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Bella Stella

Eine deutsch-italienische Familiensaga

Holstein, 1922: Stella liebt das Leben auf Gut Friederkamp, wo ihr Vater als Verwalter arbeitet. Und sie liebt Carsten, den Sohn des Gutsbesitzers. Doch Carsten heiratet eine standesgemäße Frau. Und Stella wird nach dem Tod des Vaters einfach vom Hof gejagt. Mit gebrochenem Herzen und völlig mittellos strandet sie im Hafen von Hamburg.

Romagna, Italien: Lorenzo verdingt sich als Landarbeiter. Seine große Liebe gilt Giuseppina, der Tochter eines ehrgeizigen Kaufmanns. Als die Faschisten die Macht übernehmen, muss Lorenzo fliehen. Nach einer Odyssee durch etliche Länder landet er schließlich bei seinem Onkel in Hamburg.

Im sündigen St. Pauli erfahren Stella und Lorenzo große Armut, aber auch Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Doch werden sie auch ihre Herzen heilen können?

Eine packende deutsch-italienische Liebesgeschichte im Hamburg der 1920er Jahre - voller Zeitkolorit, dramatischer Wendungen und großer Gefühle.
Portrait
Hinter dem Pseudonym Brigitte Pasini verbirgt sich Brigitte Kanitz, die bereits zahlreiche erfolgreiche Romane publiziert hat. Sie lebt seit Jahrzehnten in Italien, hat aber noch einen Koffer in ihrer Heimatstadt Hamburg. Mit ihrer deutsch-italienischen Familiensaga «Bella Stella» verknüpft sie auch die spannende Geschichte ihrer eigenen Familie.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27616-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/4,5 cm
Gewicht 511 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein inhaltsreicher schlüssiger Roman einer imposanten Zeit, gepaart mit glänzenden Protagonisten und einem erstklassigen Schreibstil.

Kundenbewertungen

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Eine meiner schönsten Lese-Entdeckungen 2019!
von Monika Schulte aus Hagen am 02.10.2019

Das Jahr 1922. Stella, die Tochter des Gutsverwalters, liebt das Leben auf dem Land und sie liebt Carsten, den Sohn des Gutsherrn. Die beiden haben schon ihre Kindheit miteinander verbracht und für Stella steht fest, dass sie Carsten einmal heiraten wird. Sein Vater sieht das anders. Stella ist nicht standesgemäß. Als ihr Vater ... Das Jahr 1922. Stella, die Tochter des Gutsverwalters, liebt das Leben auf dem Land und sie liebt Carsten, den Sohn des Gutsherrn. Die beiden haben schon ihre Kindheit miteinander verbracht und für Stella steht fest, dass sie Carsten einmal heiraten wird. Sein Vater sieht das anders. Stella ist nicht standesgemäß. Als ihr Vater plötzlich stirbt, taucht bei der Beerdigung ihre Halbschwester Luna auf. Von deren Existenz hat sie bisher noch nicht einmal etwas geahnt. Stellas Ziehmutter legt ihr nahe, mit Luna nach Hamburg zu gehen und dort ein neues Leben zu beginnen. Lorenzo ist ein armer Landarbeiter in der Romagna. Seine große Liebe gilt Giuseppina, der Tochter eines Kaufmanns, doch meint sie es wirklich ernst mit ihm? Als Lorenzo sich mit den falschen Leuten anlegt, muss er zu seinem Onkel nach Hamburg fliehen. Das Leben in der Stadt haben sich beide anders vorgestellt. Hier herrscht Armut und oftmals Hunger. Während Stella ihrer Schwester im Laden hilft, bewährt sich Lorenzo, in dem er immer wieder neue Ideen einbringt, wie man das Geschäft zum Laufen bringt. Nach und nach wird aus dem kleinen Laden ein bekanntes Feinkostgeschäft und aus den Bewohnern des Hauses eine Wohngemeinschaft, die sich gegenseitig hilft und stützt. "Bella Stella" - ein ganz wunderbarer Roman mit überraschenden Wendungen! Mitreißend und atmosphärisch hat dieses Buch alles, um ein echter Erfolgsroman zu werden. Tiefsinnig und unterhaltsam mit vielschichtigen und interessanten Persönlichkeiten. Der Schreibstil äußerst angenehm und bildhaft. Als Leser ist man dabei. Man liebt, man leidet, man hofft. Von der ersten Seite an war ich begeistert und mochte gar nicht mehr aufhören. Eine meiner schönsten Lese-Entdeckungen 2019!

Damals in Hamburg
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2019

Stella lebt auf dem Gut Friederkamp, wo sie sich sehr wohl fühlt. Ihr Vater ist der Verwalter, er ist jedoch im Laufe der Jahre sehr griesgrämig geworden und es ist zunehmend schwerer mit ihm. Als ihr Vater stirbt ändert sich so einiges für sie. Ihre heimliche Liebe Carsten, Sohn des Gutsbesitzers heiratet und Stella geht nach H... Stella lebt auf dem Gut Friederkamp, wo sie sich sehr wohl fühlt. Ihr Vater ist der Verwalter, er ist jedoch im Laufe der Jahre sehr griesgrämig geworden und es ist zunehmend schwerer mit ihm. Als ihr Vater stirbt ändert sich so einiges für sie. Ihre heimliche Liebe Carsten, Sohn des Gutsbesitzers heiratet und Stella geht nach Hamburg... Der Italiener Lorenzo hat ein ähnliches Schicksal. Er liebt seine Giuseppina, aber diese scheint ab und zu nur mit ihm zu spielen und kommt aus besserem Hause als er. Als er aus der Heimat flieht, nimmt ihn sein Onkel in Hamburg auf. Dort kommen schwere Zeiten auf Lorenzo zu... Ich habe den flüssigen Schreibstil von Anfang an geliebt. Als Leser fühlt man sich direkt in das "damals" hineinversetzt und fühlt mit. Die geschichtlichen Ereignisse werden außerdem gut erzählt. Stella warmirvon Anfang an sympathisch, ihr Charakter hat eine besondere Tiefe gehabt. Klare Leseempfehlung - nicht nur für Liebhaber historischer Romane!

Leben und Überleben im Hamburg der 1920er Jahre
von Marlen aus Dresden am 14.09.2019

Stella hat es nicht leicht in ihrem Leben. Sie weiß nichts von ihrer Mutter, ihr Vater ist Gutsverwalter auf einem Landgut in Holstein und durch die Erlebnisse im ersten Weltkrieg ge-zeichnet. Nur durch Küchenmamsell Florentine erfährt Stella annähernd so etwas wie Mutterliebe. Heimlich träumt sie davon, den Sohn des Gutsbesitze... Stella hat es nicht leicht in ihrem Leben. Sie weiß nichts von ihrer Mutter, ihr Vater ist Gutsverwalter auf einem Landgut in Holstein und durch die Erlebnisse im ersten Weltkrieg ge-zeichnet. Nur durch Küchenmamsell Florentine erfährt Stella annähernd so etwas wie Mutterliebe. Heimlich träumt sie davon, den Sohn des Gutsbesitzers zu heiraten. Denn er ist scheinbar der Einzige, der sie ernst nimmt. Als Stellas Vater bei einem Unglück auf dem Hof stirbt, wird das Leben auf dem Hof noch schwieriger für sie. Just auf der Beerdigung ihres Vaters erscheint jedoch eine seltsam aussehende Frau auf dem Hof und erklärt, sie sei ihre Schwester und ihre Mutter würde noch leben… Stella hat nichts zu verlieren und so folgt sie ihrer Schwester nach Hamburg. Dort angekommen, muss sie sich ihr neues Leben hart erarbeiten. Als Leser begleitet man Stella dabei, wie sie sich Stück für Stück etwas aufbaut. An ihrer Seite dabei: die Hausgemeinschaft ihres Wohnhauses, die Stück für Stück zu ihrer neuen Familie wird. Im Klappentext ist von einer deutsch-italienischen Familiensaga die Rede – aber der italienische Teil war aus meiner Sicht deutlich weniger im Blickfeld als Stellas Geschichte. Die „zweite Hauptrolle“ im Buch spielt Lorenzo, ein italienischer Landarbeiter, den es nach einem handfesten Streit zwischen seiner und einer anderen italienischen Familie nach Hamburg zu seinem Onkel Rosario verschlägt. Rosario ist Teil von Stellas Hausgemeinschaft und so verknüpfen sich Stellas und Lorenzos Schicksale. Was mir besonders gefallen hat an dem Buch war der gefälli-ge, flüssige Schreibstil. Sobald ich mit dem Schmöker hinge-setzt habe, war ich versunken in die Geschichte. Dafür einen großen Pluspunkt! Weniger begeistert war ich allerdings von der „Liebesgeschichte“ zwischen Stella und Lorenzo, die über das gesamte Buch hinweg leider so gar nicht in Gang kommt. Erst auf den letzten Seiten ist ein Hauch von Romantik zu spüren und - zack – ist das Buch auch schon zu Ende. Hier hätte ich mir viel mehr zarte Bande gewünscht, die beim Leser auch als „Schmetterlinge im Bauch“ ankommen. Davon war leider wenig bis nichts zu spüren. Die Nebenfiguren fand ich allesamt gut ausgearbeitet, sie zeigen im Schmelztiegel Hamburg der 1920er Jahre die gesamte Bandbreite der Hamburger Einwohner auf: eine Kriegswitwe, die mit der NSDAP sympathisiert, ein homosexuelles Paar, das nur im Verborgenen liebt, eine Farbige, eine Kleinwüchsige… und eine jüdische Freundin des Hauses. Man könnte meinen, das sei ein bisschen viel „Diversität“ als dass es glaubhaft ist. Aber wo, wenn nicht in Hamburg nahe der Reeperbahn, hätte es so etwas tatsächlich geben können? Insofern hat es mich nicht gestört und die Hausgemeinschaft brachte tatsächlich viel Farbe in das Buch. Ich habe den Roman genossen, auch wenn er mich nicht in allen Details überzeugt hat (so kommt zum Beispiel auch nicht ein einziges Mal der Ausdruck „Bella Stella“ in der Handlung vor). Aber es war ein unterhaltsamer Ausflug in die 1920er Jahre und auch ein bisschen eine Liebeserklärung an die Stadt, die für viele eine der schönsten Deutschlands ist: Hamburg.