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Luftgänger

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Inhalt und Details

"Eine faszinierende Jahrhundertchronik Russlands." BBC.

Ein Mann erwacht in einem Krankenzimmer und kann sich an nichts erinnern Sein Arzt verrät ihm nur seinen Namen: Innokenti Platonow. Als die Erinnerung langsam zurückkommt, formt sich das Bild eines bewegten Lebens: Eine behütete Kindheit im Russland der Zarenzeit, der Sturm der Revolution, roter Terror und der Verlust einer ersten großen Liebe. Bald treibt ihn vor allem eine Frage um: Wie kann er sich an den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erinnern, wenn die Tabletten auf seinem Nachttisch aus dem Jahr 1999 stammen?

In der Tradition großer russischer Autoren wie Michail Bulgakow und Fjodor Dostojewski entfaltet Jewgeni Wodolaskin am Schicksal eines Einzelnen ein faszinierendes Panorama Russlands.

»Der Roman ist ein gelehrtes poetisches, moralisches Wortkunstwerk über einen gefährlichen Weg auf fragilem Gefährt.«

Jewgeni Wodolaskin, geboren 1964 in Kiew, arbeitet nach einem Philologiestudium und der Promotion seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Sein Roman „Laurus", ein internationaler Bestseller, wurde bisher in 29 Sprachen übersetzt. „Luftgänger" wurde bisher in 14 Sprachen übersetzt und stand 2016 auf Platz 2 des renommiertesten russischen Buchpreises "Bolschaja kniga" (Großes Buch). 2019 erhielt Jewgeni Wodolaskin den Solschenizyn-Preis.
Jewgeni Wodolaskin lebt mit seiner Familie in St. Petersburg.

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Ja

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Seitenzahl

    448 (Printausgabe)

  • Erscheinungsdatum

    15.03.2019

Beschreibung & Medien

"Eine faszinierende Jahrhundertchronik Russlands." BBC.

Ein Mann erwacht in einem Krankenzimmer und kann sich an nichts erinnern Sein Arzt verrät ihm nur seinen Namen: Innokenti Platonow. Als die Erinnerung langsam zurückkommt, formt sich das Bild eines bewegten Lebens: Eine behütete Kindheit im Russland der Zarenzeit, der Sturm der Revolution, roter Terror und der Verlust einer ersten großen Liebe. Bald treibt ihn vor allem eine Frage um: Wie kann er sich an den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erinnern, wenn die Tabletten auf seinem Nachttisch aus dem Jahr 1999 stammen?

In der Tradition großer russischer Autoren wie Michail Bulgakow und Fjodor Dostojewski entfaltet Jewgeni Wodolaskin am Schicksal eines Einzelnen ein faszinierendes Panorama Russlands.

»Der Roman ist ein gelehrtes poetisches, moralisches Wortkunstwerk über einen gefährlichen Weg auf fragilem Gefährt.«

Jewgeni Wodolaskin, geboren 1964 in Kiew, arbeitet nach einem Philologiestudium und der Promotion seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Sein Roman „Laurus", ein internationaler Bestseller, wurde bisher in 29 Sprachen übersetzt. „Luftgänger" wurde bisher in 14 Sprachen übersetzt und stand 2016 auf Platz 2 des renommiertesten russischen Buchpreises "Bolschaja kniga" (Großes Buch). 2019 erhielt Jewgeni Wodolaskin den Solschenizyn-Preis.
Jewgeni Wodolaskin lebt mit seiner Familie in St. Petersburg.

Artikeldetails

Format

ePUB

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

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  • Seitenzahl

    448 (Printausgabe)

  • Erscheinungsdatum

    15.03.2019

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783841214706

  • Verlag Aufbau
  • Originaltitel Aviator (¿¿¿¿¿¿¿)
  • Dateigröße

    2589 KB

  • Übersetzer

    Ganna-Maria Braungardt

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Ein moderner russischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiblfing am 17.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Luftgänger – Jewgeni Wodolaskin Dieser Roman stand auf der Shortlist für den russischen Booker Prize. Für mich war das Buch trotzdem, oder gerade deshalb eine Überraschung. Ich hatte mich auf eine schwierige, sperrige Lektüre eingestellt und war sehr positiv überrascht. Mir hat es sehr gut gefallen! Innokenti Platonow lieg... Luftgänger – Jewgeni Wodolaskin Dieser Roman stand auf der Shortlist für den russischen Booker Prize. Für mich war das Buch trotzdem, oder gerade deshalb eine Überraschung. Ich hatte mich auf eine schwierige, sperrige Lektüre eingestellt und war sehr positiv überrascht. Mir hat es sehr gut gefallen! Innokenti Platonow liegt in einem russischen Krankenhaus. Er weiß weder, was ihm fehlt, noch wie lange er hier schon liegt. Er hat seine Erinnerungen verloren, durch Tagebucheinträge sollen diese langsam wieder hochkommen. Das tun sie auch, doch es ist eine zähe Angelegenheit. Und es passiert auch nicht chronologisch sondern wild durcheinander. Es wird schnell klar, dass der Patient wohl sehr lange ohne Bewusstsein war. Er hat Erinnerungen um das Jahr 1919 herum. Der behandelnde Arzt bestätigt ihm schließlich: Er ist genauso alt wie das Jahrhundert. Doch wie kann das sein? Man schreibt das Jahr 1999 und Anzeichen hohen Alters sucht man vergeblich bei Platonow. Arzt und Pflegerin scheinen mehr zu wissen, versuchen ihren Patienten jedoch zu schonen und langsam an die neue Wirklichkeit heranzuführen. Tatsächlich wird das Geheimnis der verschwundenen Zeit bereits nach gut hundert Seiten aufgelöst. Der Klappentext verrät darüber allerdings nichts, deshalb will ich das ebenso halten. Für mich ging es hier erst richtig los, die Geschichte hatte mich nun vollkommen und hielt etliche Gänsehautmomente bereit. Geschrieben ist dieses Werk in Tagebuchform. Diese Form der Erzählung bringt meistens eine größere Distanz zu den Figuren mit sich. Was ich bei anderen Büchern gelegentlich kritisiert habe, hier hat es mir sehr gut gefallen. Gerade die kleineren Einheiten fand ich süchtig machend. Bei der Geschichte auf jeden Fall sehr passend. Verständlicherweise hat Platonow Anpassungsschwierigkeiten. Er hat den kompletten Zweiten Weltkrieg verpasst. Viele moderne Geräte, die komplette Gesellschaft hat sich verändert. Der arme Mann ist wie aus der Zeit gefallen. Ich fand das wirklich spannend dargestellt. "Eine faszinierende Jahrhundertchronik Russlands" titelt die BBC. Das finde ich jedoch total am Thema vorbei. So arg politisch fand ich das Buch nämlich gar nicht. Der bemitleidenswerte Protagonist ist eigentlich ein ziemlich unpolitischer Mensch. Mehr aus Versehen gerät er ins Räderwerk der Zeitgeschichte. Das aber immer unfreiwillig und als Opfer. Auch wird immer nur seine recht subjektive Sicht der Dinge beschrieben. Dieser Roman ist auch noch toll geschrieben, eine wunderbar eingängige Sprache mit zahllosen Überlegungen über unsere moderne Zeit. Der Plot weiß immer wieder zu überraschen, auch wenn einige Längen nicht zu leugnen sind. Insbesondere die letzten hundert Seiten hätten locker um die Hälfte gekürzt werden können. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Werk mit seinen feinfühligen Beobachtungen, trotzdem modern, sehr beeindruckt. Allem liegt eine schwere Melancholie zugrunde. Tatsächlich fühlte ich mich an diverse bekannte russische Autoren erinnert. Ein wirklich sehr starkes Buch mit Gänsehautgarantie und viel Stoff zum Nachdenken. Zwar braucht es ein paar Seiten um seinen Sog zu entfalten, doch gebt ihm eine Chance, es lohnt sich!

sehr großes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Ich ziehe meine rechte Hand unter der Bettdecke hervor und spüre Geigers behutsamen Händedruck. So berührt man etwas, wenn man fürchtet, es zu zerbrechen. Ohne meine Hand loszulassen, beugt sich Geiger zu mir - und Sie sind Innokenti Petrowitsch Platonow".........Er hält sich an den Ratschlag von Dr. Geiger und schreibt alles a... "Ich ziehe meine rechte Hand unter der Bettdecke hervor und spüre Geigers behutsamen Händedruck. So berührt man etwas, wenn man fürchtet, es zu zerbrechen. Ohne meine Hand loszulassen, beugt sich Geiger zu mir - und Sie sind Innokenti Petrowitsch Platonow".........Er hält sich an den Ratschlag von Dr. Geiger und schreibt alles auf. Ganz langsam kommt die Erinnerung zurück. An seine Eltern und eine glückliche Kindheit. An seine erste große Liebe. Er beginnt sich an die großen politischen Umwälzungen zu erinnern. Und er erinnert sich an das damit einhergehende Leid, mit dem das ganze Land überzogen wurde.

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