Bienenkiller. Küsten-Krimi

Lukas Jansen ermittelt Band 2

Nick Stein

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Beschreibung

Zwei merkwürdige Todesfälle erregen das Interesse des ostfriesischen Polizeistudenten Lukas Jansen. Ein Mann stürzt von einem hohen Turm angeblich ein Selbstmord. Fast zeitgleich taucht eine weitere Leiche auf, brutal erdolcht von einem landwirtschaftlichen Gerät. Beide Opfer waren Vertreter der Agrarchemie und beide haben fast den gleichen Namen. Kann das ein Zufall sein? Obwohl er als Polizeistudent nicht dazu befugt ist, nimmt Lukas gemeinsam mit seiner Freundin Lisa von der Spurensicherung die Ermittlungen auf. Ihre Nachforschungen führen sie zu verschiedenen Schauplätzen, von Blekendorf an der Ostseeküste bis auf die ostfriesische Insel Spiekeroog. Unter Verdacht: zwei Imker. Die Bienen leiden sehr unter dem Einsatz der Chemie auf den Feldern mit dramatischen Folgen für die Imker. Sind die Morde ein radikaler Widerstand gegen die Industrie? Doch je tiefer die beiden Jungermittler graben, desto länger wird auch die Liste der Verdächtigen. Zum Schlüssel des Falls wird eine unbekannte blonde Frau, mit der eines der Opfer seinen letzten Abend verbracht haben muss...

In der „Lukas Jansen ermittelt" - Reihe sind bisher erschienen:
1. Adlerkiller
2. Bienenkiller
3. Nordseekiller
4. Inselkiller
5. NEU: Sturmkiller

Alle Ostfrieslandkrimis von Nick Stein können unabhängig voneinander gelesen werden.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 220 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.11.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783955738945
Verlag Klarant
Dateigröße 427 KB
Verkaufsrang 44998

Weitere Bände von Lukas Jansen ermittelt

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Übersicht
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Ein Krimi, der nicht komplett überzeugen konnte
von MoMe am 22.12.2018

Lukas Jansen ist Polizeischüler und darf mit Onno Asmus, seines Zeichens Polizeimeister, auf Streife gehen. Dabei sollen sie einen Unfallort als Erste absichern. Was auf den ersten Blick wie Selbstmord aussieht, irritiert dann doch Lukas Jansen. Als dann noch seine Freundin Lisa Seeler, Mitglied der Spurensicherung, von einer ze... Lukas Jansen ist Polizeischüler und darf mit Onno Asmus, seines Zeichens Polizeimeister, auf Streife gehen. Dabei sollen sie einen Unfallort als Erste absichern. Was auf den ersten Blick wie Selbstmord aussieht, irritiert dann doch Lukas Jansen. Als dann noch seine Freundin Lisa Seeler, Mitglied der Spurensicherung, von einer zehn Jahre alten Leiche mit ähnlichem Namen und identischen Job wie das Opfer aus Lukas Einsatz berichtet, wittert der ambitionierte Student einen großen Fall. Obwohl er dazu nicht berechtigt ist, recherchiert er auf eigene Faust mit seiner Freundin in den beiden Fällen. In diese Geschichte kam ich nur sehr schwer. Das lag vor allem an dem Protagonisten Lukas Jansen. Er war mir durch und durch unsympathisch, was durch seine eigenen Schilderungen der Ereignisse und seiner Gedanken verstärkt wurde. Sein blasiertes Gehabe stieß mir leider sehr oft, sehr sauer auf. Lukas ist so von sich selbst überzeugt, dass es schon arrogant rüberkam. Auch scherte sich der Protagonist um nicht allzu viele Regeln. Er trinkt Alkohol im Dienst, schwänzt die Uni mehr, als dass er da ist und spricht schlecht von seinen Eltern. Warum? Das erschloss sich mir bis zum Ende nicht. Dabei hätte hier der Autor ruhig etwas mehr für das Verständnis ins Detail gehen können. Generell hat mich der Krimi leider nicht komplett überzeugen können. Zwar hat Nick Stein zwei interessante Fälle konzipiert, aber durch Lukas Beschreibungen alltäglicher Nichtigkeiten wurde die Spannung immer wieder gedämpft. Die Rahmenhandlung, welche Bezug auf landwirtschaftliche Probleme hatte, war gut durchdacht und hatte auch einen mahnenden Wert. Wenn jetzt ein bisschen mehr Dynamik in den Handlungen und Szenen gewesen wäre, dann hätte mich die Geschichte durchaus mitreißen können. Insgesamt war der Aufbau der Geschichte schlüssig, an einer Stelle am Anfang war ich jedoch unsicher, ob nach so langer Zeit solche eindeutigen Spuren unter diesen Bedingungen zu finden sein könnten. Der Schreibstil wurde durch den Protagonisten geprägt, ich hatte schon das Gefühl, dass Lukas als reale Person sich so verhalten, sprechen und denken könnte. Das Buch war flüssig zu lesen und es wurde auch viel auf die Umgebung eingegangen. Manche kurz umrissenen Orte, wie beispielsweise Hohwacht, habe ich selber schon mal besucht, daher hatte ich eine gute Vorstellung von den Settings. Auch passten sie gut zur Rahmenhandlung und verliehen diesem Krimi einen realistischen Anstrich. Fazit: Ein Krimi, der mich nicht komplett überzeugen konnte. Die zwei Fälle waren interessant, auch mit dem ernsten Hintergrund des aktuellen und akuten Bienensterbens. Die Umsetzung jedoch hat mir nicht gut gefallen und Lukas war die meiste Zeit für mich ein unbequemer Protagonist.

Ein durchschnittlicher Krimi mit verschenktem Potenzial
von Book-addicted am 02.12.2018

-> Story + Charaktere: Lukas Jansen ist eigentlich noch Student, geht aber schon regelmäßig mit seinem Kollegen Onno auf Verbrecherjagd; dieses Mal handelt es sich um einen Fall, bei dem eine Leiche am Fuß eines Turms aufgefunden wird. Zeitgleich behandelt Lukas' Freundin Lisa einen Fall, bei dem ein Mann von irgendetwas aufges... -> Story + Charaktere: Lukas Jansen ist eigentlich noch Student, geht aber schon regelmäßig mit seinem Kollegen Onno auf Verbrecherjagd; dieses Mal handelt es sich um einen Fall, bei dem eine Leiche am Fuß eines Turms aufgefunden wird. Zeitgleich behandelt Lukas' Freundin Lisa einen Fall, bei dem ein Mann von irgendetwas aufgespießt wurde. Das seltsame an den beiden Toten ist, dass sie den gleichen Namen tragen - nur mit unterschiedlicher Schreibweise - und beide mit Agrarchemie zu tun hatten. Hinzu kommt, dass der Aufgespießte aus Lisas Fall nun schon seit etwa 10 Jahren tot ist, aber erst jetzt gefunden wurde. Handelt es sich bei beiden Fällen um Mord? Und - hängen sie zusammen? Zu Beginn war ich Feuer und Flamme für dieses Buch, denn die Story konnte mich nicht nur auf Grund der Bienenthematik fesseln, sondern auch die Schreibweise des Autors sagte mir zu. Nach und nach ließ meine Begeisterung dann allerdings nach. Nachdem ich mich darauf gefreut hatte, mehr vom Ermittler-Duo Onno und Lukas zu erfahren und angenommen hatte, dass Onno eine Art Mentor für den jungen Studenten darstellt, wurde ich bitter enttäuscht: das Duo bestand eher aus Lukas und seiner Freundin Lisa von der Spurensicherung. Lukas nimmt sich meiner Meinung nach als Student viel zu viel heraus - er ermittelt alleine, lässt sein Studium dafür schleifen und wird dafür nicht einmal zur Rechenschaft gezogen - stattdessen scheint er der Musterstudent zu sein, der lernen nicht nötig hat, geschweige denn den regelmäßigen Besuch der Uni! Und anstatt dass ihn seine voll ausgebildete Freundin darauf aufmerksam macht und ihn daran erinnert, was er vielleicht aufs Spiel setzt, schließt sie sich munter an und unterstützt ihn auch noch bei seinen Alleingängen. Wenn Lisa wenigstens ein sympathischer Charakter gewesen wäre, hätte ich vielleicht über diese Tatsache hinwegsehen können, doch von Seite zu Seite wurde sie mir immer unsympathischer. Ständig zickte und motzte sie und ihre Eifersuchtsszenen zerrten heftig an meinen Nerven - und Lukas? Der stand regelmäßig da, stumm wie ein Fisch und hörte sich ihre Tiraden an, während er munter seiner aktuellen Tätigkeit nachging. Anstatt auf den Tisch zu hauen und ihr mal eine klare Ansage zu machen, ignoriert er sie weitgehend und dann löste sich der Streit meist durch ein kleines Techtelmechtel wieder in Wohlgefallen auf. Es war wirklich zum Haare raufen. Auch die ständigen Kosenamen der beiden "Süße, Kleine, Kleiner" der beiden fand ich schrecklich, vor allem da Lukas auch "in Gedanken" ständig Dinge wie "meine Süße" wiedergab... ab und an ist das absolut legitim, aber ständig diese Kosenamen? Das absolut größte No-Go war aber dann definitiv die Tatsache, dass Lukas ständig nur am konsumieren von Alkohol war - und das sogar den Zeugen schon auffiel. Doch brachte ihn das mal zum nachdenken? Nö. Er trank im Dienst, obwohl er mit dem Streifenwagen zu den Ermittlungen gekommen war, die Vernunft siegte dann aber doch noch und er ließ den Wagen wenigstens bis zum nächsten Morgen stehen. Nachdem ich mich für die Charaktere selbst nur wenig erwärmen konnte, gefiel mir der Plot aber eigentlich ganz gut, denn die Thematik des Bienensterbens ist leider alles andere als Fiktion. Auch wenn ich mir ein wenig mehr Action gewünscht hätte, ließ sich das Buch dann aber doch recht flüssig lesen - wobei ein bisschen weniger Drama um den Protagonisten und seine Herzensdame wünschenswert gewesen wäre. -> Schreibstil: Ein flüssiger, gut lesbarer Stil, der mit ein paar weniger Kosenamen noch ein Stück sympathischer gewesen wäre. -> Gesamt: Auch wenn mich die Charaktere zur Weißglut trieben und ich mir gewünscht hätte, dass der Polizeistudent zumindest ein wenig mehr durch einen Mentor "geführt" wird, fand ich den Plot doch ganz gut. Wertung: 3 von 5 Sterne!

Die Kleinen könne sooviel
von Anja H. aus Bremen am 30.11.2018

Wenn es keine Bienen mehr gibt, dann heißt es nicht nur keinen Honig mehr ,sondern auch viele wichtige Grundnahrungsmitteln die wir sehr gerne essen und lieben. Das finden Lukas und Lisa bei ihren Ermittlungen zu diesen Fall,mit der Zeit immer mehr raus. Das was sich erst als eventueller Selbstmord aussah,wühlt ein noch einen ... Wenn es keine Bienen mehr gibt, dann heißt es nicht nur keinen Honig mehr ,sondern auch viele wichtige Grundnahrungsmitteln die wir sehr gerne essen und lieben. Das finden Lukas und Lisa bei ihren Ermittlungen zu diesen Fall,mit der Zeit immer mehr raus. Das was sich erst als eventueller Selbstmord aussah,wühlt ein noch einen anderen Mord auf der schon jahre zurückliegt. Und bei den denen die Bienen, jaaaa die ganz kleinen mal eine sehr große Rolle spielen. Auch wenn dieser Fall mal ruhiger ist als der letzte,ist es doch ein interessantes ,aktuelles Thema. Aber auch die Beziehung zwischen Lisa und Lukas geht hoch her und drunter und drüber. Und das Lukas sich mal wieder über alle möglichen Regeln setzt macht die Geschichte noch amüsanter.


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