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Geht's noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist

Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist

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gebundene Ausgabe

Es ist wieder schick, konservativ zu sein. Die neuen Biedermänner und Biederfrauen propagieren ein Weltbild, durch das alle verlieren werden: ein Gesellschaftsideal der 1950er-Jahre, das Männer und vor allem Frauen in alte Rollenbilder drängt. Kinder statt Karriere, Mutter statt Managerin? Damit nehmen nicht nur die Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern zu. Die Philosophin Lisz Hirn zeigt auf, wie diese Entwicklung unsere offene, demokratische Gesellschaft bedroht. Und liefert Ideen, wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können.

Portrait
Lisz Hirn (Dr.in Mag.a), Jahrgang 1984, studierte Philosophie und Gesang in Graz, Paris, Wien und Kathmandu. Sie arbeitet als Publizistin und Philosophin in der Jugend- und Erwachsenenbildung, u.a. am Universitätslehrgang »Philosophische Praxis« der Universität Wien unter der Leitung von Konrad Paul Liessmann. Sie ist Obfrau des Vereins für praxisnahe Philosophie und im Vorstand der Gesellschaft für angewandte Philosophie (gap). Artikel in diversen österreichischen Medien, unter anderem in »Die Presse«, »Wiener Zeitung« und »Der Standard«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 27.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-222-15030-2
Verlag Molden Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/13,5/2 cm
Gewicht 331 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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20,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Biedermänner und Biederfrauen bedrohen den Fortschritt
von einer Kundin/einem Kunden aus Röhrsdorf am 21.07.2019

Als Frau aus den Neubundesländern, die die DDR noch erlebt hat, kann ich über solche Tendenzen nur den Kopf schütteln. Auch wenn in der DDR nicht alles toll war, die Frau wurde gefördert. Ja klar, wirklich gleichberechtigt war frau nicht, aber doch deutlich besser als es jetzt zum Teil der Fall ist. Ich muss über die heutigen Sp... Als Frau aus den Neubundesländern, die die DDR noch erlebt hat, kann ich über solche Tendenzen nur den Kopf schütteln. Auch wenn in der DDR nicht alles toll war, die Frau wurde gefördert. Ja klar, wirklich gleichberechtigt war frau nicht, aber doch deutlich besser als es jetzt zum Teil der Fall ist. Ich muss über die heutigen Spielsachen (blau und möglichst martialisch für Jungs und rosa-lila und niedlich für Mädchen) nur den Kopf schütteln, genauso wie über die Tatsache, dass es Mädchen in Technik-/Männer-Berufen so schwer haben akzeptiert zu werden. Sind wir denn nicht schon darüber hinaus, dass Mädchen geistig zu so etwas nicht in der Lage sind? Auch wenn ich nicht mit allem so radikal bin wie Lisz Hirn in ihrem Buch, so hat sie doch Recht sich so über den Rückschritt im gesellschaftlichen Verständnis zu empören. Es kann doch nicht angehen, dass die Emanzipation so weit zurück gedreht wird. Wenn es Mädchen mehr in Technik-/ Männer-Berufen geben würde, wäre auch der Fachkräftemangel nicht so eklatant. Warum werden Frauen heutzutage schief angesehen, wenn sie zu wenig oder zu viele Kinder haben, wer hat denn das Recht darüber zu urteilen außer dem Lebenspartner der Frau? "Geht's noch" greift das Thema der konservativen Wende aus vielen Gesichtspunkten auf und schildert recht anschaulich, was und warum es passiert. Eine klare Leseempfehlung für alle, denen Fortschritt nicht gleichgültig ist.

Frauen, zurück an den Herd!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2019

Das Buch „Geht`s noch! – Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist“ von Lisz Hirn ist 2019 im Molden Verlag erschienen. Die steirische Autorin Lisz Hirn hat Philosophie und Gesang studiert und arbeitet als Publizistin und Philosophin in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Als Abonnentin der österreichischen Tageszei... Das Buch „Geht`s noch! – Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist“ von Lisz Hirn ist 2019 im Molden Verlag erschienen. Die steirische Autorin Lisz Hirn hat Philosophie und Gesang studiert und arbeitet als Publizistin und Philosophin in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Als Abonnentin der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ durfte ich bereits vor diesem Buch einige Publikationen der Autorin lesen und war mir bewusst, dass mich eine philosophische Gesellschaftskritik erwarten wird. Ich bin selbst in einem liberalen Elternhaus aufgewachsen und konnte mir als Jugendliche und junge Erwachsene nicht vorstellen, dass Feminismus auch heute noch so wichtig sein wird. Spätestens mit der Geburt meines ersten Kindes wurde mir aber bewusst, dass Gleichstellung noch immer nicht funktioniert und unsere Gesellschaft noch fest in alten Rollenmustern steckt. Oder haben Sie schon einmal als Mutter zweier kleiner Kindern einen Aufsichtsratsposten erhalten? Mit dem Aufstieg von Rechtspopulisten in Österreich, in Europa und der ganzen Welt, werden Frauenrechte wieder eingeschränkt. Alte Männer wollen, wie in Alabama, über Abtreibungsregeln bestimmen und Frauen aller Länder müssen für ihre Selbstbestimmung und ihre Rechte wieder auf die Straßen gehen. Kurz: Es ist wieder schick, konservativ zu sein, Abhängigkeit und Altersarmut inklusive. Und hier setzt das Buch von Lisz Hirn an. Ein Auszug aus dem Klappentext: Die neuen Biedermänner und Biederfrauen propagieren ein Weltbild, durch das alle verlieren werden: ein Gesellschaftsideal der 1950er-Jahre, das Männer und vor allem Frauen in alte Rollenbilder drängt. Kinder statt Karriere, Mutter statt Managerin? Damit nehmen nicht nur die Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern zu. Die Autorin zeigt auf eindrucksvolle Weise auf, wie diese Entwicklung unsere offene, demokratische Gesellschaft bedroht. Aber viel mehr noch, sie liefert auch Ideen und Anregungen dafür, wie wir uns alle dagegen wehren können. „Geht’s noch!“ ist eine humorvolle und doch brandaktuelle Gesellschaftskritik, die sich vor allem mit der (bis vor kurzem!) österreichischen Regierung auseinandersetzt, deren Frauenbild mehr als veraltet ist und keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfte. Das Buch sollte meiner Meinung nach vor allem von jungen Frauen gelesen werden, damit sie realitätsnah erfahren, wie gefährlich Populisten sein können und wie weit wir vom goldenen Matriarchat entfernt sind. In diesem Sinne: Girls just wanna have fundamental human rights!

Zurück an den Herd?
von Sikal am 23.03.2019

Die Autorin Lisz Hirn studierte Philosophie und Gesang, arbeitet als Publizistin und Philosophin, u.a. an der Uni Wien. Mit ihrem Buch „Geht’s noch?“ versucht sie die konservative Wende zusammenzufassen und dem propagierten „neuen-alten“ Weltbild der Frauen auf den Zahn zu fühlen. Vorrangiger Angriffspunkt ist die aktuell... Die Autorin Lisz Hirn studierte Philosophie und Gesang, arbeitet als Publizistin und Philosophin, u.a. an der Uni Wien. Mit ihrem Buch „Geht’s noch?“ versucht sie die konservative Wende zusammenzufassen und dem propagierten „neuen-alten“ Weltbild der Frauen auf den Zahn zu fühlen. Vorrangiger Angriffspunkt ist die aktuelle österreichische Regierung, deren Frauenbild keinen Platz im 21. Jahrhundert haben dürfte. Und doch ist es leider so, dass die Wunschvorstellung „Frauen zurück an den Herd“ anscheinend wieder gesellschaftsfähig wird. Prägnant, teilweise mit einer Prise Humor, werden die Biedermänner und –frauen ebenso in den Fokus gestellt, wie auch die Brandstifter (und –innen). Die Autorin spannt den Bogen über ein weites Themenspektrum. Das Desinteresse der Konservativen an emanzipierten Frauen steht ebenso im Fokus, wie die drohende Altersarmut der Frauen, die selbstverständlich anmutende Gratisarbeit der Frauen im Bereich Kinder- oder Seniorenpflege, die immer noch vorhandenen Gehaltsunterschiede. Auch das Thema (kontrollierte) Schwangerschaft, Verhütung und Abtreibung wird in einem Kapitel behandelt. „Wie wäre es, in einer Gesellschaft zu leben, in der Männer und Frauen wirklich, nicht nur formal, gleichgestellt sind?“ Viele wichtige Punkte werden zusammengefasst und regen zum Nachdenken an. Jede Frau sollte die Möglichkeit haben, in dem für sie richtigen Familienmodell zu leben. Wenn sich eine Frau für oder gegen Kinder entscheidet, sollte es wohl selbstverständlich sein, dass es weder einer Rechtfertigung bedarf und schon gar nicht Kritik auslösen sollte. Dass dies von den Politikern leider auch noch als Aufhänger für so manche Rede missbraucht wird, zeigt nicht gerade von emanzipiertem, fortschrittlichem Denken. Alle (nicht nur Frauen) sind aufgefordert, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln, Frauen (und auch Männern) die Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen, die ihnen zusteht. Wenn sich eine Frau für Familie und Kinder entscheidet, sollte dies in unserer Gesellschaft die gleiche Berechtigung haben, wie kinderlose Frauen, die sich für eine Karriere entscheiden. Es müssen nur die Möglichkeiten geschaffen werden, damit alle dieses Leben leben können, das jeder für sich als richtig erachtet. Hier gibt es noch viel zu tun – oder mit den Worten von Simone de Beauvoir, die von der Autorin zitiert wird: „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen.“ 5 Sterne für dieses aufschlussreiche Buch.