Human Touch

Warum körperliche Nähe so wichtig ist

Rebecca Böhme

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Beschreibung


"Und es hat klick gemacht" - ist das der Fall, war meist eine Berührung im Spiel. Schon unwillkürliche Berührungen im Alltag beeinflussen unsere Entscheidungen, sie eröffnen uns den Zugang zu verschütteten Gefühlen oder bringen uns zurück ins Gleichgewicht. Wie "human touch" wirkt und warum er so wichtig ist, schildert die junge Neurowissenschaftlerin Rebecca Böhme in diesem außergewöhnlich anschaulichen und einfühlsamen, im wahrsten Sinne berührenden Buch.

Die Wissenschaft der menschlichen Berührungen ist jung. Vor kurzem noch galt bei Babys wie bei älteren Menschen: Anfassen verboten. Heute wissen wir: Neugeborene, die direkt nach der Geburt intensiven Hautkontakt erfahren, sind mit einem Jahr weniger schnell frustriert und können sich selbst besser beruhigen. Bis ins hohe Alter hinein bleibt körperlicher Kontakt essentiell wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Der Mensch ist ein Kontaktwesen, Streicheln kein Luxus, sondern Überlebensmittel. Wer berührt wird, lebt länger und erholt sich schneller von Erkrankungen. Ein Mangel an Berührung hingegen kann regelrecht krank machen. Rebecca Böhme zeigt, was in unserem Körper und Kopf passiert, wenn wir berührt werden, sie untersucht das Trendphänomen der Kuschelpartys und fragt nach der Möglichkeit von Berührung in Fernbeziehungen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 25.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-72590-6
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 20,3/12,3/2 cm
Gewicht 240 g
Abbildungen mit 10 Abbildungen
Auflage 1
Verkaufsrang 95612

Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. Er ist auf Berührung und Nähe angewiesen. Wie wirken sie auf uns, z. B. bei Krankheiten und auf unser Mitgefühl anderen gegenüber.

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Anschaulich wird der aktuelle Wissensstand über die Auswirkungen von Berührungen bei Gesunden, aber auch bei Erkrankungen wie ADHS, Autismus und Schizophrenie vermittelt.

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  • Inhalt

    Einleitung

    1. Babyzart

    Körperwärme und Nähe

    The Nature of Love

    Der Streichel-Sinn

    2. Trost, Spinnen und Mitgefühl

    Ich und die anderen

    Das körperliche Selbst

    Das aktive und das passive Ich

    Das soziale Selbst

    3. Berührungen im Alltag

    Der Midas-Effekt

    Warum sind Berührungen angenehm?

    Kultur und Berührung

    4. Freundschaft

    Vom Lausen zur Freundschaft

    Berührungswahrnehmung im Kontext

    Berührung gegen Stress

    Berührungen und Nähe

    5. Haustiere

    Heilsame Tiergesellschaft

    Tiergestützte Therapie

    6. Liebe, Sex und Zärtlichkeit

    Zufriedenheit in der Liebesbeziehung

    Erotik

    Das Bindehormon Oxytocin

    7. Berührungen und Krankheit

    Schizophrenie und Berührung

    Autismus und Berührung

    ADHS und Berührung

    Berührungs-Synästhesie

    Magersucht und Berührung

    Berührungen im medizinischen Kontext

    8. Die Wissenschaft hinter Kuschelpartys, Tantra und Wohlergehen

    Selbsterfahrung

    Yoga und Interozeption

    Brauchen wir Kuschelpartys?

    9. Berührungen in Zeiten der virtuellen Kommunikation

    Fernbeziehungen und Mitgefühl

    Smartphones und Roboter

    Kein Ersatz

    Nachwort

    Zur Methodik der Hirnforschung

    Literatur

    Bildnachweis