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Die Grimm-Chroniken (Band 8): Dornen, Rosen und Federn

Maya Shepherd

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Beschreibung

Zwischen all den weißen Schwänen tauchte auf einmal ein schwarzer auf. Sein Gefieder schimmerte beinahe bläulich im silbrigen Mondlicht. Er hatte einen roten Schnabel und ebenso rot glühende Augen, die er nun auf mich richtete, als würde er mich kennen. Sein Anblick verursachte mir eine Gänsehaut.
»Warum ist dieser Schwan schwarz?«, wandte ich mich an Baba Zima.
»Er symbolisiert das Böse, welches du in dir trägst«, antwortete sie mir mit rauer Stimme.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 172
Erscheinungsdatum 07.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03896-008-9
Verlag Sternensand Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,7/2 cm
Gewicht 206 g
Verkaufsrang 110202

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Tolle Fortsetzung
von Isa_He am 13.09.2020

Das Buch „Dornen, Rosen und Federn“ ist der achte Band der Grimm-Chroniken und knüpft nahtlos an Band sieben an. Ich habe zwischen den beiden Bänden eine längere Pause gemacht, aber durch das erste Kapitel im Buch, das die letzten Ereignisse zusammenfasst, war ich schnell wieder in der Story drin. Der Schreibstil ist, wie auch ... Das Buch „Dornen, Rosen und Federn“ ist der achte Band der Grimm-Chroniken und knüpft nahtlos an Band sieben an. Ich habe zwischen den beiden Bänden eine längere Pause gemacht, aber durch das erste Kapitel im Buch, das die letzten Ereignisse zusammenfasst, war ich schnell wieder in der Story drin. Der Schreibstil ist, wie auch in den anderen Bänden, leicht zu lesen und auch den Wechsel zwischen den drei Zeitsträngen gab es wieder. Nun rücken aber die beiden Stränge der Vergangenheit immer näher zusammen und ich bin schon sehr auf die Verknüpfung gespannt. Der Fokus dieses Bandes lag auf Marys Erlebnisse in Engelland. Dieses Mal herrschte im Buch eine eher drückende und etwas düstere Stimmung, was auch mit Marys Erlebnissen zusammenhängt. An einigen Stellen tat sie mir wirklich leid. Alles, was sie versuchte, um ihrem ungeborenes Baby eine geschützte Zukunft zu geben, schien schief zu gehen oder doch weitere Nachteile mit sich zu bringen. Mary trifft auch einige Entscheidungen, die sie vor ihren ganzen Erlebnissen vielleicht so gar nicht getroffen hätte und auch der Satz „Das Böse ist Ansichtssache“ gewinnt in diesem Teil wieder mehr Bedeutung. Dorian schien sich von ihr abzuwenden, obwohl Mary manchmal jemanden brauchen könnte, der ihr beisteht. Hier bin ich schon sehr auf den Grund für sein Verhalten gespannt. Man lernt in diesem Teil die Hexe Baba Zima näher kennen. Ich fand sie sehr interessant, da sie ja doch böse Charakterzüge aufweist, erscheint sie mir manchmal gerade in Bezug auf Mary sehr fürsorglich. Ich freue mich hier schon auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Auch dieser Teil der Grimm-Chroniken gefiel mir wieder sehr gut. Die Entwicklungen in Engelland fand ich wirklich sehr interessant. Ebenso der Exkurs zu anderen Märchen, ist der Autorin wieder sehr gelungen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf die weiteren Geschichten.

Band 8 ist für mich einfach etwas ganz Besonderes.
von Susi Aly am 27.01.2019

Band 8 der Grimm Chroniken befasst sich vor allem mit Mary und ihrer Geschichte, die so tiefgründig und emotional ist, das man das Gefühl hat, es zerreiße einen. Der Vorgänger war für mich ja ein richtiges Highlight. Ich kann doch jetzt schlecht sagen, das dieser Band ebenfalls ein Highlight ist. Dieses Buch ist anders. Aufw... Band 8 der Grimm Chroniken befasst sich vor allem mit Mary und ihrer Geschichte, die so tiefgründig und emotional ist, das man das Gefühl hat, es zerreiße einen. Der Vorgänger war für mich ja ein richtiges Highlight. Ich kann doch jetzt schlecht sagen, das dieser Band ebenfalls ein Highlight ist. Dieses Buch ist anders. Aufwühlender. Erkenntnisreicher. Tiefer. Weil ich Mary seit erster Stunde besonders ins Herz geschlossen habe. Bedeutet mir dieser Teil auch so unglaublich viel. Es ist all das , was ich in Mary sehe. Sie nimmt uns mit auf eine Reise in ihr Innerstes. In ihre Seele. Sie führt uns an Orte, die all das zeigen, was sie ausmacht. Wer die Grimm Chroniken kennt, weiß, daß Mary in der Zukunft nicht unbedingt liebenswert ist. Aber ja, ich mag auch ihre dunkle Seite. Denn wie hier sehr gut dargestellt wird, Gut und Böse liegen immer nah beieinander. Das eine kann ohne das andere nicht existieren und nicht immer ist das, was wir mit den Augen sehen, daß was tatsächlich dahinter verborgen ist. Hier reisen wir in die Vergangenheit und erleben eine sehr sanfte Mary , die von ihrem Schicksal förmlich zerrissen und auf eine gewaltige Probe gestellt wird. Dabei hat mir die liebe Maya Shepherd doch einige Schockmomente verpasst. Auch wenn man meint , es gäbe keine Überraschungen, so täuscht man sich diesbezüglich gewaltig. Es gab einige Momente , da musste ich erstmal innehalten und in mich gehen, um das Ganze zu verarbeiten. Man wird so mit Traurigkeit und Verzweiflung überflutet, das es wirklich in die Tiefe reißt. Man spürt es viel mehr , als das man es liest. Mary hat so eine unglaublich große Präsenz , das sie mein ganzes Denken beherrschte und für sich einnahm. Ich liebe und vergöttere sie so unglaublich. Für ihre Art. Für ihre Facetten und ihre Emotionalität. Sicher ist dieser Band nicht einfach. Er ist schmerzhaft, traurig. Aber auch voller Sehnsucht und Zerbrechlichkeit. Aus diesem Grund passt das Cover auch wahnsinnig gut zur Geschichte. Ein Schwan, der sich in all seinen Facetten offenbart. Man weiß nie , was einen erwartet. Was für mich das faszinierende dabei war. Die Märchenelemente die hier eingewoben wurden, kommen sehr gut zur Geltung und erzählen doch ihre eigene Geschichte. Maya Shepherd schreibt wie gewohnt sehr fließend, leicht und bildhaft. Aber hier hat sie besonders feinfühlig geschrieben. Man hat das Gefühl, sie begebe sich aufs Eis, um sich einer Mary zu nähern, die sich nicht zähmen lässt. Es hat etwas sehr vorsichtiges, bedächtiges und mutiges an sich. Doch zuvor gibt sie uns noch einen Rückblick auf die vergangenen Bände, wodurch man auch viel leichter in die Geschehnisse hereinkommt. Ebenso ist die Gestaltung im Inneren des Buches wieder sehr ausdrucksstark und unterstreicht das Ganze sehr schön. Auch diesen Band hab ich wieder in einem Rutsch inhaliert. Quasi zum Kaffee. Dieser Band lässt uns auch wieder einen Blick in die Gegenwart werfen, was ich sehr interessant fand. Die Perspektive erfahren wir größtenteils von Mary, was sie gerade menschlich gesehen , noch viel näher bringt. Ich empfand sie als sehr authentisch und lebendig. Sie zeigt deutlich auf, das auch sie Stärken und Schwächen hat. Wodurch der Leser begreift, wie zerrissen und emotional gebunden sie doch innerlich ist. Uns erwartet keine temporeiche Handlung. Es ist ruhig , sanft und leicht wie eine Feder. Und doch begreift man , was dahintersteckt und bekommt eine Ahnung davon, was mit Mary geschehen sein könnte. Ich hab jede Sekunde an ihren Lippen gehangen. Hab mitgefiebert, gelitten und war einfach ein Teil von ihr. Schlussendlich hat mich Maya wieder komplett begeistert mit Marys Geschichte. Unvorhersehbar, emotional und es ist einfach eine absolute Herzenssache für mich. Fazit: Band 8 ist für mich einfach etwas ganz Besonderes. Ich liebe Mary seit erster Stunde und Maya hat mir wieder gezeigt, warum es so ist. Dieser Band ist so emotional, tiefgründig und brachte mein Innerstes völlig durcheinander. Ich liebe es, weil es eine Seite bei den Grimm Chroniken anschlägt, die vom Herzen anrührt. Erwartet keine Action oder gar Nervenkitzel. Es ist ruhig , sanft und leicht wie eine Feder. Ein Sehnen. Ein Brennen. Ein Flüstern. Es fordert und zeigt Dinge auf, die man sonst nicht zu sehen bekommt.

Schwarzer Schwan - ein böses Omen?
von Michaela Rödiger aus Grünberg am 08.12.2018

Aus den Inhalt: Zwischen alle den weißen Schwänen tauchte auf einmal ein schwarzer auf. Sein Gefieder schimmerte beinahe bläulich im silbrigen Mondlicht. Er hatte einen roten Schnabel und ebenso rot glühende Augen, die er nun auf mich richtete, als würde er mich kennen. Sein Anblick verursachte mir eine Gänsehaut. »Warum ist ... Aus den Inhalt: Zwischen alle den weißen Schwänen tauchte auf einmal ein schwarzer auf. Sein Gefieder schimmerte beinahe bläulich im silbrigen Mondlicht. Er hatte einen roten Schnabel und ebenso rot glühende Augen, die er nun auf mich richtete, als würde er mich kennen. Sein Anblick verursachte mir eine Gänsehaut. »Warum ist dieser Schwan schwarz?«, wandte ich mich an Baba Zima. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und verführt, macht süchtig! Das Cover ist einfach königlich und edel, mit dem schwarzen Schwan im Rahmen der einen nicht unwichtigen Part im Roman hat. Wie die ganze Reihe ein Schmuckstück in der Aufmachung, Schrift – in der ganzen edlen Gestaltung. Der Klappentext macht neugierig auf eine weitere Folge der Grimm Chroniken. Fazit: Genauso spannend und fantastisch wie die vorhergehenden Folgen der Reihe. Die verschiedenen Rückblenden in die vergangenen Zeiten offenbar immer mehr wie die Protagonisten und ihre Leben in und miteinander verwoben sind. Auch wie aus guten böses werden kann, überhaupt den Kampf gut gegen böse – hautnah! Und macht super neugierig wie es in den einzelnen Handlungsabläufen weiter gehen wird. Wann kommt Band 9?

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