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Der tanzende Direktor

Lernen in der besten Schule der Welt

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gebundene Ausgabe
Lernen fürs 21. Jahrhundert: Von glücklichen Schülern, Lehrern und Eltern

Was ist das Wichtigste, das man in der Schule lernen kann? Fehler machen. Denn dann wächst das Gehirn. Erstklässler, die ihren ersten wissenschaftlichen Versuch mit Schokolade machen. Abiturienten, die 48 Stunden im Wald verbringen, um zu lernen, wie man Einsamkeit aushält. Siebtklässler, die überall im Land das gleiche Buch lesen, um auf Twitter darüber zu diskutieren. Und ein Schuldirektor, der jedes Kind morgens wie ein Gastgeber persönlich begrüßt.

So geht Schule in Neuseeland, einem Land, das in Bildungsrankings ganz vorn abschneidet. Dieses Buch erzählt die Geschichte hinter den messbaren Zahlen. Es ist der berührende Bericht einer Mutter, die mit Mann und drei Töchtern in Neuseeland gelebt hat. Sie erzählt von Schulen, wo Lehrer zu zweit unterrichten, um voneinander zu lernen, wo Radierer verboten sind, weil man sich für Fehler nicht schämen muss, und wo der Direktor manchmal mit den Schülern im Lehrerzimmer tanzt. Sie erzählt von einem Bildungssystem, wo Wissenschaftler den Lehrern helfen, den Unterricht zu verbessern, und Bildungsentscheidungen niemals nur einer Mode folgen.

Das Buch zeigt sehr konkret und lebendig, wie der Traum einer besseren Schule auch bei uns wahr werden könnte.
Portrait
Verena Friederike Hasel, geboren 1978 in Berlin, ist Psychologin und Journalistin. Sie war für den Theodor-Wolff-Preis nominiert und erhielt  2018 den Deutschen Reporterpreis. 2015 veröffentlichte sie den Roman Lasse, 2018 das Kinderbuch Wir Rüben aus der großen Stadt. Mit ihren drei Kindern lebte sie in Neuseeland. 
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 13.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5800-2
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B/H) 21,2/13,4/2,2 cm
Gewicht 245 g
Auflage 3. Auflage, Nachdruck
Verkaufsrang 37771
Buch (gebundene Ausgabe)
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Wichtige Botschaft aus einer gesünderen Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Norderstedt am 17.11.2019

Wichtige Botschaft aus einer anderen Welt Was wäre, wenn in den deutschen Schulen Ruhe statt Hektik herrschte. Wenn die Lehrer statt dem strafen Lehrplan, der noch dazu von Nichtlehreren ausgedacht wurde, den Kindern ihre Energie schenken könnten. Den Unterricht freier, kreativer, dem Kind, den Kindern gerecht gestalten dürf... Wichtige Botschaft aus einer anderen Welt Was wäre, wenn in den deutschen Schulen Ruhe statt Hektik herrschte. Wenn die Lehrer statt dem strafen Lehrplan, der noch dazu von Nichtlehreren ausgedacht wurde, den Kindern ihre Energie schenken könnten. Den Unterricht freier, kreativer, dem Kind, den Kindern gerecht gestalten dürften? Was, wenn man sich mit den Kindern unterhalten würde? Tatsächlich unterhalten. Über sie, ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Träume, ihre Welt. Was wäre, wenn die Lehrer nicht überfordert sondern inspiriert wären? Was, wenn sie nicht von der Sinnlosigkeit ihres Tuns überzeugt, kapitulieren würden, sondern einen Sinn finden könnten? Was, wenn die Berufung nicht zur harten Arbeit mutierte? Das sich im Bildungssystem viel verändert hat, weiß jeder. Das es sich nicht zum Vorteil, sondern zum Nachteil aller verändert hat, weiß eigentlich auch jeder. Aber gibt oder gäbe es einen Weg aus diesem kopflosen und sinnlosen Treiben? Oder ist das alles nur eine Utopie? Verena Friederike Hasel ist die Autorin des Buches „Der tanzende Lehrer“. Dieses Buch tänzelte in ihr Leben, denn eigentlich ging sie nicht nach Neuseeland, um dort ein Buch zu schreiben. Doch all das, was sie in der Schule ihrer Töchter erlebte, ließ ihre Feder nicht ruhen. Sie besuchte mehrere Schulen. Saß mit im Unterricht. Sprach mit den Lehrern, die erstaunlich offen auf all ihre „deutschen“ Fragen antworteten. Sie beobachtete die Kinder. In ihrem Buch „Der tanzende Lehrer“ beschreibt sie ein vollkommen anderes Schulsystem. Ein System, in dem die Kinder gefördert und nicht beschnitten werden. Ein System, in denen die Kinder so sein dürfen, wie sie sind und nicht zurechtgebogen und damit zum Krüppel gemacht werden. Eigentlich müsste dieses Buch für jeden verständlich sein und nicht nur, weil es in einem sehr guten Stil geschrieben ist. Eigentlich müsste die Botschaft gut zu erkennen sein und nicht nur, weil die Autorin über diese immer wieder schreibt. Eigentlich. Doch ich fürchte zu viele abwinkende Hände, zu viele zuckende Schultern. Vielleicht haben Sie mit ihren skeptischen Blick Recht. Gewiss. Vielleicht gibt es keinen Weg zurück. Vielleicht lässt sich nichts mehr ändern. Im Großen. Aber sehr wohl im Kleinen, denn in diesem Buch leben so viele bewegende Gedanken, dass man sicher den Einen oder Anderen nutzen kann. Es sind kleine Schritte, die allerdings eine große Wirkung haben können. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich mit dem was ist, nicht zufrieden geben. Allen, die nach einer Lösung suchen. Allen, die noch daran glauben, dass es auch anders geht. Und allen, die eigentlich wissen: nicht die heutigen Kinder sind anders sondern das System ist falsch. Die unruhigen, aufgedrehten, lauten Kinder sind nur ein Ergebnis. Ein trauriges noch dazu. Und auch das wissen wir. Eigentlich.

Ein Sachbuch, gut zu lesen und zu verstehen, das dringend angewandt werden MUSS!
von Daggy am 25.08.2019

Wenn ich es entscheiden dürfte, würde ich dieses Buch jedem Lehrer an die Hand geben und hoffen, dass es dann eine kleine Schulrevolution gibt und gefordert wird das unsere Schulen nach neuseeländischem Vorbild umgestaltet werden. Dieses Buch beschreibt den Schulalltag am anderen Ende der Welt so friedlich und liebevoll, dass m... Wenn ich es entscheiden dürfte, würde ich dieses Buch jedem Lehrer an die Hand geben und hoffen, dass es dann eine kleine Schulrevolution gibt und gefordert wird das unsere Schulen nach neuseeländischem Vorbild umgestaltet werden. Dieses Buch beschreibt den Schulalltag am anderen Ende der Welt so friedlich und liebevoll, dass man sich fragt, warum ist Schule nicht überall so? Es liegt nicht daran, dass dieses kleine Land mit nicht mal 5 Millionen Einwohnern keine Probleme hätte. Aber man hat sie schon in den 1980er Jahren angepackt. Man hat vieles geändert, wie zum Beispiel die Finanzierung. So darf jede Schule Geld verwalten und kann Hilfsprojekte für die Schüler selbst entscheiden. Die Gelder werden auch unterschiedlich verteilt, so bekommen Schulen in armen Vierteln mehr, die in reichen Gegenden müssen durch die Eltern unterstützt werden. In den Klassen, die wie Wohnzimmer eingerichtet sind, werden bis zu 50 Kinder von mindestende zwei Lehrern unterrichtet. Zwei Kollegen, die sich ergänzen und unterstützen. Es wird getanzt und gesungen, ein Thema wird als Projekt in allen Fächern besprochen. Dazu gehören Experimente und Erfahrungen in der Natur. Beim Schreiben ist es wichtig die Wörter zu lieben und immer neue Wörter für einen Begriff zu finden. "Wir müssen den Kindern einen Grund geben zu schreiben." Beim Rechnen geht es mehr um die verschiedenen Lösungswegen, als um das Ergebnis. "Mathematik ist Detektivarbeit." Aber was viel wichtiger ist, Fehler werde als gut empfunden, auch Lehrer machen Fehler und sie geben es zu, damit die Schüler sich nicht schlecht fühlen. Es gibt ein landesweit verbindliches und verständliches Curriculum, das die Schlüsselkompetenzen festgelegt "Denken, Symbole und Sprache benutzen, zu anderen in Beziehung treten, einen Beitrag leisten und sich selbst managen." Den Kindern werden Werte, wie Respekt und Resilienz vermittelt und Whanaungatanga, das bedeutet "für andere zu sorgen, weil ihr Geschick untrennbar mit dem eigenen verbunden ist." Wissenschaftler erarbeiten Ideen für Schüler, Lehrer werden im Unterricht geschult, Ideen werden landesweit übernommen und mir scheint, die Lehrer haben Freude an ihrer Arbeit. Ich würde mir sehr wünschen, wenn es hier auch ein wenig davon gäbe. Unsere Kinder würden glücklicher zur Schule gehen, besser lernen und dadurch zu selbstbestimmten Erwachsenen werden.