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Denen man vergibt

Roman

Lawrence Osborne, geboren 1958, ist ein Reisender, der mit seinen Reportagen unter anderem für die ›New York Times‹ bekannt wurde. Ursprünglich aus Großbritannien, lebt er seit einigen Jahren in Bangkok, davor lange Zeit in Paris. Inspriration für den Roman ›Denen man vergibt‹ fand er während einer Marokkoreise. Es ist sein erster Roman auf Deutsch.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 24.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14699-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,7 cm
Gewicht 365 g
Originaltitel The Forgiven
Übersetzer Reiner Aus dem Amerikanischen Pfleiderer
Verkaufsrang 80746
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Roman Noir

Anne Feldhaus, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein Ehekrach, der einen Unfall -wenn es denn einer war- auslöst - und damit Ereignisse in Gang setzt, die Leser wie Romanfiguren einem Mahlstrom gleich mitreißen. Eine dekadente Party in der Gluthitze Marokkos, Europäer, die sich dem Rausch hingeben und Marokkaner, die das wilde Treiben immer argwöhnischer und reichlich befremdet beobachten. Der ungezügelte Hedonismus der Partygesellschaft, der im krassen Gegensatz zu dem einfachen, entbehrungsreichen und zutiefst gläubigen Leben der indigenen Bevölkerung steht. Der Roman besticht durch den süffisanten Ton und die kunstfertige Konstruktion, die moralische Urteilsfähigkeit des Lesers wird mit jeder Seite mehr und mehr herausgefordert. Die Gegenwelten sind treffsicher skizziert, wuchtige Szenen ohne billige Effekte treiben dieses politisch korrekte Lehrstück voran. Ein Krimi, der weit über die Gut und Böse-Thematik hinausgeht und keine Läuterung bereithält. Klasse!

Und die Moral von der Geschichte?...Auf jeden Fall eine andere Zukunft?

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

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