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An den Mauern des Paradieses

Roman

Martin Schneitewind

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Beschreibung

Ein spektakulärer Fund: der große Roman von Martin Schneitewind

Eine Suche nach unseren Wurzeln im Chaos der Gegenwart. David Ostrich, Orientalist aus Toronto, will am Persischen Golf zu den Legenden der Genesis forschen. Von Thaut, der dort ein riesiges Dammbauprojekt dirigiert, erhält er einen überraschenden Auftrag: Ostrich soll Thauts verschwundene Tochter aufspüren. Forsch beginnt Ostrich die eingeschüchterten Bewohner des Arbeitslagers auszuhorchen und erfährt bald von einem Geheimnis, das den autoritären, durch Wanderbewegungen bedrohten Wüstenstaat zusammenhält. Doch nützt dies Ostrich nicht: Er droht Opfer von Machtspielen zu werden - und seines eigenen Hochmuts.

Ein bezwingender Roman, eine Geschichte des biblischen Paradieses, eine kühne Parabel, die einen weiten Horizont eröffnet, von den uralten Mythen der Menschheit bis zu den großen Fragen der Gegenwart.

Martin Schneitewind wurde 1945 als Kind deutsch-französischer Eltern in Straßburg geboren. Er wuchs in Deutschland und im Tessin auf und wurde 1966 für kurze Zeit Mitarbeiter des ›Corriere della Sera‹ in Mailand. 1972 Aufenthalt in Marburg, ab 1973 Studium der Theologie in Tübingen. Nach Reisen durch Südamerika arbeitete er ab 1986 in der Stadtverwaltung in Straßburg. Er starb 2009. „An den Mauern des Paradieses“ ist sein einziger Roman. Schneitewind verfasste ihn auf Französisch. Er erscheint auf Deutsch zum ersten Mal.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 22.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28187-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 23,1/15,6/3,2 cm
Gewicht 650 g
Originaltitel Thaut
Übersetzer Raoul Schrott

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Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Im journalistischen Auftrag seiner Zeitung begibt sich Altorientalist David Ostrich an die Hafenstadt Damman am persischen Golf, um sumerische Tontafeln zu untersuchen, die bei aufwändigen Bauarbeiten zu einem Staudamm ausgehoben wurden. Ersten Vermutungen zufolge sollen die geborgenen Tontafeln neue Erkenntnisse hinsichtlich der biblischen Schöpfungsmythen um den Garten Eden und Adam und Eva als erste Menschen liefern. In Damman angekommen, wird Ostrich jedoch auf barsche Art und Weise von zwei Funktionären aus seinem Hotel geleitet, um deren Auftraggeber und Bauherr des Damms, Thaut, zu treffen. Ohne sich darüber bewusst zu sein, worauf er sich einlässt, gerät Ostrich in einen Strudel von Intrigen und Geheimaufträgen, die ihn in Lebensgefahr bringen. Der vorliegende Roman, der von den beiden österreichischen Autoren und Wissenschaftlern Martin Köhlmeier und Raoul Schrott bearbeitet wurde, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Grenzgänger. In einem langen Nachwort beschreiben Köhlmeier und Schrott jeweils unabhängig voneinander, wie sie mit dem Manuskript Schneitewinds in Berührung kamen, woraufhin sie sich sofort dazu entschieden haben, das Werk aus dem Französischen zu übersetzen, um es dem deutschen Publikum zugänglich zu machen. Laut Köhlmeier soll Schneitewind besagten Roman bereits vor Jahrzehnten niedergeschrieben haben, um ihn dann jahrelang als Rohfassung bei sich aufzubewahren. Posthum entschied sich seine Witwe dazu, Köhlmeier zu kontaktieren und ihn um die Publikation des Romans zu bitten. Dem Französischen nicht mächtig, zog Köhlmeier Schrott als Übersetzer hinzu und so nahmen beide literarische Größen die Arbeit an Schneitewinds Manuskript auf. Inhaltlich liefert der Roman eine durch und durch beklemmende Erzählung, die unserer heutigen politischen Situation in Nichts nachsteht. In faszinierender Fusion vereint Schneitewinds Roman mythologische Genesistheorien mit egoistischen Wirtschaftsinteressen des Lobbyismus und der brutalen Flüchtlingspolitik vor Ort. „An den Mauern des Paradieses“ ist ein Roman, der immer wieder zum Nachdenken anregt und den Leser in genau dem Moment, in dem man glaubt, dem Rätsel auf die Spur gekommen zu sein, doch wieder mit einem neuen Fragezeichen überrascht. Bestürzend und faszinierend zugleich!

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