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Der blutrote Teppich

Hollywood 1922: Hardy Engels zweiter Fall

Hollywood - Hardy Engel ermittelt Band 2

Christof Weigold

(18)
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Beschreibung

Hollywood im Februar 1922: Der berühmte Regisseur William Desmond Taylor stirbt unter mysteriösen Umständen in seinem Bungalow. Bald sucht die gesamte Stadt seinen Mörder. Doch nur einer scheint ihn wirklich finden zu wollen: der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel.

Eigentlich hat Hardy Engel genug von der Filmbranche. Doch dann braucht William Desmond Taylor, dem Hardy einen Gefallen schuldig ist, seine Dienste als Ermittler. Als er ihn aufsucht, findet er den Starregisseur erschossen in dessen Wohnzimmer. Selbst als Verdächtiger im Visier der Staatsanwaltschaft, hat Hardy keine Wahl: Er muss den wahren Mörder finden.

Am Tatort werden Liebesbriefe zweier prominenter Schauspielerinnen sichergestellt, eine Sammlung von Damenunterwäsche sowie Hinweise auf eine Erpressung. Doch den Filmstudios scheint eher an der Vertuschung des gewaltigen Skandals als an der Aufklärung gelegen zu sein: Beweise werden manipuliert und Zeugen ermordet. Hardy legt sich einmal mehr mit den mächtigsten Männern der Stadt an – und verliebt sich in die junge Regisseurin Polly Brandeis, die ihm immer wieder dazwischenfunkt und in den Fall verstrickt zu sein scheint. Die Spurensuche führt ihn in das Studio von Superstar Charlie Chaplin und bis nach New York. Knallharte Überraschungen warten auf ihn. Und am Ende wird Hardy zur Schlüsselfigur in Hollywoods blutigstem Jahr ...

»Herrlich [...] ein spannendes, enorm unterhaltendes Buch, das nebenbei viel über die Entstehungsjahre Hollywoods erzählt.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 11.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05141-4
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/3 cm
Gewicht 501 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 92203

Weitere Bände von Hollywood - Hardy Engel ermittelt

Buchhändler-Empfehlungen

Hardy Engel ist zurück!

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Hollywood im Februar 1922: Der deutsche Privatermittler Hardy Engel wird von dem berühmten Regisseur William Desmond Taylor zu sich gerufen. Hardy ist ihm noch einen Gefallen schuldig und William braucht seine Dienste als Ermittler. Als Er jedoch bei dem Starregisseur eintrifft, findet er selbigen erschossen im Wohnzimmer vor. Hardy gerät selbst ins Visier der Staatsanwaltschaft, die ihn gerne als Täter hinter Gitter bringen möchte und ihm bleibt nichts anderes übrig, als selbst nach dem Mörder zu suchen, denn scheinbar ist er der einzige, der wirklich wissen will, was geschehen ist… Christof Weigold konnte mich bereits mit „Der Mann der nicht mitspielt“ sehr begeistern und mit „Der blutrote Teppich“ legt er nun gekonnt und in gleichem Stil nach. Wieder einmal nimmt er seine Leser mit auf eine Zeitreise, zurück in das Hollywood der goldenen 20er Jahre, das er wirklich unheimlich gut in Szene setzt. Seine Beschreibungen sind zwar manchmal wieder etwas zu ausufernd und bremsen etwas in der Geschwindigkeit, aber diese Zeit nimmt man sich gerne. Seine Charaktere sind wieder einmal herrlich ausgearbeitet und die Mischung aus Fakt und Fiktion überzeugt auf ganzer Länge. Zwischendurch recherchiert man selbst als Leser dann ganz gerne mal im Netz, was sich zwar auch wieder auf den Lesefluss auswirkt, aber man stellt dabei auch fest, dass Weigold (wie auch bereits beim Vorgänger) unheimlich gut recherchiert hat. Seine Beschreibungen der damaligen Zeit sind einfach wundervoll! Weigold ist einmal mehr ein sehr schöner, spannungsgeladener und vertrackter Kriminalroman, der in seinen Grundzügen an die guten alten Zeiten der Noir-Krimis von Dashiell Hammett und Raymond Chandler erinnert, gelungen, der allerdings wesentlich ausufernder daherkommt, als die alten Klassiker. Wer also keine Angst vor dicken Büchern hat und gerne Kriminalromane der alten Schule liest, darf hier bedenkenlos zugreifen!

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wieder fällt Engel ein Fall vor die Füße, für den er tief in den korrupten Sumpf des frühen Hollywood tauchen muss. Ein Detektivroman, besonders spannend für Cineasten!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Schon wieder Hardy
von Hortensia13 am 13.12.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Privatdetektiv Hardy Engel scheint in seinem zweiten Jahr in Hollywood kein Glück zu haben. Zu allem Überfluss findet er die Leiche des ermordeten Regisseur William Desmond Taylor in seinem Bungalow. Hardy fühlt sich verpflichtet den Täter zu finden. Doch wo soll er anfangen? Bei den Liebesbriefen zweier bekannten Schauspiel... Der Privatdetektiv Hardy Engel scheint in seinem zweiten Jahr in Hollywood kein Glück zu haben. Zu allem Überfluss findet er die Leiche des ermordeten Regisseur William Desmond Taylor in seinem Bungalow. Hardy fühlt sich verpflichtet den Täter zu finden. Doch wo soll er anfangen? Bei den Liebesbriefen zweier bekannten Schauspielerinnen? Oder bei den Filmstudios? Hardy wird immer mehr in den Sumpf des früheren Hollywoods gezogen, bis er kaum noch die Wahrheit vor seinen Augen erkennt. Im zweiten Band der Reihe mit dem unfreiwilligen Privatdetektiv Hardy Engel taucht man wieder in die Anfänge von Hollywood 1922 ab. Es ist spannend mitzuverfolgen wie die ganze Industrie entsteht und was sich vor knapp 100 Jahren abgespielt hat. Der Autor Christof Weigold hat für diesen fiktiven Roman viel recherchiert und sich an echten Fällen, Personen und Gegebenheiten orientiert, was alles sehr authentisch und realistisch macht. Eine richtige Freude die Geschichte zu lesen. Hardy ist nach wie vor eine eigenwillige Persönlichkeit und, auch wenn er in diesem Buch einen Abstecher nach New York macht, gefällt mir sein erfolgreicher Versagercharme besonders in seinem Zuhause und "Jagdgebiet" Hollywood am besten. Ich freue mich schon auf die nachfolgende Geschichte "Die letzte Geliebte". Verdiente 5 Sterne.

Gelungener Krimi mit vielen überraschenden Momenten
von denise am 16.07.2019

Der Krimi „Der blutrote Teppich – Hollywood 1922: Hardy Engels zweiter Fall“ wurde von Christof Weigold geschrieben und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Die Hauptfigur ist Hardy Engel, ein gescheiterter Schauspieler, der früher in Deutschland als Polizist gearbeitet hat. Nun versucht er seinen Lebensunterhalt in Ho... Der Krimi „Der blutrote Teppich – Hollywood 1922: Hardy Engels zweiter Fall“ wurde von Christof Weigold geschrieben und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Die Hauptfigur ist Hardy Engel, ein gescheiterter Schauspieler, der früher in Deutschland als Polizist gearbeitet hat. Nun versucht er seinen Lebensunterhalt in Hollywood als Privatdetektiv zu verdienen. Durch seine früheren kleinen Rollen als Schauspieler hat er Kontakte zu verschiedenen Personen der Filmbranche. Wie fast immer ist Hardy mal wieder pleite und dringend auf einen neuen Job angewiesen. Einen kleinen Auftrag erhält Hardy vom Starregisseur William Desmond Taylor, der ihm auch einen weiteren, größeren Auftrag in Aussicht gestellt hat. Als Hardy, um diesen mit Herrn Taylor zu besprechen, in Taylors Haus geht, findet er diesen erschossen auf seinem Teppich vor. Da Hardy nicht rechtzeitig von der Leiche verschwindet, wird er vom Buttler gefunden und gilt als möglicher Tatverdächtiger. Bei seinen Recherchen zum vorgenannten Mord kann sich Hardy nie sicher sein, wer auf seiner Seite steht und wer nur von ihm profitieren oder ihn beeinflussen möchte. Seine Recherchen führen immer wieder zu unerwarteten Entdeckungen, so dass die Spannung konstant hoch bleibt. Jedes Mal, wenn der Leser den Eindruck hat, dass die Lösung des Mordfalls Taylor kurz bevorsteht, erfährt Hardy neue Details, die dazu führen, dass die Ermittlungen weitergehen. Es wird im Krimi aufgezeigt, wie verschworen die Gemeinschaft der Filmproduzenten ist, obwohl es eigentlich Konkurrenten sind. Eine wichtige Rolle spielen auch Alkohol und andere Drogen. Mit der Treue nehmen es die meisten Figuren des Krimis ebenfalls nicht so genau. Hardy ist zwar ein etwas seltsamer Charakter, der gerne mal einen über den Durst trinkt, aber gerade seine Ecken und Kanten und die Eigenschaft, dass er sich nicht unterkriegen und auch nicht einschüchtern lässt, machen ihn liebenswert. Um Hardy Engels zweiten Fall zu verstehen, ist es auf Grund der vom Autor immer wieder gegebenen Informationen über Hardys bisheriges Leben, nicht erforderlich, das Buch vom ersten Fall gelesen zu haben. Gleichzeitig wird aber auch nicht zu viel über den ersten Fall verraten, so dass es sich immer noch lohnt, diesen zu lesen. Meine einzige kleine Kritik an dem Buch ist, dass leider keine Personenübersicht enthält ist. Dieses wäre allerdings für den Leser sehr hilfreich, da viele Personen im Buch vorkommen. Insgesamt ist es ein gelungenes Buch, das durch die immer wieder neuen Erkenntnisse, die enthaltenen Intrigen und den Schreibstil von Herrn Weigold mir sehr gut gefallen hat und das ich deshalb sehr gerne weiterempfehle.

Gelungener, spannender Krimi von Weigold
von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2019

Hollywood 1922: Die ganze Stadt rätselt, wer der Mörder des Starregisseurs William Desmond Taylor ist. Doch nur einer will ihn wirklich finden -- der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel. Ein berühmter Regisseur wird in seinem Bungalow erschossen. Hardy entdeckt die Leiche, am Tatort liegen Liebesbriefe prominenter Schauspiele... Hollywood 1922: Die ganze Stadt rätselt, wer der Mörder des Starregisseurs William Desmond Taylor ist. Doch nur einer will ihn wirklich finden -- der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel. Ein berühmter Regisseur wird in seinem Bungalow erschossen. Hardy entdeckt die Leiche, am Tatort liegen Liebesbriefe prominenter Schauspielerinnen. Schnell stellt er fest: Den Filmstudios ist eher an der Vertuschung eines gewaltigen Skandals als an der Aufklärung gelegen. So sieht Hardy sich gezwungen zu ermitteln -- in dem wohl legendärsten Mordfall der Stummfilmzeit ... Christof Weigold entführt die Leserschaft seines neuesten Krimis in das Hollywood der Zwanziger Jahre und schafft es ein sehr detailliertes Bild zu malen, dass LeserInnen die Tür in dieses Zeitalter öffnet. Man folgt nicht nur Hardy Engel und seiner Partnerin “in crime” Polly, sondern begegnet auch berühmten Schauspielern und Regisseuren. Des Weiteren erfährt man mehr über die Entstehungsgeschichte Hollywoods und der Filmstudios. Weigold greift das Element des darstellenden Bildes aus der Kinematographie auf und bringt es zu Papier. Gleichzeitig gelingt es ihm, den Leser immer wieder durch neue erregende Momente gar schon zum Weiterlesen zu zwingen und sich auf die Ermittlung Engels einzulassen. Spannung erzeugt der Autor ebenfalls durch unvorhersehbare Wendungen und Enthüllungen, die das Buch so einzigartig machen. Bis zum Ende lässt sich nicht sagen, wer der Mörder ist. Drum rate ich, die mehr als 600 Seiten tatsächlich zu lesen, denn sowohl die Spannungsmomente, Überraschungen als auch das Ende sollten nicht verpasst werden.


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