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Ausgestorben, um zu bleiben

Dinosaurier und ihre Nachfahren

Bernhard Kegel

(10)
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Beschreibung

»Bernhard Kegel ist ein Spezialist für spannend erzählte Sachbücher.«
FRANK MEYER, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

Brachiosaurus, Tyrannosaurus oder Iguanodon – schon die Namen versetzen uns in eine fantastische Welt. Aber es gab sie wirklich. Bernhard Kegel bringt dem Leser kenntnisreich und unterhaltsam die spannende Geschichte der Paläontologie sowie die neusten Erkenntnisse nahe. Denn jüngste Fossilfunde revolutionieren unsere Vorstellungen von den Dinosauriern. ›Ausgestorben, um zu bleiben‹ bietet ebenso eine Entdeckungsreise in die Welt der Paläontologie wie in die Kultur- und Filmgeschichte.

»Gut, dass der Biologe Bernhard Kegel ein Dinosaurier-Buch für Erwachsene geschrieben hat.«
MATTHIAS SCHMIDT, STERN

Seit der britische Anatom Richard Owen den Dinosauriern vor etwa 180 Jahren ihren Namen gab, sind sie Kult. Die aufregenden Fossilfunde der letzten Jahre und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass wir unser Dinosaurierbild grundlegend revidieren müssen. Wie schon so oft, denn die Geschichte ihrer Entdeckung und Erforschung ist geprägt von den unterschiedlichsten Vorstellungen darüber, was ein Dinosaurier war. Unser Bild von ihnen durchlief zum Teil drastische Metamorphosen: von der kriechenden Rieseneidechse zum aufrecht stehenden Drachen, vom schwerfälligen Kaltblüter zum dynamischen und intelligenten Jäger und zuletzt von der beschuppten Echse zum gefiederten Riesenhuhn. Heute wissen wir, dass Dinosaurier keineswegs ausgestorben sind, sondern in Gestalt einer der erfolgreichsten Tiergruppen unserer Erde weiterleben: Vögel sind allesamt direkte Nachfahren der Dinosaurier.

Bernhard Kegel, geboren 1953 in Berlin, studierte Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, danach Forschungstätigkeit, Arbeit als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter. Seit 1993 veröffentlichte er zahlreiche Romane und Sachbücher. Bernhard Kegels Bücher wurden mit mehreren Publizistikpreisen ausgezeichnet. Der Autor lebt in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 17.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6495-9
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/2,2 cm
Gewicht 266 g
Abbildungen 55 Schwarz-Weiß- Abbildungen, erstmals im Taschenbuch
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 70111

Buchhändler-Empfehlungen

Das "Grown Up"-Dinosaurierbuch

Jana Pohlscheid, Thalia-Buchhandlung Münster

Sachkundig und unterhaltsam wird man in diesem tollen Buch nicht nur auf den neusten Stand der Dinosauerierforschung gebracht, sondern bekommt auch einen Einblick in die Entwicklung der Wissenschaft und Evolution. Dieses Buch ist also nicht nur eine Leseempfehlung für Dino-Fans. ;)

Die Unsterblichkeit der Dinosaurier...

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Bereits als sehr kleiner Junge war ich fasziniert von Dinosauriern. Besuche im Landesmuseum von Hannover endeten immer mit einem langen Stehen vor dem Model des Iguanodon (ich meine jedenfalls, dass es sich um ein Iguanodon gehandelt hat, aber es ist auch sehr lange her). Bis heute hat sich an dieser Faszination nichts geändert und Besuche im Dinosaurierpark Münchehagen oder dem Dinopark auf Usedom, die Büchern von Michael Crichton und die entsprechenden Verfilmungen, haben mich durch mein Leben begleitet. Als Kind war es auch immer wieder möglich, neue Bücher zu finden, die sich mit dem Thema beschäftigten, allerdings wurde das mit zunehmenden Jahren immer schwerer, denn wissenschaftliche Dinosaurierbücher für Erwachsene sind mehr als nur rar gesät. Bernhard Kegel hat mit „Ausgestorben um zu bleiben“ diese lange Durststrecke auf sehr unterhaltsame Weise beendet. Er hüpft fröhlich durch die komplette Geschichte der Urzeitgiganten, die vor Millionen von Jahren begann und bis heute anhält, denn auch neueste Forschungsergebnisse werden von ihm verarbeitet und auch die Nachfahren der Dinosaurier bekommen ihren Platz in diesem Werk. Neben ihrer Geschichte, kommen aber auch die Einflüsse, die die Dinosaurier auf die Poplultur genommen haben, nicht zu kurz. Abgerundet wird das Ganze dann noch durch wohldosiertes Bildmaterial und ließ mich als Dinosaurier-Fan fast ohne Wünsche zurück. Und mit fast ohne Wünsche meine ich nur, dass ich etwas mehr als 250 Seiten viel zu kurz fand. Der Schreibstil von Kegel ist so wundervoll, dass man ihm gerne noch länger in die Welt der Dinosaurier gefolgt wäre! Für alle die ihre Faszination für die Urzeitechsen bis heute bewahrt haben, ist dieses Buch ein absolutes Muss!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Endlich ein aktuelles Buch über Dinosaurier für Erwachsene!
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 26.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bernhard Kegel schafft es, ein faszinierendes realitätsnahes Bild der Tiere zu zeichnen, das infolge neuer wissenschaftlicher Entdeckungen und dem enormen Einfluss der Popkultur einem stetigen Wandel unterliegt. Sowohl informativ als auch unterhaltsam geschrieben und damit definitiv eine Leseempfehlung!

Dinosaurier für ein erwachsenes Zielpublikum
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dinosaurier. Alleine der Name löst in den meisten Menschen von uns schon ein Gefühl der Erfrucht aus. Diese gigantischen Tiere lebten lange bevor es uns Menschen auf der Erde gab. Über die Weltmeere und über alle Kontinente hinweg haben sie sich ausgebreitet und die Welt in Besitz genommen. Über 170 Millionen Jahre beherrschten ... Dinosaurier. Alleine der Name löst in den meisten Menschen von uns schon ein Gefühl der Erfrucht aus. Diese gigantischen Tiere lebten lange bevor es uns Menschen auf der Erde gab. Über die Weltmeere und über alle Kontinente hinweg haben sie sich ausgebreitet und die Welt in Besitz genommen. Über 170 Millionen Jahre beherrschten Sie die Erde, bevor sie völlig überraschend von der Bildfläche verschwanden. An ihrer Stelle traten die Säugetiere, die bis heute bestehen. Daher ist es, so Autor Berhnahrd Kegel, doch eigentlich verwunderlich, dass es eine Vielzahl an Büchern zum Thema „Dinosaurier“ gibt, jedoch sind alle halbwegs aktuellen Ausgaben für die Zielgruppe Kinder und kein einziges für ein erwachsenes Publikum. Und genau an diesem Punkt setzt sein neues Buch an. Wie kann man die großen Urzeitriesen aus dem Erdmittelalter einem erwachsenen Zielpublikum näherbrigen? Herr Kegel beginnt sein Buch mit einem historischen Abriss über den Beginn der Saurierforschung vor knapp 180 Jahren. Die ersten fossilen Überreste wurden in einem Steinbruch in Großbritannien gefunden. Die Bergmänner wussten damals nicht so recht was sie mit diesem „überdimensionalen Unterkiefer einer Echse“ anfangen sollen. Selbst die führenden Forscher ihrer Zeit waren sprachlos. Gerade noch hatte man sich vom kirchlichen Weltbild, dass die Welt kaum älter als 10.000 Jahre ist, verabschiedet und plötzlich kamen die Überreste von Tieren zum Vorschein, die scheinbar aus der grauen Vorzeit stammen. Kann es wirklich sein, dass diese ausgestorbenen Vierbeiner die Welt vor den Menschen beherrschten? Alleine hier sieht man schon wie gewaltig sich die Paläontologie seit dem Beginn der Dinosaurierforschung verändert hat. Zu Beginn der 1840er Jahre hatten die Wissenschafter der damaligen Zeit nur vier Arten zu bestimmen. Den Unterkiefer eines Mosasaurus, mehrere großteils vollständige Skelette von Iguanodon, sowie zwei fast vollständig erhaltene Skelette von Ichitosaurus, sowie Plesiosaurus. Für die Biodiversität eines Ökosystems, so schreibt Kegel, ist das doch relativ überschaubar. Zu Beginn des 19ten Jahrhunderts kamen jedoch ein ganze Reihe neue Entdeckungen hinzu, was den Stammbaum der Dinos stark erweiterte. Wurden die Dinosaurier in der Anfangszeit der Forschung als plumpe, schwerfällige Geschöpfe (ähnlich eines Nashorns) dargestellt, war dies auch lange Zeit der Wissensstand der Oberschicht. Doch die Wissenschaft bleibt nicht stehen und bis in die 1920er Jahre waren bereits über 120 verschiedene Dinosaurier bekannt. Danach folgten zwei Weltkriege und das breite Intresse der Weltöffentlichkeit blieb aus. So ist es nicht verwunderlich, dass die neuesten Erkenntnisse der Forschung nur eingeweihten Wissenschaftlern bekannt sind. Wussten Sie etwa, dass viele Dinosaurierarten Federn hatten? Erst ein Fund Anfang der 2000er Jahre im Süden Chinas konnte dies bestätigen - vermutet wurde dies jedoch schon länger. Heute sind der modernen Paläontolgie 627 Arten sicher, sowie eine unbekannte Art an weiteren Tieren bekannt. Da hier nur Knochefragmente oder Bruchstücke erhalten sind, ist noch nicht sicher ob es sich um eigene und vielleicht sogar neue Arten handelt. Außerdem wissen wir heute (auch dank des Buches von Herrn Kegel), dass gerade die größeren Vertreter der Dinos, etwa der Tyrannosaurus Rex, ihren langen Schwanz nicht schwerfällig hinter sich herzogen, sondern ihn sehr schwungvoll bewegen konnten. Auch die Vorstellung von der Art der Fortpflanzung oder der Nahrungsaufnahme hat sich in den letzten Jahren in der Wissenschaft erneut drastisch verändert. Jede Generation an Paläontologen, so schreibt Kegel, hat ihre eigenen Methoden Wissen über die Dinos zu lukrieren und diese sind in den darauffolgenden 20 Jahren bereits wieder veraltet. Ein wirklich tolles Buch, das mit vielen Klischees aufräumt, gewaltige Wissenslücken schließt und bildliche Falschdarstellungen der letzten 180 Jahre ins richtige Licht rückt. Toll!

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