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Paul und der Krieg

Als 15-Jähriger im Zweiten Weltkrieg


Alle, die zu Hause bleiben ...

... haben jetzt besonders viel Zeit, ihre Nasen in Bücher zu stecken! Kindersachbücher bieten eine tolle Beschäftigung für Kinder, fördern das Leseverständnis und lassen Zusammenhänge begreifen.

Paul Haentjes, Jahrgang 1927, wird am 15. Februar 1943 zusammen mit seinen Mitschülern aus einer Kölner Oberschule als Luftwaffenhelfer zur Flak – den Flugabwehrkanonen – einberufen. Was für die Jungen wie ein Abenteuer beginnt, entpuppt sich bald als rohe Kriegsrealität, deren Maschinerie die Jungen nun nicht mehr entgehen können und die für viele tödlich oder in Kriegsgefangenschaft endet. Dokumente und Briefe aus dem Nachlass von Paul Haentjes bilden als O-Ton eines Jugendlichen aus den 40er-Jahren die Basis des Buches. Ein Bericht über eine Zeit, deren Zeugen zunehmend rar werden.

Rezension
"Ein bewegendes Buch, das unbedingt in Schulen gelesen werden sollte. Ich gebe hier eine ausdrückliche Leseempfehlung und 5 Sterne.", Netgalley, Gertie Gold, 17.01.2019
Portrait
Dorothee Haentjes-Holländer, geboren 1963 in Köln, arbeitete nach dem Magisterexamen 1989 zunächst als Verlagslektorin. Im Jahr 1993 machte sie sich als freiberufliche Autorin und Übersetzerin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur selbständig. Mittlerweile richtet sie sich mit Publikationen und Hörfunkbeiträgen zu historischen, kunsthistorischen und geistlichen Themen auch an ein erwachsenes Publikum.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 15.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8458-3030-8
Verlag arsedition
Maße (L/B/H) 24,6/17,5/1,7 cm
Gewicht 586 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 143954
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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sehr gelungenes Jugend-Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 07.05.2019

Klapptext: Paul Haentjes, Jahrgang 1927, wird am 15. Februar 1943 zusammen mit seinen Mitschülern aus einer Kölner Oberschule als Luftwaffenhelfer zur Flak – den Flugabwehrkanonen – einberufen. Was für die Jungen wie ein Abenteuer beginnt, entpuppt sich bald als rohe Kriegsrealität, deren Maschinerie die Jungen nun nicht me... Klapptext: Paul Haentjes, Jahrgang 1927, wird am 15. Februar 1943 zusammen mit seinen Mitschülern aus einer Kölner Oberschule als Luftwaffenhelfer zur Flak – den Flugabwehrkanonen – einberufen. Was für die Jungen wie ein Abenteuer beginnt, entpuppt sich bald als rohe Kriegsrealität, deren Maschinerie die Jungen nun nicht mehr entgehen können und die für viele tödlich oder in Kriegsgefangenschaft endet. Dokumente und Briefe aus dem Nachlass von Paul Haentjes bilden als O-Ton eines Jugendlichen aus den 40er-Jahren die Basis des Buches. Ein Bericht über eine Zeit, deren Zeugen zunehmend rar werden. In diesem Buch berichtet uns die Autorin Dorothee Haentjes-Holländer von Ihrem Vater als 15jährigen Jugendlichen in der Zeit des 2.Weltkrieges 1943-1945.Er wurde damals als Flak-Helfer einberufen.Hautnah und sehr authentisch erzählt uns die Autorin davon.Durch den klaren und deutlichen Erzählstil ist man wie gebannt und lauscht den Worten.Das Buch wird bereichert durch zahlreiche orginale Briefe,Fotos und Dokumente.Dazu gibt es viele Informationskästchen welche wirklich sehr interessant sind.Wir erfahren was Paul alles erlebt hat.Gefühle,Gedanken,Ängste und Emotionen von Paul konnte ich förmlich spüren.Es war wahnsinnig spannend zu lesen,was Paul alles erlebt hat in seiner Jugendzeit als Flak-Helfer.Durch die guten Recherchen der Autorin habe ich auch noch viel Wissenswertes über den Nationalsozialismus und einen Einblick in das Kriegsleben eines Jugendlichen erhalten. Das Cover ist schon sehr ansprechend und es passt perfekt zu dieser Lektüre.Für mich rundet es das Meisterwerk ab. Das Buch hat mich sehr fasziniert und mich auch nachdenklich gemacht.Es ist ein wirklich sehr gelungenes Jugend-Sachbuch.Aber auch für Erwachsene ist es bestens geeignet.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

Vom Erwachsenwerden mitten im Kriegsgeschehen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2019

Klappentext: Paul Haentjes, Jahrgang 1927, wird am 15. Februar 1943 zusammen mit seinen Mitschülern aus einer Kölner Oberschule als Luftwaffenhelfer zur Flak – den Flugabwehrkanonen – einberufen. Was für die Jungen wie ein Abenteuer beginnt, entpuppt sich bald als rohe Kriegsrealität, deren Maschinerie die Jungen nun nicht mehr... Klappentext: Paul Haentjes, Jahrgang 1927, wird am 15. Februar 1943 zusammen mit seinen Mitschülern aus einer Kölner Oberschule als Luftwaffenhelfer zur Flak – den Flugabwehrkanonen – einberufen. Was für die Jungen wie ein Abenteuer beginnt, entpuppt sich bald als rohe Kriegsrealität, deren Maschinerie die Jungen nun nicht mehr entgehen können und die für viele tödlich oder in Kriegsgefangenschaft endet. Dokumente und Briefe aus dem Nachlass von Paul Haentjes bilden als O-Ton eines Jugendlichen aus den 40er-Jahren die Basis des Buches. Ein Bericht über eine Zeit, deren Zeugen zunehmend rar werden. Fazit: Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, da meine Angehörigen, die den Krieg erlebten, nicht über diese Zeit geredet haben. Ich habe schon viele Bücher gelesen, die den 2. Weltkrieg zum Thema hatten. Bei Paul und der Krieg beeindruckten mich besonders die vielen persönlichen Dokumente und die eingestreuten Hintergrundinformationen, die mir das Verhalten der Menschen verständlicher machten. Paul wird als 15-jähriger von der Schulbank geholt, um als Flakhelfer ausgebildet zu werden. Er und seine Freunde freuen sich auf dieses Abenteuer, da sie nun zu den Privilegierten der Wehrmacht gehören. Aufgewachsen mit der Nazi-Ideologie machen sich die Jungen keine Gedanken, was dies für sie bedeutet. Sie haben gelernt, nicht zu hinterfragen oder gar zu kritisieren. Sie fühlen sich erwachsen und wollen ihre Heimat beschützen. Nach und nach sinkt die Freude und weicht der Ernüchterung. Der Einsatz als Flakhelfer, der nur 6 Monate dauern sollte, da der Krieg dann siegreich beendet sein sollte, wird immer wieder verlängert. Die jugendlichen Helfer kämpfen mit Übermüdung, schlechter Versorgung, Ungeziefer und den Ausbildern, die die Jugendlichen schleifen und ungerechtfertigt bestrafen. Der Alltag der Flakhelfer wird sehr bildlich und anschaulich beschrieben, so dass sich jeder Leser ein Bild von den Bedingungen machen kann. Als der Krieg schon verloren ist, wird Paul mit seiner Einheit als Kanonenfutter auch noch an die Front geschickt. In diesem Stadium des Krieges herrscht immer mehr Verwirrung und Paul und einige seiner Kameraden wollen dem Tod entgehen, indem sie sich den feindlichen Truppen stellen, um als Kriegsgefangene eine Überlebenschance zu bekommen. Am Sonntag dem 1. Juli 1945 ist dann auch für Paul der Krieg endgültig zu Ende. Zwei Jahre sind vergangen und Paul und seine Freunde mussten viel zu früh erwachsen werden und haben viele schlimme Bilder im Kopf. In diesem biographischen Werk werden die Stimmung der jungen Menschen und die Auswirkungen des Krieges sehr anschaulich beschrieben. Die Schrecken werden greifbar. Mich hat das Buch erschüttert und nachdenklich zurückgelassen, da die Schrecken und Wirren dieses Krieges jetzt noch verständlicher sind. Von mir eine absolute Leseempfehlung für Jugendliche und Erwachsene, die sich für dieses Thema interessieren. Auch im Schulunterricht sollte das Buch eingesetzt werden, da es hilft zu verstehen.

Sehr bewegende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2019

Wie war es für einen 15jährigen Jugendlichen im zweiten Weltkrieg in Deutschland? Anhand von Dokumenten und Briefen aus dem Nachlass ihres Vaters Paul Haentjes, Jahrgang 1927 , schildert die Autorin Dorothee Haentjes-Holländer, das Leben ihres Vaters im Zeitraum vom 15. Februar 1943 – 1.Juli 1945. Sie erzählt eine Geschichte ... Wie war es für einen 15jährigen Jugendlichen im zweiten Weltkrieg in Deutschland? Anhand von Dokumenten und Briefen aus dem Nachlass ihres Vaters Paul Haentjes, Jahrgang 1927 , schildert die Autorin Dorothee Haentjes-Holländer, das Leben ihres Vaters im Zeitraum vom 15. Februar 1943 – 1.Juli 1945. Sie erzählt eine Geschichte über Paul, der uns als Leser an seinem Leben teilhaben lässt. Die Autorin selber stellt dem Erzählten und den abfotografierten Dokumenten ,Fakten gegenüber und ich kann sehr tief in die Geschichte eintauchen. Als Erwachsene, deren Eltern schon zu Kriegsende geboren worden sind und deren Großeltern und Verwandte schon als ich klein war, verstarben, kenne ich selber keine Zeitzeugen persönlich bzw. haben sie etwas erzählt. So bekomme ich nun eine Ahnung davon, wie das Leben für einen Jugendlichen damals war. Die meisten Geschichten, die ich bisher zu hören und lesen bekam, kamen von Seiten der Verfolgten oder derer die Widerstand geleistet haben. Hier erfahre ich nun sehr viel darüber, wie die Jugendlichen indoktriniert wurden, was schon in der Schule losging, dann weiter über die HJ und wie sie während ihrer „Ausbildung geschliffen“ wurden und unter welchen Bedingungen sie gelebt haben. Sehr interessant fand ich auch, was den Eltern der Kinder zugesagt worden ist und was den Jugendlichen selber versprochen worden ist. Es war sehr ergreifend zu sehen, wie die Unbeschwertheit verloren ging, was insbesondere durch Briefe, die von Paul an seinen Bruder schrieb, unterstrichen wurde. Empfehlen kann ich dieses ergreifende Stück Zeitgeschichte Erwachsenen und Jugendlichen gleichermaßen. Sicherlich würde es sich hervorragend als Schullektüre eignen. Fünf Sterne von mir!