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Die Farben des Feuers

Ungekürzte Lesung mit Torben Kessler (2 mp3-CDs), Lesung. MP3 Format

Als der berühmte Bankier Marcel Péricourt im Jahr 1927 verstirbt, steht seine Tochter Madeleine plötzlich völlig allein an der Spitze eines mächtigen Bankimperiums – in einer Epoche, in der Frauen selbst keine Geschäfte führen dürfen. Im Schatten von Börsenskandalen und politischen Wirrnissen bahnt sich ein Komplott an, der die traditionsreiche Bank Péricourt und ihre Besitzerin zu Fall bringt. Doch Madeleine weiß die unruhigen Verhältnisse in Europa für sich zu nutzen und beginnt ihren ganz persönlichen Rachefeldzug. Ein beeindruckendes Zeitpanorama, eindringlich gelesen von Torben Kessler.

Ungekürzte Lesung mit Torben Kessler
2 mp3-CDs | ca. 14 h 39 min
Portrait
Lemaitre, Pierre
Pierre Lemaitre, 1951 in Paris geboren, ist Autor mehrerer preisgekrönter Kriminalromane. Sein historischer Roman »Wir sehen uns dort oben« stand monatelang auf der französischen Bestsellerliste und wurde ebenfalls mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt.

Kessler, Torben
Torben Kessler, geboren 1975, gehört zum Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses. Rollen in »Polizeiruf 110« und »Tatort« sowie »Der Baader Meinhof Komplex« machten ihn einem größeren Publikum bekannt. Für DAV hat er u. a. »Drei Tage und ein Leben« gelesen.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Torben Kessler
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783742410306
Genre Belletristik
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 879 Minuten
Übersetzer Tobias Scheffel
Verkaufsrang 4610
Hörbuch (MP3-CD)
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17,69
bisher 23,99
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Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Hauptfigur Madeleine kämpft sich als Erbin eines Bankiers durch, in einer Zeit, in der Frauen nicht mal einen Bankscheck unterschreiben durften.

Die Farben des Feuers

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Lemaitres Roman erzählt eine Interessante Familiengeschichte in der Zeit wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Krisen. Es ist die beunruhigende Zeit kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges. Der reiche Pariser Bankier ist tot und seine Frau Madeleine muss sich vorwiegend um ihren Sohn und die Finanzen der Bank kümmern. Mit historischer Genauigkeit, Spannung und Humor ist dem Schriftsteller ein sehr unterhaltsamer Roman gelungen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
92 Bewertungen
Übersicht
52
28
9
2
1

ein lesenswertes Buch
von Ritja am 06.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es gibt Bücher und Geschichten, die fordern mehr Aufmerksamkeit als andere. Sie sind anfangs sperrig zu lesen, weil der Autor einen Schreibstil hat, der recht hölzern und altmodisch wirkt, jedoch gut zu seiner Geschichte und in die Zeit passt. Es gibt in dieser Geschichte einen Erzähler, der nicht so richtig einzuordnen ist. Er ... Es gibt Bücher und Geschichten, die fordern mehr Aufmerksamkeit als andere. Sie sind anfangs sperrig zu lesen, weil der Autor einen Schreibstil hat, der recht hölzern und altmodisch wirkt, jedoch gut zu seiner Geschichte und in die Zeit passt. Es gibt in dieser Geschichte einen Erzähler, der nicht so richtig einzuordnen ist. Er agiert nicht in der Geschichte mit, sondern ist eher ein Beobachter. Es werden zwei große Handlungen ineinander verwoben und das so geschickt, dass man aufpassen muss, dass man nicht den Faden verliert. Ich habe einige Seiten gebraucht, um mich in die Geschichte einzulesen und den Schreibstil zu verinnerlichen. Auch die Hauptfigur Madeleine machte es mir am Anfang nicht leicht, sie richtig einzuschätzen. Doch im Laufe der Geschichte bekommt sie ihre Chance, sich zu entwickeln und zu zeigen, dass sie sich vieles von ihren Gegnern abgeschaut hat. Sie muss kämpfen und geschickt agieren und sehr strategisch vorgehen. Dies alles traut man ihr nicht wirklich zu und doch passieren Dinge, die nur sie hervorgerufen haben kann. Sie nutzt Situationen und Menschen aus, spielt mit ihnen und setzt sie für sich ein. Sie macht aus ihrer Wut und Verzweiflung einen geschickten Rachefeldzug, der den Leser am Ende überraschen wird. Es gibt einige Wendungen, seien sie von ihr gewollt oder durch die Wirtschaftskrise hervorgerufen, die der Geschichte immer wieder Spannungsmomente liefern. Am Ende hat man den Eindruck, dass man gerade einem Krimi gelesen hat. Für mich ein lesenswertes Buch, auch wenn es etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit verlangt. Es liefert dafür einige einzigartige und interessante Charaktere (vorallem Paul und Madeleine), einen guten Einblick in die Zeit der Weltwirtschaftskrise und einen klaren Blick auf die Gier und Sucht nach Macht der Menschen und hier im Besondern der männlichen Widersacher von Madeleine.

Kulturelle Zwänge
von Hortensia13 am 11.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Madeleine steht plötzlich alleine da, als ihr Vater, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt, 1927 beerdigt wird. Alleine mit ihrem kleinen Sohn erbt sie das Bankimperium und soll sich dabei zeitgemäss verhalten. Umschwirrt von allerlei Männern, die sehr auf ihr eigenes Wohl achten, gerät Madeleine immer mehr an den A... Madeleine steht plötzlich alleine da, als ihr Vater, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt, 1927 beerdigt wird. Alleine mit ihrem kleinen Sohn erbt sie das Bankimperium und soll sich dabei zeitgemäss verhalten. Umschwirrt von allerlei Männern, die sehr auf ihr eigenes Wohl achten, gerät Madeleine immer mehr an den Abgrund. Doch Madeleine ersinnt einen Rachefeldzug, der niemand kommen sieht. In der Zwischenkriegszeit gab es viele politischen Verwicklungen, die in diesem Buch auch ihren Platz fanden. Zeitweise wars mir etwas zuviel, aber das liegt daran, dass ich keine besondere Vorliebe dafür habe. Der Schreibstil ist auch eigen. Es scheint, dass ein Erzähler die Geschichte dem Leser näher bringen will. Dabei fliesst eine Situation in die andere und man muss sich konzentrieren, dass man den Faden nicht verliert. Trotzdem fand ich die Berechenheit von Madeleine faszinierend. Sehr subtil, spannend und immer wieder unerwartet. Das macht den Roman fast zu einem Krimi. Deshalb gibt es von mir 4 Sterne.

Grosses Kino
von Alexas Bücherwelt aus Hamburg am 10.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

1 Autor, 2 Bücher fast 1000 Seiten :) was kann schöneres sein?? 2 Bücher, die in Frankreich spielen, zwischen 1. und 2. Weltkrieg. Wir sehen uns dort oben und Die Farben des Feuers von Pierre Lemaitre Ich habe viel über den Roman "Die Farben des Feuers" gehört. Deshalb wollte ich es gerne lesen. Vielen Dank an Klett C... 1 Autor, 2 Bücher fast 1000 Seiten :) was kann schöneres sein?? 2 Bücher, die in Frankreich spielen, zwischen 1. und 2. Weltkrieg. Wir sehen uns dort oben und Die Farben des Feuers von Pierre Lemaitre Ich habe viel über den Roman "Die Farben des Feuers" gehört. Deshalb wollte ich es gerne lesen. Vielen Dank an Klett Cotta, das mir über NetGalley ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich hab es nicht bereut. Er spielt in den 1930er Jahren. Er schließt an seinen Vorgänger "Wir sehen uns dort oben an". Dieser beginnt Ende des 1. Weltkrieges. Ups, habe das Buch tatsächlich an einem Tag durchgelesen. Ok. Es ist ein Sonntag. schönes Wetter. Hätte ich nach dem Lesen von "Wir sehen uns dort oben" nicht gedacht. Für den habe ich eine ganze Woche gebraucht.. In beiden Romanen geht es um die Familie Pericourt. Um den Aufstieg und Fall dieser Familie. Im neuen Buch steht Madeleine, die Tochter im Vordergrund. Nach dem ihr Vater, Marcel Pericourt, gestorben ist, wird seine Firma zu Fall gebracht. Vom Buchhalter, Gustav und ihrem Onkel Charles. Aber Madeleine lässt sich nicht unterkriegen. Auch nicht als ihr Sohn Paul bei einem Sturz aus dem Fenster im Koma liegt und gelähmt bleibt. Paul kommt durch die Brieffreundschaft mit einer berühmten Sängerin wieder auf die Beine bzw. findet ins Leben und am Ende sogar eine Frau. Madeleine fängt an zurückzuschlagen, sich an alle zu rächen. Oft mit unschönen Mitteln. Ob es ihr gelingt? Lest selbst, findet es heraus!!! Es lohnt sich! Ob man zuerst "Wir sehen uns dort oben" liest oder nicht, sollte jeder für sich entscheiden. Man lernt bereits einige Personen aus dem Folgeroman kennen. Man muss aber nicht zwingend zuerst lesen, wie ich finde.