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Merkel

Bilanz und Erbe einer Kanzlerschaft

Stephan Hebel

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Beschreibung

Was bleibt, wenn sie geht? Wie hat sich unser Land in der Ära Merkel entwickelt? Ist Deutschland freier, sicherer, gerechter, ökologischer geworden – oder nicht? Hat die scheidende Kanzlerin recht, wenn sie sagt: „Deutschland geht es gut“?
Stephan Hebel zieht die kritische Bilanz einer Kanzlerschaft und kommt zu dem Ergebnis: Hätte Merkel eine andere, sozialere Politik gemacht, ginge es vielen Deutschen jedenfalls besser. Trotz eines anhaltenden Wirtschaftsbooms hat die Spaltung der Gesellschaft zugenommen. Stephan Hebel widerspricht der Behauptung, diese Kanzlerin habe keine eigene Agenda gehabt. Und er zeichnet am Beispiel zahlreicher Zahlen und Fakten die Spuren nach, die Merkels Neoliberalismus im Leben der Bürgerinnen und Bürger hinterlassen hat.

Stephan Hebel, langjähriger Redakteur der "Frankfurter Rundschau" und politischer Autor, ist seit drei Jahrzehnten Leitartikler und Kommentator. Er schreibt unter anderem auch für Deutschlandradio, "Freitag", "Publik Forum" und weitere Medien. Er ist zudem regelmäßiger Gast im "Presseclub" der ARD und ständiges Mitglied in der Jury für das "Unwort des Jahres".

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 11.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-254-7
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 20,7/12,6/1,5 cm
Gewicht 169 g
Auflage 1
Verkaufsrang 90181

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Mein Eindruck
von HSL am 16.03.2019

Die amtierende Kanzlerin ist wirklich eine Blamage für ein Land wie Deutschland. Sie hat ihren abgelegten Eid „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“ in keinster Weise erfüllt, sondern agiert eher zerstörerisch und spaltet unser Land immer mehr. Diese Bilanz kann nicht anders ausfallen, war sie doch eine engagierte FDJ-lerin des... Die amtierende Kanzlerin ist wirklich eine Blamage für ein Land wie Deutschland. Sie hat ihren abgelegten Eid „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“ in keinster Weise erfüllt, sondern agiert eher zerstörerisch und spaltet unser Land immer mehr. Diese Bilanz kann nicht anders ausfallen, war sie doch eine engagierte FDJ-lerin des SED Staates und Sekretärin für Agitation und Propaganda. Schon damals verursachte das Festhalten an deren Gesinnung den Untergang des Staates. Es ist mir unverständlich, dass es erst seit 2015 erkannt wird, wem so viele Jahre die Führung Deutschlands anvertraut wurde. Das man nicht bemerkt hat, dass Frau Merkel drängendste Probleme generell aussitzt und anders als alle anderen Politiker gelassener auftritt. Genau das ist ihre Strategie, um Menschen in die Irre zu führen und wer dann nicht mitmacht, wird einfach weggefegt. Die Quittung sind nun viel zu viele Baustellen und Hypotheken, die sie hinterlässt. Einige politische Felder beleuchtet der Autor sehr tief mit einem bitteren Nachgeschmack, der selbst über ihr Abdanken hinaus wirken wird. Es betrifft die Bereiche Arbeit und Arbeitslosigkeit, Bildung, Frauen und Familie, Gesundheit, Innere Sicherheit, Internet, Klima, Reichtum, Armut, Rüstung und Sicherheit sowie Wirtschaft und Handel, Wohnen und auch Schulden. Damit ist es schon gesagt, dass sie das reiche Deutschland, wie man es gerne nennt, mit ca. 2 Billionen Schulden im Jahr 2017 anführt. Ihr fehlen Visionen und eigene Ideen, um das Land sicher in die Zukunft zu bringen, denn das machen heute beauftragte Berater, die Unmengen an Geld kosten und nur die Interessen der Lobbyisten vertreten. Der Blick und die Orientierung liegt immer bei den super Reichen und zum Volk fehlt generell der Bezug. Sie hat es verstanden alle einzulullen und nichts als ihre unbändige Macht auszuspielen. Frei nach dem Motto: „Nur gut das niemand weiß das ich Rumpelstilzchen heiß.“ Sie hat die Unzufriedenheit und die Unsicherheit für viele Menschen im Inn- und Ausland enorm verstärkt und mit ihrer Nachfolgerin, Annegret Kramp-Karrenbauer werden wir wohl kaum große Veränderungen kommen, denn nicht umsonst war AKK die Wunschkandidatin der Kanzlerin. Es fühlt sich im politischen Handwerk nicht anders an und der heimliche Brei wird weiter gekocht und die Demokratie ist weiterhin im Sinkflug. Der mangelnde Reformwille, durch übermäßige Ausrichtung an den Interessen der Wirtschaft und der Flüchtlinge, trägt zur Spaltung des Landes entscheidend bei. Es ist geradezu ihre Strategie Probleme auszusitzen und die Gesellschaft in trügerische Sicherheit zu wiegen. Merkel erwähnt sehr oft das Wort Patriotismus, doch wo steckt dieser in den Bemühungen um ihr eigenes Volk? „ Angelas Wunderland“ beteuert eine Willkommenskultur für Migranten als höchstes Staatsziel und erst mit der Flüchtlingskrise geriet ihr Konzept ins Wanken. Sie nutzte keine der bestehenden Alternativen und auch nicht die Migranten von Deutschland fern zu halten und entschied im Alleingang über alle EU-Partner. Die tiefen Risse, die sie im Dieselskandal, der Klima- , der Wohnungs-, der Renten- und Sozialpolitik gegraben hat, sind ungeheuerlich. Die Bürger sind zu sehr von Alternativlosigkeit beschallt und man möchte behaupten, dass es zu hirnorganischen Veränderungen gekommen ist. Ein gut recherchiertes Buch vom Polit- Journalisten Stephan Hebel und veröffentlicht im Westermann Verlag, das sehr empfehlenswert ist, um endlich das Gesicht hinter der Maske zu erkennen.


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