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Hochgradig unlogisches Verhalten

Roman

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe

Kopfsprung ins kalte Wasser

Solomon muss nie aus dem Haus. Er hat zu essen. Er kann von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Schulaufgaben macht er online, mit ungekämmten Haaren und im Schlafanzug. Verlässt Solomon das heimische Grundstück, bekommt er Panikattacken, deswegen lässt er es. Als seine ehemalige Mitschülerin Lisa für einen Psychologie-Aufsatz ein Studienobjekt benötigt, drängelt sie sich in sein Leben. Bald ist auch immer häufiger ihr Freund Clark mit bei den Besuchen bei Solomon. Zusammen werden sie zu einem eingeschworenen Trio. Solomon lernt, was Freundschaft bedeutet und dass die Welt voller guter Gründe ist, sich aus dem Versteck zu wagen.

Portrait

John Corey Whaley wuchs in Louisiana auf und arbeitete als Lehrer, ehe er Schriftsteller wurde. Für seinen Debütroman „Hier könnte das Ende der Welt sein“ wurde er mit dem Michael L. Printz Award ausgezeichnet. John Corey Whaley lebt in Südkalifornien.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 19.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62706-1
Reihe Reihe Hanser
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/2,4 cm
Gewicht 269 g
Übersetzer Andreas Jandl
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Vor über drei Jahren hat Solomon beschlossen, das Haus nicht mehr zu verlassen. Es ist einfach einfacher so und langweilig wird ihm auch nie. Er hat ja noch seine Eltern, die sind schließlich seine Freunde. Bis Lisa eines Tages seiner Mutter einen Brief mitgibt in dem sie schreibt an seiner Freundschaft interessiert zu sein. Natürlich steckt mehr dahinter, denn Lisa möchte Solomon heilen und dazu bewegen wieder aus dem Haus zu gehen. Über diesen Heilprozess will sie einen Aufsatz schreiben, der ihre Eintrittskarte an die Universität ihrer Wahl sein soll. Sowohl für Solomon auch als für Lisa stellt sich dieses Unterfangen als ein großes Abendteuer heraus. Neben seinen liebenswürdigen Protagonisten überzeugt Whaley vor allem mit der herrlich unaufgeregten und jugendlichen Sprache, welche dem Leser keine Altersbegrenzung setzt um sich in dieses kleine Werk zu verlieben. Perfekt für Tage mit schlechter Laune!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
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Freundschaft als Heilmittel
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein schönes Buch über Freundschaft in Kombination mit psychischen Krankheiten bzw. wie man seine Ängste überwinden kann für etwas, das einem wichtig ist. Die Charaktere sind einem von Anfang an sympathisch, vor allem Solomon (der die psychische Krankheit hat), wird sofort ins Herz geschlossen und ist alles andere als „abnormal“.... Ein schönes Buch über Freundschaft in Kombination mit psychischen Krankheiten bzw. wie man seine Ängste überwinden kann für etwas, das einem wichtig ist. Die Charaktere sind einem von Anfang an sympathisch, vor allem Solomon (der die psychische Krankheit hat), wird sofort ins Herz geschlossen und ist alles andere als „abnormal“. Durch die kurzen Kapitel aus den Sichtweisen von Lisa und Solomon lässt sich das Buch schnell lesen und der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Eine Empfehlung für ältere Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene, die einen jugendlichen Stil gerne zwischendurch lesen.

von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2018
Bewertet: anderes Format

Lockere, leicht zu lesende Lektüre für Jugendliche

Hochgradig wundervolles Buch!
von Franzy aus Gießen am 04.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

**Buchinfo** Solomon muss nie aus dem Haus. Er hat zu essen. Er kann von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Schulaufgaben macht er online, mit ungekämmten Haaren und im Schlafanzug. Ernsthafte Probleme hat er eigentlich nicht. Und er hat auch keine schwere Krankheit. Er ist bloß ein neurotisches Vorstadtkind, das da drau... **Buchinfo** Solomon muss nie aus dem Haus. Er hat zu essen. Er kann von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Schulaufgaben macht er online, mit ungekämmten Haaren und im Schlafanzug. Ernsthafte Probleme hat er eigentlich nicht. Und er hat auch keine schwere Krankheit. Er ist bloß ein neurotisches Vorstadtkind, das da draußen Panikattacken erleidet. Als seine ehemalige Mitschülerin Lisa für einen Psychologie-Aufsatz ein Studienobjekt benötigt, drängelt sie sich in sein Leben. Gemeinsam mit ihrem Freund Clark werden sie zu einem eingeschworenen Trio. Solomon lernt, was Freundschaft ist, und stellt fest, die Welt ist voller guter Gründe, sich aus dem Versteck zu wagen. (Quelle: Verlag) **Anfang** Solomon musste sowieso nie aus dem Haus gehen. Er hatte zu essen. Er hatte zu trinken. Er konnte von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Eltern waren immer so beschäftigt, dass er das Haus fast ganz für sich allein hatte. **Meine Meinung** Solomon Reed hat an seinem sechzehnten Geburtstag seit genau drei Jahren, zwei Monaten und einem Tag das Haus nicht mehr verlassen. Er ist nicht bis zum Briefkasten und hat auch keinen Fuß mehr in den Garten gesetzt. Seine komplette Welt ist seit über drei Jahren das Haus und die Garage, die er im Star Trek-Stil mit schwarzer Farbe und gelbem Klebeband in ein Holodeck verwandelt hat. Und im Gegensatz zu seinen Eltern und seiner Großmutter hat Solomon auch absolut kein Problem damit. Angefangen hat dies mit Panikattacken, die ihn begleiten, seit er elf Jahre alt ist. Gegipfelt ist alles in eine Aktion, die in der ganzen Stadt noch immer in den Köpfen der Bewohner verankert ist. Solomon zog sich während einer Attacke mitten in der Schule aus und legte sich in einen Brunnen, da das Wasser ihn beruhigte. Seit diesem Tag hat ihn niemand mehr gesehen. Lisa Praytor war damals dabei und hat Solomon im Brunnen liegen sehen. Sie möchte Psychologie studieren und soll für die Aufnahme an ein College einen Aufsatz schreiben, der ihre Erfahrungen mit psychisch Erkrankten beinhaltet. Während sie allen erzählt, dass sie über ihren Cousin schreiben will, der sich in einer Klinik befindet, schmiedet sie den heimlichen Plan Kontakt zu Solomon Reed aufzunehmen, sich mit ihm anzufreunden und dann über ihn zu schreiben. Doch kann es gut gehen, wenn man einen Menschen zu seinem eigenen Vorteil nutzt? Sie musste Solomon finden, einen Draht zu ihm bekommen und ihn wieder gesund machen. Dann würde sie alles in ihrem College-Aufsatz verarbeiten und wäre auf dem besten Weg, bald zu den größten Psychologen des 21.Jahrhunderts zu zählen. (Seite 26) Ich habe etwas gegen "Rezensionen", die lediglich eine Inhaltsangabe sind und den Leser komplett spoilern. Wer diese Niederschriften liest, kann sich das Buch dann auch sparen und die Vorfreude und Spannung sind dahin. Solch eine "Rezension" habe ich gelesen - glücklicherweise erst, nachdem ich das Buch gelesen habe. Das ist auch ein Grund, warum ich Rezensionen für gewöhnlich erst lese, wenn ich ein Buch beendet habe. Viele verraten einfach viel zu viel und kennzeichnen die Spoiler nicht, so dass man gar keine Chance hat sie zu umgehen. Genau aus diesem Grund, möchte ich persönlich auch nicht weiter auf die Geschichte eingehen, sondern mich nur noch darauf konzentrieren wie mir das Buch gefallen hat. "Aber warum ausgerechnet mich? Ich meine, warum will sie mit mir befreundet sein?" "Sieh dich an. Wenn ich nicht schon mit einem Bein im Grab stehen würde, wäre ich aber so was von mit dir befreundet." "Du bist doch mit mir befreundet, Grandma." "Ja da kannst du mal sehen." (Seite 45) Könnte ich mir vorstellen drei Jahre das Haus nicht zu verlassen? Nein, eigentlich nicht. Ich bin zwar mehr so der "Drinni" und muss nicht ständig draußen rumturnen, gehöre auch zu den Menschen, die lieber online shoppen als stundenlang durch die Läden zu hechten, aber die wärmende Sonne auf dem Gesicht nicht spüren zu können, nicht das Knacken des Schnees zu hören, wenn man drüber läuft oder auch kein Herbstwind mehr, der das Haar zerzaust - ich würde das ziemlich vermissen. Generell ist es vermutlich auch gar nicht zu verstehen, wie jemand über Jahre zu Hause bleiben kann, wenn man selbst nicht betroffen ist. Wenn ich drin bleibe und das Haus nicht verlasse, dann passiert das, weil ich mich aktiv dafür entscheide. Aber Menschen wie Solomon haben diese Möglichkeit nicht. Sie werden von ihrem eigenen Geist dazu verdammt dies zu tun - ob sie wollen oder nicht. Whaley beschreibt Solomons Leben mit Witz, Leichtigkeit und Humor, was ich so nicht erwartet hätte. Ich hatte mich darauf eingestellt die Geschichte über jemanden zu lesen, der absolut introvertiert und psychisch labil in seinem dunklen Zimmer sitzt und niemanden an sich heranlässt. Doch so ist Sol nicht. Er ist ziemlich witzig, stellenweise recht zynisch und sarkastisch, erstaunlich offen und ein wirklich guter Freund, wenn man ihm die Chance dazu gibt. "Du bist ziemlich anders, als ich erwartet hätte, Solomon Reed." "Ich hoffe, das ist positiv gemeint." "Absolut." (Seite 61) Mir persönlich hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass diese Geschichte eine sehr gute Möglichkeit ist, um junge Menschen an Themen wie Angststörungen und Panikattacken heranzuführen. Sicherlich ist die Geschichte um Solomon ein wenig "geschönt" und auch der Krankheitsverlauf im Normalfall ein etwas anderer, aber hierbei handelt es sich um einen guten Einstieg in die Materie. **Fazit** John Corey Whaley nimmt den (jungen) Leser mit auf die Reise von Solomon, Lisa und Clark und führt durch alle Emotionen, die das Alter Heranwachsender zu bieten hat. Gewürtzt mit einer Prise Warmherzigkeit, Einfühlungsvermögen und einer witzigen Großmutter, wird diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem und hebt sich ganz klar von anderen Jugendbüchern ab. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, die sich nicht nur an die junge Leserschaft richtet!