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Düsternbrook

Roman

Axel Milberg

(32)
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Beschreibung

Das Kieler Villenviertel Düsternbrook ist die ganze Welt.
Hier wächst Axel behütet auf und fühlt sich doch oft fremd. Wie er versucht, sich zurechtzufinden und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, erzählt Axel Milberg mit Empathie, Humor und einem verträumten Ton. Als die populäre Theorie vom Wirken Außerirdischer die Stadt erreicht, scheint sie für Axel viele Merkwürdigkeiten zu erklären. Mit dem rätselhaften Verschwinden einiger Jungen wird die Heimat vollends unheimlich und der Wunsch auszubrechen übermächtig. Ein spannender Familien-, Adoleszenz- und Heimatroman, der die bürgerliche Welt als schützend und bedroht, liebevoll und düster darstellt.

»schreiben kann der Kommissar!«, Bild am Sonntag, 05.05.2019

Axel Milberg, geboren in Kiel, wuchs dort in Düsternbrook auf. Nach dem Abitur an der Gelehrtenschule begann er ein Literaturstudium in Kiel, zog aber bald nach München, wo er von 1979 bis 1981 an der Otto Falckenberg Schule das Schauspielstudium absolvierte. Von Dieter Dorn wurde er direkt an die Münchner Kammerspiele engagiert und spielte die nächsten fünfzehn Jahre fast ausschließlich Theater. Mit den Kinofilmen »Nach Fünf im Urwald«, »Hannah Arendt« und »Rossini« und den Fernsehmehrteilern »Jahrestage« und »Es geschah am helllichten Tage« wurde er einem Millionenpublikum bekannt und ist als Klaus Borowski einer der beliebtesten Tatort-Kommissare.
Mit seiner Frau Judith, einer Kunsthistorikerin und Malerin, und ihrem gemeinsamen Sohn lebt er in München. Aus früheren Beziehungen haben sie drei erwachsene Söhne.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492993333
Verlag Piper
Dateigröße 2991 KB
Verkaufsrang 9261

Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Locker und äußerst unterhaltsam erzählt Milberg aus seiner Kindheit. Einfach zum Schmunzeln und miterleben. Für Fans ein wahres Plus, für alle anderen eine schöne Reise nach Kiel, die zu unterhalten weiß.

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung

Axel Milberg schildert in kurzen, chronologischen Episoden Anekdoten aus seiner Kindheit und Jugend und wie er schlussendlich zur Schauspielerei gekommen ist. Unterhaltsam erzählt, bietet dieser Roman zudem tolle Einblicke in den Kieler Stadtteil Düsternbrook.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
7
13
6
5
1

lebensgeschichte in kleine portionen
von einer Kundin/einem Kunden aus Luterbach am 10.10.2020

die kinder- und jugendjahre werden in einem sehr eigenwilligen stil erzählt, manchmal zusammenhängend, manchmal ganz zerhackt. aber doch hat ich immer wieder das gefühl die geschichten sind so auf axel milberg "hereingeprasselt" ohne sie zu sortieren. gewöhnungsbedürftig- darum nur 3 sterne

Düsternbrook
von leseratte1310 am 16.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Protagonist dieser Geschichte, Alex, wächst behütet im Kieler Villenviertel Düsternbrook auf und in diesem Buch gibt er uns Einblick in seine Kindheit und Jugend. Der Schauspieler Axel Milberg erzählt uns die Geschichte in vielen kleinen Episoden, aber ohne einen roten Faden. Auch wenn die kleinen Geschichten manchmal humo... Der Protagonist dieser Geschichte, Alex, wächst behütet im Kieler Villenviertel Düsternbrook auf und in diesem Buch gibt er uns Einblick in seine Kindheit und Jugend. Der Schauspieler Axel Milberg erzählt uns die Geschichte in vielen kleinen Episoden, aber ohne einen roten Faden. Auch wenn die kleinen Geschichten manchmal humorvoll sind, so kam für mich mehr Düsternis herüber, eben Düsternbrook. Vielleicht fehlten mir auch einfach Emotionen, denn alles wurde recht teilnahmslos erzählt. Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn der Autor fabuliert offensichtlich gerne. So bekommen wir Einblick in die kindliche Gedankenwelt des kleinen und des etwas größeren Alex. Wir erfahren, wie er versucht, sich in seiner Welt zurechtzufinden. Ich bin ebenfalls in jener Zeit aufgewachsen und beim Lesen kamen Erinnerungen an meine Kindheit und Jugendzeit hoch. Ich weiß ebenfalls noch genau, welche Diskussionen die Thesen von Erich von Däniken ausgelöst haben. Als dann Jungen aus dem Viertel verschwinden, möchte Alex diesem geordneten engen Leben entfliehen. Auch wenn dieser Roman fiktiv ist, so scheinen doch biografische Erlebnisse des Autors immer wieder durch. Mich konnte dieses Buch einfach nicht fesseln.

Axel erzähl doch mal
von einer Kundin/einem Kunden aus Gudensberg am 16.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Düsternbrook kommt etwas düster daher. Der Mief der 50er und 60er scheint durch. Es sind Erinnerungsbrocken oder- kleine Splitter, die heraufbrechen und mit dem Heranwachsen etwas realistischer werden. Was jetzt wahr oder erdacht ist, ist egal. Man erlebt die Welt von damals in einem Kieler Vorort. Die allmächtige Mutter, die... Düsternbrook kommt etwas düster daher. Der Mief der 50er und 60er scheint durch. Es sind Erinnerungsbrocken oder- kleine Splitter, die heraufbrechen und mit dem Heranwachsen etwas realistischer werden. Was jetzt wahr oder erdacht ist, ist egal. Man erlebt die Welt von damals in einem Kieler Vorort. Die allmächtige Mutter, die an der Macht festhalten will und die Kameraden, die ihr eigenes Leben führen. Es sind kleine Episoden, die den Autor beim Heranwachsen begleiten nicht unbedingt in einem verbindlichen Erzählton, sondern das Aufblitzen der Erinnerungen. Natürlich alles verbunden mit Axel Milberg, dem bekannten Schauspieler. Aber man sollte das Buch eigentlich getrennt von ihm betrachten. Einfach mitnehmen als eine Erinnerung an die Kindheit der 50er und 60er.

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