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Space Girls

Roman

Juni wächst in den 50er-Jahren auf einem Flugplatz in New Orleans auf. Für das wilde Kind gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Stiefvater an Flugzeugen herumzubasteln. Doch Juni will mehr: zu den Sternen fliegen. Jahre später kommt sie diesem Traum ein Stück näher: Mit zwölf anderen Frauen wird sie zum Astronauten-Training der NASA zugelassen. Es beginnt eine Zeit der mörderischen Tests. Doch Juni hält durch und erzielt herausragende Ergebnisse. Ihr Traum vom Flug zu den Sternen scheint kurz vor der Erfüllung zu stehen, da erreicht sie eine niederschmetternde Nachricht: Keine der Frauen darf ins All, Männer wie John Glenn erhalten den Vorzug. Juni ist am Boden zerstört. Aber sie beschließt zu kämpfen. Für ihre Rechte, für ihren Traum …
Portrait
Maiken Nielsen wurde 1965 in Hamburg geboren. Einen Teil ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie auf Frachtschiffen und wurde dort von ihren Eltern unterrichtet. Sie absolvierte ihr Abitur in Hamburg und reiste danach ein Jahr lang per Anhalter durch Europa. Im Anschluss an diese Reise studierte sie u.a. Linguistik in Aix-en-Provence. Sie liest und spricht sechs Sprachen.Seit 1996 arbeitet Maiken Nielsen als Autorin, Reporterin und Rundfunksprecherin für das NDR Fernsehen. Sie dreht TV-Dokumentationen ("Als die Sturmflut nach Hamburg kam", "Geraubte Leben -Europa im KZ Neuengamme") und schreibt Romane.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Katharina Naumann
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 21.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0331-9
Verlag ROWOHLT Wunderlich
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/3,8 cm
Gewicht 540 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 83924
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Der steile Weg nach oben

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Die Mondlandung und Apollo 11 sind wohl eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins werden über Nacht zu Superstars, sie zieren Zeitungen, Nachrichten und unzählige Kinderzimmer. Es ist eine Zeit, in der jeder über sie spricht, über die großen Schritte für die Menschheit und eine Zeit, in der sie jeder vergisst - die vielen kleinen Schritte zuvor, die den Mensch näher an den Mond brachten. Schritte, unter anderem zurückgelegt von den 13 Astronautinnen des NASA-Programms „ Mercury 13“. Mit „Space Girls“ widmet Maiken Nielsen genau jenen Frauen ihren zweiten Roman, zusammen mit ihrer Protagonistin Juni, einen Mädchen deutscher Herkunft, geht es mitten hinein in die schonungslosen Aufnahmetests der NASA, mitten hinein in eine Gesellschaft, in der das Bild einer Frau auf dem Mond nicht bei allen für Begeisterungsrufe sorgt. Und, angesiedelt in den 50er Jahren, geht es auch mitten hinein in eine Zeit, in ein Deutschland, in dem lieber verdrängt, statt aufgearbeitet wird, in dem man lieber schnell vergisst, als mühsam nachforscht und in dem der Status einer Person noch immer mehr wiegt, als deren moralische Unversehrtheit. Mit „Space Girls“ nimmt Nielsen den Leser mit auf eine ganz besondere Reise, sie fasziniert, erstaunt und sorgt immer wieder mit ihrer leichten, ganz ruhigen Schreibweise für Momente, in denen man sich völlig in der Geschichte verliert. Dabei schreibt Maiken Nielsen nicht mit erhobenem Zeigefinger, sie verzichtet darauf, ihren Lesern Seite um Seite die "richtige" Weltsicht vermitteln zu wollen. Und dennoch schafft es "Space Girls" wie kein anderes Buch, dass der Feminismus in all seinen Facetten auf absolut unaufgeregte Weise sein Licht auf das Geschehen wirft. Nielsens Protagonistin Juni und ihre Mitstreiterinnen des Mercury 13-Programms der NASA sind auf ihre ganz eigene Art Vorreiter einer ganzen Bewegung, sie vermitteln Mut, Stärke und eine gewisse Portion Hochmut, sie inspirieren, treiben an und stellen das zu dieser Zeit vorherrschende Bild der Frau gehörig auf den Kopf. Geschickt verknüpft Nielsen den Kampf um die angemessene Rolle der Frau mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und stellt auch hier genau die Fragen, die richtig weh tun: Inwieweit rechtfertigt Status und Begabung unmenschliches Verhalten, Grausamkeit? Trifft den, der nur schweigt, dieselbe Schuld, wie den, der auch handelt? Und wie sehr prägt Herkunft, Heimat, den weiteren Lebensweg? In ihrem flüssigen Erzählstil schlägt Nielsen einen Bogen von Köln nach New Orleans und begleitet ihre Protagonisten über weite Strecken deren Lebens. Gekonnt verwebt sie historische Fakten, nimmt real existierende Personen und vermischt diese mit fiktiven Schicksalen. Stück für Stück setzt Nielsen so einen grandiosen Roman zusammen, der nicht nur Licht auf ein bis dahin eher vernachlässigtes Stück Geschichte wirft, sondern der die Rolle der Frau in der Raumfahrt ganz neu bewertet.

Frauen können genauso Astronauten sein!

Julia Hertwig, Thalia-Buchhandlung Berlin

In diesem Buch werden die Schicksale der tapferen Frauen erzählt, besonders Juni, die die ersten Frauen im All werden sollten. Die Geschichte ist wundervoll geschrieben und erzählt aus der Perspektive von Juni und ihrer Mutter, die damals aus Deutschland geflohen ist. Juni ist schon immer ein aufgewecktes Kind gewesen und wollte die Welt erobern, das Universum ist das ultimative Ziel für sie! Ich hätte mir gern noch etwas mehr Astronauten/Universums Abläufe gewünscht, bzw. mehr Einsicht in die NASA( ich habe eine kleine Vorliebe für alles was mit dem Kosmos zu tun hat). Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Familiengeschichte, Raumfahrt und Amerika
von Kunde am 08.10.2019

Martha Richter lebt in Köln, zerstritten mit ihren Eltern während des Zweiten Weltkrieges. Am Tag nach der Geburt von Tochter Juni macht sie sich auf den Weg zu ihren Eltern. Doch sie trifft sie nicht an. Sie erfährt, daß ihre Eltern, die Mutter Französin, der Vater Deutscher, aber Regimegegner, nach Frankreich geflohen seien. A... Martha Richter lebt in Köln, zerstritten mit ihren Eltern während des Zweiten Weltkrieges. Am Tag nach der Geburt von Tochter Juni macht sie sich auf den Weg zu ihren Eltern. Doch sie trifft sie nicht an. Sie erfährt, daß ihre Eltern, die Mutter Französin, der Vater Deutscher, aber Regimegegner, nach Frankreich geflohen seien. Auch Martha muß fliehen. Gemeinsam mit Juni macht sie sich auf den Weg nach Frankreich, ihre Eltern findet sie jedoch nicht. Ein paar Jahre später endet ihre Flucht in New Orleans, jedoch darf niemand wissen, daß Martha und Juni Deutsche sind. Juni ist seit ihrer Kindheit in Frankreich beseelt von dem Gedanken zu fliegen. Als Amerika die Mondlandung plant, werden auch Frauen getestet - unter ihnen Juni... Maiken Nielsen hat sich mit ihrem Buch "Space Girls" an ein großes Projekt gewagt. Anhand einer Familiengeschichte wird hier die Kriegszeit und die Anfänge der Raumfahrt beleuchtet. Die Geschichte berührt, denn Maiken Niesen stellt hier zwei Personen in den Vordergrund, deren Leben von Höhen und Tiefen geprägt sind. Man leidet mit ihnen, freut sich mit ihnen und ist erschüttert, wie hart das Schicksal zuschlägt. Sehr lehrreich empfand ich das geschichtliche Drumherum. Zunächst die Kriegszeit mit ihren Schwierigkeiten und Nöten, die Probleme und Gefahren der Flucht und vor allem die Tatsache, daß niemand die wahre Herkunft von Martha und Juni erfahren durfte - noch nicht einmal Juni selbst kannte sie. Dies ist einfach bewegend und unvorstellbar. Als weitere Handlung bekommt man hier die Geschichte der Raumfahrt von den Planungen bis zur Mondlandung näher gebracht. Immer wieder bekommt man einzelne Episoden aus der Apollo 11 zu lesen, die einen faszinierenden Einblick in die Mondlandung geben. Die Person des Wernher von Braun wird hier auf zwiespältige Weise dargestellt. Einerseits im Dienste der Nazis, andererseits amerikanischer Raumfahrtheld. Hier betritt Maiken Nielsen einen schmalen Grat der Geschichte. Bewundernswert war der Mut der Pilotinnen, sich als Frauen dem Test zum Astronauten zu stellen. Faszinierend und mutig - zumal dies auf Tatsachen beruht. Insgesamt ein sehr lohnendes Buch. Ich persönlich hätte mir allerdings mehr über die Raumfahrt und weniger Familiengeschichte gewünscht.

Sehr interessant
von World of books and dreams am 16.07.2019

Köln, kurz vor dem Beginn des zweiten Weltkriegs. Gegen den Willen ihrer Eltern führt die achtzehnjährige Martha ihre Beziehung zu Paul und wird schwanger. Als die Kleine zur Welt kommt, wird für Martha klar, dass die Kleine einfach alles ist: ihr kleines Junimädchen. Paul verlässt Martha, doch als diese zu ihren Eltern zurückke... Köln, kurz vor dem Beginn des zweiten Weltkriegs. Gegen den Willen ihrer Eltern führt die achtzehnjährige Martha ihre Beziehung zu Paul und wird schwanger. Als die Kleine zur Welt kommt, wird für Martha klar, dass die Kleine einfach alles ist: ihr kleines Junimädchen. Paul verlässt Martha, doch als diese zu ihren Eltern zurückkehren will, sind sie fort. Über Frankreich kommt Martha gemeinsam mit Juni nach Amerika, New Orleans. Juni ist ein lebendiges und aufgewecktes Kind, dem schnell klar ist, was sie einst aus ihrem Leben machen möchte. Sie will Pilotin werden und sogar noch ein wenig höher: sie will zu den Sternen fliegen. Als Juni Jahre später zum Astronautentraining zugelassen wird, scheint ihr Traum in greifbarer Nähe. Doch trotz all der schweren Tests, die Juni mit Bravour meistert, werden für die Reise ins All nur Männer zugelassen. Doch Juni gibt nicht auf und beginnt für ihre Träume zu kämpfen. Meine Meinung Space Girls ist ein Buch, das ich auf den ersten Blick wahrscheinlich gar nicht in die Hand genommen hätte, doch der Klappentext klang wirklich richtig spannend und ich bin froh, doch zu diesem Buch gegriffen zu haben. Die Geschichte der Space Girls basiert auf einer wahren Geschichte, was mich das Buch noch um einiges aufmerksamer lesen ließ, denn hier geht es auch unter anderem um das Frauenrecht zu einer Zeit, in der es noch selbstverständlich war, dass Frauen zu Hause Heimchen am Herd waren. Zwar ist die Geschichte rund um Juni und deren Leben fiktiv, doch die dreizehn Mercury Pilotinnen und die Tests gab es damals wirklich. Mit einem sehr lebendigen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, entführt uns die Autorin in diese vergangenen Zeiten, in denen sich die Frauen immer beweisen mussten. Ungerecht daran war, dass sie trotz allem Erfolg bei den Tests letzten Endes nicht mit ins Weltall reisen durften. So manches Mal hätte ich auf Grund dieser Unfairness schreien wollen, zumal ich ja wusste, dass dieses real ist. Aber auch der fiktive Part, die Geschichte rund um Juni, wie sie aufwächst und wie sie lebt, bringt spannende Unterhaltung. Von der Flucht aus Deutschland nach Frankreich bis letzlich in die USA und auch dort gibt es immer wieder spannende Momente. Erzählt wird die Geschichte von einem Erzähler in dritter Person, der immer wieder die Perspektive wechselt. Mal sind wir bei Juni und deren Familie, mal bekommen wir erzählt, was z. B. mit Junis Großvater geschah und auch Einblicke in das Leben von Wernher von Braun. Was mir ganz besonders gefallen hat, sind die unterschiedlichen Personen der Geschichte und deren Darstellung. Nicht nur Juni ist eine Kämpferin, denn ihre Mutter Martha ist eine ebenso bewundernswerte Frau, die ihre Tochter stets unterstützt und ihr beibringt, wie wichtig es ist, an seine Träume zu glauben. Diese beiden Frauen, die es in ihrer Zeit alles andere als leicht hatten, bekommen eine gelungene Darstellung und wirkten so real, als hätte es sie wirklich gegeben. Aber auch die Nebencharaktere sind gelungen und glaubwürdig, seien es die Personen aus Köln mit ihrem Kölner Dialekt, die mich schmunzeln ließen oder ein Wernher von Braun. Alle wirkten absolut glaubwürdig und auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob die Charakterisierung des Raketeningenieurs so realistisch ist, fand ich dessen Zeichnung doch sehr spannend. Mein Fazit Ein gelungenes Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich sehr gerne gelesen habe. Wer sich durch die Worte Raumfahrt abschrecken lässt, der sollte trotzde unbesorgt sein, denn das Buch ist soviel mehr. Es gibt ein klares Bild der damaligen Zeit und mit den Figuren der Juni und der Martha finden sich hier zwei starke Frauen, die zeigen, dass es sich, trotz Rückschlägen, lohnt, immer an sich und seine Träume zu glauben. Sehr lesenswerter Roman mit wahrem Hintergrund!

Von dem Griff nach den Sternen
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 23.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In den 1950er Jahren wächst Juni auf dem Flugplatz in New Orleans auf. Sie kann sich nichts tolleres vorstellen, als in einem Flugzeug zu fliegen, etwas, das durch ihren Stiefvater Ben möglich ist. Aber Juni will noch mehr: sie will zu den Sternen fliegen. In den 1960er Jahren ist ihr Traum zum Greifen nah: zusammen mit zwölf an... In den 1950er Jahren wächst Juni auf dem Flugplatz in New Orleans auf. Sie kann sich nichts tolleres vorstellen, als in einem Flugzeug zu fliegen, etwas, das durch ihren Stiefvater Ben möglich ist. Aber Juni will noch mehr: sie will zu den Sternen fliegen. In den 1960er Jahren ist ihr Traum zum Greifen nah: zusammen mit zwölf anderen Frauen wird sie zu einem Astronauten-Training der NASA zugelassen. Die verantwortlichen Forscher wollen beweisen, dass Frauen im All durchaus Vorteile gegenüber ihren männlichen Kollegen haben. Die Tests sind hart, aber die Frauen halten durch und erzielen hervorragende Ergebnisse. Egal, ob man damals schon gelebt hat oder nicht, aber jeder weiß von der ersten gelungenen Mondlandung der Amerikaner im Jahr 1969. Und dass die Astronauten damals ausschließlich Männer waren. Was weniger bekannt ist, dass es Jahre zuvor ein Astronauten-Training gab, bei dem auch Frauen zugelassen waren, da einzelne Forscher beweisen wollten, dass Frauen von der Fitness mit den männlichen Astronauten mithalten können und zudem noch erhebliche Vorteile beim Flug in einem engen Raummodul mit sich bringen. Genau dieses Thema greift Maiken Nielsen auf und verpackt es in einem großartigen Roman. Dabei steht die junge Juni im Mittelpunkt, deren Lebensweg der Leser von ihrer Geburt in Deutschland über die Flucht nach Frankreich und schlussendlich in die USA verfolgt. Juni ist ein sonniges Kind, das nur so vor Energie sprüht: sie ist ständig am Rennen oder Springen und es ist schnell klar, dass sie über eine außergewöhnliche Konstitution verfügt. Es verwundert daher nicht, dass sie die Fliegerei schnell erlernt und einige Erfolge dabei erlangt. Als sie dann andere bekannte Pilotinnen der USA kennenlernt, fühlt sie sich im siebten Himmel: endlich ist sie unter Frauen, die alle die gleiche Leidenschaft teilen. Und diese Frauen sind auch ziemlich stark: sie leben nicht nur für die Fliegerei, sie bringen nicht selten dabei auch noch Beruf und Familie unter einen Hut – und müssen sich doch immer wieder gegen ihre männlichen Kollegen beweisen. Dass diese starken Frauen schlussendlich zu dem Astronauten-Training der NASA für Frauen zugelassen werden, muss eine logische Konsequenz sein. Und das Training, welches sie bestreiten, ist wirklich mörderisch. Aber die Frauen sind bereit, für ihren Traum, ins All zu fliegen, alles aufzugeben und in das Training zu stecken. Bis man ihnen dann eröffnet, dass Frauen nicht ins All fliegen werden. Es geht aber nicht nur um den Traum des Fliegens, sondern auch um Junis Geschichte und Herkunft, die ihre Mutter Martha aus guten Gründen lange vor ihr geheimhält. Als es jedoch an der Zeit wäre, ihr die Wahrheit zu sagen, schafft Martha einfach nicht die Kurve, bis es beinahe zu spät ist. Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Absätze, die von der Mondlandung handeln: vom Start von Apollo 11 bis zur Landung auf dem Mond, was mir sehr gut gefallen hat. Die Dialoge entstammen dabei historischen Aufzeichnungen.