Wo wir zu Hause sind

Die Geschichte meiner verschwundenen Familie

Maxim Leo

(44)
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Beschreibung

»Die Geschichte der Leos ist ein großer Lebensroman.« Christine Westermann.

Wenn vier Menschen um einen Tisch sitzen, dann ist Maxim Leos Berliner Familie schon fast vollzählig versammelt. Die vielen anderen Leos, die in den 30er-Jahren vor den Nazis flohen, waren immer fern, über den ganzen Erdball verstreut. Zu ihnen macht er sich auf, nach England, Israel und nach Frankreich, und erzählt die unglaublichen Geschichten seiner drei Großtanten. Die von Hilde, der Schauspielerin, die in London zur Millionärin wurde. Die von Irmgard, der Jura-Studentin, die einen Kibbuz in den Golanhöhen gründete. Die von Ilse, der Gymnasiastin, die im französischen Untergrund überlebte. Und die ihrer Kinder und Enkelkinder, die jetzt nach Berlin zurückkehren, in die verlorene Heimat ihrer Vorfahren. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie findet Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Eine wahre, mitreißende Familiengeschichte, spannend, lebendig und herzergreifend.

»In [...] spektakulären Abschnitten zeigt Leos zurückhaltende Sprache ihre Stärke.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783462318852
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 16964 KB
Verkaufsrang 4301

Buchhändler-Empfehlungen

Julia Mareth, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Eine Familie, durch den Zweiten Weltkrieg in alle Richtungen verstreut. Und ein Autor, der sich auf die Suche nach den Verwandten, der Vergangenheit und der eigenen Geschichte macht. Eine tolle Mischung aus Familienroman und historischer Abhandlung.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Schnörkellos und mitreißend erzählt Maxim Leo die Geschichte seiner Familie, insbesondere die Schicksale seiner drei Großtanten. Eine packende, mit Herz geschriebene Geschichte über Familie und Heimat.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Maxim Leo macht sich auf die Suche nach seiner verschwunden jüdischen Familie, die in den 30er Jahren vor den Nazis fliehen musste und in alle Welt verstreut wurde. Er trifft zum ersten Mal Cousinen und Cousins, besucht seine Tanten und Onkel und liest in Tagebüchern, Briefen und findet Fotos. Über Israel, England und Frankreich... Maxim Leo macht sich auf die Suche nach seiner verschwunden jüdischen Familie, die in den 30er Jahren vor den Nazis fliehen musste und in alle Welt verstreut wurde. Er trifft zum ersten Mal Cousinen und Cousins, besucht seine Tanten und Onkel und liest in Tagebüchern, Briefen und findet Fotos. Über Israel, England und Frankreich sind Wurzeln zu finden. Eine mitreißende,spannende und herzergreifende Familiengeschichte, die sehr lebendig erzählt wird.

Von Lebenswegen und Sehnsüchten
von Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 12.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Maxim Leos Berliner Familie ist sehr überschaubar, der Rest der Menschen seiner Verwandschaft ist über den ganzen Erdenball verteilt, an spannenden Orten, wie Maxim als Junge denkt, während er im langweiligen Deutschland sitzt. Die Verteilung hatte ernste und tragische Gründe, die Machtübernahme der Nationalsozialisten liess der... Maxim Leos Berliner Familie ist sehr überschaubar, der Rest der Menschen seiner Verwandschaft ist über den ganzen Erdenball verteilt, an spannenden Orten, wie Maxim als Junge denkt, während er im langweiligen Deutschland sitzt. Die Verteilung hatte ernste und tragische Gründe, die Machtübernahme der Nationalsozialisten liess der Familie keine andere Wahl, wollte sie überleben. Für einen kleinen Jungen war das nicht immer verständlich und teilweise schmerzhaft. „Heute kann ich selbst durch die Welt reisen und meine Familie besuchen, aber je näher ich meinen Leuten in der Ferne komme, desto mehr fehlen sie mir hier, zu Hause. Ich fühle mich wie ein Scheidungskind, das immer hofft, eines Tages könnten wieder alle zusammen sein.“ Anlässlich der Hochzeit von Maxims Bruder kommt die Familie in Berlin zusammen und es wird offenkundig: Die Geschichte hat alle betroffen und auch erschüttert, die Trennung hat auf alle eine prägende Wirkung gehabt und die Sehnsucht sitzt bei allen tief – bei jedem auf seine Weise. „An diesem warmen Septemberabend wurde mir klar, wie tief die Sehnsucht der anderen nach ihrer verlorenen Heimat ist. Wie sehr sie die Nähe und Zugehörigkeit brauchen, Erinnerungen suchen.“¨ Maxim Leo reist durch die Welt auf den Spuren seiner Familie. Er sucht die Lebensgeschichten der einzelnen Mitglieder zusammen, erzählt von ihren ursprünglichen Träumen, Wünschen und vom Weg, den sie schliesslich gingen. Er gräbt in der Geschichte und legt einerseits das Schicksal einer Generation von Menschen offen, andererseits die ganz persönlichen Lebensgeschichten der einzelnen Familienmitglieder. Sein Hauptaugenmerk liegt in diesem Buch auf drei Frauen, seiner Grosstante Ilse und deren Cousinen Hilde und Irmgard. Es gelingt Maxim Leo, trotz der Tragik der Thematik einen gut lesbaren, sachlichen und doch menschlichen Ton anzuschlagen. Im Stil einer Reportage beschreibt er die Flucht vor dem Regime, die neuen Lebensentwürfe in der Fremde, die Höhen und Tiefen der verschiedenen Leben. Zwar wird man als Leser Zeuge von vielen Schicksalen und verhinderter Lebenswünsche, daneben aber auch von Lebenswillen, Kraft und Kampfgeist. Ein gelungenes Buch, ein Buch über Menschen, denen das Leben viel genommen hat, ein Buch über Menschen, die Opfer eines Unrechtsregimes wurden, ein Buch, das von den Sehnsüchten und Wünschen von Menschen handelt, welche ein Leben weit weg vom ursprünglichen Lebensentwurf suchen mussten, und ein Buch über Menschen, die dieses Leben fanden und lebten. Fazit: Ein Buch über eine Familie, die durch das Regime des Nationalsozialismus auf der ganzen Welt verstreut ist, ein Buch über die Sehnsucht von Menschen, die sich nach Nähe und Miteinander sehnen, ein Buch über den Wert eines Zuhauses. Und vieles mehr. Sehr empfehlenswert.

von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 08.08.2019
Bewertet: anderes Format

Selten hat mich eine autobiographische Schrift so begeistert. Eine Familie über die ganze Welt verteilt, eine gemeinsame Geschichte- davon hätte ich auch drei Bände gelesen. Top!


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