Meine Filiale

Effingers

Roman

Gabriele Tergit

(17)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
28,00
28,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

14,00 €

Accordion öffnen
  • Effingers

    btb

    Sofort lieferbar

    14,00 €

    btb

gebundene Ausgabe

28,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

14,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

»Effingers« ist ein Familienroman – eine Chronik der Familie Effinger über vier Generationen hinweg. Außer dass sie Juden sind, unterscheidet sich ihr Schicksal in nichts von dem anderer gutsituierter gebildeter Bürger im Berlin der Jahrhundertwende. Alle fahren sie im sich immer wiederholenden Lebenskarussell, das sich durch Glück, Schmerz, Leichtsinn, Erfolg und Scheitern dreht. »Effingers« ist ein typisch deutsches Bürgerschicksal in Berlin, wie es das der »Buddenbrooks« in Lübeck war.
Als der Nationalsozialismus sich breitmacht, wird das deutsche Schicksal zu einem jüdischen. Wer wachsam ist, wandert aus.
Die Geschichte der Familie Effinger beginnt mit einem Brief des 17-jährigen Lehrlings Paul Effinger, und sie endet mit einem Brief: dem Abschiedsbrief des nunmehr 80-Jährigen kurz vor seiner Deportation in die Vernichtungslager.

»An den alten Fontane fühlte ich mich erinnert, an dessen meisterliche Schilderungen aus der Berliner Gesellschaft jener Jahrzehnte, in den Gabriele Tergits Roman einsetzt.«
Axel Eggebrecht, Nordwestdeutscher Rundfunk

»Das umfangreiche Buch ist, um es mit drei deutlichen Worten zu sagen, erstaunlich, mutig und bedeutend.«
Axel Eggebrecht, Nordwestdeutscher Rundfunk

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 900
Erscheinungsdatum 19.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89561-493-4
Verlag Schöffling
Maße (L/B/H) 21,3/14,1/6 cm
Gewicht 1034 g
Abbildungen Umschlagbild von Lesser Ury
Auflage 1. Auflage - Neuausgabe
Verkaufsrang 48814

Buchhändler-Empfehlungen

Ein beeindruckender Epochenroman

Petra Scharfenberg , Thalia-Buchhandlung Gummersbach

Die Gerichtsreporterin Gabriele Tergit erzählt in ihrem erstmals 1951 erschienenen Roman "Effingers" die Geschichte einer jüdischen Familie über vier Generationen hinweg. Es ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein Gesellschaftsroman, der zugleich deutsche Geschichte von 1878 bis 1948 vermittelt, ohne belehrend zu sein. Sehr beeindruckend beschreibt die Autorin, wie sich das Leben der Familie Effinger durch die politischen und sozialen Umbrüche nach und nach drastisch verändert. Ein sehr lesenswerter Roman, für den man sich aufgrund seiner Komplexität Zeit nehmen sollte.

Ein epochales Werk, das jede*r gelesen haben sollte!

Henrike Irmscher, Thalia-Buchhandlung Halle

„Effingers“ erzählt auf 900 Seiten, in sagenhaften 150 Kapiteln und über vier Generationen hinweg die Geschichte einer jüdischen Familie vom Kaiserreich um 1970 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. Es ist ein detailliertes, scharf beobachtetes Buch voll feiner Ironie und Spitzen gegen die gut situierte, bürgerliche Gesellschaft – Gabriele Tergit beschreibt die Wünsche, Hoffnungen und Träume der unterschiedlichsten Charaktere: Von barock angehauchten, genussorientierten Bürgern bis hin zu exzentrischen Künstlerinnen und modernen Großstädtern des babylonischen Berlins. Der opulente Roman beginnt mit der Geschichte Paul Effingers, der sich als Fabrikant selbstständig macht und in die reiche Bankiersfamilie Oppner heiratet – wodurch die Familie Effinger einen rasanten Aufstieg erfährt, bis ihnen die patriotische Heimatliebe schlussendlich zum Verhängnis wird. In Effingers werden viele einzelne Geschichten der Familienmitglieder erzählt und miteinander verwoben; es geht um das schillernde Großstadtleben, um Etikette und Klassenmoral, familiäre Zwänge und die Befreiung aus ebenjenen. Es ist ein Roman, an dem Gabriele Tergit über zwei Jahrzehnte schrieb und der erst 2019 herausgegeben wurde – siebzig Jahre nachdem die Autorin das Manuskript vollendete. Es ist ein einzigartiger Familienroman, den man wohl am ehesten mit Thomas Manns „Buddenbrooks“ vergleichen kann, und an dem jede*r Freude haben wird, die oder der ein klein wenig Durchhaltevermögen mitbringt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
17
0
0
0
0

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 25.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieser kaum bekannte Roman ist eine große Entdeckung. Geschrieben von der jüdischen Autorin Gabriele Tergit ist das Buch mit den Buddenbrooks verglichen worden. Das stimmt teilweise. Effingers handelt vom Schicksal des jüdischen Bürgertums zwischen 1878 und 1945 anhand einer Familiensaga und wie bei den Buddenbrooks liegt der Fo... Dieser kaum bekannte Roman ist eine große Entdeckung. Geschrieben von der jüdischen Autorin Gabriele Tergit ist das Buch mit den Buddenbrooks verglichen worden. Das stimmt teilweise. Effingers handelt vom Schicksal des jüdischen Bürgertums zwischen 1878 und 1945 anhand einer Familiensaga und wie bei den Buddenbrooks liegt der Fokus auf der ökonomischen Entwicklung Das Werk erinnert auch an Fontane, liest sich aber viel leichter und nicht so schwerfällig. Die 150 Kapitel erzählen eine Fülle von Geschichten und so entsteht ein Opus Magnum Deutsch jüdischen Lebens, wunderbar erzählt und troz der Länge nie langweilig. Unbedingt lesenswert.

von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 10.08.2019
Bewertet: anderes Format

Was für ein Buch! Ja, Sie werden Zeit brauchen und keine Zeile, keine Minute bereuen: Faszinierende Charaktere, starke Milieus, spannend, fesselnd- "Effingers" ist große Literatur!

Faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2019

Opulente Familiengeschichte über 4 Generationen. 1951 erstmals erschienen. Berliner Bürgerschicksal und absolut lesenswert! Wer also mit 900 Seiten keine Probleme hat, sollte zugreifen.


  • Artikelbild-0