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Die Angehörigen

Roman

Der Tod seiner Frau konfrontiert Gene mit Gefühlen, die ihn zutiefst erschüttern. Hilflos steht er dem unerwarteten Alleinsein, dem Verlust von Zärtlichkeiten und dem Gefühl, ohne Maida schutzlos zu sein, gegenüber. Am meisten jedoch plagt ihn die Angst, sie hätte ihr gemeinsames Leben nicht als glücklich empfunden und sich nach einem anderen gesehnt. In Gesprächen mit seiner Tochter Dary und seinen langjährigen Freunden Gayle und Ed sucht er in seiner Erinnerung nach erfüllenden Momenten, die sie erlebt haben: als Paar, als Eltern, als Freunde. Doch Dary stellt nicht nur seine versöhnliche Darstellung der Vergangenheit infrage, sie lässt ihn auch an seinem Bild von Maida zweifeln. Während die seit langem bestehende Kluft zwischen ihm und seiner Tochter wächst, begreift Gene nach und nach, wie wenig er sein eigenes Kind kennt – und wie geheimnisvoll seine Ehefrau eigentlich war. Gene muss sich eingestehen, dass es auch Verletzung und Betrug in seiner Ehe gab, und in seiner Freundschaft zu Gayle und Ed. Woraufhin ein entsetzlicher Verdacht von ihm Besitz ergreift und alles hinwegzu-fegen droht, was er je zu wissen geglaubt hat.
Katharine Dion hat das berührende Porträt eines Mannes geschaffen, der angesichts seines Alters um die Gewissheiten in seinem Leben ringt.
Rezension
»Es sind die ewigen Fragen, die Dion hier souverän aufruft: Liebe, Glück, Freiheit […] Ein starker Auftritt mit dem Erstling.«
Silke Müller, STERN

»Still und unaufgeregt aufgeschrieben, am Ende aber von erlösender Sprengkraft. […] Wie klug, wie anders blickt diese unbekannte Frau in die verborgenen Winkel unserer Seele?«
Katja Nele Bode, BRIGITTE WOMAN

»Ein alter Mann verliert seine Frau und begibt sich auf einen unglaublichen Trip durch seine Gefühlswelt, zart, traurig und gänzlich unironisch.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Ein erstaunliches Debut. Nicht nur – aber auch wegen der Sprache.«
Franziska Gerstenberg, WDR 3 GUTENBERGS WELT

»Es ist dieser Ton [der maximalen Aufrichtigkeit], der dafür sorgt, dass ihr Erstling lange nachwirkt.«
Brigitte Neumann, SWR LESENSWERT

»Berührend lakonisch«.
Lisa Goldmann, MADAME

»[…] eine leise, unaufgeregte Geschichte. Unsentimental und lebensklug«
Anke Breitmaier, VORHANG AUF

»Katharine Dion hat das berührende Porträt eines Mannes geschaffen, der angesichts seines Alters um die Gewissheiten in seinem Leben ringt.«
BUCHMAGAZIN

»Bewegend!«
SUPERILLU

»Das Buch ist mehr als die Nabelschau eines älteren Herren – es ist die Betrachtung eines ganzen Lebens und die Suche nach dem Sinn desselben.«
Tanja Ochs, HEILBRONNER STIMME

»In Katharine Dions Roman ist, wie bei einem Mobile, alles am Tanzen und Schweben: soweit die feinen Drähte es zulassen. Allein mit seinen Träumen.«
Ingrid Mylo, BADISCHE ZEITUNG

Portrait
Katharine Dion, geboren in Oakland, Kalifornien, hat einen Abschluss des Iowa Writers’ Workshop und erhielt dort das Iowa Arts Fellowship. Für ihre Arbeit ist sie mit mehreren literarischen Förderpreisen ausgezeichnet worden. ›Die Angehörigen‹ ist ihr erster Roman. Die Autorin lebt in Berkeley.

Henning Ahrens, geboren 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen u.a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe, Hugo Hamilton und Meg Wolitzer.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 12.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9894-7
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,5/3 cm
Gewicht 467 g
Originaltitel ›The Dependents‹
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Henning Ahrens
Buch (gebundene Ausgabe)
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Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Buch, das versucht mithilfe seines Protagonisten aus der Orientierungslosigkeit des Alters zu finden. Scharfsinnig spinnt Dion hier eine zynische Abhandlung über den Menschen.

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Durch den Tod seiner Frau lässt Gene das gemeinsame Leben Revue passieren. Zweifel und Verdächtigungen stellen sich ein. Still, zum Innehalten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
16
18
15
6
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 06.09.2019
Bewertet: anderes Format

Gefühlvolle Suche nach Freud und Leid einer Beziehung und dem gemeinsam verbrachten Leben. Kurzweilig und schön.

Zu zäh und ereignislos
von büchernarr aus Düsseldorf am 29.06.2019

Gene steht, nachdem er fast einen halben Jahrhundert verheiratet war, plötzlich alleine da, denn seine Frau stirbt unvorhergesehen. Seine Gedanken kreisen daraufhin, ob seine Frau die ganzen Jahre glücklich war. Gleichzeitig aber sieht er sich mit der Tatsache der Älterwerdens konfrontiert und was er sonst alles anders machen ko... Gene steht, nachdem er fast einen halben Jahrhundert verheiratet war, plötzlich alleine da, denn seine Frau stirbt unvorhergesehen. Seine Gedanken kreisen daraufhin, ob seine Frau die ganzen Jahre glücklich war. Gleichzeitig aber sieht er sich mit der Tatsache der Älterwerdens konfrontiert und was er sonst alles anders machen konnte oder was wäre geschehen, hätte er andere Wege im Leben gewählt. Mit solchen existenziellen Fragen, die das Buch analysiert, setzt sich der Leser gelegentlich auch selbst aussernander, demnach befasst sich das Buch mit wichtigen Lebensfragen. Andererseits, war die Erzählweise manchmal etwas langweilig und teilweise ohne richtigen Inhalt. Ausserdem wurde so ziemlich alles in Frage gestellt, was nach einer gewissen Zeit etwas anstrengend wirkte. Fazit: obwohl das Buch mit seiner poetisch, literarischen Schreibweise anfangs als anspruchsvoller Roman wirkte, hat er meine Meinung nach den Sprung ins aussergewöhnliche nicht geschafft.

tragische Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzkotten am 27.06.2019

Im Zentrum des Romans steht Gene, der unmittelbar vorher seine Ehefrau Maida verloren hat. Er sieht sich daraufhin konfrontiert mit Trauer, Hilflosigkeit und der Angst, allein zu sein und vertraut sich seiner Tochter Dary an. Lange sprechen sie pber die Beziehung der beiden und es wird bald klar, dass Gene in Maida eine andere F... Im Zentrum des Romans steht Gene, der unmittelbar vorher seine Ehefrau Maida verloren hat. Er sieht sich daraufhin konfrontiert mit Trauer, Hilflosigkeit und der Angst, allein zu sein und vertraut sich seiner Tochter Dary an. Lange sprechen sie pber die Beziehung der beiden und es wird bald klar, dass Gene in Maida eine andere Frau sah als seine Tochter und dass seine Ehefrau ihm gegenüber nicht immer ehrlich war. Im Rückspielge wirkt manches eben näher, als es wirklich ist. Auch mit den befreundeten Donellys führt er Gespräche und sieht sich immer mehr allein gelassen in einer Welt, in der er sich von seiner Frau über ihren Tod hinaus betrogen fühlt. Das Buch lebt von den Erinnerungen an Menschen, aber auch von gegensätzlichen Paaren und deren Vorstellungen vom Leben.