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Das alte Prag. CD

Ein musikalisch-literarischer Streifzug durch das alte Prag

Mit diesem Hörbuch laden wir zu einem literarischen Streifzug durch das alte Prag. Viele berühmte Schriftsteller, Musiker, Maler und Architekten bereisten die Stadt an der Moldau und hielten ihre Eindrücke und Erlebnisse in Romanen, Gedichten, Tagebüchern, Briefenund Reiseberichten fest.
In Verbindung mit einfühlsamen Kompositionen, eingespielt von einem achtköpfigen erstklassigen Ensemble Dresdner Musiker, entstand ein musikalisch-literarisches Hör-Erlebnis.
„Wie die verwinkelten Prager Häuser verschachtelt Frank Fröhlich klug ausgewählte Texte mit Musikstücken aus der Feder von Smetana bis Fröhlich. Der Dresdner Komponist (Gitarre), Volker Schlott (Saxophon, Flöte) und Jens Naumilkat (Cello) steigern mit ihrem virtuosen Spiel den Hörgenuss.Otto Mellies trägt die die Texte brilliant mit epischem Atem und viel Erzählraum seinen Zuhörern vor.
>Das alte Prag< kommt heutigen Generationen nahe. Ein funkelnder Diamant des Hörbuch-Genres!“ Nordkurier
Rezension
"Wie die verwinkelten Prager Häuser verschachtelt Frank Fröhlich klug ausgewählte Texte mit Musikstücken aus der Feder von Smetana bis Fröhlich. Der Dresdner Komponist (Gitarre), Volker Schlott (Saxophon, Flöte), und Jens Naumikat (Cello) steigern mit ihrem virtuosen Spiel den Hörgenuss. Otto Mellies trägt die Texte brillant mit epischem Atem und viel Erzählraum seinen Zuhörern vor. Das alte Pragkommt heutigen Generationen nahe. Ein funkelnder Diamant des Hörbuch-Genres!" (Jürgen Tremper, Nordkurier 12/06)
Portrait
Otto Mellies, geboren 1931 in Stolp, Provinz Pommern, kam nach dem Krieg nach Schwerin, besuchte die Staatliche Schauspielschule, ging 1956 ans Deutsche Theater, übernahm auch zahlreiche Rollen in DEFA-Filmen und stand nach 1990 in Tatorten, Politthrillern und Fernsehspielen vor der Kamera.
Max Brod (1884 - 1968) war vor und nach dem Ersten Weltkrieg einer der bekanntesten Vertreter der Prager deutschsprachigen Literatur, heute ist er vor allem als Herausgeber der Werke seines Freundes Franz Kafka berühmt.
Franz Grillparzer, 15.1.1791 Wien - 21.1.1872 ebd., Sohn eines Wiener Rechtsanwalts arbeitete nach Abschluss seines Jurastudiums (1807-11) zunächst als Privatlehrer, war dann Praktikant an der Hofbibliothek und hatte von 1813 an verschiedene Beamtenstellen inne (Hofkammer, Finanzministerium); von 1832 bis zu seiner Pensionierung als Hofrat 1856 amtierte er als Direktor des Hofkammerarchivs. 1816 lernte er Joseph Schreyvogel, den Direktor des Burgtheaters, kennen, der zu seinem wichtigsten Förderer wurde und 1817 'Die Ahnfrau', 1818 'Sappho' mit großem Erfolg aufführte. Nach dem Suizid seiner Mutter unternahm G. 1819 eine Italienreise; das nach seiner Rückkehr in einem Almanach 1821 veröffentlichte Romgedicht 'Campo vaccino' brachte ihm mit der Gegenüberstellung von großer Vergangenheit und 'neuer, flacher Zeit' den Ruf des Radikalismus ein und sorgte damit auch für künftige Zensurprobleme. Weitere Reisen führten ihn nach Deutschland (1826, 1847), Paris und London (1836) sowie Konstantinopel und Athen (1843). 1861 wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses auf Lebenszeit ernannt. Nach dem Misserfolg seines Lustspiels 'Weh' dem, der lügt!' (UA 1838), zog sich G. vom Theater zurück; seine späten Stücke wurden erst postum veröffentlicht. G.s Dramatik verbindet Momente des spanischen Barocktheaters, der Wiener Theatertradition und der Weimarer Klassik, ohne die Spannungen zwischen zeitenthobener Ordnungsvorstellung und geschichtlicher Veränderung bzw. neuzeitlichem Subjektivismus verleugnen zu können. Er versuchte sich in den verschiedensten dramatischen Gattungen - Schicksalstragödie, Künstlerdrama, Besserungsstück, Traumspiel, Geschichtsdrama, Liebestragödie -, nahm deren Traditionen auf und erweiterte zugleich ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch eine psychologisierende Charakterdarstellung und die Einbeziehung der Widersprüchlichkeit der Erfahrungen der Moderne. Gerade aus seinem Konservatismus heraus griff er die Degeneration des habsburgischen Herrscherhauses an, so wie er andererseits nach anfänglicher Bejahung der Revolution von 1848 durch diese den Zerfall des Staates durch separatistische Tendenzen befördert sah. Die Widersprüchlichkeit, die er sich selbst in seinen autobiographischen Schriften und Tagebüchern zuschrieb, und die Problematik der künstlerischen Existenz unter dem Regime Metternich reflektiert - vieldeutig - die Erzählung 'Der arme Spielmann'.
Jaroslav Hasek (1883 - 1923), der Schöpfer des braven Soldaten Schwejk, war wie sein weltberühmter Held ein Prager Original. Er durchwanderte von 1903 bis 1907 ganz Mitteleuropa. Wie Schwejk handelte er eine Zeitlang mit Hunden und war Soldat der k.u.k. Armee. 1915, an der Ostfront, desertierte er und wurde des Hochverrats angeklagt. Er war Kommissar in der Roten Armee. Viermal glaubte man, er sei tot. Er gründete die "Partei des gemäßigten Fortschritts in den Grenzen des gesetzmäßig Erlaubten" und hielt über tausend Wählerversammlungen ab. Und er war dafür bekannt, daß er gern redete und sehr viel trank. Sein braver Soldat Schwejk wurde zum Sinnbild des Widerstandes gegen jegliche Obrigkeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Otto Mellies
Erscheinungsdatum September 2006
Sprache Deutsch
EAN 9783981037579
Verlag Fröhlich, Frank
Spieldauer 53 Minuten
Hörbuch (CD)
14,59
bisher 16,99

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