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Helden auf der Couch

Von Werther bis Harry Potter – ein psychiatrischer Streifzug durch die Literaturgeschichte

Ein amüsanter Streifzug durch die Literaturgeschichte, der zeigt: Romanfiguren sind auch nur Menschen, und jeder gute Held hat eine Macke. Claudia Hochbrunn, Fachärztin für Psychiatrie, und Literaturwissenschaftlerin Andrea Bottlinger fragen: Hätte eine Erziehungsberatung Ödipus' Eltern vor dem Schlimmsten bewahren können? Wäre Romeo und Julias Geschichte anders verlaufen, wenn sie keine pubertierenden Teenager gewesen wären? Und kompensiert in «Fifty Shades of Grey» Christian nicht seine fehlende Männlichkeit mit erotischen Fantasien? Was wäre eigentlich gewesen, wenn unsere Helden rechtzeitig einen Psychiater aufgesucht hätten? Ihr Fazit: Dann gäbe es kaum gute Geschichten! Ein überraschender Blick auf die Literatur durch die Brille der Psychologie.
Portrait
Claudia Hochbrunn ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie arbeitete viele Jahre lang in verschiedenen psychiatrischen Kliniken, beim Sozialpsychiatrischen Dienst, sowie im forensischen Maßregelvollzug mit Schwerverbrechern. Zum Schutz ihrer Patienten verfasst sie ihre Bücher unter Pseudonym.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-60672-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/2,2 cm
Gewicht 209 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 5572
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Reise durch die Literaturgeschichte

Luka Ewald, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Es ist dabei nicht unbedingt notwendig, die Werke allesamt zu kennen, da sie vor der psychologischen Analyse (in sehr unterhaltsamem Stil) zusammengefasst sind. Tatsächlich war es der Schreibstil, witzig und voller sarkastischer Bemerkungen, der mir an diesem Buch am besten gefallen hat. Die psychiatrische Sicht war zwar stets interessant, doch hätte ich mir hier stellenweise gewünscht, dass die Autorinnen noch etwas weiter in die Tiefe gehen. Das ist bei fiktionalen Charakteren auch nicht richtig möglich. Letzten Endes ist es ein nettes Buch, bei dem man sich selbst als Held seines Lebens mal auf der Couch entspannen kann.

Kundenbewertungen

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Humorvoll, sachlich und doch mit dem gewissen Etwas entführt das Buch in verschiedene Welten, hinter dessen Fassade man schon immer einmal schauen wollte.
von bluetenzeilen am 20.03.2020

Inhalt: Ein amüsanter Streifzug durch die Literaturgeschichte, der zeigt: Romanfiguren sind auch nur Menschen, und jeder gute Held hat eine Macke. Claudia Hochbrunn, Fachärztin für Psychiatrie, und Literaturwissenschaftlerin Andrea Bottlinger fragen: Hätte eine Erziehungsberatung Ödipus' Eltern vor dem Schlimmsten bewahren ... Inhalt: Ein amüsanter Streifzug durch die Literaturgeschichte, der zeigt: Romanfiguren sind auch nur Menschen, und jeder gute Held hat eine Macke. Claudia Hochbrunn, Fachärztin für Psychiatrie, und Literaturwissenschaftlerin Andrea Bottlinger fragen: Hätte eine Erziehungsberatung Ödipus' Eltern vor dem Schlimmsten bewahren können? Wäre Romeo und Julias Geschichte anders verlaufen, wenn sie keine pubertierenden Teenager gewesen wären? Und kompensiert in «Fifty Shades of Grey» Christian nicht seine fehlende Männlichkeit mit erotischen Fantasien? Was wäre eigentlich gewesen, wenn unsere Helden rechtzeitig einen Psychiater aufgesucht hätten? Ihr Fazit: Dann gäbe es kaum gute Geschichten! Ein überraschender Blick auf die Literatur durch die Brille der Psychologie. Meinung: Cover Erst einmal ist dieses Cover einfach nur richtig schön. Es hat mich persönlich direkt angesprochen, da die Aufmachung Harry Potter verkörpert, was besonders das Interesse für junge Leser wecken könnte. Zudem scheint durch die Farbgebung der Hintergrund trotzdem im Mittelpunkt zu stehen, was mir wirklich sehr gut gefällt. Ein Cover was mich vor allem in diesem Genre sofort angesprochen hat. In einer Buchhandlung würde ich direkt stehen bleiben und das Buch näher betrachten, da es wirklich ansprechend gestaltet wurde. Aber auch der Titel klingt spannend und hat mein Interesse geweckt. Er ist eben nicht sehr typisch und passt doch perfekt zum Inhalt. Schreibstil Ich muss sagen, ich habe bisher leider noch nicht wirklich viele Bücher in diesem Bereich gelesen. Aus diesem Grund war ich wirklich sehr gespannt ob mich die einzelnen Geschichten überzeugen können oder nicht. Der Schreibstil ist in meinen Augen sehr sachlich und Fakten basiert, was das Gefühl von Wissen vermittelt. An der einen oder anderen Stelle wird jedoch auch gewertet, weshalb ich sagen würde, dass das Buch nicht einen klassischen Schreibstil verkörpert. Ab und an muss man einmal lachen, oder man hat mit den Charakteren mitgefühlt, da man ihre eigentliche Geschichte bereits kannte. Es gab immer wieder neue spannende Blickwinkel, was insgesamt für ein rundes Gesamtbild gesorgt hat. Handlung Das Buch war in meinen Augen perfekt strukturiert. Zunächst bekam man einen kleinen Einblick in die Geschichte. Dadurch wurden einem die Charaktere erneut ins Gedächtnis gerufen und man konnte für einen kurzen Moment in Erinnerungen schwelgen. Danach wurden die einzelnen Charaktere aus psychologischer Sicht betrachtet, ehe auf die Gesamtkomposition erneut eingegangen wurde. Es lässt sich schwer etwas über die vielen einzelnen Geschichten sagen, außer, dass mir manche besser gefallen haben als andere. Manchmal musste ich mich wirklich zusammenreißen und dachte: "Das kann doch nicht wahr sein!". Doch irgendwie war es das schon. Ab und an wurde die Erinnerung in ein ganz anderem Licht dargestellt und die inneren Konflikte noch weiter thematisiert, als es in der eigentlichen Geschichte der Fall war. Und auch wenn die eine oder andere Stelle sehr kritisch war, war es doch sehr spannend darüber zu lesen, wie alles hätte verhindert werden können oder die Charaktere sich weiterentwickelt hätten. Zusammenfassung Wer großes Interesse an der Psychologie hegt, für den ist das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Humorvoll, sachlich und doch mit dem gewissen Etwas entführt das Buch in verschiedene Welten, hinter dessen Fassade man schon immer einmal schauen wollte.