• Dem Entsetzen täglich in die Fratze sehen

Dem Entsetzen täglich in die Fratze sehen

Über die dunkle Seite des Menschen

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Inhalt und Details

Täglich erreichen uns Nachrichten von schier unüberwindbaren humanitären und politischen Krisen, von bewaffneten Konflikten, vom Aufschwung extremer Gruppen, von autokratischen Herrschsüchtigen und von tragischen Einzelschicksalen.
Die Frage nach dem Warum drängt sich immer wieder auf. Warum sind wir Menschen so missgünstig? Warum so narzisstisch? Warum fürchten wir das Fremde so sehr? Wer entscheidet darüber, was böse ist und was gut? Hat sich die Vernunft erschöpft?
Dieses Buch lässt zahlreiche Stimmen aus den Bereichen Philosophie und Geschichtswissenschaft, Politik und Medien, Bildende Kunst, Literatur und Musik, Theologie und Medizin dazu Stellung nehmen.
Die Konfrontation mit dem Bösen ist das eine, die Herausforderung im Umgang mit ihm das andere und immer wieder auch die Erfahrung, dass wir ihm nicht wehrlos ausgeliefert sind.
Mit Texten von Rüdiger Safranski, Herfried Münkler, Helmut Koopmann, Hermann Lübbe, Antje Vollmer, Jens Jessen, Thomas Assheuer u.v.a.m. Prof. Dr. Richard Riess, geboren 1937, ist Diplom-Psychologe und emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau.
Er widmet sich insbesondere der Beziehung der Theologie zur Medizin und zu den Humanwissenschaften, zur zeitgenössischen Literatur, zur bildenden Kunst und zur Spiritualität in der modernen Welt.
Richard Riess ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und lebt in Erlangen.
  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Herausgeber Richard Riess
  • Seitenzahl

    288

  • Erscheinungsdatum

    01.02.2019

  • Sprache

    Deutsch

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Artikeldetails

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  • INHALT
    Prolog 12
    Tadeusz Rózewicz
    Unde malum? 12
    Richard Riess
    Aber man verliert das Licht. Zur Einführung 14
    I. Spiegelung in den Künsten 27
    Peter Becker
    „Bin ich’s, Rabbi?“ Lesarten des Bösen bei Johann Sebastian Bach 27
    Reiner Strunk
    Zwang zur Entscheidung. Beobachtungen zum Roman ‚Die Pest‘ von Albert Camus 35
    Helmut Koopmann
    Das Böse bei Thomas Mann 39
    Theo Elm
    Mephisto und andere. Über das Böse in der Literatur 46
    Peter Schütze
    Hexenjagd - das Theater und das Böse 57
    Ingrid Riedel
    Vom Umgang der Märchen mit dem Bösen 66
    Klaus Raschzok
    „Dem Entsetzen täglich in die Fresse sehen.“ Max Beckmanns Apokalypse-Illustration von 1941/42 71
    Jens Jessen
    Das kosmische Vergehen. Andrej Kontschalowskis Film „Paradies“ über den Holocaust 80
    II. Spannweite in Wissenschaft und Gesellschaft 83
    Thomas Auchter
    Zur Psychoanalyse „des Bösen“ 83
    Adolf Gallwitz
    Böse handeln, böse sein. Der allgemeine Rahmen für Böses 89
    Wolfgang Schmidbauer
    Rache. Der Teufelskreis der narzisstischen Wut 100
    Herfried Münkler
    Wo kommt all die Gewalt her? Ein Kommentar 106
    Thomas Assheuer
    Wenn der Teufel vom Himmel fällt. Nachahmung, Rivalität, Gewalt. Zum Tod des großen Kulturanthropologen 110
    René Girard/Luise Reddemann
    Das Böse als Heimsuchung. Brief an meine Enkel 113
    Herbert Kappauf
    Diagnose „Bösartig“ Nachtgedanken eines Onkologen, eines Facharztes für bösartige Erkrankungen 118
    Frank Erbguth
    Demenz: Der böse Absturz der Vernunft. Wenn das Gedächtnis zerfällt. Wenn die Person verdämmert 119
    Verena Kast
    Das Fremde in mir. Das Fremde - ist es das Böse? Das Böse - ist es das Fremde? 127
    Bernhard Pörksen
    Die neue Medienverdrossenheit. Eine Widerrede aus gegebenem Anlass 130
    Christoph Türcke
    Ist Geld böse? 134
    Hermann Steinkamp
    sondern erlöse uns von dem Bösen“ Zwischen Drogenabhängigkeit und Geld-Macht-Sucht 138
    Thomas Zeilinger
    Gefangen im Netz - Getragen im Netz. Mächte und Gewalten im Internet 144
    Hans G. Ulrich/Walter Doerf ler
    Schöpfer sein - jenseits von Gut und Böse. Zur Forschung am menschlichen Genom 147
    Andreas Kruse
    Ehe denn die bösen Tage kommen. Das Alter und das Böse 155
    Traugott Roser
    Ritter, Tod und Teufel. Eine Annäherung aus der bildlichen Darstellung des Todes 161
    III. Spektrum der Philosophie 168
    Rüdiger Safranski
    Das Böse oder das Drama der Freiheit. Eine Schlussfolgerung 168
    Christiane Burbach
    Die Büchse der Pandora. Variationen über ein klassisches Thema 174
    Wolfgang Frühwald
    Hannah Arendts „Bericht von der Banalität des Bösen“ 179
    Otto Betz
    Die Aufhebung des Fluchs. Simone Weils Auseinandersetzung mit dem Bösen 187
    Heiner Bielefeldt
    „Religionshass“ Archaische Phänomene und aktuelle Perspektiven 194
    IV. Spuren in Theologie und Religiosität 200
    Frank Crüsemann
    Der Mensch als jene Kraft, die stets das Gute will und meist das Böse schafft 200
    Jörg Frey
    Dämonen und Dämonien. Biblisch-theologische Anmerkungen zu einem vernachlässigten Motiv und seiner bleibenden Aktualität 208
    Marcel Nieden
    Dämonen, Pogrome, Fegefeuer. Das Mittelalter und das Böse 216
    Wolfgang Sommer
    Martin Luther und die Macht des „alt-bösen Feindes“ 222
    Ferdinand Schlingensiepen
    „Wir sind stumme Zeugen böser Taten geworden…“ Dietrich Bonhoeffers Auseinandersetzung mit dem Bösen 229
    Antje Vollmer
    Apokalyptiker der Gegenwart - Weltmacht, Ohnmacht und gefährliches Denken 242
    Karl-Heinz Röhlin
    Erlösendes Lachen Humor und Glaube 247
    Ute Leimgruber
    Das Malum als Mysterium. Eine Betrachtung zu der Frage, woher denn das Böse kommt 257
    Woty Gollwitzer
    Die Frage der Theodizée.
    Versuch eines Zugangs 253
    Präses Annette Kurschus
    „Sammle meine Tränen in deinen Krug“ Traueransprache im Hohen Dom zu Köln II 265
    Dorothee Sölle/Fulbert Steffensky
    Statt eines Nachwortes. Ein Gespräch über Tod und Unsterblichkeit 269
    Epilog
    Bert Brecht
    An die Nachgeborenen 272
    Literatur 276
    Anmerkungen 278
    Die Autorinnen und Autoren 285