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Alles still auf einmal

Roman

Rhiannon Navin

(52)
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Beschreibung


»Mit nur sechs Jahren versteht Zach mehr von Herz und Seele als die Erwachsenen um ihn herum.« The Washington Post

Aufgeregt versteckt sich Zach mit seinen Klassenkameraden im Wandschrank. Es ist heiß und stickig und eng. Draußen fallen Schüsse − drinnen ahnt Zach, dass etwas Schreckliches geschieht. Er wird schließlich gerettet, aber sein älterer Bruder Andy stirbt, und nichts wird je wieder wie früher sein. Die Familie droht an dem Verlust zu zerbrechen. Doch es ist ausgerechnet der kleine Zach, der die Menschen, die er liebt, aus der Verzweiflung führt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 18.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26217-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,7 cm
Gewicht 450 g
Originaltitel Only Child
Übersetzer Britta Mümmler
Verkaufsrang 164376

Buchhändler-Empfehlungen

Chiara Arndt, Thalia-Buchhandlung Dormagen

Eine fantastisch geschriebene Geschichte. Ein unfassbares Leiden wird hier aus den Augen eines kleinen Jungen betrachtet, was sehr schockiert und emotional berührt. Eine klare Leseempfehlung an alle, die von einem Buch eingenommen werden möchten!

Leia Strickert, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein sehr bewegender Roman um einen Jungen und seine Familie, die einen großen Verlust zu bewältigen haben. Die kindliche Naivität trifft auf eine Achterbahn von Gefühlen und beim Lesen wusste ich manchmal nicht, ob ich gerade lachen oder weinen möchte. Sehr berührend!

Kundenbewertungen

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Ein wahnsinnig rührendes, ehrliches und grandioses Buch! Etwas unheimlich besonderes durch die außergewöhnliche Erzählperspektive.
von das_lese_wesen am 19.04.2020

Alles still auf einmal ist ein unfassbar bewegendes, berührendes und zweifellos grandioses Buch. Rhiannon Navin schreibt über das Unvorstellbare. Über den Verlust eines Kindes. Aus dem Leben gerissen durch die Gewalt Anderer. Und den unaufhörlich erscheinenden Schmerz der Hinterbliebenen. Ein Amoklauf an einer Schule. Verl... Alles still auf einmal ist ein unfassbar bewegendes, berührendes und zweifellos grandioses Buch. Rhiannon Navin schreibt über das Unvorstellbare. Über den Verlust eines Kindes. Aus dem Leben gerissen durch die Gewalt Anderer. Und den unaufhörlich erscheinenden Schmerz der Hinterbliebenen. Ein Amoklauf an einer Schule. Verlust. Trauer. Aussichtslosigkeit. Und doch muss es irgendwie weitergehen. Doch wie? Das alles wird erzählt von Zach. Einem sechsjährigen Jungen, der mit so viel Herz, Mut und Verstand versucht, seine Familie zurück ins Leben zu führen. Ein unheimlich einfühlsamer Schreibstil, der gerade auf Grund seiner außergewöhnlichen Erzählperspektive unter die Haut geht und mitten ins Herz trifft. Ein absolut gelungenes Debüt! Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog (das_lese_wesen) vorbei

Was für eine Story mit "kleinem" Helden, der eigentlich ganz groß ist
von mari_liest am 14.04.2020

Geschichte: In dem Buch nimmt uns der kleine Zach mit auf seine Erlebnisse, denn an seiner Schule gab es einen Amoklauf, der für einige tödlich endete – leider auch für seinen Bruder. Wie geht es der Familie nach diesem tragischen Unglück? Wie gehen alle mit dem Verlust und der Situation um? Werden die Mitglieder dieser Famil... Geschichte: In dem Buch nimmt uns der kleine Zach mit auf seine Erlebnisse, denn an seiner Schule gab es einen Amoklauf, der für einige tödlich endete – leider auch für seinen Bruder. Wie geht es der Familie nach diesem tragischen Unglück? Wie gehen alle mit dem Verlust und der Situation um? Werden die Mitglieder dieser Familie wieder glücklich? Und kann so eine Tat überhaupt vergeben werden? Zach’s Mommy verliert sich in Trauer, Wut, Unglück und Schuldsuche und vernachlässigt dabei ihren kleinen Sohn vollkommen. Der kleine Zach bleibt in vielen Situationen allein mit seiner Trauer um seinen Bruder und auch mit der Verarbeitung des Amoklaufes, den er miterleben musste. Durch seine kindliche „Brille“ lässt er uns teilhaben an seiner Herangehensweise an Überlegungen und seinen ambivalenten Gefühlen zum Tod seines Bruders. Der Vater spielt für mich eine gute Rolle in dieser Geschichte, denn er nimmt sich der Gefühle des kleinen Zach mehr an als die Mutter. Ich habe zwar keine Kinder, aber das Verhalten von Zach’s Mommy in der Geschichte ihm gegenüber, hat das eine oder andere Mal meine Nerven schon strapaziert. Fazit: Erzählt wird die Geschichte aus der kindlichen Perspektive von Zach, was meinem Leseempfinden null Abbruch getan hat. Unglaublich ergreifend, mitfühlend und mit kindlicher Ehrlichkeit wird aus der Sicht eines Kindes geschrieben. Aus Sicht eines Erwachsenen hätte diese Geschichte nie so gut (wenn auch traurig) sein können, da wir „Großen“ im Allgemeinen ja schon sehr kopflastig sind. Die Geschichte macht klar, dass auch die kleinsten von uns Betroffene sein können. Zach hat für mich klar ein Stück seine kindliche Unbeschwertheit verloren, die man Kindern im Allgemeinen ja immer zuspricht – so nach dem Motto „was werden die denn schon für Probleme haben“. In dieser Geschichte kommt glasklar heraus, dass Eltern in ihrer eigenen Verletztheit und Trauer auf die kleinen vergessen (können). Durch Zach’s Beobachtungsgabe und seiner uneigennützigen Sichtweise auf die Geschehnisse geht diese Geschichte erst so unter die Haut. Ein sehr bewegendes Buch, das mich zutiefst berührt hat, auch aufgrund dessen wie feinfühlig, klug, stark und liebevoll dieser kleine Junge ist. Von mir eine klare Leseempfehlung und eines meiner Lesehighlights 2020!

Plötzlich ist alles still
von an.nie.ka_liest am 15.03.2020

„Alles still auf einmal“ von Rhiannon Navin Darum geht es: Aufgeregt versteck sich Zach mit seiner Klasse im Wandschrank. Es ist heiß, stickig und eng. Draußen fallen Schüsse und Zach ahnt, dass draußen etwas Schreckliches passiert. Er wird gerettet, aber sein älterer Bruder stirbt bei dem Amoklauf. Jeder in der Familie ... „Alles still auf einmal“ von Rhiannon Navin Darum geht es: Aufgeregt versteck sich Zach mit seiner Klasse im Wandschrank. Es ist heiß, stickig und eng. Draußen fallen Schüsse und Zach ahnt, dass draußen etwas Schreckliches passiert. Er wird gerettet, aber sein älterer Bruder stirbt bei dem Amoklauf. Jeder in der Familie geht anders mit dem Verlust um, und darüber zerbricht beinahe die Familie. Dieses Buch hat mich zerstört, immer und immer wieder. Ein heftiges Buch – und die Erzählweise aus der Sicht von Zach macht es noch alles viel heftiger. Die kindliche Sichtweise auf die Ereignisse und seine Versuche all das zu verstehen und zu verarbeiten, zeigt den Wahnsinn und den Schrecken überdeutlich. Dieses Buch führt eine Fassungslosigkeit dem Leser vor Augen, und die Unbegreiflichkeit einer solchen Tat. Und wie die Hinterbliebenen mit der Trauer zurechtkommen. Es wird deutlich, dass wenn Erwachsene schon nicht wissen wie sie in ihrer Trauer klar kommen sollen, ein 6-jähriger erst recht nicht wissen kann, was alles zu bedeuten hat. Und wie schwer es für die Eltern in ihrer Trauer ist, genügend Raum dem überlebenden Kind einzuräumen. Jeder trauert auf seine Weise, ist zum Teil so gefangen in der Trauer, dass alles andere in den Hintergrund gerät, sogar Zach. Die Welt dreht sich einfach weiter, obwohl einer fehlt, obwohl sich die Welt komplett geändert hat. Dieses Buch war mein absolutes Februar-Highlight. Es hat mich tief berührt und erschüttert. Lest es unbedingt, aber habt genügend Taschentücher in der Nähe. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.


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