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Todesblues in Chicago

Roman

City Blues Quartett Band 2

Ray Celestin

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Beschreibung

Wenn Al Capone einen Auftrag erteilt, sollte man ihn lieber annehmen ...
Chicago 1928. Bei einer illustren Party werden mehrere Mitglieder der High Society vergiftet. Mafiaboss Al Capone engagiert seinen Freund Dante, er soll herausfinden, wer für den Tod seiner Verbündeten verantwortlich ist. Dante nimmt den Auftrag widerstrebend an - denn er hat ein Geheimnis, das er vor Capone bewahren muss. Währenddessen suchen die Pinkerton-Detektive Ida und Michael eine vermisste Fabrikantenerbin. Die Spuren führen ins Rotlichtmilieu und in die Hinterzimmer der Jazzclubs. Ihre Wege kreuzen sich mit Dantes - und als sich herausstellt, dass die beiden Fälle zusammenhängen, sehen sich die drei Ermittler mit einem Täter konfrontiert, der ebenso mächtig wie wahnsinnig ist ...

»Ray Celestin nimmt sich viel Zeit dafür, die damalige Zeit in Worte zu fassen und lässt uns in die 20er Jahre reisen, indem er auf fast schon meisterhafte Weise reelle Ereignisse und Personen mit fiktiver Handlung verknüpft.«, buchszene.de, 17.04.2019

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.04.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492993135
Verlag Piper
Originaltitel Dead Man's Blues
Dateigröße 4905 KB
Übersetzer Elvira Willems
Verkaufsrang 34108

Weitere Bände von City Blues Quartett

Buchhändler-Empfehlungen

Todesblues in Chicago

S. Lamberty, Thalia-Buchhandlung Köln

In dem zweiten Band seines City Blues Quartetts führt uns Ray Celestin in das Chicago von 1928. In mitten eines fiebrig heißen Sommers ermitteln David Talbot und Ida Davis im Vermisstenfall einer reichen Erbin. Auch der Tatortfotograf Jacob Russo hat sich in einen besonders vertrackten Fall verbissen, der persönlicher ist, als er es wahrhaben möchte und der Gentleman Gauner Dante "the Gent" Sanfelippo ermittelt nach einem Giftanschlag sogar auf Anweisung von Mafiapaten Al Capone persönlich. Und alle Hinweise der unterschiedlichen Verbrechen deuten auf eine große Verschwörung hin... "Todesblues in Chicago" ist ein wunderbarer, spannender Mix aus Fakten und Fiktion und erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Zum Glück sind noch zwei weitere Teile angekündigt! Großartig!

Bärenstarker Histo-Krimi

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Da war echt schwer was los, 1928 in Chicago! Der 2. Teil des „City Blues Quartett“ von Ray Celestine lässt den Leser nach fast 600 packenden Seiten atemlos zurück, nachdem man wieder aufgetaucht ist aus dem brodelnden Gemisch aus Drogen, Prostitution, (Mafia-) Kriminalität, Prohibition und kaum erträglicher Hitze. Dazu passend liegt über dem Geschehen eine Atmosphäre der Düsternis, ein Blues, der Todesblues. Alles in Allem ist dies ein ganz starker Krimi, gespickt mit historischen Fakten. Besser noch als Band 1 und für Band 3 darf man einiges erwarten!

Kundenbewertungen

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Nr. 2 aus der Reihe ist sogar noch besser als der Erste Band
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich konnte das Buch fast nicht weglegen, in 3 Tagen durch und sofort Band 3 bestellt! Der Aufbau der Kapitel weicht etwas ab vom ersten Band, was mir persönlich gefällt, da es nicht repetitif ist und frischer wirkt.

Tod und Blues in Chicago
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der zweite Fall für die zwei Detektive Ida und Michael. Das Duo sucht nach einer verschwundenen jungen Frau. Gleichzeitig bricht nach langer relativer Ruhe in New Orleans ein Machtkampf zwischen zwei Verbrecherclans aus. Spannend zu lesen, mit viel Atmosphäre und Musik.

Wenn dich der Todesblues packt
von Anja L. von "books and phobia" am 02.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn dieses Buch eines war, dann hot, hot, hot. Dies lag allerdings nicht nur daran, das im Buch gerade ein unsägliche Hitze herrschte, sondern auch, weil die Story mit seinen Wendungen und interessanten Geschehnissen mir durchweg einheizte. Ich las dieses Buch übrigens auf Empfehlung und das ohne den Vorgänger zu kennen. Meine ... Wenn dieses Buch eines war, dann hot, hot, hot. Dies lag allerdings nicht nur daran, das im Buch gerade ein unsägliche Hitze herrschte, sondern auch, weil die Story mit seinen Wendungen und interessanten Geschehnissen mir durchweg einheizte. Ich las dieses Buch übrigens auf Empfehlung und das ohne den Vorgänger zu kennen. Meine anfänglichen Sorgen nicht in die Geschichte zu finden, verpufften aber schnell, da ich hier in ein völlig neues Abenteuer rutschte, welches nur selten die Vorgeschichte mit einbaute. Trotzdem werde ich den Vorgänger nachholen, denn sowohl Zeit, als auch Charaktere und deren Geschichten interessieren mich doch sehr. Mit seinen fast 600 Seiten ist die Geschichte natürlich etwas länger, schaffte es jedoch mich zu keinem Zeitpunkt zu langweilen oder mich zu verwirren. Dies fand ich besonders beeindruckend, da es eine ganze Wagenladung an Charakteren gab. Diese auseinander zu halten, war jedoch kein Problem, da ihre Persönlichkeiten so haargenau festgesetzt wurden, dass ich schon bei der bloßen Nennung einiger von ihnen, sofort ein Bild vor Augen hatte. Es wurde auch nie lästig neue Figuren im Buch zu begegnen, da diese immer gut mit in die Geschehnisse eingearbeitet wurden. Einen wirklichen Hauptcharakter gab es aus meiner Sicht nicht, da es einfach eine handvoll Personen gab, denen man folgte und durch die man in neue Gebiete vordrang. Auch wenn das Buch weit vor meiner Zeit lag, ergötzte ich mich an den beschriebenen Alltagsgegenständen oder Feinheiten. Es machte sehr viel Spaß durch diese Zeit zu gehen, besonders da zu jener gerade die Prohibition war, welche die Herstellung, den Transport und den Verkauf von Alkohol untersagte. Doch wer jetzt meint, das nur fleißig Wasser im Buch getrunken wurde, der liegt vollkommen daneben. Tatsächlich war ich überrascht, wie süffig es zuging. Hier kam ich auch immer etwas ins Zweifeln, da es Geschäfte gab, in denen man geschmuggelten Alkohol trinken konnte. Diese waren zwar stets als geheim oder getarnt ausgewiesen, waren aber komischerweise auch für jedermann zugänglich und sogar sehr reichlich gesät. Auch an Drogen mangelte es nicht. „Der Jazz hat sich durchgesetzt, weil er ein Ausdruck der Zeiten ist, der atemlosen, energischen, hyperaktiven Zeiten, in denen wir leben.“ Leopold Stokowski, 1924 Die Thematik des Buches zusammenzufassen fällt mir recht schwer, da es neben den 3 Verbrechen, auch um die Zeit an sich ging. Zwar waren die Bandenkriege ein großer Bereich, welcher mit interessanten Informationen punkten konnte, aber auch der im Buchtitel genannte Todesblues bekam mehr als genug Platz in der Geschichte. Trotzdem hätte ich mich zu dieser Zeit aus der Stadt herausgehalten, da man nie wusste, wo als Nächstes etwas Größeres geschehen könnte. Kurz und knapp, es wird hin und wieder sehr brutal. Von kleinen Keilereien bis hin zu traumatisierenden Morden war alles dabei. Doch trotz dieser Brutalität, schafften es hin und wieder auch emotionale Momente an die Oberfläche, die dann aber auch direkt ins Herz trafen. Mehr als einmal liefen mir die Tränen herab, da mich die Trauer überrollte. Verheult, manchmal wütend, dann mal wieder erstaunt und gefesselt, durchlebte ich wohl emotional alles, was mein Körper hergeben konnte. Ein echtes Erlebnis. Als es dem Ende zuging, überraschte mich das Buch dann schließlich noch mit einem Moment, in dem ich außer einen WOW, nicht viel herausbringen konnte. Dieser wird natürlich nicht verraten, aber lasst euch gesagt sein, das er euch zu einem Film führen wird. Nachdem Beenden der Story, gab es schließlich noch ein grandioses Glossar, welches Begriffe und Charaktere noch einmal näher erklärte. Ich mag diese Art von Informationsquellen, da ich ellenlange Beschreibungen in Büchern immer sehr zäh und ermüdend finde. So wurde mir auch diesmal überlassen, über was ich mich näher erkunden möchte und hatte daran sichtlich meine Freude. Dies trifft übrigens auf das gesamte Buch zu, welches meine Erwartungen mehr als übertraf. Mein Fazit Dieses Buch kann ich mit einem Wort zusammenfassen: Faszination. Das Eintauchen in Chicagos Unterwelt und die Machenschaften der damaligen Zeit waren eine abenteuerliche Reise, die ich jedem nur empfehlen kann. Besonders der lebendige Schreibstil hatte es mir angetan, da ich durch ihn ein Kopfkino der Extraklasse erleben durfte. Wirkliches großes Kino im Buchformat.

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