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Bella Stella

Eine deutsch-italienische Familiensaga

Brigitte Pasini

(11)
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Beschreibung

Nach dem Tod der Eltern strandet die junge Stella orientierungs- und mittellos am Hafen von Hamburg, wo sich Huren, Tagelöhner und Kriegsversehrte tummeln. Hier auf St. Pauli begegnet sie auch dem italienischen Landarbeiter Lorenzo, der vor den Faschisten in seiner Heimat geflohen ist. Lorenzo verliebt sich in Stellas blaue Augen und kreiert sternförmige Nudeln für sie. Durch die Rezepte seiner Familie gewinnt er Stellas Herz. Gemeinsam entwickeln sie ein erfolgreiches Geschäft mit einfachen Pastagerichten. Doch als Lorenzo nach Italien reist, um Lieferanten zu gewinnen, ahnt Stella, dass der Preis zu hoch sein wird …

Unterhaltsame Lektüre für lange Novemberabende mit Rezepten zum Nachkochen.

Hinter dem Pseudonym Brigitte Pasini verbirgt sich Brigitte Kanitz, die bereits zahlreiche erfolgreiche Romane publiziert hat. Sie lebt seit Jahrzehnten in Italien, hat aber noch einen Koffer in ihrer Heimatstadt Hamburg. Mit ihrer deutsch-italienischen Familiensaga «Bella Stella» verknüpft sie auch die spannende Geschichte ihrer eigenen Familie.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27616-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/4,5 cm
Gewicht 521 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 63512

Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein inhaltsreicher schlüssiger Roman einer imposanten Zeit, gepaart mit glänzenden Protagonisten und einem erstklassigen Schreibstil.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Deutsch-/Italienische Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Rosenheim am 08.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es gab solche Geschichten vermutlich zu hauf. Man kann sich gut in die Hauptdarsteller Stella und Lorenzo hineinversetzen. Wunderbar auch beschrieben, wie ein zusammenleben unterschiedlicher Menschen (reich, arm, schwarz oder weiß etc.) funktionieren kann. Ebenso die Schicksale, die diese Menschen durchlebt haben. Kann ich auf j... Es gab solche Geschichten vermutlich zu hauf. Man kann sich gut in die Hauptdarsteller Stella und Lorenzo hineinversetzen. Wunderbar auch beschrieben, wie ein zusammenleben unterschiedlicher Menschen (reich, arm, schwarz oder weiß etc.) funktionieren kann. Ebenso die Schicksale, die diese Menschen durchlebt haben. Kann ich auf jeden Fall empfehlen!

Eine überzeugende Familiensaga
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 22.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es zeigt im Hintergrund Hamburg in den Zwanzigerjahren. Die Farben sind sehr gut aufeinander abgestimmt und die junge Frau wird uns vom Klappentext vorgestellt. Alles zusammen ist es eine sehr ansprechende und passende Buchpräsentation, die mich animierte das Buch haben zu wollen... Das Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es zeigt im Hintergrund Hamburg in den Zwanzigerjahren. Die Farben sind sehr gut aufeinander abgestimmt und die junge Frau wird uns vom Klappentext vorgestellt. Alles zusammen ist es eine sehr ansprechende und passende Buchpräsentation, die mich animierte das Buch haben zu wollen. Die Geschichte: Stelle lebt mit ihrem Vater zusammen auf Gut Friederkamp im Verwalterhäuschen. Den jungen Gutsherrn liebt sie heimlich und hofft eines Tages seine Frau zu werden. Doch er beabsichtigt standesgemäß zu ehelichen. Als ihr Vater stirbt, taucht auf der Beerdigung eine ihr unbekannte junge Frau auf, die behauptet ihre Halbschwester zu sein. Und als der Gutsherr ihr dann auch noch mitteilt, dass sie das Gut verlassen muss, geht sie mit ihrer Schwester nach Hamburg. Mittelos muss sie sich an das schwere Leben der Großstadt gewöhnen. Und dann ist da noch Lorenzo, der in seiner Heimat Italien als Landarbeiter sein Leben fristet. Sein Lichtblick ist Giuseppina die Tochter eines Kaufmanns, die er ehelichen möchte. Nach einem Streit muss er aber fliehen, denn die Faschisten haben die Macht übernommen. Er schlägt sich tagelang nach Hamburg zu seinem Onkel durch. Auf St. Pauli trifft er auf Stella, die mit ihrer Schwester im gleichen Haus wohnt wie sein Onkel. Für beide beginnt eine Zeit der Armut und der Not. Werden sie ihr Leben meistern und ihren Liebeskummer überwinden? Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte war angenehm und von der ersten Seite an fesselnd. Die Protagonisten haben mich in den ihnen zugedachten Rollen sehr überzeugt. Begeistert war ich von der klug zusammengewürfelten Hausgemeinschaft in Hamburg Altona und deren Umfeld, die alle keinen gewöhnlichen Lebenshintergrund hatten. Es handelt sich um Menschen, die eher auf irgendeine Art aus der allgemeinen Rolle des Lebens gefallen sind. Menschen, die uns aber auf wunderbare Art, das Leben in der Armut und der Not und den Zusammenhalt untereinander vor Augen führen. Brigitte Pasini schreibt in einer flüssigen, leicht verständlichen Sprache. Die Schauplätze sind wunderbar beschrieben, sodass ich die Orte bildlich sehr gut wahrnehmen konnte. Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt, die sich im Laufe der Zeit zusammenfügen. Wechselnde Perspektiven, überraschende Wendungen und die geschickte Verknüpfung mit der Zeitgeschichte, halten den Spannungsbogen durchgehend hoch. So war ich auch vom damaligen sehr komplizierten Leben in Italien fasziniert und habe die Beschreibungen der italienischen Küche sehr genossen. Natürlich kommen die Gefühle und die Liebe auch nicht zu kurz. Mein Fazit: Ein sehr unterhaltsames, spannendes und lesenswertes Buch. Es erhält meine ausdrückliche Leseempfehlung. Heidelinde von friederickes büchernblog

Eine meiner schönsten Lese-Entdeckungen 2019!
von Monika Schulte aus Hagen am 02.10.2019

Das Jahr 1922. Stella, die Tochter des Gutsverwalters, liebt das Leben auf dem Land und sie liebt Carsten, den Sohn des Gutsherrn. Die beiden haben schon ihre Kindheit miteinander verbracht und für Stella steht fest, dass sie Carsten einmal heiraten wird. Sein Vater sieht das anders. Stella ist nicht standesgemäß. Als ihr Vater ... Das Jahr 1922. Stella, die Tochter des Gutsverwalters, liebt das Leben auf dem Land und sie liebt Carsten, den Sohn des Gutsherrn. Die beiden haben schon ihre Kindheit miteinander verbracht und für Stella steht fest, dass sie Carsten einmal heiraten wird. Sein Vater sieht das anders. Stella ist nicht standesgemäß. Als ihr Vater plötzlich stirbt, taucht bei der Beerdigung ihre Halbschwester Luna auf. Von deren Existenz hat sie bisher noch nicht einmal etwas geahnt. Stellas Ziehmutter legt ihr nahe, mit Luna nach Hamburg zu gehen und dort ein neues Leben zu beginnen. Lorenzo ist ein armer Landarbeiter in der Romagna. Seine große Liebe gilt Giuseppina, der Tochter eines Kaufmanns, doch meint sie es wirklich ernst mit ihm? Als Lorenzo sich mit den falschen Leuten anlegt, muss er zu seinem Onkel nach Hamburg fliehen. Das Leben in der Stadt haben sich beide anders vorgestellt. Hier herrscht Armut und oftmals Hunger. Während Stella ihrer Schwester im Laden hilft, bewährt sich Lorenzo, in dem er immer wieder neue Ideen einbringt, wie man das Geschäft zum Laufen bringt. Nach und nach wird aus dem kleinen Laden ein bekanntes Feinkostgeschäft und aus den Bewohnern des Hauses eine Wohngemeinschaft, die sich gegenseitig hilft und stützt. "Bella Stella" - ein ganz wunderbarer Roman mit überraschenden Wendungen! Mitreißend und atmosphärisch hat dieses Buch alles, um ein echter Erfolgsroman zu werden. Tiefsinnig und unterhaltsam mit vielschichtigen und interessanten Persönlichkeiten. Der Schreibstil äußerst angenehm und bildhaft. Als Leser ist man dabei. Man liebt, man leidet, man hofft. Von der ersten Seite an war ich begeistert und mochte gar nicht mehr aufhören. Eine meiner schönsten Lese-Entdeckungen 2019!


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