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Miri, Mats und der unheimliche Nachbar

Band 1

Britta Nonnast

(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
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11,95
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Beschreibung


Miri und Mats haben einen Verdacht …

Die Zwillinge trauen ihren Ohren kaum. Was sagte der Sprecher im Radio? Ein Juwelenraub, und das nur ein paar Straßen weiter? Sofort kommt den beiden der mysteriöse neue Nachbar in den Sinn. So richtig gesehen haben sie ihn noch nicht, aber es spricht vieles dafür, dass er hinter dem Verbrechen stecken könnte. Oder warum benimmt er sich sonst so seltsam? Miri und Mats beschatten ihn mit allen Tricks. Ein schlafwandelnder Nachbar und ihre verliebte Katze sind dabei nicht immer hilfreich. Am Schluss aber bekommen sie doch die Belohnung – Mats macht eine gute Beobachtung am Rande …

Britta Nonnast hat ursprünglich VWL studiert, war freie Journalistin und hat sich dann nach langen Umwegen dem gewidmet, wofür sie sich schon lange begeisterte: Kinderbücher schreiben und Yoga.Heute schreibt sie Geschichten für Kinder und unterrichtet in ihrer eigenen kleinen Yoga-Schule. Sie hat eine Tochter und einen Sohn und lebt mit ihrer Familie sowie Kater Fritz und Katze Penny in Potsdam. Einmal im Jahr reist sie nach Indien. Nicht ausgeschlossen, dass die vielen Eindrücke aus Indien auch mal in ein Buch schlüpfen.Momentan arbeitet sie an der Fortsetzung der "10 kleinen Burggespenster“..
Dirk Hennig, geboren in Dortmund, studierte an der Fachhochschule in Münster Grafikdesign mit dem Schwerpunkt Illustration. Nach seinem Berufseinstieg als Grafik- und Werbedesigner begann er 2005 erfolgreich Romane und Bilderbücher für Kinder zu illustrieren und lebt in Münster.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 104
Altersempfehlung 6 - 8 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 22.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-280-03574-0
Verlag Orell Füssli Verlag
Maße (L/B/H) 21/15,9/1,5 cm
Gewicht 309 g
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Dirk Hennig

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Ein netter Kinderkrimi für Zwischendurch
von Bücherglitzer am 02.05.2019

Inhalt: Miri und Mats haben einen neuen Nachbarn – und der ist echt unheimlich. Sie wissen direkt: Mit dem stimmt etwas nicht. Und wie zur Bestätigung wird eines nachts ein Juweliergeschäft in ihrer Gegend ausgeraubt. Die Polizei verspricht eine Belohnung von 10.000 Euro, die die beiden sich natürlich nicht entgehen lassen woll... Inhalt: Miri und Mats haben einen neuen Nachbarn – und der ist echt unheimlich. Sie wissen direkt: Mit dem stimmt etwas nicht. Und wie zur Bestätigung wird eines nachts ein Juweliergeschäft in ihrer Gegend ausgeraubt. Die Polizei verspricht eine Belohnung von 10.000 Euro, die die beiden sich natürlich nicht entgehen lassen wollen. Als sie dann einen blutigen Verband in der Mülltonne finden und den neuen Nachbarn ständig dabei beobachten, wie er mit ihrem ‚Lieblingsnachbarn‘ Backenbart scheinbar freundschaftlich ins Gespräch vertieft ist, steht fest: Die beiden stecken unter einer Decke! Also machen sich die Zwillinge auf die Suche nach der Beute… Meine Meinung: Kinderkrimis und Detektivromane für Kinder gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Da kann es dann schon einmal schwierig sein, ein Buch zu finden, das wirklich noch Potenzial hat. Daher war ich sehr gespannt auf Miri, Mats und der unheimliche Nachbar von der Kinderbuchautorin Britta Nonnast. Das Cover ist sehr kindgerecht und meiner Meinung nach auch ansprechend gestaltet. Mich hat es zumindest direkt motiviert, das Buch zu lesen. Die Geschichte ging dann auch wirklich direkt los – ohne eine richtige Einführung. In diesem Fall fand ich das aber ganz passend, da man alles Wichtige im Laufe der Geschichte erfährt und die Erzählweise so gerade auch zu Beginn einige Überraschungen parat hat. Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden Zwillinge Miri und Mats sowie ihrer Katze Gerda erzählt. Das ist wirklich eine lustige Idee, insbesondere, wenn die Katze mal wieder etwas völlig missversteht. So wird auch der Leser zu Beginn erst einmal ziemlich an der Nase herumgeführt, merkt aber schnell, dass Gerda vielleicht nicht die verlässlichste Quelle ist. Miri und Mats als Hauptcharaktere sind gut gewählt. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und sprechen so eine größere Anzahl von Lesern und Leserinnen an. Allerdings erfahren wir nicht wirklich viel über sie: Miri ist sehr quasselig, mutig und abenteuerlustig, während Mats eher ruhig ist, sich im Dunkeln fürchtet, für sein Leben gern isst und sich für die Schule und für’s Lernen interessiert – das war es dann auch schon. Dennoch sehe ich ein großes Potenzial zur Identifikation, denn sie haben einen ähnlichen Alltag wie die Leser (Schule, Hausaufgaben, Babysitter) und sind neugierig – wie vermutlich viele Kinder in dem Alter. Die beiden haben eine alleinerziehende Mutter – das bekommt der Leser mit, ohne dass es direkt angesprochen. Das finde ich gut, denn so wird die familiäre Situation als etwas Normales – was es ja auch ist – angesehen. Der Fall selbst ist jetzt nicht unbedingt etwas Neues. Es geht um einen Einbruchdiebstahl und die beiden Hobbydetektive machen die übliche Detektivarbeit: nach Beweisen suchen, Verdächtige belauschen und beschatten. Dabei bleibt es aber weitestgehend realistisch – am Ende rufen sie die Polizei und stellen den ‚Täter‘ nicht auf eigene Faust. Auch finde ich es gut, dass der Text vereinzelt kleine Hinweise enthält und zum Mitdenken anregt. Spannend ist die Geschichte auf jeden Fall – und bis zum Schluss bleibt offen, wer der wahre Täter ist. Der Text ist gut verständlich geschrieben. Allerdings gibt es vereinzelt Wörter, die für Kinder im Grundschulalter vielleicht noch unbekannt sind. Diese werden dann aber sehr verständlich durch Mats oder einen Erwachsenen erklärt. Außerdem beinhaltet das Buch einige Illustrationen von Dirk Hennig. Diese sind in schwarz-weiß und ich finde sie kindgerecht und ansprechend. Außerdem unterstützen sie das Verständnis des Gelesenen. Das Buch ist bereits für Kinder ab etwa 6 Jahren geeignet. Zum Selberlesen kann ich es aber frühestens erst ab der 2. oder 3. Klasse empfehlen. Da die Geschichte ganz nett für zwischendurch und ein guter, aber nicht wirklich ’neuer‘ Kinderkrimi ist, bekommt das Buch von mir 4 Sterne und ein 'zu empfehlen'. Besondere Einsatzmöglichkeiten: Das Buch kann aufgrund seiner Länge auch gut im Klassenverband gelesen werden, gerade weil Krimis für Kinder auch einen hohen motivationalen Charakter haben. Ansonsten eignet es sich hervorragend für die Klassenbibliothek.


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