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Metropolen der Antike

Jean-Claude Golvin

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Beschreibung

Der französische Archäologe und Zeichner Jean-Claude Golvin erweckt die Welt der Antike zu neuem Leben. Der Betrachter bewundert die Hängenden Gärten von Babylon, blickt aus der Vogelperspektive auf das sagenumwobene Delphi, steht mitten in einer Versammlung auf dem Kaiserforum in Rom oder bestaunt die gigantischen Dimensionen des Leuchtturms von Alexandria. Informative Texte zu jedem Ort und ausführliche Erläuterungen zu jedem Bild ergänzen diese visuelle Reise durch 80 antike Metropolen im Vorderen Orient, in Ägypten, Griechenland, der Türkei, Italien und Kroatien, Nordafrika, Spanien und Portugal, Frankreich, der Schweiz und Deutschland.
In der neuen und erweiterten Ausgabe sind über 25 Metropolen hinzugekommen, wie Caesarea in Israel, Pi-Ramesse in Ägypten, Korinth in Griechenland, Xanthos in der Türkei, aber auch viele nordafrikanische Städte, wie Bullia Regia in Tunesien oder Rapidum in Algerien.

Mit Texten von Aude Gros de Beler, Gérard Coulon und Frédéric Lontcho.

Rezensionsnotiz zur Vorausgabe aus Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2006

Ganz wie im 19. Jahrhundert habe Jean-Claude Golvin die antiken Städte in Aquarelltechnik dargestellt, so Rezensent Roman Hollenstein, und dies sei, Computeranimation hin oder her, auf "suggestive" Weise gelungen. Von den über 600 Bildwerken Golvins seien für den vorliegenden Band 54 ausgewählt worden und mit Kommentaren versehen. Überwiegend handele es sich um Stadtansichten aus der Vogelperspektive, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgeführt sind. Diese Zeichnungen Jean-Claude Golvins würden dem Betrachter mehr Platz zum Träumen als das Computerbilder jemals hinbekommen werden - selbst wenn sie handwerklich einwandfreier sind.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8053-5184-3
Verlag Wbg Philipp von Zabern in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Maße (L/B/H) 29,7/25,3/2,5 cm
Gewicht 1616 g
Originaltitel L´antiquité retrouvée
Verkaufsrang 98039

Buchhändler-Empfehlungen

... Metropolen aus der Vogelperspektive!

Dagmar Küchler, Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Jean-Claude Govin ist einer der bekanntesten Zeichner für historische Rekonstruktionen. Mit diesem Titel lässt er uns teilhaben an seinen genialen Bildern von den wohl berühmtesten Bauwerke der Antike. Das Buch bereichert seine Ideen vor allem durch die Perspektive, durch die er uns in und auf die Bauwerke blicken lässt. So hat man eine fantastische Gelegenheit sich eine genaue Vorstellung von den Bauwerken zu machen und kann sich vorstellen, wie das Leben dort wohl früher war. Die Texte sind nicht zu lang, aber man erhält einen guten Einblick. Lohnt sich auf jeden Fall, diese Buch zu kaufen.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wer hat sich nicht schon mal beim Lesen eines historischen Romanes oder z.B.im Italien- oder Ägypten-Urlaub beim Besuch einer historischen Ausgrabungsstätte gewünscht,diese Orte per Zeitreise besuchen zu können... Hier ist genau das möglich: Golvins Bilder sind unglaublich!Toll!

Kundenbewertungen

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know-How in der Antike
von Kilian C Lempen aus Ochlenberg am 16.04.2020

Obwohl wir von Archäologen immer wieder interessante Neuigkeiten über erst entdeckte Tempelfundamente und neue Entdeckungen in bereits allseits bekannten Ruinen wie Petra, Harappa oder Alexandria hören, können wir uns eigentlich sehr wenig von diesen Kulturen und ihren Städten vorstellen. Gerade weil nicht viel sichtbares den la... Obwohl wir von Archäologen immer wieder interessante Neuigkeiten über erst entdeckte Tempelfundamente und neue Entdeckungen in bereits allseits bekannten Ruinen wie Petra, Harappa oder Alexandria hören, können wir uns eigentlich sehr wenig von diesen Kulturen und ihren Städten vorstellen. Gerade weil nicht viel sichtbares den lauf der Zeit unbeschadet überstanden hat. Trotzdem kann man heutzutage sehr viel aus den Ruinen der Antike Lesen und Rekonstruieren. Allein schon aus den Berichten Antiker Historiker lässt sich eine vages Bild ziehen. Dieses Buch verbindet das Archäologische mit dem Künstlerischen und zeigt uns die bunte Pracht der Antike zwischen zwei Buchdeckeln. Natürlich konnten für die Gestaltung nicht die ganzen Ruinen zoll für zoll ausgegraben werden und sicherlich sind diese Ganzen Bilder dieser Städte nicht zu 100% authentisch. (Ist ja auch schwierig). Aber allein schon wegen der Bilder gehört dieses Buch unbedingt in jede Schulklasse.

Metropolen der Antike
von Fantasy Books aus Wien am 27.10.2019

Wow was für ein wunderschönes und informatives Buch. Vom Orient, über Griechenland und Italien bis hin zu Nordafrika. In diesem Buch findet man so manchen Schatz. Mich persönlich haben die Bauwerke von Griechenland und Italien am meisten gefesselt. Dank der zauberhaften Illustrationen fühlt man sich direkt in die Antike zurüc... Wow was für ein wunderschönes und informatives Buch. Vom Orient, über Griechenland und Italien bis hin zu Nordafrika. In diesem Buch findet man so manchen Schatz. Mich persönlich haben die Bauwerke von Griechenland und Italien am meisten gefesselt. Dank der zauberhaften Illustrationen fühlt man sich direkt in die Antike zurückversetzt. Aber eines der wohl tollsten Dinge, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, ist der Geruch des Buches! Es riecht einfach himmlisch nach Schulbuch! Eines der wenigen Dinge, die ich in meiner Kindheit an Büchern toll fand (Ich war damals nicht so die Leseratte), aber ich schweife ab... Ich finde dieses Werk sehr gelungen und werde es sicherlich auch noch öfter zur Hand nehmen um darin zu stöbern!

wunderschön gestaltetes Buch, das eine gedankliche Zeitreise in antike Städte erlaubt
von annlu am 26.05.2019

*Wer hat sich beim Anblick spektakulärer Ruinen oder beim Lesen von Geschichtswerken nicht schon einmal gefragt, wie die Bauwerke und Städte wohl wirklich aussahen?* Jean-Claude Golvin hat Architektur studiert, sich mit der Antike beschäftigt, selbst Restaurierungsarbeiten und Forschungen durchgeführt und sich seit nunmehr fü... *Wer hat sich beim Anblick spektakulärer Ruinen oder beim Lesen von Geschichtswerken nicht schon einmal gefragt, wie die Bauwerke und Städte wohl wirklich aussahen?* Jean-Claude Golvin hat Architektur studiert, sich mit der Antike beschäftigt, selbst Restaurierungsarbeiten und Forschungen durchgeführt und sich seit nunmehr fünfzehn Jahren der bildlichen Rekonstruktion antiker Stätten gewidmet. Über hundertsechzig Zeichnungen sind in diesem Buch versammelt und lassen die Pracht antiker Städte und Bauwerke wieder auferleben. Vom vorderen Orient über Ägypten, Griechenland (und die dazugehörigen Teile der Türkei), Italien, Nordafrika, die iberische Halbinsel führt das Buch weiter weg vom Mittelmeerraum nach Frankreich und Deutschland. Achtzig Städte werden dabei vorgestellt. Panoramabilder wechseln sich dabei mit Detailbildern besonderer Bauten ab. Die Aquarellbilder werden von einem passenden Text begleitet, nehmen oft auch ganze (Doppel-)Seiten ein. Exkurse zu besonderen Themen (wie die griechische oder antike Tempelbaukunst sind farblich unterlegt und laden zum Vertiefen ein. Nichts stört den Blick auf die antiken Stätten, da die Kunstwerke erst einmal für sich selbst sprechen. Der Betrachter kann den Facettenreichtum auf sich wirken lassen. Die Beschriftungen und Erklärungen werden in einem zweiten Moment gegeben. Dabei ist die Zeichnung noch einmal kleinformatig abgebildet, die wichtigsten Bauwerke sind mit Zahlen versehen, deren Beschreibung in der Legende nachgelesen werden kann. Bei mir hat das dazu geführt, dass ich mir des Detailreichtums noch deutlicher bewusst wurde. Die Rekonstruktionszeichnungen sind einer Mischung aus archäologischem Wissen, Details aus Beschreibungen antiker Geschichtsschreiber (die immer wieder auch in den Texten zu Wort kommen) und Theorien zum Aussehen der Stätten. Damit bieten sind sie kein absolutes Endprodukt, sondern zeigen den Stand der Forschung auf und bieten Anlass zu Diskussionen. Fazit: Das Buch bietet durch die vielen detaillierten Rekonstruktionszeichnungen eine Zeitreise in die Antike, steht gleichzeitig aber auch für den wissenschaftlichen Hintergrund. Eine wunderbare Gelegenheit Geschichte zu entdecken.


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