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Moses und das Schiff der Toten

Hamburg-Krimi

Stefan Moses kam als Kind aus Afrika nach Hamburg. Heute ermittelt er als Hauptkommissar bei der Mordkommission. Als schwarzer Kommissar sorgt er immer wieder für Irritationen, die er geschickt für seine Ermittlungen zu nutzen weiß.

Stefan Moses, 43, wohnhaft im beschaulichen Hamburger Winterhude, ist gründlich, pünktlich, höflich und korrekt – was ihn nicht davor bewahrt, dass er aufgrund seiner Hautfarbe sowohl beim Bäcker als auch bei der Zeugenvernehmung immer wieder Überraschungen erlebt. In seinem ersten Fall wird Moses mit einem bizarren Fund konfrontiert: Mitten in der Stadt, im Lohmühlenpark in St. Georg, wird die Leiche eines Mannes entdeckt, der nackt auf einer Parkbank sitzt und, wie sich herausstellt, ertrunken ist. Zusammen mit seiner ebenso unfreiwilligen wie aufbrausenden Partnerin Katja, die als Hobby Kickboxen betreibt und in einer Plattenbausiedlung aufgewachsen ist, nimmt Moses die Ermittlung auf.
Portrait
Ortwin Ramadan ist Halb-Ägypter und wurde 1962 in Aachen geboren. Er studierte Politik und Ethnologie und arbeitet heute als Drehbuchautor und freier Autor. Seit seiner Zeit in Hamburg lässt ihn die schönste Stadt der Welt nicht mehr los. Für seinen Roman ›Glück ist was für Anfänger‹ wurde er 2018 vom Syndikat (zu dem auch Sebastian Fitzek und Frank Schätzing gehören) mit dem Hans-Jörg-Martin-Krimipreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85535-030-8
Verlag Atrium Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,5/13,9/3,5 cm
Gewicht 502 g
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der Duft der weiten Welt und "Fischgeruch". Hamburger Mischung mit zwei Ermittlern die nicht gleich wie Bullen wirken. Spannende Story, aber die Figuren hätten mehr Tiefe verdient.

Ein gelungenes Krimi-Debut, wahrlich nicht nur für Hamburg-Fans!

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Es bereitet dem Rezensenten immer wieder Freude, wenn er einen Krimi entdeckt, der sich wohltuend und deutlich von der großen Menge der Spannungsliteratur abhebt: Ein Spielplatz mitten in Hamburg, auf einer Bank ein unbekleideter Toter. Auf seiner Brust ein Tattoo, arabisch aussehende Schriftzeichen. Als Hauptkommissar Stefan Moses, schwarz, elegant und mit manchmal sehr eigenen Ermuttlungstechniken, am Fundort eintrifft, bemerkt er etwas zutiefst ekliges: aus dem Mundwinkel und der Nase des Toten ringeln sich mehrere durchsichtige Würmer. Es handelt sich um sog. Glas-Aale (i.e. Jungtiere der europäischen Aaale, die eigentlich nur in der Saragossa-See vorkommen), der Tote selbst ist in Salzwasser ertrunken. Es handelt sich um den Besitzer eines Waschsalons, dessen Partner und ehemaliger Ehemann keine Ahnung hat, woher die Tätowierung stammt und wo der Tote sich in den letzten Tagen aufgehalten hat. Erste Spuren führen Moses zu dubiosen Hafen-Geschäften, seiner Liebe aus Teenagerzeiten, zu chinesischen Triaden und einer Schiffsbesatzung, die ihresgleichen sucht... Ortwin Ramadan hat mit Stefan Moses einen wunderbar kantigen Ermittler geschaffen, der sich durch kaum etwas aus der Ruhe bringen lässt, außer man versucht, ihm dumm zu kommen. Das gilt im übrigen nicht nur für kriminelle Elemente, sondern auch für Kollegen - was die Zusammenarbeit mit seiner neuen Mitarbeiterin, Katja Hellwig, nicht immer einfach gestaltet! Ich bin auf jeden Fall jetzt schon sehr gespannt, wie es mit diesem Duo weiter gehen wird - und spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung, nicht nur für "Nordlichter", aus!

Kundenbewertungen

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Nicht mal ein Null-acht-fünfzehn Krimi – ein Hamburg_Krimi zum vergessen.
von ZHP - kein Bot - selbst gelesen - selbst geschrieben aus CH am 27.07.2019

Schwülstige Sprache mit oft sehr gesuchten kitschig-banalen Beschreibungen wie «Gabelstapler sausten umher ... / die Schiffstreppe schmiegte sich seitlich an den Schiffskörper ... (beides S. 191) oder X-Mal schmiegte sich Juliane an unseren Hauptprotagonisten – plus «es bizzeli Sex and Crime-Beschreibungen» mit Verflossenen, ein... Schwülstige Sprache mit oft sehr gesuchten kitschig-banalen Beschreibungen wie «Gabelstapler sausten umher ... / die Schiffstreppe schmiegte sich seitlich an den Schiffskörper ... (beides S. 191) oder X-Mal schmiegte sich Juliane an unseren Hauptprotagonisten – plus «es bizzeli Sex and Crime-Beschreibungen» mit Verflossenen, eine Punk als neu Ermittlerin, Beschreibungen von Hamburgs Fahrwegen von A nach B (0 unnötige Längen) die jedem Taxifahrer das Herz würden höher schlagen lassen, und dazu auch noch «es bizzeli» Elbchauseegrove – auch Blankenese ging nicht vergessen. Dejà vue und langweilig mit einem unglaubwürdigen Ende. Clichées über Clichées – und: für Hamburg Kenner oder Liebhaber: die Simone Buchholtz kann das um Längen besser, phantasievoller, lustiger und sogar ein wenig glaubwürdiger ! Eigentlich vom Setup des Hauptkommisars eine gute Idee. Auch wenn ich mich gelangweilt habe – ich habe das Buch von A bis Z gelesen – und es dann gleich via Altpapier entsorgt.

Das Geheimnis der Glasaale
von Martin Schult aus Borken am 15.03.2019

Hauptkommissar Stefan Moses ist ein korrekter und geradliniger Ermittler, der aber aufgrund seiner dunklen Hautfarbe immer wieder mit Vorurteilen und Ressentiments zu kämpfen hat. Sein neuer Fall erscheint in einem außergewöhnlichen Licht. Die männliche Leiche sitzt nackt auf einer Parkbank und es fallen ihm kleine wurmartige Ti... Hauptkommissar Stefan Moses ist ein korrekter und geradliniger Ermittler, der aber aufgrund seiner dunklen Hautfarbe immer wieder mit Vorurteilen und Ressentiments zu kämpfen hat. Sein neuer Fall erscheint in einem außergewöhnlichen Licht. Die männliche Leiche sitzt nackt auf einer Parkbank und es fallen ihm kleine wurmartige Tiere aus dem Auge. Was steckt hinter diesem außergewöhnlich inszenierten Leichenfund? Der Fall gibt Moses viele Rätsel auf und die Einarbeitung einer neuen Kollegin macht die Sache für ihn nicht leichter... Dem Autor Ortwin Ramadan ist mit "Moses und das Schiff der Toten" ein ordentliches Krimidebüt gelungen. Er erzählt die Geschichte in einem lebendigen und gut zu lesenden Schreibstil. Den Spannungs-bogen baut er zu Beginn des Buches mit dem mysteriösen Leichen-fund gut auf, kann ihn aber nicht über die gesamte Länge des Buches auf diesem Niveau halten. Gerade der Mittelteil weist aus meiner Sicht die eine oder andere Länge auf, die es für den Leser zu über-brücken gilt.Die Ermittlungen werden hier zwar gut wiedergegeben, basieren aber zu sehr auf dem Zufallsprinzip. Sehr gut gefallen haben mir die beiden Hauptprotagonisten, sie werden gerade über ihre außergewöhnliche Vita interessant charakterisiert und verleihen den Buch so auch in ihrem beruflichen Zusammenspiel einen ganz besonderen Charme. "Moses und das Schiff der Toten" ist für mich ein durchaus gut gelungener Start einer neuen Krimi-Reihe mit ein wenig Luft nach oben. Die Protagonisten haben Lust auf mehr gemacht, so dass ich schlussendlich den Kriminalroman mit vier Sternen bewertet habe und gerne weiterempfehle. Ich hoffe, dass es für Moses weitergeht...

Moses ermittelt in Hamburg
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 11.03.2019

Ortwin Ramadan wurde in Aachen geboren und lebt heute am Ammersee. Er studierte Politik und Ethnologie und mittlerweile schreibt er Krimis und Drehbücher. Bei den Kriminalromanen verarbeitet er Themen, die aktuell sind und einen nahezu beängstigenden Bezug zur Realität haben. In dem Buch Moses und das Schiff der Toten ermitte... Ortwin Ramadan wurde in Aachen geboren und lebt heute am Ammersee. Er studierte Politik und Ethnologie und mittlerweile schreibt er Krimis und Drehbücher. Bei den Kriminalromanen verarbeitet er Themen, die aktuell sind und einen nahezu beängstigenden Bezug zur Realität haben. In dem Buch Moses und das Schiff der Toten ermittelt ein Afrikaner. Er ist bei der Mordkommission beschäftigt und das sogar als Hauptkommissar. Kein Wunder, dass er täglich mit latentem oder offenem Rassismus konfrontiert wird. In diesem Roman muss er den Tod eines homosexuellen Mannes aufklären. Es gibt etliche Verdächtige und immer wieder verfolgt Moses falsche Spuren. In dem Buch erfährt der Leser viel über Glasaale und die Vorurteile der „aufrechten“ Christenmenschen gegenüber Homosexuellen und Mitmenschen, die anders aussehen als sie selbst. Nicht nur Moses geht auf die Suche nach dem Mörder. Ihm zur Seite gestellt ist eine junge Frau, die zunächst sein Nervenkostüm stark beansprucht. Ja, auch er ist nicht frei von Vorurteilen, die sich vornehmlich auf das Äußere beziehen. Ob sich die beiden Ermittler zusammenraufen können und wie sie trotz Bedenken ihre Arbeit durchführen können, ist spannend und keineswegs vorhersehbar. Mir gefiel das Buch gut, weil es abwechslungsreich geschrieben ist. Moses und das Schiff der Toten kommt dabei ohne detaillierte Beschreibungen von abgetrennten Körperteilen oder Blutbädern aus. Es sind die unterschwelligen Geschehnisse, die das Buch lesenswert machen. Die Mitte des Romans zieht sich ein wenig in die Länge aber das Weiterlesen lohnt sich trotzdem. Nicht vorhersehbare Wendungen und das Rätsel nach dem Mörder, welches bis zum Schluss kaum lösbar ist, bringen mich zur klaren Empfehlung für Moses und das Schiff der Toten.