schen Alltag. Als freischaffender Komponist kämpfte van Beethoven ständig um Anstellungen und Anerkennung. Er galt gemeinhin als bärbeißiger, uneitler Geselle mit ausgeprägtem Hang zu Alkohol und musikalischen Experimenten. Als Dauersingle unterhielt er zwanglose Affären zu Sängerinnen und verheirateten Frauen. Nichtsdestotrotz besaß er einen großen Familiensinn, übernahm gar die Vormundschaft für seinen Neffen. Doch so diszipliniert er in beruflichen Dingen war, so nachlässig führte er seinen Haushalt. Messie gleich logierte er in ständig wechselnden Wohnungen, welche stets mit Möbeln vom Trödler und zwei bis drei Klavieren ausgestattet waren. Auf Kleidung und Sauberkeit legte er keinen großen Wert. Gut, dass ihm dabei immer mal wieder Freunde und Bedienstete unter die Arme griffen. In Sachen Finanzen und Marketing bewies er allerdings Schlitzohrigkeit, verkaufte z. B. seine Werke an verschiedene Verlage gleichzeitig oder ließ Sondereditionen mit Autogramm etc. in Auftrag geben. Zudem war er ein guter Esser und komponierte trotz späterer Taubheit weiter. Um es kurz zu machen, er war ein Genie mit Ecken und Kanten. Mir hat Beikirchers heiteres, wie unprätentiöses Sachbuch sehr angesprochen, da er darin weder Musiktheorien noch eine hochgelehrte Attitüde an den Tag legt und sich damit an ein breites Lesepublikum richtet. Besonders die Vergleiche zur Jetztzeit und die häufige Verwendung von Originalquellen im Verlauf des Textes empfand ich als aufschlussreich. Mein Highlight befindet sich aber im Anhang des Buchs. Dort ist eine Kurzgeschichte, die aus Richard Wagners Feder stammt, abgedruckt, die das erste Zusammentreffen der beiden Künstler in Wien beschreibt. Das bunte Cover im Stil von Andy Warhol ist ein wahrer Eyecatcher und prägt sich dementsprechend sofort beim Betrachter ein. Auch das handliche Format und die wohl durchdachten wie kompakten Kapitel konnten überzeugen. FAZIT Ein wirklich vielschichtiges Porträt über den Privatmann Ludwig van Beethoven, das neue Einsichten und Erkenntnisse lieferte und dabei noch sehr gut unterhält.