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Ein Festtag

Roman

Graham Swift

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Beschreibung


Eine Geschichte von Lust und Liebe

Jane, das junge Dienstmädchen von Beechwood, und Paul, der Spross aus begütertem Haus, haben ein Verhältnis. Heimliche Botschaften, verschwiegene Treffen, doch heute, an diesem sonnigen Märzsonntag 1924, darf Jane – Familie und Dienerschaft sind ausgeflogen – ihr Fahrrad einfach an die Hausmauer des Anwesens lehnen, durchs Hauptportal herein und ins Bett ihres Geliebten kommen. Ein erstes und ein letztes Mal, denn Paul wird bald – standesgemäß – heiraten. Sie ahnt nicht, dass ihr Leben am Ende dieses Tages zu zerbrechen droht.

Graham Swift wurde 1949 in London geboren, wo er auch heute lebt. Nach dem Studium in Cambridge arbeitete er zunächst als Lehrer. Seit seinem Roman ›Wasserland‹, der mit Jeremy Irons verfilmt wurde, zählt er zu den Stars der britischen Gegenwartsliteratur. ›Letzte Runde‹, wurde 1996 mit dem Man Booker-Prize ausgezeichnet und, hochkarätig besetzt, von Fred Schepisi verfilmt. Der Roman ›Ein Festtag‹ wurde in siebzehn Sprachen übersetzt und auf Anhieb ein internationaler Bestseller..
Susanne Höbel, geboren 1953, lebt in Südengland und arbeitet seit fast dreißig Jahren als Übersetzerin englischer und amerikanischer Literatur. Sie wurde vielfach ausgezeichnet. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören Graham Swift, Nadine Gordimer, John Updike, Nicholson Baker, Margaret Forster und William Faulkner.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 19.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-25410-6
Reihe dtv großdruck
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/13,8/2 cm
Gewicht 208 g
Originaltitel Mothering Sunday
Übersetzer Susanne Höbel
Verkaufsrang 31160

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Lieblingsbuch!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Beneide jeden, der es noch nicht kennt... Die Geschichte dieses Paares bleibt im Gedächtnis. TOPP!

heimliches Treffen am "Mothering Sunday"

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Warum sind es oft die ganz schmalen Bücher, die uns auf besondere Weise in andere Zeiten/Welten entführen ? Dieser wunderbare Roman von Graham Swift ist eine sinnliche Liebesgeschichte + ein Abgesang auf ein England im gesellschaftlichen Umbruch ist er auch. Wir schreiben das Jahr 1924: noch immer leidet das gesamte Volk an dem Verlust der vielen Toten des 1. Weltkrieges. Die 22jährige Jane Fairfax, Dienstmädchen einer einst begüterten Familie hat seit geraumer Zeit eine beglückende, heimliche Liaison mit dem einzigen Sohn einer wohlhabenden Nachbarsfamilie. Noch 70(!) Jahre später wird sich die - dann berühmte - Dame Jane Fairfax , Schriftstellerin, an diesen ganz besonderen letzten Morgen mit Paul erinnern, der eine Initialzündung für eine Abkehr von ihrem damaligen Leben werden wird. Stimmungsvoll verwebt der Autor Janes Gegenwart mit ihren Rückerinnerungen - melancholisch und beglückend zugleich - schön...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Ein Festtag
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 29.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman ist ein Abbild der Gesellschaftsverhältnisse in England der 20er Jahre. Er handelt von Jane, einem jungen Dienstmädchen und Paul, ihrem Geliebten aus begütertem Haus. Die gemeinsamen Treffen finden in Verschwiegenheit statt. Im März 1924 werden Jane und Paul ein letztes Mal zusammen sein, denn Paul wird in Kürze stande... Der Roman ist ein Abbild der Gesellschaftsverhältnisse in England der 20er Jahre. Er handelt von Jane, einem jungen Dienstmädchen und Paul, ihrem Geliebten aus begütertem Haus. Die gemeinsamen Treffen finden in Verschwiegenheit statt. Im März 1924 werden Jane und Paul ein letztes Mal zusammen sein, denn Paul wird in Kürze standesgemäß heiraten. Am Muttertag, an dem alle Bediensteten frei haben, wird Jane, eine Waise, zu Paul in sein Haus eingeladen. Es ist im doppelten Sinne ein Festtag! Intensiv, sensibel und kunstvoll schildert der Autor die sexuelle Vereinigung beider Liebenden. Danach muss Paul zu einem Treffen mit seiner Verlobten…. Bevor Jane mit ihrem Fahrrad vom Herrenhaus losfährt durchstreift sie noch berauscht von der intensiven Begegnung allein die Räumlichkeiten. In der Bibliothek verweilt Jane länger, da sie viel liest und eine große Leidenschaft für Worte hat. Der zweite Erzählstrang berichtet von einer Tragödie und der Entwicklung Janes als erfolgreiche Schriftstellerin. Eine feinsinnige, philosophische, empfehlenswerte Lektüre für den anspruchsvollen Leser.

Dichtung und Wahrheit
von Sandra Matteotti aus Zürich am 26.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jane, eine Waise, arbeitet als Dienstmädchen bei einer reichen Familie. Dass sie daneben eine Beziehung zu Paul hat, dem Sohn einer mit ihren Arbeitgebern befreundeten, ebenso wohlhabenden Familie, ist ihr Geheimnis. Sie wird es nie jemandem erzählen. Am 30. März 1924 wird sie das letzte Mal mit Paul zusammen sein, denn Paul hei... Jane, eine Waise, arbeitet als Dienstmädchen bei einer reichen Familie. Dass sie daneben eine Beziehung zu Paul hat, dem Sohn einer mit ihren Arbeitgebern befreundeten, ebenso wohlhabenden Familie, ist ihr Geheimnis. Sie wird es nie jemandem erzählen. Am 30. März 1924 wird sie das letzte Mal mit Paul zusammen sein, denn Paul heiratet bald standesgemäss. Es ist nochmals eine Chance, für eine kurze Zeit ein Glück zu geniessen, das nachher blosse Erinnerung ist. Danach wird alles anders sein. Wie sehr, ahnt sie mittags um 12 noch nicht, erst gegen Abend ist ihr klar: Es wird nie mehr sein, wie es mal war. Graham Swift schreibt in einer wunderbar flüssigen, klaren, poetischen Sprache über die Geschichte der jungen Jane, die allein in der Welt, sich ihren Ort darin sucht. Jane ist belesen, tiefgründig. Sie hat ein Faible für Wörter, hinterfragt diese – was läge näher, als dass sie später Schriftstellerin wird? Mit 90 blickt Jane auf ihr Leben zurück und erzählt ihre Geschichte. Ein Festtag ist ein Buch über die Gesellschaftsverhältnisse im England der 20er Jahre, ein Buch über Literatur, das Schreiben, Wörter. Es ist ein Buch über die Liebe und ein Buch über den Weg einer Frau, die sich ihren Weg von ganz unten nach ganz oben erarbeitet hat. Es ist ein Buch über Geheimnisse und Geschichten, ein Buch darüber, wo Dichtung anfängt und Wahrheit aufhört – und umgekehrt. Es ist ein wunderbares Buch! Fazit: Ein wunderbar berührendes, tiefgründiges, poetisches Buch über eine junge Waise, die als alte Schriftstellerin über ihr Leben erzählt. Absolute Leseempfehlung!

Ein Ende, das ein Anfang i
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Es war der 30. März 1924. Muttertag." Das ist der Festtag (im englischen Original wunderbar poetisch "Mothering Sunday"), von dem dieser großartige, schmale Roman erzählt. An diesem Tag haben die Hausangestellten traditionell frei, doch Jane Fairchild, das junge Dienstmädchen der Familie Niven, hat keine Mutter, die sie besuche... "Es war der 30. März 1924. Muttertag." Das ist der Festtag (im englischen Original wunderbar poetisch "Mothering Sunday"), von dem dieser großartige, schmale Roman erzählt. An diesem Tag haben die Hausangestellten traditionell frei, doch Jane Fairchild, das junge Dienstmädchen der Familie Niven, hat keine Mutter, die sie besuchen könnte, denn sie ist Waise. Stattdessen wird sie ihn nutzen, um sich mit ihrem heimlichen Geliebten Paul, dem Sohn der begüterten Nachbarsfamilie, zu treffen. Eine unerlaubte Liebe natürlich, denn Pauls standesgemäße Heirat mit einer anderen steht kurz bevor. Allein in Pauls herrschaftlichem Elternhaus, erfüllt sich ihre Liebe und endet gleichzeitig tragisch. Für Jane jedoch ist dieser Tag der Beginn eines neuen Lebens. Es ist atemberaubend, welche Fülle an Gehalt sich auf engstem Raum in diesem kleinen, durchaus erotischen Buch ( das Titelbild, ein Ausschnitt aus Modiglianis Gemälde "Liegender Akt" von 1917, ist ein Hinweis darauf) findet, so zum Beispiel ein Portrait der englischen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg und vor allem die Erweckung einer jungen, beeindruckenden Frau, die ihren Weg in ein neues, selbstbestimmtes Leben gehen wird. Meisterhaft verschränkt Graham Swift Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, denn Jane wird am Ende ihres Lebens auf diesen Festtag zurückblicken. Die zwei Stunden, die man für die Lektüre von "Ein Festtag" benötigt, sind ein großer Gewinn.


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