Moses und das Schiff der Toten

Hamburg-Krimi

Ein Fall für Stefan Moses Band 1

Ortwin Ramadan

(15)
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Beschreibung

Stefan Moses kam als Kind aus Afrika nach Hamburg. Heute ermittelt er als Hauptkommissar bei der Mordkommission. Als schwarzer Kommissar sorgt er immer wieder für Irritationen, die er geschickt für seine Ermittlungen zu nutzen weiß.

Stefan Moses, 43, wohnhaft im beschaulichen Hamburger Winterhude, ist gründlich, pünktlich, höflich und korrekt – was ihn nicht davor bewahrt, dass er aufgrund seiner Hautfarbe sowohl beim Bäcker als auch bei der Zeugenvernehmung immer wieder Überraschungen erlebt. In seinem ersten Fall wird Moses mit einem bizarren Fund konfrontiert: Mitten in der Stadt, im Lohmühlenpark in St. Georg, wird die Leiche eines Mannes entdeckt, der nackt auf einer Parkbank sitzt und, wie sich herausstellt, ertrunken ist. Zusammen mit seiner ebenso unfreiwilligen wie aufbrausenden Partnerin Katja, die als Hobby Kickboxen betreibt und in einer Plattenbausiedlung aufgewachsen ist, nimmt Moses die Ermittlung auf.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85535-030-8
Verlag Atrium Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,5/13,9/3,5 cm
Gewicht 502 g
Verkaufsrang 114999

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Buchhändler-Empfehlungen

Hamburg, meine Perle - Moses, sein Ermittler

I. D., Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Stefan Moses kam als Kind nach Hamburg und wurde dort adoptiert. Seit frühester Kindheit an war sein Traum zur Polizei zu gehen. Kein einfacher weg für einen afrikanischstämmigen Deutschen, der allein aufgrund seiner Hautfarbe immer wieder unterschätzt wird. Aber genau hier erlebt der Leser Moses in seinem Element, als in Hamburg auf einem beliebten Spielplatz eine Leiche auf einer Parkbank entdeckt wird. Die Umstände des Mordes sind ein schwer zu knackendes Rätsel. Zudem bekommt Moses eine neue Kollegin unterstellt, die er am liebsten direkt wieder loswerden würde und deren unvorhersehbares Temperament es im Zaum zu halten gilt. Die Indizien führen ihn zu einer alten Freundin, die in Geschäfte mit der chinesischen Mafia verwickelt zu sein scheint. Es gibt einige Spuren, denen es nachzuhaken gilt. Schlaflose Nächte bereiten ihm allerdings auch seine Albträume, die Moses seit seiner Kindheit und Ankunft in Europa hat, und die es ebenfalls zu ergründen gilt... Welch wunderbaren Auftakt einer Krimi-Reihe habe ich mit Moses entdeckt? - Herrlich! Endlich mal ein Kommissar, der mich so richtig für sich gewinnen konnte! Der 42-Jährige Deutschafrikaner weiß die Vorurteile seiner Mitmenschen über seine Hautfarbe in den richtigen Momenten immer wieder geschickt für sich zu nutzen. Normalerweise nicht so die überzeugte Krimi-Leserin, werde ich diese Reihe jedoch gespannt weiterverfolgen!

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein guter erster Band, der allerdings auch noch Luft nach oben hat. Dieser Krimi bietet einen interessanten Fall, der ungewöhnliches Hintergrundwissen eröffnet, ein sympathischen Ermittler und die Stadt Hamburg, alles Argumente für mich für diesen lesenswerten Krimi.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Nicht mal ein Null-acht-fünfzehn Krimi – ein Hamburg_Krimi zum vergessen.
von ZHP - kein Bot - selbst gelesen - selbst geschrieben aus CH am 27.07.2019

Schwülstige Sprache mit oft sehr gesuchten kitschig-banalen Beschreibungen wie «Gabelstapler sausten umher ... / die Schiffstreppe schmiegte sich seitlich an den Schiffskörper ... (beides S. 191) oder X-Mal schmiegte sich Juliane an unseren Hauptprotagonisten – plus «es bizzeli Sex and Crime-Beschreibungen» mit Verflossenen, ein... Schwülstige Sprache mit oft sehr gesuchten kitschig-banalen Beschreibungen wie «Gabelstapler sausten umher ... / die Schiffstreppe schmiegte sich seitlich an den Schiffskörper ... (beides S. 191) oder X-Mal schmiegte sich Juliane an unseren Hauptprotagonisten – plus «es bizzeli Sex and Crime-Beschreibungen» mit Verflossenen, eine Punk als neu Ermittlerin, Beschreibungen von Hamburgs Fahrwegen von A nach B (0 unnötige Längen) die jedem Taxifahrer das Herz würden höher schlagen lassen, und dazu auch noch «es bizzeli» Elbchauseegrove – auch Blankenese ging nicht vergessen. Dejà vue und langweilig mit einem unglaubwürdigen Ende. Clichées über Clichées – und: für Hamburg Kenner oder Liebhaber: die Simone Buchholtz kann das um Längen besser, phantasievoller, lustiger und sogar ein wenig glaubwürdiger ! Eigentlich vom Setup des Hauptkommisars eine gute Idee. Auch wenn ich mich gelangweilt habe – ich habe das Buch von A bis Z gelesen – und es dann gleich via Altpapier entsorgt.

Das Geheimnis der Glasaale
von Martin Schult aus Borken am 15.03.2019

Hauptkommissar Stefan Moses ist ein korrekter und geradliniger Ermittler, der aber aufgrund seiner dunklen Hautfarbe immer wieder mit Vorurteilen und Ressentiments zu kämpfen hat. Sein neuer Fall erscheint in einem außergewöhnlichen Licht. Die männliche Leiche sitzt nackt auf einer Parkbank und es fallen ihm kleine wurmartige Ti... Hauptkommissar Stefan Moses ist ein korrekter und geradliniger Ermittler, der aber aufgrund seiner dunklen Hautfarbe immer wieder mit Vorurteilen und Ressentiments zu kämpfen hat. Sein neuer Fall erscheint in einem außergewöhnlichen Licht. Die männliche Leiche sitzt nackt auf einer Parkbank und es fallen ihm kleine wurmartige Tiere aus dem Auge. Was steckt hinter diesem außergewöhnlich inszenierten Leichenfund? Der Fall gibt Moses viele Rätsel auf und die Einarbeitung einer neuen Kollegin macht die Sache für ihn nicht leichter... Dem Autor Ortwin Ramadan ist mit "Moses und das Schiff der Toten" ein ordentliches Krimidebüt gelungen. Er erzählt die Geschichte in einem lebendigen und gut zu lesenden Schreibstil. Den Spannungs-bogen baut er zu Beginn des Buches mit dem mysteriösen Leichen-fund gut auf, kann ihn aber nicht über die gesamte Länge des Buches auf diesem Niveau halten. Gerade der Mittelteil weist aus meiner Sicht die eine oder andere Länge auf, die es für den Leser zu über-brücken gilt.Die Ermittlungen werden hier zwar gut wiedergegeben, basieren aber zu sehr auf dem Zufallsprinzip. Sehr gut gefallen haben mir die beiden Hauptprotagonisten, sie werden gerade über ihre außergewöhnliche Vita interessant charakterisiert und verleihen den Buch so auch in ihrem beruflichen Zusammenspiel einen ganz besonderen Charme. "Moses und das Schiff der Toten" ist für mich ein durchaus gut gelungener Start einer neuen Krimi-Reihe mit ein wenig Luft nach oben. Die Protagonisten haben Lust auf mehr gemacht, so dass ich schlussendlich den Kriminalroman mit vier Sternen bewertet habe und gerne weiterempfehle. Ich hoffe, dass es für Moses weitergeht...

Moses ermittelt in Hamburg
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 11.03.2019

Ortwin Ramadan wurde in Aachen geboren und lebt heute am Ammersee. Er studierte Politik und Ethnologie und mittlerweile schreibt er Krimis und Drehbücher. Bei den Kriminalromanen verarbeitet er Themen, die aktuell sind und einen nahezu beängstigenden Bezug zur Realität haben. In dem Buch Moses und das Schiff der Toten ermitte... Ortwin Ramadan wurde in Aachen geboren und lebt heute am Ammersee. Er studierte Politik und Ethnologie und mittlerweile schreibt er Krimis und Drehbücher. Bei den Kriminalromanen verarbeitet er Themen, die aktuell sind und einen nahezu beängstigenden Bezug zur Realität haben. In dem Buch Moses und das Schiff der Toten ermittelt ein Afrikaner. Er ist bei der Mordkommission beschäftigt und das sogar als Hauptkommissar. Kein Wunder, dass er täglich mit latentem oder offenem Rassismus konfrontiert wird. In diesem Roman muss er den Tod eines homosexuellen Mannes aufklären. Es gibt etliche Verdächtige und immer wieder verfolgt Moses falsche Spuren. In dem Buch erfährt der Leser viel über Glasaale und die Vorurteile der „aufrechten“ Christenmenschen gegenüber Homosexuellen und Mitmenschen, die anders aussehen als sie selbst. Nicht nur Moses geht auf die Suche nach dem Mörder. Ihm zur Seite gestellt ist eine junge Frau, die zunächst sein Nervenkostüm stark beansprucht. Ja, auch er ist nicht frei von Vorurteilen, die sich vornehmlich auf das Äußere beziehen. Ob sich die beiden Ermittler zusammenraufen können und wie sie trotz Bedenken ihre Arbeit durchführen können, ist spannend und keineswegs vorhersehbar. Mir gefiel das Buch gut, weil es abwechslungsreich geschrieben ist. Moses und das Schiff der Toten kommt dabei ohne detaillierte Beschreibungen von abgetrennten Körperteilen oder Blutbädern aus. Es sind die unterschwelligen Geschehnisse, die das Buch lesenswert machen. Die Mitte des Romans zieht sich ein wenig in die Länge aber das Weiterlesen lohnt sich trotzdem. Nicht vorhersehbare Wendungen und das Rätsel nach dem Mörder, welches bis zum Schluss kaum lösbar ist, bringen mich zur klaren Empfehlung für Moses und das Schiff der Toten.


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