Der Zopf meiner Großmutter

Roman

Alina Bronsky

(108)
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Beschreibung

Meine Großmutter, mein Großvater, seine Geliebte und ich - Der SPIEGEL-Bestseller von Alina Bronsky.

Eine Großmutter, die in einer Gesellschaft Fuß zu fassen versucht, die ihr entgleitet. Ein Großvater, der alles kontrollieren kann außer seine Gefühle. Ein Enkel, der durch den Wahnsinn der Erwachsenen navigiert und zwischen den Welten vermittelt.
Max' russische Großmutter soll früher einmal eine gefeierte Tänzerin gewesen sein. Jahrzehnte später hat sie im Flüchtlingswohnheim ein hart-herzliches Terrorregime errichtet. Wenn sie nicht gerade gegen das deutsche Schulsystem, die deutschen Süßigkeiten oder ihre Mitmenschen und deren Religionen wettert, beschützt sie ihren einzigen Enkel vor dem schädlichen Einfluss der neuen Welt. So bekommt sie als Letzte mit, dass ihr Mann sich verliebt hat. Was für andere Familien das Ende wäre, ist für Max und seine Großeltern jedoch erst der Anfang ... Kaum jemand kann so böse, so witzig und rasant von eigenwilligen und doch so liebenswerten Charakteren erzählen wie Alina Bronsky.

»Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit, als würde sie eine Handbreit über dem Küchenboden schweben.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783462319477
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 1322 KB
Verkaufsrang 14566

Buchhändler-Empfehlungen

Großartig !

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Lesen Sie unbedingt dieses wunderbare und berührende Buch über eine erstaunliche Großmutter-Enkel-Geschichte! Ein Roman so voller Herzenswärme unter der rauhen Schale!

Kommt leider nicht an Baba Dunja heran...

Patricia Päßler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Nachdem ich von "Baba Dunjas letzter Liebe" total begeistert war, war "Der Zopf meiner Großmutter" für mich sehr enttäuschend. Sprachlich ist es zwar wirklich gut erzählt und ich mag die kantigen Charaktere, die Alina Bronsky zu erschaffen vermag. Leider übertreibt sie es mit der Kantigkeit der Großmutter, sodass ich sie als Charakter einfach nur abstoßend fand. Alles, was an ihr wohl liebenswerte Macken sein sollen, geprägt durch Mühsale des Lebens, löst bei mir nur Kopschütteln aus. Und auch bei den Nebenfiguren kam keine rechte Sympathie auf. Die Geschichte plätschert so dahin, ohne großartigen roten Faden. Zwar vergeht Zeit und man begleitet die Menschen auf ihrem Lebensweg, aber keiner wird je wirklich aktiv und versucht, etwas aus seinem Leben zu machen. Alle lassen sich von den Schicksalen des Lebens überrennen - auch die Großmutter, die zusätzlich dazu auch noch allen anderen diktiert, was sie zu tun und zu lassen haben. Entwicklungen, die eine Geschichte spannend machen, sucht man hier eher vergebens. Zwar wird angedeutet, dass dem Erzähler am Ende die Abnabelung von der Großmutter gelingt, aber eigentlich ist selbst diese von außen eingefädelt worden. Und wenn sie nicht gestorben sind, machen sie immer noch genau so weiter :(

Kundenbewertungen

Durchschnitt
108 Bewertungen
Übersicht
53
34
18
2
1

Warmherzig, traurig und komisch.
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Genial erzählte Geschichte über eine außergewöhnliche Familie, die von Russland nach Deutschland emigriert. Im Mittelpunkt stehen die Großmutter und ihr Enkelsohn. Sie ist eine Mischung aus Tyrann und Mutter Teresa und er ein Opfer ihrer krankhaften Überbehütung. Trotz seiner Liebe und dem Respekt vor ihr versucht er aus seiner ... Genial erzählte Geschichte über eine außergewöhnliche Familie, die von Russland nach Deutschland emigriert. Im Mittelpunkt stehen die Großmutter und ihr Enkelsohn. Sie ist eine Mischung aus Tyrann und Mutter Teresa und er ein Opfer ihrer krankhaften Überbehütung. Trotz seiner Liebe und dem Respekt vor ihr versucht er aus seiner Gefangenschaft auszubrechen. Ich bin begeistert!

interessanter stil
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 22.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Witz, einfühlsamkeit und ein hohes maß an realitätssinn zeichnet dieses buch aus

Die Familientyrannin: Ernste Themen hinter humoristischer Fassade
von anushka am 08.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Maxim ist mit seinen Großeltern aus der ehemaligen Sowjetunion geflüchtet. Juden sind der Großmutter zwar suspekt, aber als Tarnung sind sie allemal gut. Denn die Großmutter hat die Familie als Juden ausgegeben um als Kontingentflüchtlinge angenommen zu werden, Seine Eltern kennt Maxim nicht. Die Mutter ist tot, den Vater brauch... Maxim ist mit seinen Großeltern aus der ehemaligen Sowjetunion geflüchtet. Juden sind der Großmutter zwar suspekt, aber als Tarnung sind sie allemal gut. Denn die Großmutter hat die Familie als Juden ausgegeben um als Kontingentflüchtlinge angenommen zu werden, Seine Eltern kennt Maxim nicht. Die Mutter ist tot, den Vater braucht er nicht zu kennen. Hat die Großmutter beschlossen. Überhaupt braucht Maxim nicht alles zu wissen. Schließlich ist er ein Trottel, wie die Großmutter nicht müde wird zu betonen. Ihr Schicksal ist doppelt und dreifach schwer, erzählt sie jedem, der es nicht hören will, denn sie muss sich um diesen "Trottel" kümmern. Der noch dazu alle möglichen Krankheiten hat und der deswegen nur pürierte Schonkost essen darf. Die Großmutter führt in dieser kleinen Familie ein strenges Regiment, inmitten des Flüchtlingsheims und einem fremden Land, in dem die Ärzte völlig inkompetent sind (genauso übrigens wie die Lehrer), weil sie Maxim für gesund erklären. So merkt sie schließlich als letzte, dass der Großvater sich verliebt hat. Der Humor in diesem kleinen Büchlein ist schon recht bissig und vordergründig vermittelt es den Eindruck, dass es darum geht, sich über eine "wunderliche Alte" lustig zu machen. Doch so oft man auch den Kopf über diese tyrannische Frau schütteln will, deren Markenzeichen der hennagefärbte lange Zopf ist, hat das Buch auch seine nachdenklichen Töne. Die Großmutter ist gefangen in ihrer Weltsicht, die nicht selten alle anderen, deren Religionen und Lebensweisen abwertet. Doch man merkt auch immer wieder, dass sie in diesem Land, dessen Sprache sie nicht versteht, die Maxim in Eltern-Lehrer-Gesprächen großzügig frei interpretiert übersetzt, ziemlich verloren ist. Damit diese Familie nicht auseinander bricht, geht sie schließlich eine ungewöhnliche Konstellation ein. Was die Großmutter allerdings nicht weniger herrisch macht. Letztlich zeigt sich aber, dass die Großmutter die Menschen in ihrem Umfeld liebt, dies aber oft auf ihre ziemlich eigene Art zeigt. Die Autorin hat die Figuren interessant gezeichnet, wenn auch viele davon überspitzt dargestellt sind, vor allem die Großmutter, die mir zwischenzeitlich ordentlich auf die Nerven ging. Manchmal ging es meiner Meinung nach auch zu oft darum, die Großmutter unmöglich zu machen, während mitunter eigentlich ernstere Themen wie Verlustängste oder Angst vor dem Unbekannten dahinter standen. Stilistisch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen tollen Stil und arbeitet die Figuren sehr ausführlich aus. Die Geschichte wird aus Maxims Sicht erzählt, sodass man auch immer eine Gegenperspektive zur Wahrnehmung der Großmutter bekommt und daher nicht selten den Kopf über ihre Ansichten schüttelt. Inhaltlich war mir die tiefere Bedeutung oft zu versteckt und der humoristische Anteil zu vordergründig, sodass die Geschichte manchmal trivial und wenig substanziell wirkte, obwohl sie es gar nicht war. Für meinen Geschmack ist es einfach ein Augenzwinkern zu viel, aber das ist reine Geschmackssache.

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