Lernen muss nicht scheiße sein

Was Kinder beim Skateboarden fürs Leben lernen

Titus Dittmann

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Beschreibung

Starke Persönlichkeiten – wie ein Skateboard das Leben unserer Kinder verändert

Ganztagsschule, Förderunterricht, Ferienbetreuung – der Alltag unserer Kinder folgt oft einem strengen Stundenplan. Raum für jugendlichen Übermut, für kindliche Neugier, für ein zielloses Sich-treiben-Lassen bleibt kaum. Nie wurden Selbstbestimmung und persönliche Freiheit in der Erwachsenenwelt so großgeschrieben wie heute – und nie hatten unsere Kinder weniger davon.

Titus Dittmann tritt dafür ein, dass wir unseren Kindern wieder mehr Freiräume im Alltag zugestehen. Provokant, aber mit großer Herzenswärme macht er deutlich, wie wir sie um wertvolle Erfahrungen betrügen, wenn wir sie vom Sandkasten bis zum Abitur kontrollieren, korrigieren und zensieren. Denn der Unternehmer und ehemalige Lehrer ist überzeugt: Zu viel Eltern ist für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes genauso katastrophal wie zu viel Schule.

Mehr Freiraum, mehr Kreativität, mehr Energie

Titus Dittmann zeigt, wie es besser geht. Der begeisterte Pädagoge und energiegeladene Skateboarding-Pionier macht mit »skate-aid« weltweit Kinder stark. In seinem Buch erzählt er von Jungen mit ADHS-Diagnose, die im Skatepark stundenlang immer wieder denselben Trick üben, und von Mädchen in Afghanistan, die mit dem Rollbrett unter den Füßen wieder Kind sein können. Sie sind vereint durch einen Sport, der wie kaum ein anderer mit dem Leben verbunden ist.

Erfahren Sie,
- wie Lernen auch ohne den negativen Beigeschmack von Langeweile und Zwang funktioniert
- wie Skateboarden Eigenverantwortung fördert und Orientierung gibt
- warum Kinder erwachsenenfreie Räume brauchen, um stark und selbstbewusst zu werden

Wie finden unsere Kinder mehr Mut, Dinge einfach auszuprobieren? Was macht sie stark und glücklich? Wie können sie eine Auszeit vom Erfolgsdruck nehmen und die Freude am Lernen wiederentdecken? All diese Fragen beantwortet Titus Dittmann in seinem Buch – und natürlich mit seinem Skateboard!

»Titus, der ist verrückt, der hat ein großes Herz, und ja: durchgeknallter Typ, geiler Typ!«
Thomas D

Titus Dittmann, geboren 1948, studierte in Münster Pädagogik, Sport und Geografie. Er war als Lehrer tätig, ehe er 1984 mit dem Aufbau seines Unternehmens »Titus« begann, das zum größten Anbieter von Streetwear und Skateboards in Europa wurde. Heute lehrt Dittmann an der Universität Münster, initiiert mit »skate aid« Hilfsprojekte in Syrien, Afghanistan und anderen Ländern und ist in seiner Freizeit begeisterter Rennfahrer beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 18.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7109-0068-6
Verlag Benevento
Maße (L/B/H) 21,6/15,2/2,2 cm
Gewicht 418 g
Auflage 1

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Ein kritischer Blick auf die moderne Erziehung und Bildung, dem es aber nicht an Lösungsvorschlägen mangelt
von annlu am 17.05.2019

Kindheit heute ist geprägt von Anforderungen, Druck von außen und festgelegten Regeln und Rollen. Sei es die Schule als auch die Freizeit – alles ist durchgeplant und wird nicht selten von Erwachsenen kontrolliert und überwacht. Titus Dittmann stellt seine Leidenschaft – das Skateboarden – vor und reflektiert über die Erziehung ... Kindheit heute ist geprägt von Anforderungen, Druck von außen und festgelegten Regeln und Rollen. Sei es die Schule als auch die Freizeit – alles ist durchgeplant und wird nicht selten von Erwachsenen kontrolliert und überwacht. Titus Dittmann stellt seine Leidenschaft – das Skateboarden – vor und reflektiert über die Erziehung und das Bildungswesen von heute, in dem er aus seinen Erfahrungen aber auch seinem eigenen Leben berichtet. Der Leser muss sich bei der Lektüre dieses Buches auf einige Kritik gefasst machen. So wird die Kindheit von früher mit der von heute verglichen und dabei auf die Elemente eingegangen, die dem Autor wichtig waren. Für ihn steht die moderne Erziehung nicht grundsätzlich unter einem dunklen Stern – er hat aber auch einige Entwicklungen im Visier, die Negatives zeigen. Dabei geht er nicht vom eigenen Empfinden aus, sondern von Feststellungen aus Studien und der Wirtschaft. Jungen Erwachsenen fehlt es an Risikobereitschaft und immer öfter auch Selbstständigkeit. Da seine Leidenschaft dem Skateboard gehört erklärt er immer wieder am Beispiel dieses Hobbys die positiven Auswirkungen von Freiräumen, intrinsischem Lernen und Kameradschaft dar. Dass solche auch bei anderen Aktivitäten gewonnen werden können, schließt er nicht aus, betrachtet aber manch andere Sportart als weniger effektiv. Auch wenn das Skateboarden für ihn und damit im Buch eine große Rolle spielt, geht es in erster Linie nicht darum. Wichtiger ist dem Autor die Frage, was gerade falsch läuft in Bezug auf die Erziehung, Entwicklung und Bildung deutscher Jugendlicher/Kinder. Kritisch betrachtet er die Fremdbestimmung und ständige Überwachung durch Erwachsene. Allerdings bleibt es nicht nur bei Kritik. Er maßt sich zwar nicht an, alleine und als Laie das Bildungssystem reformieren zu können, äußert aber seine Meinung zum Thema. Angesprochen werden besonders auch Eltern, die unmittelbarer und weniger vom System beeinflusst Verhaltensänderungen bewirken können. In Bezug auf sie und die Erziehung übt er mitunter auch heftige Kritik. Wer seine eigene Erziehungsmethode über alles stellt, ist hier mit vielem sicher nicht einverstanden. Wer aber zugeben kann, dass eine Verbesserung immer möglich ist, kann sich hier so manche Tipps holen und die moderne Situation in Bezug auf die Erziehung aus Sicht der Kinder reflektieren. Der Sportler und Unternehmer Dittmann hat mich besonders durch seine weltweiten Projekte in Zusammenarbeit mit SOS – Kinderdorf beeindruckt. Das Verhalten der Kinder in den unterschiedlichsten Ländern aber auch die Wirkung der Skateparks dort war interessant. Davon hätte ich gerne mehr gehört. Fazit: Ein kritischer Blick auf die moderne Erziehung und Bildung, dem es aber nicht an Lösungsvorschlägen mangelt.

Lernboard...
von S.A.W aus Salzburg am 12.04.2019

Niemand brachte den Kids Skateboarden bei, weil es ein Sport war, den die Erwachsenen nicht kannten. Sie brachten sich alles selber bei, probierten immer neue Bewegungen und Figuren und brachten es dabei zur Meisterschaft, so wie Titus Dittmann. Das Tolle daran: Die Freiheit, mit Körper und Board alles auszuprobieren, was eine... Niemand brachte den Kids Skateboarden bei, weil es ein Sport war, den die Erwachsenen nicht kannten. Sie brachten sich alles selber bei, probierten immer neue Bewegungen und Figuren und brachten es dabei zur Meisterschaft, so wie Titus Dittmann. Das Tolle daran: Die Freiheit, mit Körper und Board alles auszuprobieren, was einem einfiel. So entsteht Neues, Großartiges.Und das nicht nur im Sport: auch Computer, Internet, Handy-Apps, Gaming, die Kids bringen sich alles selber bei. Das war immer schon so. Mozart hat das Komponieren nicht in der Schule gelernt, kein Genie hat seine Fähigkeiten von den Lehrern bekommen. Ich lernte in der Schule gut und gern aber am meisten begriff ich, wenn ich mich zu Hause in Ruhe mit meinen Lieblingsthemen beschäftigte. Es zahlt sich also aus, auf die Vorschläge von Dittmann zu hören, der noch nah an der Jugend ist. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Glück der Kinder“.


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