Der kleine Prinz

Neuübertragung

Antoine de Saint-Exupery

(35)
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Beschreibung

[Le Petit Prince, mit den Zeichnungen des Verfassers, übertragen von Heinz Schwarzinger nach der Ausgabe Éditions Gallimard, Paris 1946–2016]

Der kleine Prinz – eine Herzensangelegenheit

Nachwort zur Neuübertragung

»A rose is a rose is a rose is a rose …« Die Formel Gertrude Steins könnte auf Saint-Exupérys Märchen gemünzt sein, so geheimnisvoll bleibt das allzu menschliche (weibliche) Symbol auf dem Asteroid-Planeten B 612. Wie die meisten vielschichtigen Texte rief er so manche Deutung und Auslegung hervor, historische, biographische und tiefenpsychologische Interpretationen. Was mich jedoch am stärksten berührte und interessierte, war der undefinierbare Zauber, der ungeheure Charme dieser Erzählung. Wie kommt es, dass sie so viele Menschen fasziniert? Der kleine Prinz steht hinter Bibel und Koran mit über 140 Millionen verkauften Exemplaren an dritter Stelle auf der globalen Bestsellerliste, er ist in – je nach Quelle – 140 bis 260 Sprachen, Dialekte usw. übersetzt worden, zuletzt in die interstellare klingonische Kunstsprache: ta’puk mach … Um der Sache auf den – poetischen – Grund zu gehen, übertrug ich sie in die deutsche Sprache, mit ihren heutigen rhythmischen und syntaktischen Strukturen, mit ihrem gegenwärtigen, kürzeren Atem als vor 70 Jahren. Auch der lexikalische Bereich ist dem heutigen Gebrauch angenähert, jedoch ohne brutale Eingriffe in das eher zarte Sprachgefüge des Originals.

Ist die erste Übersetzung (von Grete und Josef Leitgeb, erschienen 1950) trotz einiger Irrtümer und Abweichungen relativ textgetreu, so bekam sie naturgemäß immer mehr Patina und liest sich heute, als wäre sie schwerfällig. Und auf die Lesbarkeit kommt es sehr stark an. Meine Erforschung des Textes ging hauptsächlich in diese Richtung: Wie sensibel, wie harmonisch verläuft die Vermittlung der Worte und Bilder an/durch den (Vor-)Leser, wie sehr ist er durch dieses moderne Märchen in den Bann gezogen? Wie stark bilden sich die Fäden aus zwischen den fiktiven Figuren und Landschaften einerseits und dem Zuhörer in der Jetztzeit? Pulst dieses Gefühl der Freundschaft, der Liebe – und der Trauer – in ähnlich unsentimentaler Weise durch die Erzählung wie zur Entstehungszeit? Was liegt noch hinter dem Sog dieser Geschichte, wie lässt sich das Unausgesprochene hinter den Worten erahnbar, erfühlbar machen? Da ich vor allem Theater übersetze, habe ich mit der Zeit ein Gehör für ebendieses Ungesagte entwickelt. Mit eher unscheinbaren Worten, immer eng am Original entlang, galt es, die literarische Form und die »Melodie« herzustellen – hier eigentlich mehr Rhythmik als Melodie. Im Original schwankt der Text stets zwischen verschiedenen Sprachebenen und -rhythmen, wenn das lexikalische Niveau dabei auch ziemlich konstant bleibt und kaum je ins Umgangssprachliche kippt. Das konnte ich im Deutschen beibehalten und durchaus nachvollziehen und derart, so hoffe ich, einen deutschen »Originaltext« schaffen, der die gleiche Wirkung wie der französische hat: Traumhaftes wirklich erscheinen zu lassen, Märchenhaftes real.

(Heinz Schwarzinger)

Antoine de Saint-Exupéry: geboren am 29. Juni 1900 in Lyon, wuchs er zunächst auf Gütern der Familie in Südfrankreich auf. Im Juli 1912 wurde er während der Sommerferien in Ambérieu-en-Bugey zum ersten Mal auf einen Flug mitgenommen, von einem Piloten, dem er vorgelogen hatte, eine Erlaubnis seiner Mutter dafür zu haben. 1920 bis 1921 studierte er Architektur an der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris, jedoch ohne Abschluss. Saint-Exupéry absolvierte seine Pilotenausbildung, indem er privat Flugstunden nahm. 1926 wurde er beim Bodenpersonal der Luftfrachtgesellschaft Latécoère eingestellt. Als Pilot flog er zunächst die Etappe Toulouse-Casablanca, dann Casablanca-Dakar. 1931 heiratete er Consuelo Suncìn Sandoval. 1934 wurde er von der neuen Air France eingestellt. Er ging danach teils als Streckenpilot nach Westafrika, teils betätigte er sich als Versuchspilot für Wasserflugzeuge (wobei er einmal fast ertrank). Am 29. Dezember 1935 stürzte er bei einem Versuch, den Streckenrekord Paris-Saigon aufzustellen, 200 Kilometer vor Kairo in der ägyptischen Wüste ab, nachdem es bei schlechter Sicht zu einer Bodenberührung gekommen war. 1938 machte er den Versuch eines Rekordfluges New York-Feuerland (Südargentinien), stürzte aber in Guatemala ab und wurde schwer verletzt. Am 31. Juli 1944 startete Saint-Exupéry morgens vom Flughafen Bastia aus zu seinem planmäßig letzten Aufklärungsflug nach Grenoble und blieb verschollen..
Heinz Schwarzinger (auch genannt Henri Christophe), geboren am 29. Mai 1945 in Klagenfurt; lebt in Paris. Freier Übersetzer Französisch-Deutsch, Deutsch-Französisch; Herausgeber von Horváths Gesamtwerk und des Theaters Arthur Schnitzlers in Frankreich; Konzeption und Leitung der Österreichischen Theaterwochen in Paris und der Tage des französischsprachigen Theaters in Wien. Produktionsdramaturg, Regisseur, Leiter zahlreicher Übersetzerseminare. Österreichischer Staatspreis für literarisches Übersetzen, 1991.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 92
Erscheinungsdatum 19.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99028-808-5
Verlag Bibliothek der Provinz
Maße (L/B/H) 21,7/15,2/1,4 cm
Gewicht 290 g
Originaltitel Le Petit Prince
Abbildungen mit Abbildungen
Übersetzer Heinz Schwarzinger

Buchhändler-Empfehlungen

Einfach unglaublich!

Lisa Bechte, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Eine wunderschöne und kindgerechte Interpretation des Klassikers!! Dieses Bilderbuch ist eine meiner absoluten Lieblingsausgaben des kleinen Prinzen! Ein Bilderbuch, dessen Illustrationen, absolut jeden in seinen Bann ziehen!!

"Der kleine Prinz" als Bilderbuch

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Diesen durchillustrierten kleinen Prinzen können Sie auf jeden Fall mit ihren (Grundschul-)Kindern lesen. Allerdings sollten Sie sicher sein, das sie das Ende des Kleinen verkraften... Behutsam eingekürzt und mit den märchenhaft-verträumten Bildern Valeria Docampos versehen, ist die hier klassische Geschichte des kleinen Prinzen, der auf einen abgestürzten Piloten trifft und eigentlich nur wieder zurück auf seinen Planeten möchte, allerdings auch für Große ein Augenschmaus. Viel Vergnügen beim Betrachten und Merksätze notieren !

Kundenbewertungen

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Ein modernes Märchen: poetisch, berührend und philosophisch. Ein Klassiker für Groß und Klein.
von Fernweh_nach_Zamonien am 04.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Der kleine Prinz lebt auf einem winzigen Planeten mit drei Vulkanen, Affenbrotbäumen und einer Rose, die er hegt und pflegt. Auf der Suche nach Freunden und dem Sinn des Lebens unternimmt er eine Reise von Planet zu Planet bis er schließlich auf den Fuchs trifft, der im die Augen öffnet. Auf der Erde, genauer i... Inhalt: Der kleine Prinz lebt auf einem winzigen Planeten mit drei Vulkanen, Affenbrotbäumen und einer Rose, die er hegt und pflegt. Auf der Suche nach Freunden und dem Sinn des Lebens unternimmt er eine Reise von Planet zu Planet bis er schließlich auf den Fuchs trifft, der im die Augen öffnet. Auf der Erde, genauer in der Wüste Sahara, begegnet der kleine Prinz einem Piloten, der notlanden musste. Er erzählt dem Fremden von seiner abenteuerlichen Suche und den daraus gewonnenen Lehren und Weisheiten. Mein Eindruck: Bekannt ist dieses kleine Büchlein hauptsächlich für einige seiner Zitate. "Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennenzulernen. Sie kaufen alles fertig bei den Händlern. Aber da es keine Händler für Freunde gibt, haben die Menschen keine Freunde mehr." (vgl. S. 67, Kapitel XXI) "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." (vgl. S. 71, Kapitel XXI) Doch auch fernab von Deutschunterricht oder Theater-AG lohnt es sich, die fantasievolle und philosophische Geschichte zu lesen ;-) Der Leser wird Teil einer faszinierenden Reise und lernt wie der wissbegierige kleine Prinz mit jedem neuen Planeten wertvolle und wichtige Erkenntnisse. Man wächst sozusagen mit dem Protagonisten. Sprachlich leicht verständlich und doch wunderschön erzählt und während für jüngere Leser das Abenteuer im Vordergrund steht (sich nicht bei allem der Sinn sofort erschließt), lesen Ältere auch zwischen den Zeilen und entdecken die philosophischen und melancholischen Ansätze. Ein Kinderbuch-Klassiker mit einer berührenden und faszinierenden Geschichte über Heimat, Freundschaft und Liebe. Fazit: Ein zeitloses und fantasievolles Märchen, warmherzig und poetisch erzählt mit zauberhaften Illustrationen. Ein außergewöhnliches (Vor-)Lesevergnügen Jung und Alt! ... Rezensiertes Buch "Der kleine Prinz - Jubiläumsausgabe" aus dem Jahr 2019

Ein absolutes MUSS für jedes Bücherregal
von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2021
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Als der Berufspilot und Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry im Jahr 1943 seinen ‘Kleinen Prinzen’ erfand, konnte er nicht ahnen, welch gewaltiger Welterfolg sein Büchlein werden sollte. Die philosophisch-poetische Geschichte vom kleinen Prinzen, der auf der Suche nach Freunden allerlei seltsame Planeten bereist, übt ungebroc... Als der Berufspilot und Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry im Jahr 1943 seinen ‘Kleinen Prinzen’ erfand, konnte er nicht ahnen, welch gewaltiger Welterfolg sein Büchlein werden sollte. Die philosophisch-poetische Geschichte vom kleinen Prinzen, der auf der Suche nach Freunden allerlei seltsame Planeten bereist, übt ungebrochene Faszination aus. Das moderne Märchen berührt mit seinem Plädoyer für Menschlichkeit Leserinnen und Leser jeden Alters und wurde vom Autor selbst mit Illustrationen versehen. Das ideale Buch zum Verschenken oder Geschenktbekommen. Wie die meisten bestimmt, kenne auch ich dieses Buch aus meiner Kindheit und habe die Geschichte damals schon toll gefunden. Es ist einfach zu lesen und die Illustrationen sorgen nebenher für eine schöne Abwechslung, ebenso kurbeln sie die Vorstellungskraft dabei noch etwas an. Wahrlich eine Geschichte für Jung und Alt, gleichzeitig auch ein wundervolles Geschenk. - Ein Muss für jedes Bücherregal!

Unser Lieblingsbuch!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das immerwährende Meisterwerk über Freundschaft und Menschlichkeit! Die Geschichte wurde gekürzt und kindgerecht umgeschrieben aber die Handlung wurde nicht geändert. Die Illustrationen sind wunderschön und man taucht in die Geschichte ein. "Und so war ich froh und alle Sterne über mir lachten leise"

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