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Alte Sorten

Roman

Ewald Arenz

(125)
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Beschreibung

Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen.
Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeiten, die auf ihrem Hof anfallen, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, bei ihr auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere An-wesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.

Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand auf der Shortlist »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und platzierte sich als Hardcover wie als Taschenbuch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Fürth.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 18.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8381-3
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 22,3/12,5/2,5 cm
Gewicht 352 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 19207

Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Kaletsch, Thalia-Buchhandlung Limburg

Die magersüchtige Sally flüchtet aus einer Klinik und trifft die patente Bäuerin Liss. Zwischen den beiden Außenseiter entwickelt sich ein zartes Band der Freundschaft. Wunderbare Schilderungen über das einfache Leben auf dem Hof machen das Buch zu etwas Besonderem.

Ein wunderbares Buch über Verständnis und Freundschaft

Klaudia Rieger, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Sally ist aus der Klinik ausgerissen und landet bei der verschlossen Liss auf dem Hof. Trotz weniger Worte kommen sich die beiden Einzelgängerinnen näher. Es ist bewegend zu lesen, wie sich diese Freundschaft langsam entwickelt und nach und nach immer mehr aus dem Leben der beiden preisgegeben wird. Ewald Arenz erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, die mich sehr berührt hat und die viele Menschen lesen sollten!

Kundenbewertungen

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Zwiespältig
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Einerseits: Die Geschichte über zwei Frauen läßt uns weiterlesen, denn deren Geheimnis enthüllt sich erst nach und nach. Die Naturbeschreibungen verleihen dem Text eine Besinnlichkeit und Muße, die in unserer Zeit gut tut. Andererseits: Die Geschichte über die Annäherung der beiden Frauen ist doch fast zu glatt und bei Licht b... Einerseits: Die Geschichte über zwei Frauen läßt uns weiterlesen, denn deren Geheimnis enthüllt sich erst nach und nach. Die Naturbeschreibungen verleihen dem Text eine Besinnlichkeit und Muße, die in unserer Zeit gut tut. Andererseits: Die Geschichte über die Annäherung der beiden Frauen ist doch fast zu glatt und bei Licht besehen recht unwahrscheinlich. Das kann, muß aber kein Argument gegen diese Lektüre sein.

Berührender Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft
von sommerlese am 22.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Teenagerin Sally flieht aus einer Klinik und kommt zufällig auf den Bauernhof von Liss, die zurückgezogen lebt und den Hof allein bewirtschaftet. Liss erkennt, wie allein und unverstanden sich Sally gerade fühlt und lässt sie bei sich wohnen. Dieses Buch hat mich in eine wunderbare Atmosphäre auf dem Land entführt. Ich ... Die Teenagerin Sally flieht aus einer Klinik und kommt zufällig auf den Bauernhof von Liss, die zurückgezogen lebt und den Hof allein bewirtschaftet. Liss erkennt, wie allein und unverstanden sich Sally gerade fühlt und lässt sie bei sich wohnen. Dieses Buch hat mich in eine wunderbare Atmosphäre auf dem Land entführt. Ich befand mich inmitten von Weinbergen, entdeckte alte Birnensorten und sah gackernden Hühner auf dem Hof zu. Unweigerlich taucht man bei den schönen Naturbeschreibungen ab in eine ländliche Idylle, von der man weiß, es steckt harte Arbeit dahinter und man braucht schon Biss, um die Weinlese und die anfallenden Aufgaben zu erledigen. Die schweigsame Liss übernimmt hier die Geschicke des Hofes, dies ist ihr Rückzugsort wo sie sich mit dem Leben arrangiert hat. Sally ist abgehauen, sie möchte nicht zurück in ihr altes Leben, sie gewöhnt sich nach anfänglicher Rebellion auf dem Hof ein und scheint einen Ort gefunden zu haben, wo sie angekommen ist. Ewald Arenz bringt in seiner melancholisch wirkenden Geschichte zwei Außenseiterinnen zusammen, die beide seelische Verletzungen erlitten haben und lässt uns teilhaben, wie sie eine besondere Freundschaft aufbauen. Beide Frauen haben mehr gemeinsam als man zunächst meinen mag. Sie reden nicht viel und doch ist gegenseitige Anerkennung vorhanden, sie stützen sich gegenseitig. Sprachlich ist die Geschichte ein Genuss, wenn man mal von einigen Kraftausdrücken und Flüchen absieht. Da hätte man sich etwas zurückhalten können, einige sind aber nötig, zeigen sie doch die Gefühlslage, die überschäumende Wut und die Emotionen der Protagonistinnen auf. Der Erzählstil wechselt von leise und poetisch zu berührend und wütend bzw. krass, je nach Stimmlage der Figuren oder des Schauplatzes in der Natur. Das Gespür und die feine Beobachtung der Stimmungen werden in diesem Buch sehr gut in Worte umgesetzt. Je mehr ich las, umso interessierter verfolgte ich die Lebenswege der Frauen und umso mehr berührten mich ihre Schicksale. Es ist eine Geschichte, die nachdenklich macht und gut unterhält, weil die Figuren sich aneinander reiben, sich weiter entwickeln und sich gegenseitig verstehen und helfen. Solche Freundschaften sind Gold wert. "Alte Sorten" erzählt wie aus Fremden Freundinnen werden. Es ist ein berührender Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft, der Wunden offen legt und sich vor stimmungsvoller Landschaftsbeschreibung entfalten kann.

Einzelgängerinnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Aschersleben am 02.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das spannende für mich waren Fragen zu den Einzelgängerinnen. Warum sind sie Einzelgänger, worin grenzen sie sich ab? Welche Erlebnisse stecken dahinter? Wie kommen sie zusammen wenn sie doch Menschen meiden? Mit jeder Handlung gibt es ein Stück der Geschichten beider Frauen. Sehr verschieden und doch aus gleichen Seilen.


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