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Feuersturm

Eine Geschichte des Zweiten Weltkriegs

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Der Beginn des Zweiten Weltkriegs liegt achtzig Jahre zurück, doch die Folgen sind bis heute spürbar. Der britische Historiker Andrew Roberts hat Ursachen und Verlauf des globalen Kriegs neu erzählt. Seine dichte, quellennahe Darstellung wurde als Meisterwerk gerühmt, das große Anschaulichkeit im Detail mit einem souveränen Überblick über die zahlreichen Kriegsschauplätze verbindet und die Leser von der ersten Seite an fesselt.

Andrew Roberts folgt der Frage, warum die Achsenmächte den Krieg verloren: tatsächlich durch strategische Fehler und aus ideologischer Verblendung oder wegen der Übermacht der Alliierten? Im Mittelpunkt steht die Militärgeschichte mit ihren Operationen und Schlachten zu Land, zu Wasser und in der Luft sowie dem Wettlauf der Rüstungsproduktion und Informationsbeschaffung. Dabei gelingtes ihm, alle Kriegsschauplätze - in Europa, Afrika und Asien, im Atlantik und Pazifik - gleichberechtigt darzustellen. Roberts hat zahlreiche Schlachtfelder besucht, was seiner Darstellung eine mitreißende Anschaulichkeit verleiht. Docher verliert sich nie im Sog der Ereignisse, sondern behält die großen Zusammenhänge im Auge und wechselt virtuos zwischen den Ebenen: von den Politikern und Generälen über die Soldaten in Schützengräben und Sandstürmen bis hin zuden unzähligen Opfern dieses größten Krieges aller Zeiten.
Rezension
"Glänzend erzählte Geschichte."
Timothy Snyder, The New York Times Book Review

"Mit seiner hervorragend geschriebenen, umfassenden Neuerzählung des größten Konflikts der Geschichte, liefert Roberts ein Meisterstück."
Ian Kershaw, The Guardian Books of the Year

"(...) die beste einbändige historische Darstellung des Zweiten Weltkriegs (...)"
Michael M. Uhlmann, Claremont Review of Books

"(...) meisterhafte Beherrschung von Stoff, Stil und, ja, Statistik (...)"
Aram Bakshian, The American Spectator

"(...) die erste durchweg lesbare Geschichte des Zweiten Weltkriegs; ein literarischer und historischer Blitzkrieg (...)."
John R. Coyne, The Washington Times

"Roberts hat einen luziden Erzählstrom geschaffen, der dieses Buch flüssig wie einen Roman macht."
Wiley Hilburn, Shreveport Times

"(...) ein meisterhafter Erzähler (...)"
Publishers Weekly

"Eine schwungvolle und elegante Synthese umfangreicher Forschungsergebnisse (...)"
Kirkus Reviews

"Eine ebenso fundierte wie gut erzählte Einführung, die auch dem Kenner etwas zu bieten hat."
Library Journal Advanced Reviews

"Roberts ist ein großartiger Erzähler (...) es könnte sogar sein Meisterwerk sein."
Dan Jones, The Times History Books of the Year

"Er beweist einen eleganten Schreibstil, zähe Recherche und einen hellwachen Verstand."
The Economist

"(...) beschert furioses Lesevergnügen (...)."
Keith Lowe, The Daily Telegraph

"Ein Meisterwerk, ein unglaublich lesenswertes Kunststück historischer Verdichtung, in angenehmem Tempo erzählt."
Ina Pindar, The Guardian
Portrait
Andrew Roberts, Historiker und Journalist, ist Gastprofessor am Department of War Studies des King’s College London sowie Fellow der Royal Society of Literature. Er gilt als "Britain’s finest military historian" (Economist).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 896
Erscheinungsdatum 14.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-70052-1
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,3/15,1/5,3 cm
Gewicht 1244 g
Originaltitel The Storm of War. A New History of the Second World War
Abbildungen mit 52 Abbildungen, 22 Karten und 3 Grafiken
Auflage 1
Übersetzer Werner Roller
Verkaufsrang 81600
Buch (gebundene Ausgabe)
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39,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Gewaltig

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Ein bisschen skeptisch war ich zugegebenermaßen, als ich mich an dieses Mammutwerk herangewagt habe, schließlich handelt es sich in erster Linie um Militärgeschichte. Aber die begeisterten Kritiken und mein Interesse an Geschichte, insbesondere an der Zeit des Zweiten Weltkriegs gaben letztlich den Ausschlag, und schon nach wenigen Kapiteln stand fest, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Den "Feuersturm" ist ein gewaltiges, trotzdem enorm präzises, klug strukturiertes vor allem aber sehr lesbares Panorama der militärischen Geschichte des Krieges. Ein großartiges Buch für geschichtsinteressierte Leser, das eine neue Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg bietet.

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Eine umfassende Darstellung der teilweise verworrenen Geschehnisse des zweiten Weltkriegs, die sich zwischen großen Strategien und persönlichen Schicksalen bewegt. Beeindruckend!

Kundenbewertungen

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Feuersturm
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 20.08.2019

kompakte Schilderung des Ablaufes des 2. WK. Insbesonders auch der Ereignisse im Pazifischen Raumes.

Qualitativ hochwertige Zusammenfassung
von Sikal am 16.05.2019

Bereits 2009 erschien die englische Version dieses Buches des Historikers Andrew Roberts. Nun endlich die deutsche Ausgabe „Feuersturm“, erschienen im Verlag C.H. Beck. Nachdem ich bereits etliche Bücher über diese Zeit lesen durfte, war ich gespannt auf Andrews Werk, um einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen zu bekomme... Bereits 2009 erschien die englische Version dieses Buches des Historikers Andrew Roberts. Nun endlich die deutsche Ausgabe „Feuersturm“, erschienen im Verlag C.H. Beck. Nachdem ich bereits etliche Bücher über diese Zeit lesen durfte, war ich gespannt auf Andrews Werk, um einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen zu bekommen. Und was soll ich sagen? Es ist ihm hervorragend gelungen, eine gut zu lesende Zusammenfassung darzustellen. Andrews gelingt es die großen Zusammenhänge plausibel hervorzuholen und verständlich abzuleiten, die Entwicklung und der Verlauf des Krieges werden ebenso erläutert, wie die getroffenen Entscheidungen – hier geht er sehr ins Detail und erklärt genau wer was ausgelöst hat. Somit ist der Verlauf des Krieges gut nachzuvollziehen, militärische Strategien werden analysiert und Beweggründe dargestellt. Der Autor bedient sich auch etlicher Zeitzeugenberichte (Tagebücher, …), um das Grauen nachvollziehbar darstellbar zu machen – wenn ihm dies auch sicherlich nur ansatzweise gelingen kann. Etliche Zitate der obersten Führungsriege sind ebenfalls nachzulesen, sowie Befehle und Pläne. Positiv finde ich, dass nicht nur die Gräuel des NS-Regimes ausgeführt wurde, sondern die aller kriegsführenden Nationen (beispielsweise Japan). Hier geht der Autor sehr ins Detail. Natürlich darf auch alles rund um den Holocaust nicht fehlen oder das Grauen des Russlandfeldzuges. Roberts stellt klar, dass hochtitulierte Offiziere sehr wohl wussten, worauf sie sich einließen – auch wenn diese im Nachhinein alles gerne anders darstellten. Doch Roberts zeigt auch auf, welche Fehlentscheidungen getroffen wurden (nicht nur jene Hitlers). Dass anfangs Hitlers Truppen durch diverse Überraschungsangriffe punkten konnten und so eine militärische Überlegenheit aufzeigten, bringt ihnen das Lob des Autors ein. Doch der weitere Verlauf, der Größenwahn Hitlers, bis hin zu planlosem Dahingemetzel kritisiert der Autor massiv. Interessant auch, dass der Autor Szenarien aufzeigt, wenn gewisse Entscheidungen anders gefallen wären. Ich finde das Buch sehr gelungen, man erhält ordentlich zusammengefasst ein Werk, welches das gesamte Spektrum rund um den Zweiten Weltkrieg abdeckt. Es bleibt jedem selbst überlassen, welche Schlüsse man daraus für unser heutiges Europa zieht. Der Krieg liegt lange zurück, doch manches Mal scheint es, gewisse Dinge wiederholen sich. 5 Sterne

50 Millionen Tote für eine Illusion
von S.A.W aus Salzburg am 15.02.2019

Es gibt unzählige Bücher über den 2. Weltkrieg, die meist alle ihre Schwächen haben. Die meisten sind zu detailverliebt, heroisierend oder politisch tendentiös, haben in den ersten Nachkriegsjahrzehnten die Verbrechen der Wehrmacht vertuscht. Dieses grandiose Werk von Roberts hat alles, was man sich als Leser erträumt. Es zeic... Es gibt unzählige Bücher über den 2. Weltkrieg, die meist alle ihre Schwächen haben. Die meisten sind zu detailverliebt, heroisierend oder politisch tendentiös, haben in den ersten Nachkriegsjahrzehnten die Verbrechen der Wehrmacht vertuscht. Dieses grandiose Werk von Roberts hat alles, was man sich als Leser erträumt. Es zeichnet die großen Linien, die helfen, die Verläufe des Krieges zu verstehen, ist objektiv an den Tatsachen, schildert aber auch die Motive der Kriegsführer und Militärs. Noch dazu bietet es Analysen und Bewertungen, wie es auch anderes hätte laufen können. Hitlers Überlegenheit bestand in der Erfindung des Blitzkriegs mit schnellen Panzervorstößen und Luftwaffenunterstützung, was die alliierten Militärs 2 Jahre lang völlig überraschte und aus Siege klug in eine Gesamtstrategie einzuordnen, wurde er leichtsinnig und ließ sich nur mehr von Emotionen leiten. Roberts zeigt auf, dass 1941 das Bündnis mit Russland genutzt hätte werden müssen, um zuerst den Suez-Kanal und die Ölquellen des Nahen Ostens zu erobern und die Englänger damit von dem Konzept brachte. Bis 1942 hatten sie aber ihre Lektion gelernt und wandten die Panzer-Bomber-Strategie gegen ihren Erfinder. Hitler hingegen war größenwahnsinnig geworden, und glaubte, sein Genie und die Überlegenheit des Nationalsozialismus würden ewige Siege garantieren. Statt seine ihrem Nachschub abzuschneiden. Dann hätten die Deutschen vom Irak aus die Russen aus dem Kaukasus vertreiben können und auch die Russen wären dann ohne Öl gewesen. Mit einer solch rationalen Strategie wäre Deutschland nicht mehr zu besiegen gewesen. Zum Glück im Unglück für die Menschheit war Hitler aber davon besessen, Juden und Slawen auszurotten, was nicht nur unmenschlich und sondern auch militärisch unsinnig war. Roberts zieht daraus seine Hauptthese: Hitler hat den Krieg verloren, weil er Nationalsozialist war und sich damit eine eigene Fantasierealität schuf, die zuerst zwar alle überraschte, dann aber einer Prüfung nicht standhalten konnte. Roberts ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch ein Meistererzähler, was den Nachkriegsgenerationen dabei hilft, diesen schrecklichsten aller Kriege zu verarbeiten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“